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Ralf Zschemisch 3D Modelle im Polygon File Format im Web
Hallo,
Produktdaten im Polygon File Format können wir in unserem Shop oder Blog heute verwenden.
Das Polygon File Format (kurz PLY) ist ein Dateiformat zur Speicherung dreidimensionaler Daten, das ursprünglich zur Verwendung mit 3D-Scannern konzipiert wurde.
Das Format zeichnet sich aus durch eine einfache Beschreibung einzelner Objekte als Listen von Polygonen.
Eine PLY-Datei kann im ASCII-Format oder als Binärdatei gespeichert werden.
Binärdatei und auch die PLY-Datei kann im ASCII-Format können wir im Web darstellen.
Der Engel Lucy ist in der Animation als Binärdatei geladen und die Delfine im im ASCII-Format.
Ich freue mich über neue Kontakte, Anregungen und - wenn's passt - Kooperationen
Beste Grüße
Ralf Zschemisch
https://blog.r23.de
Rolf Albrecht Apotheker darf rezeptfreie, apothekenpflichtige Medikamente über Amazon anbieten
Es liegt darin kein Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht (UWG) vor, so dass Landgericht Magdeburg in der nichtrechtskräftigen Entscheidung.Der Internethandel sei grundsätzlich zugelassen und der beklagte Apotheker verfüge über die erforderliche Zulassung der Tätigkeit als solcher.
Quelle:
https://www.juris.de/jportal/portal/t/rqz/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA190100099&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
Rolf Albrecht Werbung mit Patenschutz irreführend, wenn Patent erloschen ist
So das Oberlandesgericht Düsseldorf in einer Entscheidung (Urteil vom 20. Dezember 2018, Az.: I-2 U 26/18, n.rkr.)
Geklagt hatte ein Unternehmen, das Rennwagen herstellt, gegen ein Unternehmen, das Spielzeugautos und Rennbahnsets herstellt und vertreibt. Letzteres Unternehmen hatte dabei auf Verpackungen von Spielzeugautos und Verpackungen von Rennbahnsets sowie in den Anleitungen und den Produktbeschreibungen mit dem Hinweis auf ein deutsches Patent, dessen Inhaber der Vorstandsvorsitzende des beklagten Unternehmens gewesen ist. Die Besonderheit war, dass das in der Werbung benannte Patent bereits am 03.April 2007 mangels Zahlung der Jahresgebühr erloschen war.
Das klagende Unternehmen sah darin eine wettbewerbsrechtliche Irreführung durch eine unzulässige Patentberühmung. Das Oberlandesgericht bejahte dies und führte unter anderem aus:
„…Durch den Hinweis auf das „DE-Patent….XXX“ behauptet die Beklagte einen Patentschutz für die von ihr angebotenen Spielzeugautos, der tatsächlich nicht besteht, weil das deutsche Patent…XXX, das die alleinige Rechtfertigung für den unternommenen Patenthinweis sein könnte, zum Zeitpunkt des Werbeauftritts unstreitig erloschen war, und zwar bereits zum 03.04.2007 wegen Nichtzahlung der fälligen Jahresgebühr. Entsprechendes gilt für den Hinweis auf einen „patentierten Stromabnehmer“, welcher Hinweis sich allein auf das vorgenannte Patent beziehen kann. Der jeweilige Werbehinweis ist damit irreführend.
Im Allgemeinen wird der Hinweis auf ein Patentrecht nämlich dahingehend verstanden, das Produkt sei im Ganzen oder in Teilen gegen Nachahmung geschützt, biete in bestimmter Beziehung Neues und weise Vorzüge auf gegenüber gleichartigen Erzeugnissen anderer Hersteller, für die ein Schutzrecht nicht besteht …Wird unter Hinweis auf ein bestimmtes Patent für eine Ware geworben, versteht der Verkehr dies demgemäß dahin, dass das angegebene Patent tatsächlich besteht. Ebenso versteht der Verkehr die Bewerbung einer Ware als „patentiert“ als Hinweis auf ein bestehendes Patent…. Das Patent, auf das sich der Werbende in der Werbung beruft, muss daher tatsächlich erteilt und seine Schutzdauer darf noch nicht abgelaufen sein... Nach Ablauf der Schutzfrist bzw. Erlöschen des Patents darf deshalb grundsätzlich nicht mehr auf einen Patentschutz hingewiesen werden…. Dies gilt auch im Streitfall, zumal sich die Werbung der Beklagten an private Endverbraucher richtet. Diese verstehen die beanstandeten Patenthinweise der Beklagten mangels anderweitiger Angaben dahin, dass die angebotenen Spielzeugautos durch das angegebene deutsche Patent geschützt sind. Hingegen entnehmen sie der Werbung der Beklagten nicht, dass es sich bei dem betreffenden Patent bloß um ein der Beklagten einmal erteiltes, zwischenzeitlich erloschenes Patent handelt. Der gegenteiligen Beurteilung der Beklagten kann nicht gefolgt werden. Soweit die Beklagte meint, das angesprochene Publikum entnehme dem beanstandeten Patenthinweis lediglich die Aussage, dass ein Patent wirksam erteilt worden sei und die dem Patent zugrundeliegende Erfindung zum Zeitpunkt der Patentanmeldung die Patentierungsvoraussetzungen der Neuheit und erfinderischen Tätigkeit erfüllt habe, übersieht sie, dass der angesprochene Verkehr einen Patenthinweis im Allgemeinen eben auch dahin versteht, dass das betreffende Produkt im Ganzen oder in Teilen durch ein entsprechendes Patent gegen Nachahmung geschützt ist, was bei einem bereits erloschenen Patent nicht der Fall ist. Ergänzend wird in diesem Zusammenhang auf die zutreffenden Ausführungen des Landgerichts verwiesen, denen sich der Senat in vollem Umfange anschließt….“
Praxistipp:
Die Werbung mit gewerblichen Schutzrechten ist mit zahlreichen Fallstricken verbunden. Eine Beratung ist hier aus Sicht des Wettbewerbsrechts zwingend, um nicht möglicherweise abgemahnt zu werden.

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Über die Gruppe "e-Commerce - XING Ambassador Community"

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