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Draht und Kabel

Die wire 2018 in Düsseldorf ist die zentrale Branchenleitmesse der Draht- und Kabelindustrie. Mehr Info unter: www.wire.de

Nur für XING Mitglieder sichtbar Monatsupdate 01/2018: Wissen und Erfahrung teilen
++ Find the English version of this update here: http://bit.ly/2rYZv0C ++
Liebe Gruppenmitglieder,
gute zehn Wochen vor Beginn des Düsseldorfer Metallmessengipfels sind die Messehallen so gut gebucht wie noch nie in der über 30-jährigen Erfolgsgeschichte von wire und Tube Düsseldorf. Der inhaltliche Fokus liegt 2018 noch stärker als bisher auf der Glasfaser. Damit reagiert die Messe auf den zunehmenden Einsatz dieser Technologie in Energiewirtschaft, sowie den Bau- und Kommunikationsbranchen.
Einige Wochen früher findet an Ort und Stelle die METAV 2018, Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung, statt. Ausführliche Informationen zu beiden Veranstaltungen finden Sie in unseren Messenachrichten.
Unser Thema des Monats beschäftigt sich diesmal mit der Resource Wissen und dessen Weitergabe im Unternehmen. Weitere Neuigkeiten zu Produkten und Projekten finden Sie ebenfalls in dieser Ausgabe.
Viel Spaß beim Netzwerken und beim Lesen wünscht
Frank Lindner
+++ NEUE MITGLIEDER +++
Maximilian Ballas, PEAG Personal GmbH
http://bit.ly/2DnqCUh
Sabine Böhm, Schleuniger GmbH
http://bit.ly/2DnJWR2
Jürgen Pflieger, Domino Deutschland GmbH
http://bit.ly/2Dp1uw7
Holger Heinz, Sonepar Deutschland
http://bit.ly/2Dp1Xyn
+++ NEUE BEITRÄGE +++
VERTRIEBSMITARBEITER/IN GESUCHT
von Ingo Teichmann: http://bit.ly/2DmAduk
CUSTOMER QUALITY ENGINEER (M/W) GESUCHT
von Marco De Salve: http://bit.ly/2DkGZAR
NETZ-MANAGEMENT-SYSTEM TECHNIKER (W/M)
von Saskia Al-Asmar-Haut: http://bit.ly/2Dmn8kW
VDA UND AIAG FMEA GELBBAND VERFÜGBAR
von René Kiem: http://bit.ly/2DoOcQi
+++ MESSENACHRICHTEN +++
WIRE 2018 UND TUBE 2018 SO GROSS WIE NOCH NIE
Knapp vier Monate vor Beginn des Düsseldorfer Metallmessengipfels sind die Messehallen so gut gebucht wie noch nie in der über 30-jährigen Erfolgsgeschichte von wire und Tube Düsseldorf: http://bit.ly/2mDPQ9A
METAV 2018 STELLT INNOVATIONEN BEIM SCHLEIFEN VOR
Das 7. Dortmunder Schleifseminar bietet Raum für Dialog und Vernetzung: http://bit.ly/2rRIEg1
+++ INTERVIEW +++
STAHLINNOVATIONEN FÜR DEN KUNSTSTOFFSPRITZGUSS
Drei Fragen an Daniel Frie, Deutsche Edelstahlwerke: https://www.wire.de/3F-1801-wT-de
+++ THEMA DES MONATS +++
WISSEN UND ERFAHRUNG TEILEN
Jedes Unternehmen braucht ein gewisses Know-how, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Solches Wissen ist häufig personengebunden: https://www.wire.de/TdM-1801-w-de
+++ PRODUKTE +++
VIEL POWER BEI WENIG GEWICHT
Mit den neuen extra starken DC-Lüftern von SEPA EUROPE können Volumenströme von über 1000 m³/h erzielt werden: http://bit.ly/2DnlI9N
SO GROSSARTIG KANN KLEIN SEIN
InfraTec baut die Reihe seiner miniaturisierten Mehrkanaldetektoren aus: http://bit.ly/2kBjJYb
PRÄZISER LINEARTISCH FÜR AUTOMATISIERUNGSAUFGABEN
Bei vielen Anwendungen in der Automatisierungstechnik sind Positioniersysteme gefragt, die hohe Anforderungen an Präzision und Dynamik erfüllen: http://bit.ly/2mgTxlF
FÜR DAS RICHTIGE MASS
Mit den neuen Mess- und Anzeigegeräten von norelem lassen sich Position und Winkel optimal erfassen: http://bit.ly/2ASnM7t
+++ PROJEKTE UND ZAHLEN +++
STÄRKUNG DES WELTWEITEN PRODUKTIONSNETZWERKS
Im indischen Chennai wurde eine neue HARTING-Produktionsstätte offiziell eröffnet: http://bit.ly/2ESUxE7
+ + + + +
Alle Branchennews: http://bit.ly/w16-Bnews
Alle Ausstellernews: http://bit.ly/w16-AusstnewsDE
Nur für XING Mitglieder sichtbar IBM riegelt deutsche Cloud ab
Damit reagiert IBM unter anderem auf Befürchtungen in der europäischen Kundschaft, US-Geheimdienste könnten sich Zugriff auf sensible Kundendaten und Betriebsgeheimnisse verschaffen: http://bit.ly/2EEm5kc
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René Kiem „Ich muss mal eben nach Stuttgart“ oder: vom Wahnsinn des Reisens
Nach Stuttgart zu fliegen, ist eigentlich keine große Sache. Es sei denn, irgendwelche Mächte haben sich gegen einen gestellt. Wobei einige dieser Mächte sehr gut beim Namen zu nennen sind. Ich war pünktlich. Sogar überpünktlich. Deshalb konnte ich mir am Flughafen etwas Zeit lassen. Bis ich in den Flieger, der mich nach Stuttgart bringen sollte, steigen musste, hatte ich noch etwas Zeit. Dann wurde mir noch ein wenig mehr davon geschenkt, denn der Flug verzögerte sich um eine gute Stunde. Warum? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass es so war. Aus der Stunde Verspätung wurden schnell zwei, dann drei, und ich hatte schon längst keine Lust mehr auf weitere Zeitgeschenke. Immerhin erfuhr ich aber nach einer gefühlten Ewigkeit, dass es am oder im Flugzeug (man weiß so wenig) einen akuten Notfall gegeben hatte. Ob technischer oder medizinischer Natur, erschloss sich mir nicht. Und hat sich, ehrlich gesagt, bis heute nicht erschlossen. Fakt ist jedoch, dass mein Flieger mit einer Verspätung von rund sieben Stunden abhob.
An dieser Stelle sei angemerkt: Ich habe vollstes Verständnis für „akute Notsituationen“, selbst dann, wenn mir nicht mitgeteilt wird, um was es sich dabei konkret handelt. Aber wenn die Kommunikation so mangelhaft ausfällt, wie es in meinem Fall war, dann sinkt dieses Verständnis auf den Nullpunkt.
Immerhin, ich sollte ein paar Gutscheine bekommen, um nicht zu verhungern oder zu verdursten. Deren Einlösung gestaltete sich allerdings extrem schwierig, weil niemand wusste, wie er mit diesen Dingern umgehen sollte, und weil niemand wusste, wen man fragen konnte. Kurzum, ich habe die Gutscheine noch heute und überlege, sie einzurahmen.
Taxi des Wahnsinns!
Irgendwann war ich dann doch noch in Stuttgart angekommen. Etwa sieben Stunden später als geplant, aber was ist schon Zeit? Völlig überbewertet. Auch wenn ich nicht leugnen kann, dass Zeit und meine inzwischen erheblich angestiegene Müdigkeit in einen gewissen Zusammenhang zu bringen sind. Aber egal, jetzt freute ich mich auf mein Hotel, das extra Bettwäsche ohne Daunen für mich bereitgestellt hatte. Das ist keine Kleinigkeit, denn ich bin allergisch, und Daunen führen bei mir nicht zu ein bisschen Schnupfen, sondern können mich im schlimmsten Fall umbringen. Und das ist nicht übertrieben, sondern die tragische Wahrheit.
Als das Taxi vorfuhr und ich einstieg, wurde es merkwürdig. Der Fahrer begrüßte mich im besten Schwäbisch, das ich je gehört hatte und freute sich offenbar über mich als Fahrgast. Zumindest so lange, bis ich ihm mitgeteilt hatte, wohin die Reise gehen soll. In mein zuvor gebuchtes Hotel.
„Das ist aber kein Hotel“, sagte der Taxifahrer.
Ich war verwirrt und sagte: „Doch, schon, ich habe es ja gebucht, ich werde da übernachten und morgen dann frühstücken.“
„Ein Hotel ist das trotzdem nicht“, erwiderte der Mann fordernd. „Das ist so eine Art Tagungshaus, für Fortbildungen und so.“
„Das mag sein“, sagte ich, „aber da ich dort übernachten kann und das Haus alle Anzeichen aufweist, die auch ein Hotel hat, würde ich es als Hotel bezeichnen wollen.“
Nach einer kurzen Pause, ich hatte gehofft, damit sei das Thema durch, sagte der Taxifahrer: „Ich glaube, die sind da gläubig.“
Mir war der Zusammenhang nicht klar, aber ich sagte nichts, wollte die Debatte nicht weiter anheizen. Das brauchte ich allerdings auch nicht, denn der Fahrer fuhr fort: „Christen, oder so. Die Seminare von denen kenn‘ ich nicht. Aber ein Hotel ist es nicht, das könn‘se mir glauben.“
Ich beschloss, genau das zu tun: ihm zu glauben. Daraufhin ebbte das Gespräch ab. An einer roten Ampel sagte der Taxifahrer dann noch „Ein Hotel, dass ich nicht lache!“, aber offensichtlich zu sich selbst. Ich tat so, als hätte ich es nicht gehört.
Die Fahrt endete nicht am Hotel, das angeblich keines war, sondern rund 100 Meter davor. Weiter wollte der Taxifahrer mich nicht bringen. Ich kam mir ein bisschen vor wie in „Shining“ von Stephen King. Oder vielleicht eher „Friedhof der Kuscheltiere“, denn ein Friedhof war tatsächlich in der Nähe.
Endlich schlafen!
Als ich im Hotel (das keines war, wie ich gelernt hatte) ankam, war es bereits 22.45 Uhr, und ich wollte nur noch ins Bett. Doch daraus wurde natürlich nichts, Murphys Gesetz, Sie wissen schon.
Ich nahm meinen Zimmerschlüssel, der hinterlegt worden war, und schlich ins Zimmer, gedanklich schon eingemummelt und leise weg dösend. Dann sah ich sie! Daunenbettwäsche in bester Daunenkultur. Schlagartig war meine Müdigkeit dahin, und der Gedanke breitete sich aus, dass ich so langsam dann auch gleich zum Friedhof rüberlaufen konnte, zumindest Daunen würde es dort nicht geben.
Dummerweise war niemand mehr im Hotel (das ja keines war), und so musste ich improvisieren, suchte mir aus meinem Koffer ein paar Klamotten zusammen, mit denen ich mich spärlich zudeckte, und schlief schließlich erschöpft ein.
Am nächste Morgen war Personal da, und das war untröstlich. Eine Salve von Entschuldigungen prasselte auf mich ein, ich erhielt sofort Allergikerbettwäsche und das Angebot, kostenfrei länger bleiben zu dürfen. Das hatte ich zwar nicht vor, aber immerhin, man war um Schadensbegrenzung bemüht.
Zug um Zug zum nächsten Taxi
Sonntags ging es weiter in Richtung meines eigentlichen Zielortes. Diesmal sollte es der Zug sein, der den Namen Murphy trug. Er konnte, leider, wie man mir mitteilte, nicht fahren, da sich auf der Strecke Personen befanden. So etwas kommt vor, daraus kann man niemandem einen Vorwurf machen. Die alternative Strecke, die mir angeboten wurde, bot mir viel Zeit, um über Gott, Murphy und die Welt nachzudenken. Denn sie sollte rund fünf Stunden dauern. Die ursprüngliche Verbindung hätte mich innerhalb von 90 Minuten ans Ziel gebracht.
Ich fügte mich erneut meinem Schicksal und stieg in den Zug. Der übrigens pünktlich nach etwas mehr als fünf Stunden ankam. Immerhin!
Wieder einmal brauchte ich ein Taxi. Doch um einen merkwürdigen Fahrer musste ich mir keine Gedanken machen, weil ich schnell erfuhr, dass in dem Ort, an dem ich mich jetzt befand, sonntags keine Taxis fuhren. Positiv gestimmt, dachte ich mir, dass ich sowieso schon viel zu lange gesessen habe und machte mich auf den Weg, zu Fuß. Irgendwann kam ich tatsächlich an, ich war an meinem Ziel, und das Erlebnis am Flughafen kam mir vor, als läge es Lichtjahre zurück. Was irgendwie ja sogar stimmt, wenn man genauer drüber nachdenkt.
Das Beste zum Schluss
Ich möchte die Schilderung meiner Reise mit etwas Positivem beschließen. Denn so anstrengend das alles war (ich hoffe, Murphy geht es jetzt auch wieder besser und er ist ausgeschlafen und bereit für sein nächstes Abenteuer), am Ende blieb ich mit einem Lächeln zurück.
Denn das Hotel, das mir die falsche Bettwäsche hingelegt hatte, meldete sich später noch einmal bei mir. Gleich am Montagmorgen klingelte das Telefon, eine nette Stimme sagte mir, dass sie sich persönlich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen wollte. Allein das fand ich rührend und sehr kundenfreundlich. Doch es kam noch besser: Ich bekam einen Hotelgutschein angeboten (obwohl es sich doch angeblich gar nicht um ein Hotel handelte, wie ich gelernt hatte), den ich jederzeit einlösen konnte.
Kurz bevor ich auflegen konnte, sagte die freundliche Stimme noch etwas: „Ach ja, und die Rechnung Ihres Aufenthalts hier, die brauchen Sie nicht zu bezahlen. Fühlen Sie sich bitte von uns eingeladen.“
Murphy war zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden, da bin ich sicher. Denn wäre er noch bei mir gewesen, hätte ich diesen schönen Moment ganz sicher nicht erleben dürfen. Vielleicht war er ja am Flughafen und versuchte, die Gutscheine einzulösen. Ich gehe davon aus, dass er daran scheiterte.
Herzliche Grüße
René Kiem
http://www.kontor-gruppe.de
Nur für XING Mitglieder sichtbar Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau auf der Metav 2018
Unter dem Motto „Mach was mit Zukunft! – Deine Chance im Maschinenbau“ findet auf der METAV Düsseldorf 2018 die Sonderschau Jugend statt: http://bit.ly/2EBpksu
Daniela Lozano Costa Qualitätssicherung, QM und QMB — Wer ist wirklich verantwortlich für optimale Qualität?
Das alte Spiel „Schlappe hat den Hut verloren“ ist scheinbar nicht nur bei Kleinkindern beliebt. Gerade im Bereichen QM und QMB sollten besonders die Verantwortlichen hinter den Kulissen vorsichtig mit Schuldzuweisungen oder Lobpreisungen sein. Sind nicht sie selbst diejenigen, welche am Ende jener langen Schnur sitzen und etwas unachtsam über Gedeih oder Verderb entscheiden? Der Schwarze Peter ist schnell weitergeschoben, doch die Wahrheit ist und bleibt immer die gleiche: die Qualität liegt mit Nichten beim QM/QMB, sondern bei eben jenen Verantwortlichen, welche bei Fehlern ihre öligen Köpfe intelligent aus der Schlinge ziehen, um mit nachlackiertem Fingerspitzengefühl auf QM/QMB zu weisen —
schließlich hätte man mit hellseherischer Sicherheit den Sturz vorausahnen können. Oder etwa nicht?
Alles Quatsch mit Sauce! Führen wir uns die tatsächliche Bedeutung von QM und QMB genüsslich vor Augen, löst sich diese — nennen wir es mal vorsichtig — gefährliche Fehlinterpretation augenblicklich in Luft auf. Wer immer nur an der Oberfläche der Qualitätssicherung kratzt, bekommt gar nie die außerordentliche Tiefe einer wichtigen Struktur mit, welche erst dann richtig wirkt, wenn alle offen und ehrlich zusammenarbeiten und wirklich alle verstehen, um was es bei nachhaltiger, auf die Zukunft ausgerichteter Qualitätssicherung im kleinsten Detail geht.
Go for the future and face the reality — klassische und neue Fertigungsprozesse sowie ausgewogene Anforderungen an die Qualitätssicherung
Die Zeit scheint manchen vorauszueilen, andere gebärden sich als heldenhafte Überflieger, denken alles im Griff zu haben und übersehen ganz, dass die nächste Sackgasse schon wieder ihnen gehört. Sicher sollte der Entwicklungsprozess einer aktiven Qualitätssicherung stets auf dem neuesten Stand flexibler Fertigungssteuerung, neuer Mess- und Handhabungssysteme sowie der immer wieder neu aufflammenden Variantenvielfalt aufgrund präzis beschriebener Kundenvorstellungen bzw. Kundenwünsche sein. Um gezielt die richtige Herangehensweise zu dokumentieren und später auch auszuführen, bedarf es erst einmal einer Abgrenzung, nämlich jener von Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Wobei ein besonderes Augenmerk auf die Qualitätssicherung zu werfen ist, welche eben nimmer nicht das komplett weite Terrain des Qualitätsmanagement bedient, sondern exakt ein wichtiges Teilgebiet hofiert. Die Qualitätssicherung (siehe auch zum Beispiel ISO 9000) zielt somit auf die Erfüllung von Qualitätsansprüchen hin. Während das Qualitätsmanagement sich in einer nunmehr ganzheitlichen Disziplin bemüht, bleibt die Qualitätssicherung weiterhin erreichbar nah an den Entwicklungs- und Fertigungsprozessen und eben stark am Endprodukt dran. Um die bestehenden Wirkungskreise haarklein zu verstehen, sollten Verantwortliche sich zunächst die eigentliche Ausgangssituation für eine möglichst objektive sowie aktuelle Begutachtung vor Augen führen. Eine wichtige Rolle spielen unter Anderem moderne Ansätze der Qualitätssicherung durch intelligente Erahnung in Bälde eintretender Trends. Dies wiederum braucht eine längere Zeit der konstanten Stabilität in Bezug auf Aufgaben, Zuständigkeit und eingesetzter Werkzeuge sowie spezieller Methoden. Wertvolle Fragestellungen sowie vor allem methodische Vorgehensweisen sind willkommen, wenn es um den einstigen Samen des Fachgebiets Qualitätsmanagement — um die Qualitätssicherung — geht. Und wer sich fragt, wo eigentlich die Qualitätssicherung das Licht der Welt erblickt hat, dem sei versichert, dass sich die agile Serienfertigung ganz uneigennützig und überaus stolz als eigentlichen Geburtsort zur Verfügung stellte. Erst nachdem dies alles gesichert war, kam es zu spezifischen Einteilungen wie zum Beispiel QM- und QS-Methodeneinsatz sowie zu der QM-Ausbildung, da Wirksamkeit und Bedarf vorerst an erster Stelle standen.
Die Zeichen der Zeit erkennen und Verantwortung tragen
Glauben wir dem aktuellen Trend, so dürfte klar sein, dass ein gewisser Automatismus und eine hohe Vernetzung das Ruder der Qualitätssicherung übernehmen werden. Wichtig ist es, die Differenzierung zwischen Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement sowie all ihrer Facetten zu betrachten. Schauen wir ein Stückchen weit über den Tellerrand der klassischen Variante, so werden wir von einer erstaunlichen Entwicklung überrascht: In der Moderne wird die Qualitätssicherung nicht länger nur als Teildisziplin des Qualitätsmanagement abgestempelt. Ganz im Gegenteil, sie wird vielmehr noch engeren Kontakt zur Fertigung und Entwicklung suchen.
Doch Vorsicht — über der durchweg positiven Entwicklung könnte das berühmte Schwert des Damokles schweben — gerade dann, wenn die wirklich Verantwortlichen in unfortschrittlicher Weise die Qualität just dem QM/QMB zuweisen.
Denken Sie mal drüber nach und machen Sie es bitte besser…
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa

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