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Simon Köhler
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Die Gruppe richtet sich an eCommerce-Profis auf Dienstleister- und Shopbetreiber-Seite.

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Wed, 10/9/2019 - Thu, 1/1/1970

Das Webinar zeigt die aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung auf. ... Read more

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Bereits zum 12. Mal veröffentlicht Statista gemeinsam mit dem Retail Institute EHI ein Ranking zu Deutschlands umsatzstärksten Online Shops. Die durchgeführte Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2020“ listet die 1.000 größten deutschen Online-Shops und bietet wertvolle Insights, wie Umsatz- und Unternehmensdaten zum deutschen E-Commerce-Markt. Sie wird erweitert durch „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2020“.

Sichern Sie sich exklusive Einblicke und bestellen Sie jetzt die Studien.

wenn mit der Herstellung der Ware aus einem konkreten Vertrag noch nicht durch den Unternehmer begonnen worden ist. So der Europäische Gerichtshof in grundsätzlichen Ausführungen in einem Vorlageverfahren aus Deutschland in der Entscheidung vom heutigen Tage (Urteil vom 21. Oktober 2020, Az. C‑529/19).

Die entsprechende Regelung in § 312 g II Nr.1 BGB ist dementsprechend für den Unternehmer bereits dann erfüllt, wenn der Vertrag im Fernabsatz geschlossen wurde. Die Richter des EuGH begründen Ihre Ansicht, die nunmehr von dem vorlegenden deutschen Gericht berücksichtigt werden muss unter anderem wie folgt:

„…Die in Rn. 24 des vorliegenden Urteils angeführte Auslegung von Art. 16 Buchst. c der Richtlinie 2011/83 trägt dazu bei, dieses Ziel zu erreichen, da damit Situationen vermieden werden, in denen das Bestehen oder der Ausschluss des Widerrufsrechts des Verbrauchers davon abhängen würde, wie weit die Vertragserfüllung durch den Unternehmer fortgeschritten ist; über diesen Fortschritt wird der Verbraucher üblicherweise nicht informiert, und er hat daher erst recht keinen Einfluss darauf…“

Quelle:

http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf;jsessionid=4A9A4F9CCB3BA8C49373DF27AE549358?text=&docid=232701&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=9062539

Daten sind das neue Öl, aber Informationen sind das neue Gold.

Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen sieht sich heutzutage – getrieben durch neue Informationstechnologien – sehr speziellen Herausforderungen gegenüber. So stehen immer umfangreichere, neue Kommunikations- und Vertriebskanäle zur Verfügung, deren Nutzung auch von den Abnehmern zunehmend erwartet werden. Unabhängig von den jeweils genutzten Medien oder Standorten müssen aktuell und konsistent relevante Informationen und Daten über jede Leistung des Unternehmens schnell vorliegen und gepflegt werden. Dies zu gewährleisten, stellt im Kern die Aufgabe eines Product Information Management – kurz PIM – bzw. Produktinformationsmanagements dar.

Rund um das Thema Leistungs- bzw. Produktinformationen eines Unternehmens sowie um den zweckdienlichen Umgang mit diesen Daten ranken sich eine Vielzahl von zum Teil synonym verwendeten Begriffen. PIM hilft die Anforderung an digitale Produktdaten und deren Verfügbarkeit, die in den letzten Jahren stetig gestiegen ist, zu bedienen. Heute müssen Produktinformationen über mehrere Kanäle zur Verfügung stehen und unterschiedliche Zielgruppen auf unterschiedlichem Wege bedienen.

Daten allein sind nutzlos – aber mit den richtigen Werkzeugen und Methoden werden daraus Informationen für Publikationen und sogar Geschäftsmodelle. Wir zeigen Ihnen in unserem Praxisseminar Product Information Management im Unternehmen, wie Sie u.a. ein erfolgreiches Datenmanagement im Unternehmen einführen, alle marketingrelevanten und technischen Informationen rund um Ihre Produkte zentralisieren und optimieren.

TERMIN

05.11.2020 I Frankfurt/Main

INFOS; PROGRAMM & TICKETS

https://www.deutsche-kongress.de/veranstaltung/product-information-management-im-unternehmen

...oder auch auf XING

https://www.xing.com/events/product-information-management-unternehmen--2751872

INFO

Bei Angabe des Rabattcodes "XingKontakt" erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 100€ auf die reguläre Teilnahmegebühr.

🗨 STORIES 🗨

*Produktdaten als Schlüsselkomponente digitaler Transformation*

Der „Digital Twin“ und sein Nutzen für die gesamte Wertschöpfungskette: Im Interview mit Gerald Lobermeier von der Weidmüller Gruppe.

Zum Artikel >> https://www.deutsche-kongress.de/interview-produktdaten-als-schluesselkomponente-digitaler-transformation/

*Lessons learned – aus zwei Dekaden Produkt-Informations-Management*

Oder: Wie erreicht man das Ziel hervorragender Produktdaten? – ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Unternehmens.

Zum Artikel >> https://www.deutsche-kongress.de/lessons-learned-aus-zwei-dekaden-produkt-informations-management/

Das Landgericht Bonn hat in einer aktuellen veröffentlichten Entscheidung (Urteil vom 29. Juli 2020, Az.: 1 O 417/19) unter anderem rechtlich zu bewerten gehabt, ob die AGB-Klausel „Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unstreitig oder von X anerkannt sind“ in AGB eines Onlinehändlers und der Verwendung gegenüber Verbrauchern (B2C) zulässig war oder nicht.

Das Gericht bejahte einen Verstoß gegen § 307 BGB und damit auch gegen § 3a UWG und begründete wie folgt:

„..Denn die vom Beklagten zeitweise verwendete Klausel „Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unstreitig oder von X anerkannt sind.“ hält einer Prüfung im Lichte von § 307 BGB nicht stand. Denn diese Klausel stellt eine Benachteiligung des Vertragspartners i.S.v. § 307 Abs. 1 S. 1 BGB dar.

Bei dieser Beurteilung orientiert sich die Kammer an der Rechtsprechung des Bundesge-richtshofes. Die Klausel, über die der BGH zu entscheiden hatte (vgl. NJW 2011, 1729) ist quasi wortgleich mit der hier verwendeten. In der genannten Entscheidung betraf der Vertrag einen Anspruch auf Architektenhonorar. Dabei hat sich der BGH in der Begründung auch explizit auf die synallagmatische Verknüpfung von Werklohnforderung und mangelfreier Leistungserbringung bezogen. In der rechtswissenschaftlichen Literatur wird ein Aufrechnungsverbot darüber hinaus auch dann abgelehnt, wenn es konnexe Forderungen betrifft, insbesondere etwa Schadensersatzansprüche nach § 281 BGB (Palandt/Grüneberg, BGB, § 309 Rn. 20, weitere Nachweise bei BeckOK BGB/Becker, 53. Ed. 1.2.2020 Rn. 15a, BGB § 309 Nr. 3 Rn. 15a, der sich dieser Ansicht aber nicht anschließt).

So liegt der Fall hier. Denn bei einem Aufrechnungsverbot besteht eine Vergütungspflicht für Leistungen, obwohl Gegenansprüche aus gleichem Rechtsverhältnis bestehen. Dies kann bei Kaufverträgen ebenso auftreten wie bei Werkverträgen, wenn es um Minderungsbeträge oder Schadensersatzansprüche geht. Dass es zu Fällen von Nachbesserungsansprüchen nicht kommt oder wegen § 439 Abs. 4 BGB nicht kommen kann, wie der Beklagte meint, reicht daher allein nicht aus, da auch andere Ansprüche von Kunden denkbar sind. Dies gilt insbesondere für Schadensersatzansprüche. In diesen Fällen erhalten Kunden – gerade wenn es um Schäden an anderen Rechtsgütern oder Nebenpflichten aus dem Vertrag geht – nicht einfach ein Produkt als Ersatz und gelten in ihren Primärinteressen aus dem Kaufvertrag als befriedigt. Sie haben vielmehr monetäre Ansprüche, die Gegenstand einer Aufrechnung sein könnten…“

Praxistipp:

Obwohl diese rechtliche Ansicht nicht neues ist, zeigt sie einmal mehr, dass AGB immer wieder einmal auf rechtliche Aktualität und damit Zulässigkeit hin überprüft werden sollten.

Quelle:

https://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/bonn/lg_bonn/j2020/1_O_417_19_Urteil_20200729.html

Haben auch Sie noch die Stimme Ihrer Deutsch-Lehrerin/Ihres Deutschlehrers im Ohr? „Nicht immer das Subjekt an den Satzanfang setzen!“

Genau, wie Recht sie hatten. Doch Vorsicht! Bestimmte Wortarten und Wörter am Satzanfang haben so Ihre Tücken – und legen Ihrem Leser und Kunden einen fiesen Stolperstein in den Weg! Wie Sie das beim Schreiben vermeiden? Das erfahren Sie in meinem Blogbeitrag: https://schreibenundleben.com/satzanfaenge-variieren-aber-bitte-richtig/

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen

Dr. Gabriele Frings

Willkommen!

Wir freuen uns, Sie in unserer Ambassador Community willkommen zu heißen. Wir sind die offizielle XING Gruppe für das Thema E-Commerce.

Hier begegnen Sie neuen Leuten und interessanten Themen rund um den Online-Handel.

Unsere Events zum Thema E-Commerce

Wir veranstalten regelmäßig (offizielle) Events für unsere Community.
Hier bringen wir die unterschiedlichsten Charaktere zum lockeren Netzwerken zusammen.
Bei unseren abwechslungsreichen Eventformaten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

  • XING Breakfast: Bei Kaffee und Tee lernen wir uns kennen und starten inspiriert in den Tag.
  • XING Lunch: Das Mittagsmenü tauschen wir gegen ein XING Lunch mit neuen Bekanntschaften.
  • XING Expertendialog: Impulsvorträge liefern Diskussionsstoff für anschließende Gespräche.
  • XING Messe Lounge: Beim Get-Together führen wir entspannte Gespräche abseits des Rummels.
  • XING Backstage: Wir schauen hinter die Kulissen einer Firma, Organisation, Kulturstätte etc.

Hier erfahren Sie immer, wo das nächste spannende Event auf Sie wartet: https://www.xing.com/communities/groups/e-commerce-xing-ambassador-community-3058-1002831/events/upcoming

Teilnehmerstimmen zu unseren Events

"Simon Köhler webt mit der eCommerce-Lounge und dem eCommerce Breakfast ein einzigartiges Netzwerk um die Player im eCommerce Online & Offline zusammenzubringen. Damit ergibt sich sowohl für Händler als auch Dienstleister ein echter Mehrwert."
Hagen Meischner

"Das eCommerce Lounge Breakfast ist ein professionell organisiertes Event mit kulinarischen und fachlichen Leckerbissen in Form eines reichhaltigen Buffets und spannenden Vorträgen. Die Teilnahme lohnt für jeden, der einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Themen im E-Commerce in kompakter Form sucht."
Christian B. Schmidt

"Bei der inhaltlichen Ausgestaltung und Durchführung des eCommerce Breakfast in Düsseldorf war Herr Köhler ein äußerst zuverlässiger und kompetenter Organisator. Die inhaltiche Zusammenstellung der Themen, Vor- und Nachbereitung in der e-commerce lounge und Xing & Co. sowie die Moderation und das Referenten-Coaching waren vorbildlich. Ich freue mich auf weitere, zukünftige Zusammenarbeit und Projekte."
Christop Heiders

Unsere Ambassador Community bietet:
  • professionellen Austausch zu allen Bereichen des E-Commerce
  • offizielle XING Events
  • und die Möglichkeit, online und offline neue Kontakte zu knüpfen
In dieser Community möchten wir:
  • angeregt miteinander diskutieren – nach allen Regeln der Höflichkeit
  • relevante Beiträge teilen – also niemanden zuspammen
  • Online und offline neuen Leuten begegnen - persönlich und professionell
  • branchenspezifische Eventformate bieten – Wissen teilen und unser Netzwerk erweitern

Wir achten auf eine gute Atmosphäre und darauf, dass unsere Gruppenmitglieder sich wohlfühlen.
Bitte teilen Sie relevante Jobangebote oder Dienstleistungen im Marktplatz.
Anmaßende Kommentare und Beiträge entfernen wir.
Mitglieder, die uns häufig negativ auffallen, schließen wir im äußersten Falle aus.

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Simon Köhler

Simon Köhler ist Geschäftsführer der conpark GmbH aus Butzbach. Einer auf WordPress spezialisierten Internetagentur.

Simon ist Herausgeber der E-Commerce Lounge, einem Online-Magazin für E-Commerce Profis. Er ist zudem Veranstalter mehrerer Branchen-Events in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seit 2010 ist offizieller XING Ambassador für E-Commerce.