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Frank Wacker
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Auch in der letzten Woche wurde von den europäischen Behörden wieder zahlreiche Konsumentenprodukte in das Safety Gate eingestellt und damit in der gesamten EU vom Verkauf ausgeschlossen oder sogar mit existenzbedrohenden Produktrückrufen belegt.

 

Ein USB-Adapter der Firma Samsung muss vom europäischen Markt zurückgenommen werden, da die Konzeption des Produktes leicht zu einem elektrischen Schlag führen kann. Die Abstände zwischen Primär- und Sekundärstromkreisen waren nicht ausreichend. Der Benutzer könnte einen elektrischen Schlag durch die Berührung von leicht zugänglichen aktiven Teilen erhalten. Das Produkt entsprach nicht den Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie und der einschlägigen europäischen Norm EN 60950-1.

 

Dieses Beispiel zeigt, dass selbst renommierte und weltweite führende Unternehmen wie Samsung gerade bei zugekauften Bauteilen oder Accessoires ein enormes Risiko in Bezug auf die Produktsicherheit und die Einhaltung europäischer Richtlinien und Normen eingehen. Das Produkt wurde in Vietnam produziert und von den niederländischen  Behörden mit einem Verkaufsverbot belegt. Hierbei dürfte der Imageschaden für Samsung durch den Eintrag in der Rapex-Liste weit schmerzlicher sein als der entgangene Umsatz oder Deckungsbeitrag.  

 

Bei Anti-Stress-Kugeln aus den Niederlanden stellten Behörden aus Deutschland fest, dass die Flüssigkeit des Produkts mit Mikroorganismen kontaminiert war, und zwar fast ausschließlich mit Burkholderia cepacia (gemessener Wert 380 000 KBE/g). Das Produkt kann während des Stressabbaus beschädigt werden und die entsprechende Flüssigkeit kann austreten. Hat die Person, die das Produkt verwendet, Hautverletzungen, können Keime in den Körper gelangen. Burkholderia cepacia kann Infektionen wie Pneumonie, Wundinfektionen und Sepsis verursachen, insbesondere bei immungeschädigten Personen.

 

Das Produkt entsprach nicht den Anforderungen der Spielzeugrichtlinie. Der Distributeur der Produktes wurde aufgefordert, den Verkauf des Produktes einzustellen, verkaufte Produkte beim Endkonsumenten zurückzurufen und die Verbraucher vor Risiken zu warnen. Die Kosten für diese Maßnahmen dürften den geplanten Verkaufserlös und Gewinn bei weitem überschreiten.

 

Ein Kinderwagen für Puppen hatte nur ein Sicherheitsschloss und war nicht ausreichend widerstandsfähig gegen Belastung. Infolgedessen konnte es leicht zusammenbrechen und ein Kind, das mit dem Kinderwagen spielt, kann leicht stürzen. Das Produkt entsprach nicht den Anforderungen der Spielzeugrichtlinie und der einschlägigen europäischen Norm EN 71-1. Die Einfuhr an der Grenze wurde abgelehnt.

 

Die polnischen Behörden forderten einen Distributeur auf, die von ihm vertriebenen Hoverboards  vom Markt zurück zu nehmen. In die Ladegerät des Produkts konnte Wasser gelangen und die gesamte Ladevorrichtung war nicht feuchtigkeitsbeständig. Hierdurch können die elektrischen Komponenten des Produkts beschädigt werden, was zu Überhitzung und Feuer führt. Es könnte auch einen Kurzschluss geben und zugängliche Teile unter Spannung stellen, so dass der Nutzer einen elektrischen Schlag erleiden kann. Das Produkt entsprach nicht den Anforderungen der Maschinenrichtlinie und der einschlägigen Norm IEC 60335-2-114.

 

Neben zahlreichen Kinderspielzeugen, die verbotene Chemikalien enthielten und verschiedenen Adaptern und Lichterketten, die Brände auslösen konnten, fielen niederländischen Behörden zudem zahlreiche Holzspielzeuge aus China auf. Diese zeigten ein hohes Potential an Erstickungsgefahren für Kinder. Bei allen Spielzeugen konnten sich Kleinteile leicht vom Spielzeug lösen. Ein kleines Kind könnte die Kleinteile in den Mund bekommen und daran ersticken. Die Produkte verstießen allesamt gegen die Anforderungen der Spielzeugrichtlinie und der einschlägigen europäischen Norm EN 71-1.

Die Beispiele zeigen, dass Hersteller, Importeure und Handelsunternehmen die einschlägigen Vorschriften und Normen kennen und befolgen sollten, um sich vor großen finanziellen Schäden zu schützen. Die Einhaltung der europäischen Vorschriften und Normen sollte auch bei den Verhandlungen mit den meist chinesischen Lieferanten eine zentrale Rolle spielen, um die negativen Auswirkungen durch Importverbote, Verkaufsverbote und Produktrückrufe zu vermeiden.

 

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Fast schon guten Abend,

was ist eure Meinung zum Lieferkettengesetz? Ändert sich für euch viel, falls es eingeführt wird? Wie handhabt ihr das Ganze (Lieferantenbestimmungen, bestimmte Audits, Verhaltenskodex, etc)?

Vielen Dank für eure Hilfe und noch ein schönes Wochenende!

Meine Meinung ist, dass es gut ist um schön daher zu reden und und sich zu profilieren. Es gibt bereits Lieferkettengesetze zum Beispiel in den USA, dem Land, dem Bedingungen in ihre Lieferketten gänzlich egal sind. Es gibt verschiedene Codes of Conducts, Compliance Vorgaben, Verordnungen zu Konfliktmaterialien,... Wir können also noch mehr Gesetze und Verordnungen schaffen, noch mehr bürokratischen Aufwand schaffen und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter schwächen. Oder wir setzen erstmal das um, was wir schon haben.
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