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Digitalisierung in der Steuerberatung - längst überfällig

Erobern Digitalisierung & wachsende Mobilitätsansprüche nun auch den Markt der Steuerberatung? Oder mahlen dort die Mühlen noch zu langsam?

Markus Grund Alle Steuerberater reden über Digitalisierung. Aber warum erfährt es niemand?
In der STB Branche ist das Thema Digitalisierung jetzt richtig angekommen. Das ist aus meiner Sicht auch sehr wichtig. Alle beschäftigen sich mit dem Thema kanzleiintern.
Es ist ein mühsamer Weg das Thema in der Kanzlei umzusetzen. Viele Einwände/Vorwände kommen und machen einem das Leben bei der Umsetzung schwer. Aber viele haben erkannt, dass an diesem Thema kein Weg vorbei geht.
Aufgrund meines Jobs denke ich aber nicht so sehr an die Steuerberate, sondern an die Mandanten, welche die Steuerberater bezahlen :-).
Immer wieder stelle ich mir die Frage: Wie kommt ein Unternehmer zu einer modernen Kanzlei, die beispielsweise das Thema digitale Buchhaltung anbietet?
Das ist gar nicht so leicht.
Machen Sie Digitalisierung sichtbar!
Die meisten Kanzleien übersehen das Thema auch in Ihrem Außenauftritt zu kommunizieren. Suchmaschinenoptimierung, Social Media Marketing, etc. sind alles interessante Möglichkeiten das Thema stärker zu vermarkten.
Meines Erachtens sollte man sich mit folgender Frage beschäftigen und sich die richtige Argumentation zurechtlegen.
Wie verkaufe ich meinem Mandanten/Interessenten diese Dienstleistung und zu welchem Honorar?
Das Thema hat riesen Potentiale, aber nicht mehr lange! Bald reden alle davon und man verliert den Wettbewerbsvorteil, den man jetzt noch hat.
Also beschäftigen Sie sich nicht nur mit Ihren Abläufen sondern auch mit Ihren Mandanten und deren Bedürfnissen und nutzen Sie die Chance!
Nur für XING Mitglieder sichtbar Begeistern Sie als Steuerberater Ihre Mandanten mit den wichtigsten Tipps zur EU-DSGVO
Sie haben Ärzte als Mandanten? Die Einwilligung als Rechtsgrundlage für Datenverarbeitungen gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a, Art. 7 DS-GVO. Relevanz erlangt sie im Bereich des Forderungsmanagements beispielsweise in Bezug auf privatärztliche Forderungen. Wird eine erteilte Einwilligung als Rechtsgrundlage herangezogen, muss die betroffene Person auf ein ihr diesbezüglich jederzeit zustehendes Widerrufsrecht hingewiesen werden. Dabei muss dieser Widerruf genauso einfach möglich sein wie die Erteilung der Einwilligung.
Beispiel:
Der entsprechende Hinweis könnte wie folgt aussehen: Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre nachfolgende Zustimmung jederzeit widerrufen können. Ihr Widerruf entfaltet rechtliche Wirkung nur für die Zukunft ab Widerruf. Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine personenbezogenen Daten ( hier sollten diese Daten so genau und umfassend wie möglich beschrieben werden ) zum Zwecke…....( hier sollte der entsprechende Zweck bzw. die Zwecke, sofern mehrere verfolgt werden, angegeben werden) von… ( hier den Namen des Verantwortlichen und seine Anschrift angeben ) verarbeitet werden.
Sonderfälle:
Die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten ( z.B. Gesundheitsdaten oder Daten zu religiöser Überzeugung ) ist grundsätzlich untersagt ( Art. 9 Abs. 1 ).
Das Verbot der Verarbeitung gilt allerdings nicht, soweit Art. 9 Abs. 2 Buchstabe f herangezogen werden kann. Hiernach ist die Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen, wozu auch der Forderungseinzug gehört, erlaubt, soweit die Verarbeitung erforderlich ist.
So wie beispielsweise bei der Bearbeitung von Forderungen aus dem Gesundheitsbereich: Hier erteilt der Patient (betroffene Person) häufig bislang schon zum Zeitpunkt der Behandlung eine Einwilligung zu Zwecken des Forderungsmanagements. Auch nach den neuen Vorschriften der DS-GVO kann sich der Inkassodienstleister nach wie vor auf diese Einwilligung stützen.
Matthias Goletz 6 Gründe warum Steuerberater Facebook-Marketing nutzen sollten
Liebe Mitglieder,
Ich möchte euch ein paar Impulse mitgeben, wie ihr Facebook für euch und dem Wachstum eures Unternehmens verwenden könnt.
Teilt mir gerne in den Kommentaren eure Meinung mit. Für Fragen, Wünsche oder Anregungen stehe ich natürlich jederzeit offen.
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Die eigene Kanzlei oder Unternehmensberatung bekannt zu machen, kann eine der größten Herausforderungen sein. Während traditionelle Werbemedien wie Zeitungsanzeigen, Radiowerbung etc. möglicherweise immer noch funktionieren, ist in der heutigen „Smartphone-Welt“ ein generelles Umdenken nötig. Hier sollten sich Anwälte über zeitgemäßere Methoden bewusst werden - Ein großes und effektives Werbemedium hierbei: Facebook!
In diesem Artikel will ich Ihnen 6 Vorteile von Facebook als Werbemedium aufzeigen, von denen Sie als Anwalt, Steuer- und Unternehmensberater profitieren.
✅Zugang zu möglichen Klienten
Facebook ist mehr als nur ein Ort der Kommunikation unter Freunden und Teilen von süßen Katzenvideos.
Viele Unternehmen haben Facebook bereits als Werbemedium für sich entdeckt um eine enge Beziehung zu ihren Kunden und Klienten aufzubauen.
Starten Sie mit dem Erstellen einer Facebook-Seite. Hier posten Sie relevanten Inhalt, der Ihren potentiellen Klienten bzw. Ihrer Zielgruppe Mehrwert bietet. Verfassen Sie Blogposts (wie diesen hier) auf Ihrer Webseite und veröffentlichen Sie diesen über Ihre Facebook Präsenz.
Regen Sie die Menschen zur Interaktion an und kommunizieren Sie mit ihnen.
Facebook ist aus Business-Perspektive ein riesiger Marktplatz, auf denen Menschen persönliche Informationen über ihr Leben teilen. Von der anstehenden Scheidung, über Steuerfragen bishin zu Finanzierungsmöglichkeiten von Unternehmen ist alles dabei und somit der Zugang für Sie als Anwalt, Steuer- oder Unternehmensberater zu potentiellen Klienten gewährleistet.
✅Sprechen Sie genau Ihre Zielgruppe an
Das Werbepotential von Facebook ist endlos! Die Möglichkeit demographisch targetierte Werbung auszusenden, erlaubt es Ihnen exakt Ihren idealen Klienten anzusprechen. Für Anwälte oder Berater die z.B. in einem bestimmten Landkreis tätig sind, ist es von Vorteil nur die Menschen anzusprechen, die auch in in diesem Landkreis leben. Mit der Eingrenzung von Interessen ist es möglich, Ihren Traumklienten nochmal genauer anzusprechen.
✅Grenzenlose Kreativität
Neben den laserscharfen Targetierungsmöglichkeiten die Werbeanzeigen auf Facebook auszeichnen, ist das potential Ihre Werbung zu schmücken ebenso grenzenlos. Beachten Sie, dass Sie für jede Werbeanzeige eine passende Landingpage haben sollten(also die Seite, auf die der Interessent nach dem Klick auf Ihre Werbung landet), auf der Sie das Ziel die Sie mit der Werbeanzeige verfolgen, erreichen können. Wollen Sie dass der Interessent sich in Ihre E-Mail Liste z.B. für Ihren Newsletter einträgt? Wollen Sie dass der Interessent einen Anruf mit Ihnen vereinbart? Oder wollen Sie einfach nur den Besucherstrom (sogenannten „Traffic“) auf Ihre Webseite erhöhen? Die Möglichkeiten sind endlos.
Das wichtigste an Ihrer Landingpage ist, dass Sie zu Ihrer Werbung passt. Hier sind ein paar der vielen Möglichkeiten, die Sie auf Ihrer Landingpage umsetzen können:
👉Ein kurzes, ca. 2-minütiges Video in denen Sie sich vorstellen
👉4 bis 7 Stichpunkte mit Informationen
👉 Ihre sogenannte „Call-To-Action“, also die Handlungsaufforderung Ihrerseits an den Besucher (E-Mail Eintragung, Telefonat vereinbaren etc.)
Halten Sie Ihre Landingpage in jedem Fall kurz und knackig. Der Sinn von Facebook ist es, den Interessenten mit Ihnen in Kontakt treten zu lassen. Wenn Sie zuviel Informationen auf Ihrer Landingpage teilen, kann das zu „überwältigend“ auf den Interessenten wirken und er verlässt Ihre Seite wieder kurzerhand.
✅Facebook ist preiswert
Im Gegensatz zu Google-AdWords Anzeigen, bei denen Klicks zu bestimmten Keywords auch gerne mal 100€ pro Klick kosten, kann Facebook bei richtiger Umsetzung sehr kostensparend sein.
Wenn Sie sich dafür entscheiden Werbeanzeigen auf Facebook selbst zu schalten, kann es eine Weile dauern um die richtige Kombinationen der einzelnen Möglichkeiten herauszufinden um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Wieviel Marketingbudget Sie für Facebook zur Verfügung stellen, entscheiden Sie selbst. Und egal wieviel Werbebudget Sie einsetzen, über Facebook lassen sich die Ergebnisse und Ihren sogenannten „Return Of Investment“ immer nachverfolgen und messen. Noch ein Vorteil gegenüber traditionellen Medien :)
✅Teilen Sie Ihre Expertise mit
Facebook wird zur Unterhaltung und Kommunikation genutzt. Ein Nutzer mag es nicht, ständig von Werbeanzeigen, bei denen sofort ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft wird, bombardiert zu werden. Facebook ist immerhin ein soziales Netzwerk - Seien Sie sozial! :)
Teilen Sie Content (Inhalte) mit Ihrer Zielgruppe, der Ihren potentiellen Klienten Mehrwert bietet. Wenn Sie Beispielsweise Anwalt für Verkehrsrecht sind, können Sie in etwa einen Artikel veröffentlichen wie:
👉„Täglich gibt es Verkehrsunfälle. Studien belegen dass diese X Ursachen die häufigsten sind. Lesen Sie in diesem Artikel wie ein Anwalt für Verkehrsrecht Ihnen bei einem Unfall weiterhelfen kann“
Oder Sie sind Steuerberater:
👉„Studien belegen dass X% der deutschen Bevölkerung zuviel Steuern zahlen. Im Nachfolgenden gebe ich Ihnen 10 Tipps an die Hand, mit denen Sie sofort Steuern sparen können.“
Oder Sie sind Unternehmensberater
👉 "Die richtige Finanzierung für Ihr Unternehmen: Mit diesen 7 Tipps finden Sie den richtigen Anbieter"
▶Artikel wie die oben genannten erlauben es Ihnen direkt mit potentiellen Interessenten in Kontakt zu treten. Anstatt Ihre Dienstleistung direkt zu bewerben, können Sie zuerst Mehrwert bieten und eine Beziehung zu Ihrem potentiellen Klienten aufbauen - Eben ganz im Sinne eines sozialen Netzwerks.
✅Erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit
Auch wenn Sie Ihren potentiellen Klienten Mehrwert bieten, kann es sein dass diese sich nicht sofort für Sie oder Ihre Kanzlei entscheiden. Aus Kundensicht, braucht es mehrere Berührungspunkte mit einem Unternehmen um sich für dieses zu entscheiden.
Wenn Sie allerdings eine Community um sich herum aufbauen und sich in den Köpfen der Leute die sie erreichen einprägen, heben Sie sich von Ihren Mitbewerbern ab und ihre potentiellen Klienten werden sich für Sie entscheiden.
Seien Sie präsent und zwar dort wo Ihre Klienten sind - In den sozialen Medien!
Tobias Wewers Berlin 08.05.2018: Workshop zum Thema Digitalisering in der Steuerberaterkanzlei
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
- Wie setze ich die Digitalisierung in der Kanzlei um?
- Was für Tools sind am Markt erhältlich?
- Wie manage ich den Wandel?
- Chancen oder Risiken?
Wenn Sie sich mit diesen Fragen beschäftigen kommen Sie am 08.05.2018 nach Berlin zum Workshop "Digitalisierung in der Steuerberaterkanzlei" der Kanzleimanufaktur.
Melden Sie sich jetzt an!
Ich freue mich auf Sie.
Besten Gruß und bis bald
Tobias Wewers
Steuerberater

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Über die Gruppe "Digitalisierung in der Steuerberatung - längst überfällig"

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