Probleme beim Einloggen
Nur für XING Mitglieder sichtbar .GD, .TC und .VG - Registry AdamsNames Ltd. auf "Tauchstation"
Das Desaster begann am Montag (13. August 2012) mit einer Meldung unseres Registrier-Systems: Die englische Registrierstelle AdamsNames Ltd. (zuständig für die Verwaltung von .GD, .TC und .VG) war nicht mehr erreichbar. Im Regelfall erhalten wir als Registrar bei einer geplanten Wartung eine Vorankündigung durch die Registrierstelle, nicht jedoch in diesem Fall - man hatte uns schlichtweg vergessen. Ein Blick auf die Seite der Registrierstelle ließ mich dann erschrecken: Hier stand nur die Meldung, daß man derzeit das System umbaue, um den Domaininhabern einen besseren Service bieten zu können. Die Systeme sollten ab 17 Uhr unserer Zeit wieder erreichbar sein – waren es jedoch leider nicht. Am Dienstag eröffnete sich mir dann ein erschreckendes Bild: Die bislang von uns genutzte Schnittstelle war noch immer offline und offenbar durch eine neue jedoch aktuell nicht erreichbare Schnittstelle ersetzt worden, die Liste der offiziellen Registrare bestand nur noch aus zwei Namen und die Kontaktfunktion der Seite funktionierte nicht. Als Kontaktadresse gab es nur eine Anschrift und eine Faxnummer, keinerlei Telefonnummer und keine Personendaten zu einem Ansprechpartner oder Verantwortlichen. Auf meine dritte Email in Folge erhielt ich dann die Rückmeldung, daß man schlichtweg vergessen habe, uns zu informieren. Die E-Mail war auf deutsch geschrieben (obwohl meine Anfrage englisch formuliert war) und stammte von einem Mitarbeiter einer Düsseldorfer Firma. Auf meine Rückfrage, wer er denn sei und welche Berechtigung er habe im Namen der AdamsNames Ltd. zu schreiben, erhielt ich bis heute keine Antwort.
Noch erschreckender war dann der Blick ins englische Handelsregister (Companies House), das für die Firma AdamsNames Ltd. die gleiche Zustellanschrift zeigte, wie die unter Kontakt der Homepage, allerdings als Zusatz den Namen der Rechtsanwaltskanzlei „PINI FRANCO LLP“ trug. Das läßt mich vermuten, daß es sich bei der Anschrift um eine reine „Briefkastenadresse“ handelt. Etwas Derartiges habe ich in den letzten 15 Jahren bei keiner Registrierstelle erlebt.
Gekrönt wurden diese Erlebnisse noch durch eine plötzliche Preissteigerung von ca. 30%. Diese konnte ich im Onlinezugang (dieser funktioniert zumindest) ablesen. Nach Rücksprache mit anderen Registraren ergibt sich für alle das gleiche Bild und tatsächlich haben wohl einige eine Vorabinformation erhalten, jedoch auch erst ein oder zwei Tage vor der Umstellung.
Unser Einschreiben an die englische Adresse blieb bisweilen ebenfalls ohne Reaktion. Ich hoffe sehr, daß sich hier rasch etwas ändert, da diese Situation für alle Beteiligten – insbes. die Domaininhaber – ein hohes Risiko birgt.
Nur für XING Mitglieder sichtbar
Wie der Seite der Adamsnames Ltd. Registry (.GD, .VG, .TC) unter http://www.adamsnames.net/w/announcements.php?id=40&language=english zu entnehmen war, wurde die Domain der Registry offenbar kurzzeitig von Dritten entwendet. Allerdings gab es unter anderen Domains der Registry, wie z.B. adamsnames.com eine andere Darstellung der Situation. Der Registry Backendbetreiber hatte aus Sicherheitsgründen vorerst alle Transaktionen gestoppt und eine Pressemeldung veröffentlicht.
Allerdings hat sich die Situation inzwischen beruhigt und eine Stellungnahme des Direktors der AdamsNames Ltd., Herrn Carsten Pauli, wurde veröffentlicht: http://adamsnames.com/?page_id=187
Nur für XING Mitglieder sichtbar Einführung von IDN-Domains unter .EU
Die Registrierstelle für .EU Domains (EURID) unterstützt ab dem 10. Dezember 2009 Internationalised Domain Names (IDNs). IDNs (Umlautdomains) sind Domainnamen, die auch Nicht-ASCII-Zeichen enthalten können. Dazu gehören z.B. Akzentbuchstaben, Umlaute und Zeichen aus Sprachen, die nicht das lateinische Alphabet benutzen. Die Einführung der IDNs unter .EU wird alle Zeichen der 23 offiziellen EU-Sprachen unterstützen. Darauf hinzuweisen ist, dass Charaktere aus verschiedenen Schriften/Alphabeten nicht vermischt werden dürfen. Dies gilt vor allem für das Auftreten von homoglyphen, d.h. Zeichen aus verschiedenen Skripten, die durch ihre Ähnlichkeit nicht auseinander zu halten sind. Die maximale Länge nach Konvertierung in das Punycode Format (xn--) beträgt 63 Zeichen.Einführung von IDN-Domains unter .EU

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