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Elektronische Steuerprüfung

Korrespondierend mit der Seite www.elektronische-steuerpruefung.de geht es hier um alle Fragen und Aspekte der elektronischen Steuerprüfung.

Rainer Göbbels GDPDU-Export für Faktura / Warenwirtschaft
Hallo,
während der Exportumfang einer Finanzbuchhaltung recht offensichtlich ist, stellen sich bei Vorsysteme der genannten Art Fragen zum Mindest-Exportumfang.
Also die Frage: Gibt es einen Katalog dessen, was bei einer typischen Faktura mindestens im GDPDU-Export enthalten sein muss bzw. was die Finanzverwaltung als steuerrelevant ansieht?
Bsp.:
1) Ein an Interessenten versandtes Angebot wird verworfen.
2) Ein an Interessenten versandtes Angebot wird in einen Auftrag fortgeführt.
Müssen die Datensätze für beide, für eins oder für kein Angebot exportiert werden?
Dies hat ja wiederum Auswirkungen auf die Löschfristen im Rahmen der DSGVO, in Bsp. 1) unterscheiden sich die Fristen dann eventuell erheblich.
Vielen Dank für Tipps und Erfahrungen
Cedric Achilles Kassenführung in Friseurbetrieben
Schon seit geraumer Zeit prüft die Finanzverwaltung verstärkt bargeldintensive Unternehmen. Dazu zählen auch die rd. 86.000 Friseurbetriebe mit ihren ca. 200.000 Mitarbeitern. Stellt der Betriebsprüfer wesentliche formelle Mängel oder materiell falsche Aufzeichnungen fest, ist der Ärger mit der Finanzverwaltung vorprogrammiert. Das Vertrauen in die Buchführung ist erschüttert – es drohen Schätzungen, im schlimmsten Fall die Einleitung von Steuerstrafverfahren. Hinzu kommen brandaktuelle Anweisungen des Bundesfinanzministeriums zur Kassen-Nachschau und zur Einzelaufzeichnungspflicht, die auf Seiten der Friseure zu großer Verunsicherung führen. Die stetig wachsenden Anforderungen an die formelle Ordnungsmäßigkeit der Bücher und Aufzeichnungen erscheinen vielen Friseuren kaum noch erfüllbar – umso mehr muss der Friseur dafür Sorge tragen, dass er im Ernstfall die materielle Richtigkeit seiner Umsätze und Gewinne belegen kann.
Wie dies zu leisten ist, hat Dipl.-Finanzwirt (FH) Gerd Achilles in seinem neuen Fachbuch Kassenführung in Friseurbetrieben erstmals ausführlich zusammengetragen. Der Autor ist seit etwa15 Jahren Betriebsprüfer des Landes Nordrhein-Westfalen. In dieser Eigenschaft ist er überwiegend mit Betriebsprüfungen im Bargeldgewerbe befasst. Darüber hinaus gehört er dem Dozententeam für Risikomanagement bei Bargeschäften an der Bundesfinanzakademie an. Außerhalb der Finanzverwaltung ist er als Fachbuchautor und Referent zum Thema Kassenführung in bargeldintensiven Unternehmen tätig.
Das Werk kann zum Preis von 19,99 € incl. Porto- und Versandkosten ab sofort unter http://www.kassenführung.com bestellt werden.
Produktinformation
Taschenbuch: 112 Seiten
1. Auflage, Juni 2018
Sprache: Deutsch
Mit herzlichen Grüßen
Cedric Achilles
Steuerseminare Rhein-Ruhr
Gerhard Schmidt BSI veröffentlicht technische Anforderungen an das Sicherheitsmodul, das Speichermedium und die einheitliche digitale Schnittstelle des elektronischen Aufzeichnungssystems gemäß Kassensicherungsverordnung
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat nach § 5 der Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr (Kassensicherungsverordnung - Kassen¬SichV) im Benehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen in Technischen Richtlinien die technischen Anforderungen an das Sicherheitsmodul, das Speichermedium und die einheitliche digitale Schnittstelle des elektronischen Aufzeichnungssystems festgelegt.
Rainer Göbbels Archivieren als Print-Out - ist das zulässig?
Jeder redet von Digitalisierung und in diesem Zusammenhang auch von ersetzendem Scannen. Unterfüttert durch eine Verfahrensdokumentation ist dies ein sinnvoller Prozess. Trotzdem gibt es noch Unternehmen, die kein digitales Archiv führen, also digitale Original-Dokumente (z. B. Rechnungen aus Download-Portalen) nicht revisionssicher archivieren können.
Gibt es handfeste Argumente gegen diesen Prozess, falls er entsprechend in der Verfahrensdokumentation beschrieben wird und das Papierarchiv den üblichen Sicherheitsbestimmungen genügt?
Rainer Göbbels Ulrich Schmidt
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Ulrich Schmidt
Hallo Herr Göbbels,
was den 147er betrifft, lesen Sie diesen bis zum Ende: "Teilt der Steuerpflichtige der Finanzbehörde mit, dass sich seine Daten nach Absatz 1 bei einem Dritten befinden,..."
Der "Dritte" hat die Daten elektronisch erzeugt und vermutlich auch gespeichert, sonst könnten Sie diese ja nicht abrufen. Also müssten Sie die Auswertbarkeit eben auf den "Dritten" verlagern ... kaum praktikabel.
Zu Rz. 119/120 wird in einem Beispiel sehr genau erläutert, was hier gemeint ist (Thema: Speicherschreibmaschine "ohne Speicher"), da denke ich ist Ihr Beispiel außen vor.
Ich kenne hier leider (noch) keine "Praxisfälle" - vielleicht kommt da ja was aus dem Forum zurück.
Beste Grüße
Ulrich Schmidt
Adalbert Bühler Sie sind Einzelhändler oder Gastronom und planen eine neue Kasse anzuschaffen? Achtung!: Ab dem 1.1.2018 sieht der Gesetzgeber eine Kassennachschau vor, § 146a AO
Hallo liebe Gruppenmitglieder, ich bin neue in der Gruppe und freue mich auf einen interessanten Gedankenaustausch. Nähere Infos zu meiner Person hier bei Xing. Heute habe ich einen Tipp für euch.
Ab dem 1.1.2018 sieht der Gesetzgeber eine Kassennachschau vor. Damit kann das Finanzamt unangekündigt Kassen Überprüfungen beim Händler oder Gastronom durchführen. Wenn es sich um eine digitale Kasse handelt kann das FA auch dessen Grundaufzeichnungen auswerten.
Zulässig ist eine Kassen-Nachschau nach § 146b Abs. 1 S. 1 AO zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Aufzeichnungen und Buchungen von Kasseneinnahmen und Kassenausgaben. Hierzu zählt nach § 146b Abs. 1 S. 2 AO auch die Überprüfung des ordnungsgemäßen Einsatzes der Kassen im Geschäftsbetrieb.
Sollten Sie eine solche Kassenprüfung haben müssen sie folgende Transaktionsdaten übergeben:
1. Zeitpunkt des Vorgangs
2. Eine eindeutige und fortlaufende Transaktionsnummer
3. Die Art des Vorgangs
4. Die Daten des Vorgangs
5. Die Zahlungsart
6. Den Zeitpunkt der Vorgangsbeendigung oder des Vorgangsabruchs
7. Ein Prüfwert
8. Die Seriennummer des elektronischen Aufzeichnungssystems oder die Seriennummer des Sicherheitsmoduls. All diese notwendigen Daten können Sie im Backoffice ihrer Kasse exportieren.
Ihr REA CARD Vertriebspartner Adalbert Bühler berät Sie gern über weitere Details, die Sie beachten müssen bei der Anschaffung einer GoBD konformen Kasse. E-Mail: Adalbert.Buehler@gmail.com Kassennachschau ab 2018 - REA Card https://youtu.be/tsJhnRny7vE via @YouTube Was ist zu tun, wenn eine Steuerprüfung ansteht.
Frank Müller
Danke, das sie das Thema auf die Tagesordnung setzen. An einigen Stellen muss ich aber mal ein wenig eingreifen.

>Ab dem 1.1.2018 sieht der Gesetzgeber eine Kassennachschau vor. Damit kann das Finanzamt unangekündigt Kassen Überprüfungen beim Händler oder Gastronom durchführen. Wenn es sich um eine digitale Kasse handelt kann das FA auch dessen Grundaufzeichnungen auswerten.
Beschreiben Sie bitte eine zulässige _nicht_ digitale Kasse.

>Sollten Sie eine solche Kassenprüfung haben müssen sie folgende Transaktionsdaten übergeben:
>1. Zeitpunkt des Vorgangs
>2. Eine eindeutige und fortlaufende Transaktionsnummer
>3. Die Art des Vorgangs
>4. Die Daten des Vorgangs
>5. Die Zahlungsart
Bis dahin ist es Bestandteil der GdpdU und seit 2002 gefordert.

>6. Den Zeitpunkt der Vorgangsbeendigung oder des Vorgangsabruchs
>7. Ein Prüfwert
>8. Die Seriennummer des elektronischen Aufzeichnungssystems oder die Seriennummer des Sicherheitsmoduls. All diese notwendigen Daten können Sie im Backoffice ihrer Kasse exportieren.
Diese 3 Punke stehen tatsächlich in der Registrierkassensicherheitsverordnung. Allerdings gilt österreichisches Recht nicht in Deutschland.
MfG Frank Müller

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