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Elektronikfertigung – TRACEABILITY beginnt im Wareneingang!

Dieses Forum soll helfen, Ideen und Erfahrungen in Bezug auf den Wareneingangsprozess bei SMD Bauteilrollen auszutauschen.

Andreas Richter Wareneingang im Umbruch
Hallo Zusammen,
Im Zeitalter von Industrie 4.0 haben wir uns zusammen mit unseren Kunden auch einige Gedanken in Bezug auf den Wareneingang gemacht. Auf der SMT Mitte Mai haben wir 2 Lösungen vorgestellt, die den Wareneingang effizienter und teilweise automatisiert gestalten können.
Die Lösung mit dem Roboter haben wir ja schon im letzten Beitrag vorgestellt. Hier hatten wir einige sehr interessante Gespräche auf der Messe führen können, was unsere Entwicklung sicherlich schnell weiter vorantreiben wird.
Die zweite Lösung war eine Kombination zwischen einem Röntgenzählgerät und unserem Wareneingangsmodul. Hier waren wir sehr auf die Reaktionen und Ideen zu dieser Kombination gespannt. Auch hier wurden wir nicht enttäuscht und sind mit positivem Feedback und vielen neuen Ideen nach Hause gefahren.
An beiden Produkten möchten wir aber noch feilen und diese noch besser auf die Anforderungen unserer Kunden zuschneiden. Daher wäre meine Frage, ob es aus dieser Gruppe Interessenten gibt, die mit uns gemeinsam neue Lösungskonzepte für ihren Wareneingang erörtern möchten.
Bei Interesse einfach bei mir melden. Gerne auch direkt. Meine Email:
a.richter@modi-gmbh.de
Wir werden verstärkt in den nächsten 4 Wochen Kunden besuchen, um neue Konzepte zu besprechen und Ideen aufzunehmen. Ich würde mich freuen, wenn bei den Besuchen auch ein paar Kontakte aus dieser Gruppe dabei sein würden.
Viele Grüße in die Runde,
Andreas Richter
Hannes Blank Einladung zu den Smart Storage Workshops in Günzburg oder Hanau!
Wareneingangssysteme und intelligente Regale für Ihre SMD Produktion in einem 3-stündigen Workshop vorgestellt: Lernen Sie die Vorteile unserer Systeme von MODI und INOVAXE kennen! Automatisieren Sie Ihren Wareneingang durch automatische Barcodeerfassung und Buchung ins ERP/MES System. Optimieren Sie Ihr Materialhandling durch intelligente und mobile Regale, die mit Pick-by-light-System den Bediener anleiten. Dies alles bringt nicht nur Sicherheit in Ihr Material Management, sondern sorgt für kürzere Laufwege, weniger Stillstandszeiten und einen besseren Überblick über die Materialverfügbarkeit.
Rückfragen? Gerne via Nachricht in Xing oder per Mail an h.blank@smartrep.de
Andreas Richter Automatisierung im Wareneingang
Hallo Zusammen,
bald ist es wieder soweit. Die SMT in Nürnberg (07.-09.05.2019) naht und auch in diesem Jahr werden wir etwas neues vorstellen:
Eine automatisierte Lösung für das Einlesen und Umlabeln der SMD Bauteilrollen.
Aufgrund der häufigen Anfragen bezüglich einer automatisierten Lösung haben wir uns gemeinsam mit Kunden Gedanken gemacht, wie man so etwas sinnvoll umsetzen könnte. Das Ergebnis werden wir auf der SMT als Weltneuheit mit Stolz präsentieren.
Grundsätzlich kommt hier ein Roboter zu Einsatz, der die Rollen unter die Scaneinheit positioniert und nach dem Auslesen aller Daten, automatisiert das Label aufbringt. Genaue Details können Sie nach der Messe bei uns jederzeit anfordern.
Übrigens werden wir auch eine neue Version des klassischen Wareneingangsscanners vorstellen. Die Version 4 ist endlich fertig und wird ebenfalls auf der SMT zum ersten Mal vorgestellt. Hier sind, wie immer, einige Kundenideen eingeflossen, um das System seitens der Hard- und Software weiter zu optimieren.
Wir freuen uns schon auf ihren Besuch, um Ihnen unsere neuen Ideen und Produkte vorzustellen. Sie finden uns in der Halle 4 auf dem Stand 239.
Viele Grüße in die Runde,
Andreas Richter
Andreas Richter Traceability-Daten anschauen - Überall und mit allen Endgeräten
Hallo Zusammen,
MODI arbeitet schon seit langem an einer Lösung, um sich die Traceability Daten und Stammartikeldaten aus dem Wareneingang überall und mit allen Geräten anzeigen zu lassen.
Vor wenigen Monaten hatten wir hierzu eine Lösung im Betastadium auf unserer Hausmesse präsentiert. Nach einigen Optimierungen ist diese Version endlich kundenreif.
Mit dem neuen Tool ist es möglich mit Tablets, Smartphones oder auch mit jedem Laptop bzw. PC auf alle Trace- und Stammdaten von MODI zuzugreifen. Man braucht hierzu nur ein Endgerät, welches mit einem gängigem Browser wie dem Internet Explorer oder Google Chrome ausgestattet ist.
Natürlich ist der LogIn durch ein Passwort geschützt und daher nur für Personen mit den entsprechenden Rechten zugänglich.
Wir hoffen, dass wir mit diesem neuen Feature das Arbeiten mit den Traceability-Daten weiter vereinfacht haben und stehen bei Rückfragen hier gerne jederzeit zur Verfügung.
Viele Grüße,
Andreas Richter
René Kiem Lean Production: Verschwendung hoch sieben und wie Sie die vermeiden
Zeit ist knapp, Zeit ist Geld und fehlende Zeit ist der Feind von Effizienz. Deshalb muss alles immer so schnell wie möglich gehen. Einerseits. Andererseits kostet mit Abstand die meiste Zeit Verschwendung. Wer in der Hoffnung, dass es schon gut geht, Zeitersparnis über alles andere stellt, wird schnell feststellen, dass diese Rechnung nicht aufgeht. Sieben Formen der Verschwendung machen Ihnen das Leben besonders schwer. Oder eben leicht, wenn Sie sie vermeiden:
1. Überproduktion: Zur Überproduktion kommt es, wenn die Fertigung nicht gut geplant wird und der Kunde nicht das benötigt, was produziert wird bzw. wurde. Dadurch wachsen die Lagerbestände, was die Kosten erhöht. Doch noch gravierender ist die Tatsache, dass die überproduzierten Waren womöglich gar nicht mehr benötigt und dann zu Ausschuss werden. Überproduktion ist in der Lean-Lehre ein Problem, das unbedingt beseitigt werden muss.
2. Bestände: Ein Zuviel des Bestandes ist thematisch nah dran an der Überproduktion, denn hier stapeln sich Rohmaterialien, die zu Beginn der Wertschöpfungskette „Work in Progress“ (WIP) und an deren Ende die Fertigprodukte bilden. Zu hohe Bestände behindern die reibungslose Produktion und schaffen unnötige Kosten.
3. Transport: Ohne Transport geht es nicht, das ist klar. Material muss von A nach B gebracht werden, um den Produktionsprozess am Laufen zu halten. So werden Rohmaterialien transportiert, Werkstücke, Werkzeuge, Betriebsmittel und nicht zuletzt das fertige Produkt. Doch wenn der Transport zum Selbstzweck, plan- und organisationslos gestaltet wird, entsteht weitere Verschwendung, die leicht zu vermeiden wäre, wenn der Transport besser organisiert wird.
4. Bewegung: Bewegung ist gesund, keine Frage! Doch in der Produktion sollte sie auf ein Minimum reduziert werden. Es gilt das Prinzip der kurzen Wege, also Werkzeuge, die in direkter Reichweite liegen und möglichst wenige Gänge zur Werkzeugausgabe. Wer sich hier zu Beginn von Prozessen ein wenig mehr Zeit nimmt, wird diese später „mit links“ wieder einholen.
5. Warten: Wenn Zeit Geld ist, dann ist Warten Verschwendung pur. Denn während der Wartezeit wird nichts produziert. Natürlich gibt es Tätigkeiten, die mit Wartezeiten verbunden sind, beispielsweise wenn Zement trocknen muss, dann hat man darauf keinen Einfluss und muss naturgemäß warten, bis dieser Vorgang beendet ist. Doch statt dem Zement ehrfürchtig beim Trocknen zuzuschauen, kann man die Zeit auch anders, produktiver nutzen.
6. Ausschuss und Nacharbeit: Ausschuss kann als Synonym für Verschwendung gedeutet werden, Nacharbeit in leicht abgeschwächter Form ebenfalls. Je nachdem, wie weit die Produktion bereits fortgeschritten ist, kann Ausschuss oder Nacharbeit zu einer sehr intensiven Aufgabe werden, die sämtliche zuvor erarbeiteten Vorteile wie eine Seifenblase platzen lässt. Es ist ein bisschen so, als wolle man einen Raum streichen, verzichte aber darauf, Ränder und Fenster abzukleben oder Lichtschalter abzubauen. Man mag oberflächlich schneller fertig sein, doch die Nacharbeit relativiert diesen Vorteil schnell wieder. Mit anderen Worten: je genauer die Vorbereitung auf den Prozess, desto geringer wird die Ausschuss- und Nacharbeitsrate sein.
7. Falsche Prozesse und/oder falsche Technologie: Falsche Prozesse führen zu richtigen Problemen, denn sie sind überflüssig und kostenintensiv. Erhält ein Produkt zum Beispiel Eigenschaften, die überhaupt nicht notwendig sind, besteht „Verschwendungs-Alarm“. Gleiches gilt für aufwändige Kontroll- oder Messverfahren, die überflüssig sind. Und wenn die Genehmigungsverfahren sich über unnötig viele Ebenen erstrecken und womöglich sogar gegeneinander wirken, ist nichts gewonnen.
Verschwendung zu verhindern, ist gar nicht so schwer, man muss nur wissen, wo sie passiert und wo man ansetzen muss, sie zu verhindern. Wir helfen Ihnen dabei, dass Verschwendung verschwindet.
Just-in-time Produktion Die Just-in-time Produktion (kurz: JIT) wird auch bedarfssynchrone Produktion genannt. Und damit ist eigentlich schon das Wesentliche gesagt: Es geht darum, wirklich nur das herzustellen, was auch benötigt wird. Man spricht auch von einem logistikorientierten, dezentralen Organisations- und Steuerungskonzept. Kernstück dieses Prinzips ist die Stückzahl des Materials. Diese wird exakt auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet, also darauf, was für die Erfüllung der Kundenaufträge benötigt wird.
Damit die Just-in-time Produktion realisiert werden kann, müssen unterschiedliche Liefer- und Produktionsmethoden einbezogen werden.
Der Produktions- und Materialfluss muss entlang einer Lieferkette aufeinander abgestimmt werden, dazu gehört unter anderem eine enge Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Abnehmern. Als Folge wird der Gesamtprozess schlanker. Das bedeutet, dass Lieferzeiten und Kapitalbindung reduziert werden und das Lagerrisiko faktisch ausgeschaltet wird, schließlich gibt es kaum noch Dinge, die gelagert werden müssen, wenn sie sofort und bedarfsgerecht verarbeitet werden.
Just-in-time Produktion setzt die ganzheitliche Betrachtungsweise voraus, wie sie auch in der Methode Kanban gelebt wird. Mittels Kanban wird ein auf Karten basierendes System verwendet, das zur Steuerung des Material- und Informationsflusses dient und die Just-in-time Produktion ermöglicht. Auch hier geht es immer darum zu ermitteln, welche Menge benötigt wird, um Liefertermine einhalten zu können.
Die Idee, die der Just-in-time Produktion zugrunde liegt, ist so einfach wie genial, ihre Umsetzung erfordert aber neben Gewissenhaftigkeit auch das Einarbeiten in die Thematik, damit auch wirklich an den richtigen Stellschrauben gedreht wird.
Wir kennen diese Stellschrauben und sagen Ihnen, wie Sie Ihre Just-in-time Produktion optimal gestalten können.
Weitere Infos und die entsprechenden Notrufnummern erhalten Sie unter:
Mehr Informationen finden Sie auf:
http://www.lean-kontor.de
http://www.tech-kontor.de
http://www.kontor-gruppe.de
Schulungen, Webinare und Termine zu den Themen Digitalisierung, Industrie 4.0, MES / CAQ, Qualität und Quality Management erhalten Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de +++ Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: r.kiem@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
René Kiem

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