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Verena Finkenberger deutsch-französisches Erbrecht
Guten Tag!
kennst sich jemand mit deutsch-französischen Erbfällen aus? Ganz konkret:
Französische StA verstirbt vor Inkrafttreten der EuErbVO in Frankreich und ist selbst Erbin einer Sicherungshypothek an einem deutschen Grundstück geworden. Findet eine Nachlassspaltung statt? Für das deutsche Grundstück bzw. die Hypothek müsste sodann deutsches Erbrecht gelten, richtig? Was bedeutet dies für das Erfordernis des deutschen Erbscheins? In Frankreich gibt es keinen Erbschein, allenfalls eine notarielle Offenkundigkeitsurkunde.
Es wäre toll, wenn mir hier jemand auf die Sprünge helfen könnte.
Besten Dank und viele Grüße
Verena Finkenberger
Thomas Papenmeier
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Johannes Kröger Notarielles Nachlassverzeichnis
Auch bei einem notariellen Nachlassverzeichnis ist der Kenntnisstand und die Ermittlungsmöglichkeit des Erben und nicht die des Notars maßgeblich für die Frage, ob die Auskunft vollständig erteilt wurde. Insbesondere stellen auch Kosten für zu beschaffende Kontoauszüge kein Ermittlungshindernis dar, selbst wenn diese erheblich sind (OLG Beschluss vom 30.04.2018, Az.: 1 W 65/18).

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