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ENREET - European Network for Renewable Energies and Energy Transition

Das "ENREET – European Network for Renewable Energies and Energy Transition" ist eine Initiative zur Realisierung entsprechender Projekte.

Michael Ilgner 1300 Windräder vor der Küste: Zehn Jahre Windkraft auf See - eine Erfolgsgeschichte
Windräder in die Nordsee stellen und damit umweltfreundlich produzierten Strom ernten - diese Technologie ist heute zur Umsetzung von Energiewende und Atomausstieg nicht mehr wegzudenken.
«Zu Beginn des Offshore-Zeitalters herrschte jedoch große Skepsis», erinnert sich Jörg Buddenberg. «Die bislang unerprobte Technik funktioniert nie, sagten damals die Kritiker.» Der Geschäftsführer beim Oldenburger Energieversorger EWE sieht den Bau des ersten Windpark-Testfeldes Alpha Ventus in der Nordsee vor zehn Jahren als Pionierprojekt: «Das war zwar kein Renditethema, aber eine wichtige Investition in die Zukunft.»
Zwölf Anlagen der Fünf-Megawatt-Klasse drehen sich im Test-Windpark Alpha Ventus 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. Die Nordsee ist dort 30 Meter tief - nur eine von vielen Herausforderungen für die Techniker beim Aufbau der ersten Anlagen im April 2009. Schlechtes Wetter mit Sturm und hohen Wellen erschwerten die Bauarbeiten. Die Kosten verteuern sich um 60 auf 250 Millionen Euro. Doch im April 2010 geht Alpha Ventus in Betrieb. Der damalige Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) bezeichnet die Eröffnung als «schönsten Tag seiner Amtszeit».
Für das Pilotprojekt hatten EWE und die Stromkonzerne Eon und Vattenfall das Konsortium Doti gegründet. Die Erfahrungen aus dem Testfeld sollten allen künftigen Offshore-Windparks zu Gute kommen. Mehrfach kommt es zu Rückschlägen: 2012 stirbt ein Berufstaucher bei Unterwasserarbeiten. Ende 2010 müssen sechs Getriebe mit Lagerschäden ausgetauscht werden. Diese sechs Anlagen sind auch 2018 zeitweise außer Betrieb, nachdem Teile einer Gondel abgestürzt sind.
Und doch ist aus den ersten Schritten vor zehn Jahren ein langer Weg geworden - und technisch und wirtschaftlich eine Erfolgsgeschichte. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt an diesem Dienstag offiziell den Windpark Arkona nordöstlich der Insel Rügen in Betrieb. Fast zwei Dutzend Windparks wurden in nur zehn Jahren gebaut; mehr als 1300 Windräder mit einer Leistung von rund 6,4 Gigawatt drehen sich auf Nord- und Ostsee. Das entspricht ungefähr sechs bis sieben großen Atomkraft- oder Kohlekraftwerken.
Sie lieferten im vergangenen Jahr rund 19 Terawattstunden Strom. In diesem Jahr ist abermals mit einem kräftigen Plus der Produktion zu rechnen; allein im ersten Quartal war es ein Drittel. Damit dürfte im laufenden Jahr fast ein Fünftel des gesamten deutschen Windstroms auf See erzeugt werden. Die Windparks liefern zuverlässig, und die Leistung ist gut vorhersehbar; an 363 Tagen drehen sich die Rotoren und erreichen rechnerisch 4500 Volllast-Stunden. Das sind fast doppelt so viele wie Windkraftwerke an Land.
Die Windparks und die einzelnen Windkraftwerke werden nicht nur immer leistungsfähiger und größer, sondern auch immer wirtschaftlicher. Alpha Ventus startete mit zwölf Fünf-Megawatt-Anlagen, heute sind Windkraftwerke mit acht Megawatt am Markt und zehn Megawatt in Sichtweite. Der Windpark Arkona besteht aus 60 Windrädern mit 6,4 Megawatt Leistung, also 384 Megawatt insgesamt.
Zudem können die Windkraftwerke auf dem Meer den Strom auch immer kostengünstiger produzieren. Die sogenannten Gestehungskosten halbierten sich von 10 bis 15 Cent auf 5 bis 9 Cent je Kilowattstunde, je nach Anlage. Damit ist Windstrom aus der Nord- und Ostsee wettbewerbsfähig zu anderen Energieträgern. Das ist gut für die Stromkunden, die den Aufbau der Branche mit Milliardenbeträgen finanziert haben. Die ersten Anlagen ohne Förderung nach dem EEG-Gesetz haben schon einen Zuschlag bekommen. Sie finanzieren sich allein über den Markt.
Umso weniger kann die Branche verstehen, warum die Politik ihr Fesseln anlegt. «Die Ausbauziele für das Jahr 2030 müssen von 15 auf 20 Gigawatt heraufgesetzt werden und auf 30 Gigawatt für 2035», fordert Andreas Wagner von der Stiftung Offshore-Windenergie. Anders sei das Ziel der Bundesregierung nicht zu erreichen, bis 2030 rund 65 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Die Stiftung sieht ein Potenzial für die Offshore-Windenergie von 57 Gigawatt bis 2050. Das wären dann ungefähr 5000 Windkraftwerke.
Naturschützern wird bei solchen Plänen angst und bange. «Das wäre keine grüne Energiewende mehr», sagt Kim Detloff, Meeresexperte beim Naturschutzbund Nabu. Er sieht Fehler der Entwicklung der Offshore-Windenergie, die sich nicht wiederholen sollten, zum Beispiel beim Schutz von Vogelrouten und Rastgebieten oder der empfindlichen Schweinswale.
Detloff plädiert für einen intensiven Dialog zwischen allen Beteiligten, eine Analyse der ökologischen Tragfähigkeit von Nord- und Ostsee und eine gesellschaftliche Verständigung über die Prioritäten bei der vielfältigen Meeresnutzung. Die Politik diskutiere das Thema oft sektoral unter einem technologischen und wirtschaftlichen Blickwinkel. Doch das gehe an der Realität des Natur- und Artenschutzes vorbei. «Es geht Nord- und Ostsee nicht gut», sagte der Naturschützer. «Die Grenzen der Belastbarkeit müssen bei der weiteren Planung eine wichtige Rolle spielen.»
Michael Ilgner Der zweite Preisschock – Netze werden Kostentreiber der Energiewende
Berlin: Die Stromverbraucher müssen 2019 für die Nutzung der Stromnetze voraussichtlich deutlich mehr zahlen als im Vorjahr. Das belegen Berechnungen des Thinktanks „Agora Energiewende“, die dem Handelsblatt vorliegen. Die von den Regulierungsbehörden genehmigten Erlöse für die Netzbetreiber summieren sich demnach in diesem Jahr auf 24 Milliarden Euro.
Hinzu kommen laut Agora voraussichtlich 1,5 bis zwei Milliarden Euro, die aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen nicht mehr den Netzentgelten zugeordnet, sondern als neue Umlage abgerechnet werden. In Summe steigen die bisher als Netzkosten bezeichneten Kosten damit laut Agora voraussichtlich um sechs bis acht Prozent.
Die Netzentgelte für Haushaltskunden beliefen sich 2018 bereits auf 7,17 Cent je Kilowattstunde. Zum Vergleich: Die Umlage für die Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen betrug im vergangenen Jahr 6,79 Cent je Kilowattstunde Strom. In diesem Jahr sind es 6,41 Cent. Die Förderung der Stromproduktion über die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat 2018 rund 27 Milliarden Euro gekostet.
EEG-Umlage und Netzentgelte summieren sich somit auf Beträge von über 50 Milliarden Euro. Einer der Gründe für steigende Netzentgelte sind massive Investitionen in den Netzausbau zur Integration der erneuerbaren Energien ins Netz.
„Die Netzentgelte mögen auf den Preisblättern der Netzbetreiber stagnieren, die Netzkosten für die Verbraucher steigen 2019 trotzdem, zum Teil sogar erheblich – teilweise kaschiert in den Umlagen“, heißt es in dem Agora-Papier.
Die Autoren spielen damit auf das Netzentgeltmodernisierungsgesetz an, das seit 2019 gilt. Eines der Ziele des Gesetzes war es, die Netzkosten zu begrenzen. Darum wurden bestimmte Kosten aus den Netzentgelten herausgelöst und in eine neue Umlage überführt. Diese Kosten werden aber nach wie vor von den Stromkunden bezahlt – „de facto kein großer Unterschied“, wie es in dem Agora-Papier heißt.
Netzentgelte, EEG-Umlage und weitere Umlagen und Abgaben addieren sich in Deutschland für Privatverbraucher zu Strompreisen von rund 30 Cent je Kilowattstunde. Das sind die höchsten Strompreise in Europa. Die reine Stromproduktion macht davon nur einen Bruchteil aus: Eine Kilowattstunde ist im Großhandel für weniger als fünf Cent zu haben.
„Die absehbar weiter steigenden und zudem regional unterschiedlich hohen Netzentgelte werden zunehmend zu einer Belastungsprobe für Unternehmen, vor allem in energieintensiven Branchen“, sagte Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DIHK, dem Handelsblatt.
Agora fordert eine Reform der Entgelte. „Das Herumdoktern an einzelnen Elementen der Netzentgelte ist nicht zielführend“, heißt es in dem Agora-Papier. Der Thinktank kritisiert seit langem, die Zusammensetzung der Netzentgelte sei intransparent.
Viele Ausnahmetatbestände müssten überprüft werden. Die Reduzierung der Entgelte bei hohen Vollbenutzungsstunden sei nicht gerechtfertigt. Stattdessen müsse die von der Netzsituation abhängige Nutzung honoriert werden. Pauschale Grundpreise bei Kleinverbrauchern müssten niedrig gehalten werden, rät Agora.
Michael Ilgner Cluster Erneuerbare Energien Hamburg veröffentlicht Studie zu Industriepotenzialen in Norddeutschland
Hamburg (iwr-pressedienst) - Immer mehr Unternehmen mit großem Energiebedarf nehmen ihr Energie- und Lastmanagement in die eigene Hand und tragen zur Stabilisierung des Energiesystems bei. Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg Cluster (EEHH) hat die Rolle der Industrie als Mitgestalter der Energiewende in Norddeutschland im Rahmen einer Studie „Flexindustrie – Potenziale der Industrie Norddeutschlands“ untersucht und die Kernergebnisse im Rahmen eines Workshops des Großprojektes Norddeutsche EnergieWende 4.0 vorgestellt.
„Der Norden Deutschlands bietet als Vorreiter für die Energiewende ideale Voraussetzungen zur Umsetzung der nächsten Stufe der Energiewende und der Erprobung neuer Lösungsmöglichkeiten. Die Studie gibt allen interessierten Unternehmen der Region Empfehlungen, ihre Potenziale für flexiblen Energiebezug zu identifizieren und unter den aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen die ersten Schritte in Richtung Lastflexibilisierung zu gehen“, so EEHH-Geschäftsführer Jan Rispens.
Die Averdung Ingenieursgesellschaft mbH und die Navigant Energy Germany GmbH haben die Studie „Flexindustrie – Potenziale der Industrie Norddeutschlands“ im Auftrag des EEHH-Clusters verfasst. Die Studie betrachtet die Flexibilisierungsoptionen großer industrieller Energieverbraucher in Hamburg, Schleswig-Holstein und einigen niedersächsischen Landkreisen an der Unterelbe. Folgende Fragen standen im
Fokus: Wie gut kennen Unternehmen das Flexibilisierungspotenzial ihrer eigenen Energienachfrage? Sehen sich Unternehmen in der Region aktuell in der Lage, dieses Potenzial zu erschließen? Welche Rahmenbedingungen und politischen Herausforderungen sehen Sie sich gegenüber?
Die Studie schafft auf diese Art einen Vergleich zwischen der aktuellen Unternehmenssicht auf das betriebliche Lastmanagement und den bereits vorhandenen Technologien sowie Erfahrungen aus anderen Studien und Forschungsprojekten. Bei der Befragung stellte sich heraus, dass die allergrößten Energieverbraucher in der Region bereits über sehr gute Kenntnisse und eigene Flexibilisierungsprojekte verfügen. Die darauf folgende Gruppe der Großverbraucher besitzt sehr unterschiedlichen Potenzialen zur Lastflexibilisierung. „Viele dieser Unternehmen wissen nur ungenau über ihre Handlungsmöglichkeiten Bescheid. Grund dafür sind auch die aktuellen wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, unter denen sich ein Großteil der technischen Möglichkeiten bisher wirtschaftlich nicht lohnt“, so die Autoren der Studie.
Neben einer ausführlichen Bestandsaufnahme des Strommarktes, der verfügbaren Stromspeicher und den aktuellen Sektorkopplungs-Technologien, skizziert die Studie auch Möglichkeiten für flexible Produktionsprozesse. In der Analyse werden Szenarien und mögliche Business Cases für den Flexibilitätsbedarf in der Region skizziert und Handlungsempfehlungen an die Industrie und die Politik abgeleitet.
Trotz Netzausbau und zeitgleichem Zubau von erneuerbaren Erzeugungsanlagen geht die Studie davon aus, dass weiterhin mit signifikanten und langfristigen Netzengpässe gerechnet werden muss. Dies bedeuten, dass es auch langfristig größere Potenziale zur Nutzung von überschüssigem Strom gibt und damit auch einen Bedarf zur Flexibilisierung der Nachfrage von industriellen Lasten.
Über das EEHH-Cluster
2010 wurde das EEHH-Cluster gegründet, um Kooperationen in der Branche zu stärken. Es bündelt weitreichende Kompetenzen in Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen. Außerdem dient es als Kommunikationsplattform für Stakeholder und bietet Schnittstellen zu anderen Wirtschaftszweigen, wie beispielsweise Logistik. Aktuell gehören rund 190 Unternehmen zum Industrienetzwerk „Erneuerbare Energien Hamburg“.
Hamburg, den 10. April 2019
Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH wird freundlichst erbeten.
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Pressekontakt
Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH Astrid Dose Projektleitung Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
Tel: 040 / 69 45 73-12
Fax: 040 / 69 45 73-29
E-Mail: Astrid.Dose@eehh.de
Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur GmbH Wexstrasse 7, 10. OG
20355 Hamburg
Internet: https://www.erneuerbare-energien-hamburg.de | http://www.eehh.de
Michael Ilgner Größer als viele Wolkenkratzer: In Israel steht der höchste Solartower der Welt
Insgesamt erstreckt sich die Anlage über eine Fläche von drei Quadratkilometern. Auch die weiteren Zahlen lesen sich durchaus beeindruckend. So soll ausreichend Strom produziert werden, um damit 150.000 Haushalte zu versorgen. Dies wiederum bringt CO2-Einsparungen in Höhe von 110.000 Tonnen jährlich mit sich. Außerdem soll die Anlage auch in der Lage sein, den frisch produzierten Strom zunächst vor Ort zu speichern und erst später ins Netz einzuspeisen. Auf diese Weise kann der Solarstrom beispielsweise auch Nachts verbraucht werden. Für die Netzbetreiber stellt dies eine wichtige Entlastung dar. Verläuft der Betrieb des weltweit größten Solartowers auch weiterhin erfolgreich, plant die Regierung, zeitnah weitere Projekte dieser Art zu realisieren.
Die Regierung will die Abhängigkeit von Importen reduzieren
Denn inzwischen hat Israel eine Art eigene kleine Energiewende ausgerufen. So soll der Anteil der Erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch des Landes bis zum Jahr 2020 auf immerhin zehn Prozent steigen. Der Hintergrund ist allerdings nicht alleine der Kampf gegen den Klimawandel. Vielmehr hofft die Regierung, so weniger abhängig von teuren Importen aus dem Ausland zu werden. Zusätzlich sollen deswegen auch neu entdeckte Gasvorkommen vor der Küste des Landes ausgebeutet werden. Interessant ist, dass Israel es beim Trinkwasser tatsächlich gelungen ist, vom Importeur zum Selbstversorger zu werden. Werden die energieintensiven Entsalzungsanlagen zukünftig mit sauberem und preiswertem Solarstrom betrieben, könnten sich zudem noch mehr solcher Anlagen rechnen.
Quelle: https://www.trendsderzukunft.de/groesser-als-viele-wolkenkratzer-in-israel-steht-der-hoechste-solartower-der-welt/
Mahesh Kunj Geothermie Könnte Alle Energie Liefern, die die Welt Jemals Brauchen Wird
Geothermie, die von 150-200 Metern unter der Oberfläche kommt, wird niedrige Temperatur Geothermie genannt. In diesen tiefen schweben Temperaturen zwischen 6 und 8°C und können mit Wärmepumpen, kombiniert mit einem Energiebrunnen, extrahiert werden. Diese Art von Geothermie wird in einem ziemlich großen Maßstab genutzt.
Einer der einzigartigen Aspekte der geothermischen Wärme ist, dass Sie überall auf der Welt zu finden ist. Nennen Sie es eine "Demokratische" Energiequelle, die jeder nutzen kann, unabhängig von den Bedingungen an der Erdoberfläche, wie dem Wetter.
Die USA, die Philippinen, Mexiko, Indonesien und Italien sind international führend bei der Stromerzeugung aus Geothermie.
…Fortgesetzt
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