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Matthias Matzka Schadensbemessung bei Nichtbeseitigung des Mangels
Der Bundesgerichtshof hat durch Urteil vom 22.02.2018 (VII ZR 46/17) seine bisherige Rechtsprechung aufgegeben, wonach der Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, im Rahmen eines Schadensersatzanspruchs statt der Leistung seinen Schaden anhand der fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen kann. Nach der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, zwei Möglichkeiten, seinen Vermögensschaden zu bemessen:
1. Der Besteller hat die Möglichkeit, den Schaden nach allgemeinen schadensrechtlichen Grundsätzen in der Weise zu bemessen, dass er im Wege einer Vermögensbilanz die Differenz zwischen dem hypothetischen Wert der durch das Werk geschaffenen oder bearbeiteten, im Eigentum des Bestellers stehenden Sache ohne Mangel und dem tatsächlichen Wert der Sache mit Mangel ermittelt.
2. Alternativ kann der Besteller sich auf die Betrachtung des mangelhaften Werks selbst im Vergleich zu dem geschuldeten (also mangelfreien) Werk beschränken und aus einer Störung des werkvertraglichen Äquivalenzverhältnisses einen Anspruch ableiten. In Betracht kommt insofern eine Schadensbemessung anhand der Vergütungsanteile, die auf die mangelhafte Leistung entfallen.
Ergeben sich die Vergütungsanteile, die auf die mangelhafte Leistung entfallen, nicht aus dem Bauvertrag, sind sie gemäß § 287 ZPO zu schätzen.
Bei der Schadensschätzung ist das dem Besteller verbleibende Material, soweit diesem noch ein wirtschaftlicher Wert zukommt, zu berücksichtigen.
(OLG Frankfurt am Main, 31.08.2018 - 13 U 191/16)
Matthias Matzka
Rechtsanwalt für öff. u. priv. Baurecht 
Rechtsanwalt für Architekten- und Ingenieurrecht 
Rechtsanwalt für Immobilienrecht 
Rechtsanwalt für Verwaltungsrecht 
http://www.ramatzka.de
Ilka Stiegler Digital Report 2019: Social Media bleibt beliebt
Brauchen wir das? Ist das wirklich noch relevant? Businesskunden sind da nicht! Wir hören immer mal wieder, dass Mittelständler von sozialen Medien nicht (mehr) überzeugt sind. Längere Zeit hieß es, der Trend zum „Socialising“ im Web gehe doch zurück. Der Digital Report 2019 widerlegt diese Theorie. Demnach ist fast die Hälfte der deutschen Internetnutzer in sozialen Medien unterwegs.
Soziale Medien werden überwiegend mit dem Endkundengeschäft in Verbindung gebracht. Doch Geschäftsleute haben auch ein Privatleben und nutzen in diesem natürlich auch soziale Medien. Deshalb erarbeiten wir in der Zielgruppenbetrachtung mit unseren Kunden nicht nur eine Rolle, sondern schauen uns den Menschen in seinen verschiedenen Lebensbereichen an. Wer im Business ausschließlich mit Geschäftskunden arbeitet, ist privat trotzdem Familienvater und abonniert entsprechende Seiten oder hat Freunde in Übersee, mit denen er über Facebook Verbindung hält. Viele Menschen nehmen während ihrer Freizeit auch Impulse für das Berufsleben auf. Lesen Sie mehr auf unserem PR-Blog. https://abg-partner.de/digital-report-2019-social-media-bleibt-beliebt/