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Harald Wozniewski Zur Einführung
Zur Einführung in das Thema "Staatpleiten" lade ich Sie ein in meine Internetseiten
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/griechischer_staatsbankrott.htm
und
http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/irischer_staatsbankrott.htm
wo ich ein paar Zeilen über den griechischen und irischen Staatsbankrott geschrieben habe.
(Wegen der Grafiken kann ich die Aufsätze hier nicht einstellen.)
Harald Wozniewski
KIWIFO: Staatseinnahmen und Geldmenge
Staatseinnahmen und Geldmenge
Die Einnahmen und die Verschuldung des Bundes vor dem Hintergrund der monetären Entwicklungen in Deutschland1
10.10.2011
1. Einführung
1.1. Staatseinnahmen und -ausgaben in der Kritik
Seit Jahrzehnten gehört in Deutschland die Kritik an einer zu hohen "Staatsquote" zur politischen Landschaft: Der Staat zweige zu viel von der deutschen Leistungskraft für seine Zwecke ab und belaste den Bürger zu sehr mit Steuern und Abgaben. Ein Blick ins Internet zeigt, dass die kritischen Stimmen zu diesem Thema nicht abreißen.
Die Zahlen des Statistischen Bundesamts über die Staatsquote scheinen diese Kritik zu bestätigen – jedenfalls nach den Zahlen von vor 1975:
6. Zusammenfassung
Die seit Jahrzehnten übliche Staatsquote ist kein geeigneter Maßstab für die Beurteilung der Frage, in welchem Verhältnis die Höhe der Einnahmen des Bundes bzw. des Staates durch Steuern und Abgaben zur Leistungsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft steht. Der Vergleich mit der seit Jahrzehnten gestiegenen Kaufkraft in Deutschland, wie sie unzweifelhaft von der Deutschen Bundesbank durch die Geldmenge (M1, M2 bzw. M3) dokumentiert wird, zeigt, dass deutlich höhere Einnahmen erzielbar waren und sind und dass sogar die Staatsverschuldung gänzlich vermeidbar war und ist.
Der Grund dafür, dass der politische Wille dem deutschen Staat dennoch diese enorme Staatsverschuldung beschert hat, ist auf das mangelnde Wissen der Politiker auf dem Gebiet des Geldwesens, insbesondere bezüglich der vorhandenen Geldmengen, des Geldmengenwachstums und der Verlangsamung des Geldumlaufs (Meudaleffekt), zurückzuführen.
Staatsverschuldung ist kein Schicksal! Sie ist vielmehr betrübliches Ergebnis eines verkürzten Verständnisses von der realen Geldwirtschaft in einem modernen Staat.
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1 Die einzelnen Diagramme und Tabellen zu den Diagrammen nebst Quellennachweisen erhalten Sie in der Excel-Datei http://www.kiwifo.de/Staatseinnahmen_und_Geldmenge.xlsm
Harald Wozniewski Hier mal eine kleine Denkaufgabe (Vorsicht! tricky):
Nehmen wir einmal – idealisierter Weise – an, zu Beginn eines Monats solle einmalig sämtliches Geld in einer Volkswirtschaft auf alle Erwachsenen exakt gleichmäßig verteilt werden. Insbesondere hätte jeder Arbeitnehmer genauso viel Geld wie jeder Unternehmer. Das könnte man doch für ungerecht halten, weil ein Arbeitnehmer dieses Geld vollständig für seinen privaten Lebenswandel zur Verfügung hätte, während der Unternehmer damit auch die Geschäfte seines Unternehmens bewältigen muss. Der Unternehmer hätte privat also viel weniger Geld zur Verfügung als der Arbeitnehmer. Was halten Sie davon?
Harald Wozniewski Aktuelle Zahlen aus Deutschland
Sehr geehrte Damen und Herren,
auf der Internetseite des Karlsruher Instituts für Wirtschaftsforschung - KIWIFO -
http://www.wohlstand-für-alle.de = http://www.wohlstand-fuer-alle.de = http://www.kiwfo.de
werden monatlich "aktuelle Zahlen aus Deutschland" veröffentlicht und an Interessierte per Newsletter
http://www.kiwifo.de/html/newsletter.htm
verschickt. Bei diesen Zahlen handelt es sich u. a. um die aktuellen Geldbeträge in Deutschland pro Haushalt.
Wenn Sie also wissen wollen, ob Sie noch zur Mittelschicht gehören, d. h. eine mittlere Kaufkraft besitzten, dann vergleichen Sie mit diesen Zahlen des KIWIFO.
Mit freundlichen Grüßen
dr. wo
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