eLearning im praktischen Einsatz

eLearning im praktischen EinsatzeLearning im praktischen Einsatz

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Diese Gruppe beschäftigt sich in der Praxis rund um das Thema E-Learning. Der praktischen Einsatz/Implementierung steht im Fokus.

Sie alle kennen die Begrifflichkeiten „Blended Learning und „Hybrides Lernen“. In den Köpfen vieler hat sich festgesetzt, dass es sich hierbei um die Kombination von eLearning und Präsenzseminar handelt. Diese oft praktizierten Kombinationen können Kosten einsparen, Zeitplanungen optimieren, garantieren aber nicht unbe-dingt einen Mehrwert hinsichtlich der Lernleistung und des Lernerfolges. In den Köpfen der Nutzer steht doch eher, dass die Lernleistung und der Lernerfolg hinterden klassischen Lernformen herhinkt.

Multiples Lernen hat nicht, mit dem im Bildungsbereich noch immer verwendeten Multiple Choice zu tun. Im Gegenteil es ist dem konstruktivistischen Lernen nahe

und lässt sich als eine Form des Kompetenzlernens und des Problemlöselernens unter Verwendung verschiedener Lernformate beschreiben. Multiplem Lernen liegt immer ein didaktisches Konzept (Didaktisches Design) zugrunde. Bisher reduzieren sich Konzepte für Weiterbildungsmaßnahmen sehr stark auf Inhaltsbeschreibungen.

In welcher Tiefe (Taxonomie) und mit welchen Zielsetzungen, die sich aus den Taxonomien ableiten (z.B. Maßnahme soll Problemlösekompetenzen entwickeln),

die Maßnahmen durchgeführt werden sollen, bleibt in den allermeisten Fällen offen. Die Erstellung eines didaktischen Designs ist beim Multiplen Lernen notwendig, um festzulegen, mit welchem Format ein Lernziel am Günstigsten erreicht werden kann. Zum reinen Wissenserwerb genügt ein asynchrones Onlineformat oder sogar ein Video oder ein Pdf-Skript. Möchte ich das der Lerner seine Kompetenzen entwickelt, (in jeder Situation erfolgreich anwenden können), reicht Wissenserwerb bei weitem nicht aus. Hier muss zunächst ein Wissensverarbeitungsschritt (z.B. offene Situa-tionsaufgaben). Hierzu wird ein synchrones eLearning Format benötigt oder en Präsenzseminar im Workshopcharakter. Besser ist es, wenn konkrete Praxis- situationen bearbeitet werden, die dem Fallgeber im Anschluss den Umsetzungs- auftrag erteilen. Ein arbeitsintegriertes Format, in dem der Teilnehmer an mehreren

Praxisfällen Lösungen entwickeln kann bittet sich ebenso an, wie der Austausch der Teilnehmer in Coperate Learning Groups (konnektivistisches Lernen).

Es ist also keineswegs ausreichend, Hybrides Lernen anzuwenden, um durch die Wahl unterschiedlicher Lernformate die ökonomische Seite der Weiterbildung zu

verbessern. Entscheidend ist aufgrund der unterschiedlichen Lernziele und der damit verbundenen Taxonomien für eine Maßnahme ein didaktisches Design zu erstellen, das nicht nur die ökonomische Seite der Maßnahme optimiert, sondern auch Lernleistungen und Lernerfolge, Lerntransfer und Nachhaltigkeit optimiert.

Beste Grüße

Bernd Stelzer M.A.

Non-verbale Kommunikation unterstützt den Lernprozess im eLearning:

Morgen, 25.11.2021, 09:00 bis 10:00 Uhr

6 Erfahrungsberichte zum Thema Wissenserhalt und Sustainable Learning aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Hier Anmelden: https://us02web.zoom.us/webinar/register/2416369173419/WN_AjEOFxSlTReMZp9DccI-jg

Hallo in die Gruppe,

“Digitalisierung im Dialog - Aktiv und zufrieden durch den Feierabend” ist eine Online-Studie des Lehrstuhls für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Mannheim. Wir führen die Studie im Rahmen des Projekts digilog@bw durch und tragen dazu bei, den Einfluss der Digitalisierung auf einzelne Menschen und die Gesellschaft im Ganzen aus psychologischer Perspektive zu analysieren. In unserer Studie geht es um die berufliche Nutzung von Technologien in der Freizeit. Zur Teilnahme an diesem spannenden Projekt möchten wir Sie gern einladen!

Was können Sie erwarten?

Zunächst bitten wir Sie, eine Willkommensbefragung auszufüllen (etwa 45 min.). An diese Willkommensbefragung knüpft sich eine zweiwöchige Intensivphase an. In diesem Zeitraum - den Sie selbst festlegen können - schicken wir Ihnen dreimal täglich einen Kurzfragebogen zu (je etwa 2-10 min.). Die Beantwortung der Kurzfragebogen lässt sich gut in Ihren Alltag integrieren, da Sie selbst entscheiden können, wann Ihnen die Fragebogen zugeschickt werden.

Welche Vorteile hat eine Teilnahme?

Sie können bis zu 25€ durch Ihre Teilnahme verdienen! Je öfter Sie nach Abschluss der Willkommensbefragung vollständig an den täglichen Befragungen teilnehmen, desto höher fällt Ihre Vergütung aus.

Wen suchen wir?

Sie verwenden digitale Technologien wie ein Smartphone in Ihrer Freizeit für berufliche Zwecke? Zudem haben Sie eine*n Vorgesetzte*n, mit der*dem Sie mindestens zweimal in der Woche in Kontakt sind (auch digital ist möglich)? Wenn Sie außerdem noch an mindestens 4 Tagen und nicht weniger als 20 Stunden pro Woche angestellt arbeiten (nicht als Selbstständige*r, im Schichtdienst oder als Lehrer*in), dann laden wir Sie herzlich ein, an unserer Studie teilzunehmen!

Ob Sie aktuell vorwiegend von zu Hause aus arbeiten, ist für unsere Studie nicht von Bedeutung, Sie können auch dann gerne teilnehmen.

Hier können Sie sich für die Online-Studie anmelden: https://www.soscisurvey.de/digilog2021/?r=xih3r2w

Offen gebliebene Fragen und andere Anliegen beantworten wir gern über unsere Mailadresse ao.digilog@uni-mannheim.de.

Danke für Ihr Interesse!

Ihr Projektteam “Digitalisierung im Dialog - Aktiv und zufrieden durch den Feierabend”

More information: https://www.xing.com/events/knowledge-retention-practices-product-launch-3699769

Registration: https://us02web.zoom.us/webinar/register/2416369173419/WN_AjEOFxSlTReMZp9DccI-jg