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Heinrich Orths Lieferantenmanagement in der Praxis – Wer ist verantwortlich?
Sind Sie – zumindest anteilig – für die Koten Ihres Unternehmens verantwortlich? Wenn man von einem Materialanteil von durchschnittlich 60 % in der deutschen Wirtschaft ausgeht, sollte das zumindest so sein. Aber wer ist eigentlich für die Kostensteigerungen beim Lieferanten verantwortlich? Auch Sie als Einkäufer?
Manchmal kann man diesen Eindruck gewinnen.
Lieferanten werden „unverschuldet Opfer“ von Kostensteigerungen durch Lohnerhöhungen, Materialpreissteigerungen, Energieverteuerungen und ähnliches. Was liegt da näher, als sich diese Kostensteigerungen von den Kunden ausgleichen zu lassen. Da müssen wir aufpassen, dass der Lieferant nicht mehr abwälzt als gerechtfertigt ist. Statt der verlangten 5 % Erhöhung, gibt es nur 2,5 %. Haben wir dann eine tolle Arbeit geleistet und 2,5 % „gespart“? Oder haben wir 2,5 % Teuerung zugelassen? Oder läuft da etwas falsch?
Warum haben wir Lieferanten? Sie sollen unsere Probleme lösen, z. B. indem sie eine Lieferung oder Leistung erbringen, die wir benötigen. Dafür bezahlen wir sie. Das ist normal. Geschenke werden nicht erwartet. Aber wieso sollen wir die Probleme des/der Lieferanten lösen? Liegt es nicht zunächst einmal in deren Verantwortung, ihre Kosten zu beherrschen? Was tun sie, um Teuerungen zu kompensieren? Wie sieht es mit Lerneffekten, Produktivitätssteigerungen, Innovation, Global Sourcing, Lieferantenmanagement usw. auf Seiten der/des Lieferanten aus? „Alles wird teurer!“ Das ist ein sehr schlechtes Argument.
Brauchen wir nicht vielmehr Lieferanten, die uns helfen, in unseren Märkten erfolgreich zu sein? Preissteigerungen (Verteuerungen) gehören sicher nicht dazu. Lieferanten sollen Probleme für uns lösen, nicht schaffen.
Pflegen wir unter diesen Voraussetzungen den richtigen Umgang mit den Lieferanten, das richtige Lieferantenmanagement? Haben wir dazu die richtige Strategie, und messen wir die Ergebnisse richtig?
Ich freue mich auf Ihre Kommentare! Weiterhin viel Erfolg und packen Sie’s an!
Henrich Orths
PS: Einkaufsstrategie und -controlling und das Erreichen von Zielen sollten im Mittelpunkt der Aktivitäten des Einkaufs stehen. Strategisches Vorgehen bestimmt die Routine und nicht umgekehrt. Dann pass das auch mit der Zeit. Vielleicht interessiert Sie mein Training zum Thema „Einkaufsstrategie und –controlling“, das am 23./24. Mai 2019 bei der IHK in Krefeld stattfindet. Näheres finden Sie mit diesem Link:
https://www.ihk-krefeld.de/de/weiterbildung/weiterbildung.html?vid=E012-SK119
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Heinrich Orths
Vor Überraschungen schützt man sich am besten durch Preisvereinbarungen. Wenn der Lieferant sich nicht meldet? Warum muss der Lieferant sich melden? Haben wir kein Interesse an einer Fortführung? Wird geprüft, ob eine Preissenkung angezeigt wäre? Sind die Preise so "fett", dass der Versuch einer Erhöhung unterbleibt?
Nur ein paar Fragen. Antworten mag jeder für sich finden.
Heinrich Orths
Marc Kloepfel Schon alle Geschenke parat?
Die Zeit bis Weihnachten wird immer kürzer. 🎅🏼 Höchste Zeit also Geschenke für die Liebsten zu kaufen. 🎁
Unser Geschenk für Sie? Wir verraten Ihnen zum heutigen Kloepfel #ChristmasFriday spannende Fakten rund um das Thema Weihnachtsgeschenke. Lassen Sie sich überraschen! 🤩
Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben sie schon alle Geschenke besorgt?
Marc Kloepfel Neue Einkaufsplattform für Gastgewerbe und Care: Sourcify.net revolutioniert Beschaffungsmarkt
Gemeinsam mit dem Hotellerie-Experte Deutsche Hospitality hat die Kloepfel Group ein Joint Venture gegründet. Die digitale Einkaufsplattform Sourcify.net ist branchenweit einzig.
Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Einkaufsgesellschaften bildet Sourcify.net jeden einzelnen Schritt von der Ausschreibung und Bestellung, zur Wareneingangs- und Rechnungsprüfung bis hin zur Materialwirtschaft inklusive Inventuren, Rezepturen und Kassenanbindungen digital ab.
Zur vollständigen Pressemitteilung: http://bit.ly/Sourcify-net
Foto: Jana Kay.
Marc Kloepfel Die Beschaffung ist Sache des Einkaufs, des Einkaufs, des Einkaufs
Abteilungen, die Komponenten auf eigene Faust einkaufen, schaden dem Unternehmen. Das sogenannte Maverick Buying verursacht höhere Kosten und schwächt so die Rendite. Neben dem Ärgernis für den Einkauf, der sich durch Maverick Buying vernachlässigt und nicht ernst genommen fühlt, wirkt sich die Prozessschwäche auch negativ auf die Bilanz des Unternehmens aus.
Doch warum kommt es überhaupt zu diesem Phänomen? Oftmals wird der Einkäufer nur als operativer Beschaffer angesehen, der am Ende des Prozesses den Bestellknopf drückt. Doch das ist eine fatale Fehleinschätzung. Im Einkauf steckt eine Menge Kompetenz, die sowohl hinsichtlich der Lieferantenselektion als auch in Verhandlungen von hohem Wert ist.
Zu unserem Ratgeberartikel -> http://bit.ly/maverick-buying
Konnte Sie positive Effekte durch das Vermeiden von Maverick Buying merken? Was ist Ihre Einschätzung zum Potential des Einkaufs im Unternehmen?
Matthias Grossmann Mit der Salamitaktik zum Einkaufserfolg
Beobachten wir das Gespräch zwischen einem Einkaufsleiter
und dessen Mitarbeiter, der gerade von einer dreitägigen
Schulung zurückkommt:
„Nun, wie ist es gewesen?“, wollte der Einkaufsleiter wissen.
„Ganz gut“, meinte der Mitarbeiter und ergänzte: „Ein paar
neue Dinge haben wir im Seminar erfahren.“ Mit den Worten
„Versuchen Sie möglichst viel umzusetzen!“, schickte der
Einkaufsleiter den Mitarbeiter an seinen Arbeitsplatz.
Der Einkäufer geht in sein Büro und stellt mit Erschrecken
fest, wie viel Schriftverkehr sich auf seinem Schreibtisch
angesammelt hat: Post, 120 E-Mails, Briefe,...
Gleichzeitig weist ihn sein Kollege darauf hin, dass bereits
12 Personen auf seinen Rückruf warten und es ein Problem
mit Lieferung X gibt.
Was macht der Einkäufer? Er setzt Prioritäten – schließlich
muss das Tagesgeschäft laufen. In der Hektik des Tages erinnert
er sich an seinen Seminarordner. Er wirft einen kurzen Blick
auf die ersten Seiten und stellt ihn dann in einen Schrank mit
den Gedanken „Sobald ich mehr Zeit habe, werde ich die
Inhalte aufarbeiten.“ Vier Wochen später steht der Ordner
immer noch unberührt im Schrank.
Kennen Sie das auch? Vielleicht ist es Ihnen bei sich selbst
oder Ihren Mitarbeitern aufgefallen: Motiviert, die Dinge aus
dem Seminar umzusetzen, kehren Sie vom Seminar zurück,
doch das Tagesgeschäft macht die Umsetzung fast unmöglich.
Eine empirische Untersuchung ergab: Maximal 20 %
der Inhalte werden bei Kompaktseminaren, also Fortbildungen
die an einem Stück durchgezogen werden, umgesetzt. Der
Rest geht im Tagesgeschäft verloren. Dieses geringe Kosten-
Nutzen-Verhältnis kann nicht zufrieden stellen!
Die Lösung lautet: Ein Einkäufer-Intervall-Training über
mehrere Treffen. Anstatt die Teilnehmer mit
Inhalten zu überschwemmen, wird das Wissen stufenweise
vermittelt, analog der Salami-Taktik: Da ich die ganze Wurst
nicht auf einmal bekomme, hole ich sie mir scheibchenweise!
Diese Taktik sollten wir auch für unsere Fortbildung nutzen,
denn: Die Umsetzungsquote und somit die Nachhaltigkeit ist
bei einem Stufenseminar wesentlich höher!
Die Vorteile eines Einkäufer-Intervall-Trainings:
• Stufenweise Vermittlung des Wissens
• Training-on-the-Job: Die Ideen können sofort in die Praxis
umgesetzt werden
• An den regelmäßigen Treffen können Probleme gelöst und
Anregungen gegeben werden
• „Hausaufgaben“ bis zum nächsten Treffen erfordern von
den Teilnehmern die Auseinandersetzung mit dem Thema –
auch im Unternehmen und während des Tagesgeschäfts.
• Die regelmäßige Wiederholung der Schwerpunkte fördert
das Verständnis und den Umsetzungswillen.
• Die zweitägigen Einheiten haben den Vorteil, dass Chaos
auf dem Schreibtisch vermieden wird.
• Zur Beendigung der Ausbildung kann die Anfertigung einer
Facharbeit mit Abschluss „Master of Purchasing“ erfolgen
Die Inhalte umfassen sämtliche Themen, die der strategische
Einkäufer im täglichen Geschäft braucht.
Im Durchschnitt aller Industrieunternehmen fallen 50 % der
betrieblichen Kosten in der Beschaffung an. Eine Reduzierung
dieses Kostenblocks hat somit direkte Auswirkung auf den
Unternehmensgewinn.
In vielen Unternehmen hat der Einkauf nur eine Randfunktion.
Nach dem Motto „Die im Einkauf sollen sehen, dass die Teile
rechtzeitig da sind, den Rest machen wir schon“, wird dem
Einkauf oft nur eine eher stiefmütterliche Rolle zuerkannt.
Andere Abteilungen, wie Konstruktion, Technik und sonstige
Fachbereiche, „kaufen“ selbst ein oder machen Zusagen,
die der Einkäufer dann in der Verhandlung "ausbaden" muss.
Die Neuorganisation des Einkaufs und die abteilungsübergreifende
Zusammenarbeit werden auch im Einkäufer-Intervall-Training
behandelt. Deswegen ist der Besuch dieser Fortbildung nicht nur
für Einkäufer und Einkaufsleiter, sondern auch für Geschäftsführer
empfehlenswert.

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Über die Gruppe "Einkauf + Lieferantenmanagement"

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