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DSGVo

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und ihre Folgen für den betrieblichen Datenschutz in Deutschland

Robert Nagel Bayern macht ernst
In Bayern hat das BayLDA bekanntgegeben, nun mit den ersten Vor-Ort-Kontrollen im Rahmen der DSGVO zu starten.
Melanie Diehl Androhung eines Bußgeldes in Höhe von bis zu 10 Mio Euro
Hallo liebe Mitstreiter,
mir wurde dankenswerter Weise folgendes Schriftstück zugespielt:
Folgender Hintergrund:
Ein 2-Mann-Unternehmen aus Hamburg wird eine Geldbuße von bis zu 10 Mio. € seitens des Hamburger Datenschutzbeauftragten angedroht.
Und das kam so: Im Mai wurde ein Dienstleister (Aggregation von Versandaufträgen, um günstigere Preise zu erzielen, kein Versender!), über den dieses Unternehmen den Expressversand abwickelte, gebeten, den nötigen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (ADV) vorzulegen.
Der Dienstleister verwies auf die Datenschutzerklärung und meinte, das solle reichen.
Tut es aber nicht, da der Dienstleister über eine eigene API mit eigenem Plugin aus dem Shop die Versanddaten importierte. Klarer Fall für einen ADV.
Der besagte Dienstleister hat eine Postadresse in Hessen. Daraufhin wurde beim hessischen Datenschutzbeauftragten um Hilfe gebeten. Dieser meinte, das 2-Mann-Unternehmen solle selbst einen ADV aufsetzen und dem Dienstleister zur Unterschrift vorlegen.
Daraufhin erhielt der hessischen Datenschutzbeauftragte folgende Antwort: "Vielen Dank, aber wir werden nicht die Arbeit bzw. Pflicht unseres Dienstleisters übernehmen, d.h. uns nach seinen Datenverarbeitungsprozessen erkundigen und einen eigenen Anwalt zur rechtssicheren ADV-Formulierung einschalten und auch noch bezahlen. Zumal nicht sicher ist, dass wir überhaupt unter dem ADV eine Unterschrift von unserem Dienstleister bekommen. Dann lassen wir es einfach wie es ist. Die DSGVO ist dermaßen unausgegoren, dass wir so einem Wahnsinn nicht noch gutes Geld hinterherwerfen."
Das war Ende Mai. Bis vor einer Woche war Ruhe. Dann erreichte dieses 2-Mann-Unternehmen unten aufgeführtes Schreiben des Hamburger Datenschutzbeauftragten mit der Androhung eines Bußgeldes in Höhe von bis zu 10 Mio. Euro. nebst Anhörungsmöglichkeit.
Fazit: Leg dich nie mit der Aufsichtsbehörde an, dies könnte zum Bumerang werden.
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Alexander Fuchs
Moin Melanie,
Und klärt auch gleich zum Teil die folgenden Fragen.
Wer waren den die beiden Übeltäter für die in Hamburg 30 Beamte 6 Monate schuften mussten?
Und was haben diese angestellt?
Nach Sichtung der vorliegende Tatsachen bin ich einfach nur … 😠😡👿.
Das ist ein klarer Fall für Mario Barth!!!
Schreib gleich ne Mail.
Gruss Alex
Sascha Hierold Ist die DSGVO mental überhaupt tragbar?!
Hallo,
mit einer ersten Frage möchte ich mich kurz hier in der Gruppe vorstellen!? Mein Name ist Sascha Hierold und ich bin Softwareentwickler mit unzähligen Nebeninteressen von denen eine bspw. das Recht bzw. innerhalb dieser Gruppe die DSGVO ist!?
Als Informatiker der sich in den letzen Jahren ziemlich viel mit geisteswissenschaftlichen Themengebieten und der Philosophie auseinandergesetzt hat, stellt sich mir jetzt bzgl. der DSGVO die Frage inwieweit sie rein theorethisch auch Gesetzeskraft besitzt was die kognitiven Vorgänge des Menschen angeht und bei denen es sich sowohl nach den Architekturen der Künstlichen Intelligenz/Maschinellen Lernens als auch nach den Beschreibungen der Informationsverarbeitung bei mentalen Prozessen um eine mehr oder weniger automatisierte Verarbeitung von Informationen handelt bzw. mir nicht wirklich der Unterschied eingehen will!?
Welchen Standpunkt habt ihr zu dieser Fragestellung oder habe ich irgendwo einen groben Denkfehler und sehe ihn nur selber die ganze Zeit schon nicht?!
Schöne Grüße aus Amberg
Sascha Hierold
Alexander Fuchs Melanie Diehl
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Melanie Diehl

>Moin Melanie,

>>meinst du nicht für den "Anerkannten" braucht es etwas mehr als eine Person?

>Jetzt bin ich verwirrt, ich habe doch nur „Anerkannter Experte“ und nicht „Zertifizierter Experte“ verwendet. Ein DSBler benötigt im Schnitt eine Woche um das heilige Zertifikat zu bekommen, meistens unabhängig von seiner Vorgeschichte.
Und trotzdem entscheidet über das Zertifikat nicht nur eine Person ;-)

>Ausserdem war es ja nur ein Vorschlag, ist dieser besser?
>„Angehender Experte für Geisteswissenschaft und Philosophie im Fachbereich DSGVO“
Ich war auch nicht gegen den ersten Vorschlag, nur eine Anmerkung :-)
Florian Hansemann Verstehe ich nicht
Hallo Zusammen,
Kann mir jemand die Problematik von IP-Adressen im Zusammenhang der DSGVO schlüssig erläutern ?
Konkret geht es um Scripte und Bilder von Drittanbietern die in ziemlich jedem Wordpress Themen eingebunden sind.
Ja die Empfänger Server Loggen jeweils die IP des Clients der das Script/ Bild lädt.
Und jetzt?
Mir fallen nur sehr wenige Instanzen ein, welche die IP Adressen mit Anderen Daten koppeln können (z.B. Internetprovider).
Darüber hinaus sind 95% der IP Adressen dynamisch verteilt, sodass nach 24h jemand anders die IP Adresse hat. Und dann wäre da noch die Speicherfrist der IP-Adressen beim Provider selbst.
Was soll das also?
Danke im voraus
Gruß aus München
Florian Hansemann
https://twitter.com/HanseSecure
Marc Dauenhauer Roderich Pilars de Pilar Alexander Fuchs Volker Caumanns
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Nur für XING Mitglieder sichtbar Was ist aus dem guten, alten Verfahrensverzeichnis geworden?
Guten Morgen,
mich schrieb kürzlich in Zusammenhang mit einer Kundenbeschwerde die zuständige Aufsichtsbehörde an; es kam zu einem Austausch von Dokumenten.
Nun lese ich, dass es Verfahrensverzeichnisse in der altbekannten Form nicht mehr gibt. Eine kurze Recherche ergab kein einheitliches, aussagekräftiges Bild, sodass ich etwas irritiert bis ratlos gerade bin.
Wie handhabt Ihr das so?
VG
Peter Bergmann
Werner Hülsmann
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