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Digitalisierung des WertstoffhandelsDigitalisierung des Wertstoffhandels

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Digitaler Handel und darauf basierende Marktplätze sind für den analog geprägten Wertstoffhandel in Deutschland eine Chance.

"Aus jahrelangen Erfahrungen an Praxisprojekten und Marktanalysen wissen wir, dass bei vielen Unternehmen Einsparungen in Höhe von bis zu 30 Prozent zu erzielen sind. Der Blick darf dabei nicht allein auf die Produktion gelegt werden, sondern muss auch die indirekten und nach- bzw. vorgelagerten Bereiche mit einbeziehen." - Wilhelm Goschy, Vorstandsmitglied der Unternehmensberatung Staufen AG zu den Möglichkeiten der Digitalisierung, die nicht allein in der Produktion zu finden sein müssen. So steht diese Aussage aber auch nicht allein für Unternehmen aus dem Bereich Maschinenbau. Auch andere Unternehmen sollten kurzfristig umdenken, um langfristig ihre Prozesse bestehenden Anforderungen anzupassen.

Effizienzsteigerungen von 30 Prozent möglich| wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:

Morgen findet der letzte Trefftag diesen Jahres des VDM in München statt. Passend dazu haben wir mit Kilian Schwaiger, Fachbereichsleiter Handels- und Rohstoffpolitik beim VDM, über die Mehrwerte und Aussichten der Digitalisierung der Branche gesprochen.

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"Profitieren können unsere Mitglieder vor allem dann, wenn Sie über die Digitalisierung ihren Markt erweitern können oder ihre bestehenden Arbeitsabläufe durch digitale Lösungen optimieren."

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Das ganze Interview gibt es im dritten Teil der Interviewreihe "Drei Fragen an.." http://bit.ly/381Zt8V

Seit Oktober 2018 sind öffentliche Einrichtungen dazu verpflichtet, Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für Bau-, Liefer- und Dienstleistungsaufträge digital abzuwickeln, sobald diese einen gewissen Auftragsschwellenwert überschreiten.

Was sich zunächst nach einer Begrenzung anhört, bringt jedoch so einige Vorteile mit sich, die auch beim Handel mit Wertstoffen eine besondere Rolle spielen.

„Ziel des Gesetzgebers ist es, den Kosten- und Zeitaufwand für die Ausschreibungsprozesse und für den Informationsaustausch mit den Lieferanten zu senken“,heißt es in einem Beitrag der Computerwoche von Mike Rübesamen hierzu.

„Statt Papierberge hin und her zu schicken, sollen die Abläufe schnell und einfach vernetzt werden. Zudem könnten die Ausschreibungsverfahren durch die Automatisierung vereinheitlicht sowie transparent und nachvollziehbar gestaltet werden - ein wichtiges Argument, um beispielsweise Unregelmäßigkeiten und Korruption zu vermeiden“

In Zeiten von Co2 Diskussionen, der Erreichung oder vielmehr dem.Verfehlen von Klimazielen, der endlichen Nutzung von fossilen Rohstoffen gewinnt der Einsatz von Sekundärrohstoffen - das Thema Recycling - mehr denn je an Einfluss und Bedeutung.

Der BDSV hat dieses Thema in einem.sehr guten Video visuell darstellen können, für klein.und gross.

Das betrifft den gesamten Wertstoffhandel.

Viel Freude beim anschauen / teilen.

Wir sind für jegliches Feedback offen und dankbar.

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Genau darum geht es!

Der Einsatz von digitalen Plattformen ist grundsätzlich in jeder Branche möglich. Sie wirken unterstützend indem sie Handlungen und Informationen bündeln sowie strukturieren. Darüber hinaus ermöglichen sie eine schnelle und effektive Kommunikation innerhalb und außerhalb des Unternehmens. So können im Unternehmen gelebte Prozesse standardisiert und vereinfacht werden, weswegen sie für kleine bis mittelständische Unternehmen immer mehr an Relevanz gewinnen.

Dies zeigt sich in den Ergebnissen der kürzlich veröffentlichten Mittelstand-Digital-Kurzstudie “Digitale Plattformen als Chance für den Mittelstand”.

“Plattformen verschieben die Machtverhältnisse und Wertschöpfungsanteile auf den Märkten. Sie bieten Zulieferern die Möglichkeit, alte Abhängigkeiten von großen Kunden aufzubrechen. Mit Plattformen können Wertschöpfungsketten durch Wertschöpfungsnetzwerke ersetzt werden, in denen die mittelständischen Unternehmen nicht nur mit Zulieferern und Kunden interagieren sondern auch mit anderen Partnern, die sogar Wettbewerber sein können. [...] [M]ittelständische Unternehmen [müssen] auf die neuen Möglichkeiten reagieren. Sie sollten die Plattformnutzung nicht nur für einzelne Prozesse in Erwägung ziehen, sondern auch ihre Geschäftsmodelle hinterfragen und gegebenenfalls anpassen.” (Begleitforschung Mittelstand-Digital (Hrsg.) (10/2019), S. 4.)

Hierbei nehmen nach Experteneinschätzung Handelsplattformen den ersten Platz im Plattformranking ein. Sie werden für mittelständische Unternehmen als relevant bis sehr relevant eingeschätzt. Dies liegt vor allem daran, dass diese Form der Plattformlösung mit Fokus auf den gesamten Prozess nicht nur den Handel abbildet, sondern die gesamte Transaktion im Fokus hat.

Digitalisierung als Chance für den Wertstoffhandel

Digitaler Handel und darauf basierende Marktplätze sind für den analog geprägten Wertstoffhandel in Deutschland eine Chance. Moderne Plattformen können in einem ersten Schritt ergänzend zu bestehenden Abläufen eingesetzt und unabhängig von vorhanden IT-Systemen genutzt werden.

Diese Gruppe dient zum konstruktiven Austausch unter allen Beteiligten der Kreislaufwirtschaft und damit potenziellen Nutzern des digitalen Wertstoffhandels. Vom industriellen Unternehmen über den zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb bis hin zum verarbeitenden Abnehmer von Wertstoffen als Rohstoff.