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Erfolgreiche Führung trotz CoronaErfolgreiche Führung trotz Corona

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Es gibt eine Zeit nach der Pandemie! Dann wird sich zeigen, wer in der Zwischenzeit einen guten Führungsjob gemacht hat. Ein offener Erfahrungsaustausch kann dafür Gold wert sein!

Die persönliche Lage für Ihre Mitarbeiter*innen kann derzeit sehr unterschiedlich sein. Tun Sie ihnen - und auch sich - den Gefallen, darauf Rücksicht zu nehmen. Suchen Sie im Team nach Lösungen, die auf individuelle Situationen abgestimmt sind. Appellieren Sie dabei ruhig an den Teamgeist.

Der anerkannte Virologe Prof. Dr. Alexander S. Kekulé hatte angesichts der Coronakrise am 14.03.2020 den Personal Alert Level (PAL) für Deutschland auf die zweithöchste Stufe Orange heraufgesetzt.

Eine mit dieser Stufe einhergehende Regel besagt: "Betrachte öffentliche Innenbereiche als kontaminiert."

Das LRA Main-Spessart empfiehlt mit derselben Intention: „Verhalten Sie sich so, als ob jede Person, der sie begegnen, potentiell positiv ist.“

Daraus abgeleitete Empfehlungen:

1. Fordern Sie als Führungskraft Ihre Mitarbeiter zu entsprechender Achtsamkeit auf und weisen Sie diese zur Einhaltung geeigneter betrieblicher Verhaltensweisen an.

Empfehlen / Bitten Sie sie Ihre Mitarbeiter eventuell darüber hinaus, diese Regelungen auch im jeweiligen privaten Umfeld zu beachten.

2. Stellen Sie als Führungskraft Ihren Mitarbeitern bedarfsgerecht geeignete Schutzausrüstung zur Verfügung (z.B. bei persönlichem Kundenkontakt).

Ansonsten ist zu prüfen, ob nicht besser bis auf Weiteres auf sämtliche persönlichen Kontakte im beruflichen Umfeld verzichtet werden sollte.

Details: https://www.kekule.com/blog/coronavirus-update/living-with-corona/

Interessanter Aspekt, den Jacqueline Goebel hier anspricht. Ist das nur eine Anekdote? Wie sieht das bei Ihnen mit dem Krankenstand aus?

Aus aktuellem Anlass bietet am Mittwoch, den 01.04., auch die BDEW-Landesgruppe Berlin/Brandenburg eine Telefonkonferenz zum Thema betriebl. Pandemie-Planung & -Management an.

Nähere Informationen zu diesem Thema können auch unserer Homepage entnommen werden:

https://octothorpe.de/pandemie-planung-management/

Laut einer aktuellen Studie der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald können Coronaviren …

… bis zu 24 Stunden auf Papier,

… bis zu 2 Tage auf Textilien,

… bis zu 4 Tage auf Holz und Glas sowie

… bis zu 5 Tage auf Keramik, Metall und Kunststoff

infektiös bleiben.

Angesichts dieser Erkenntnisse ist gegebenenfalls eine Überprüfung der betrieblichen Reinigungspläne anzuraten.

https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2020-02-07-medizin-wie-lang-coronaviren-auf-flaechen-ueberleben-und-wie-man-sie-inaktiviert

Vielen Dank für die Informationen, Herr Noë. Wie sortieren Sie das aus Ihrer Sicht für unser gemeinsames Thema "Führung" ein? Können Sie da für uns etwas ableiten?
Gerne. Eine Prüfung der betrieblichen Reinigungspläne ist auf jeden Fall ratsam. Ergänzende Anmerkung aus der Praxis: Wir haben gerade bei KMU in diesem Umfeld gute Erfahrungen mit der Übertragung entsprechendener Verantwortlichkeiten auf die Belegschaft gemacht: z.B. ist je Etage / Stockwerk jeweils ein Mitarbeiter verantwortlich, von vielen Personen gemeinsam berührte / genutzte Gegenstände (z.B. Türklinken, Seifenspender, Kaffeekanne etc.) regelmäßig (z.B. stündlich, morgens/mittags/abends, ...) zu desinfizieren. Die Verantwortlichkeit wechselt am nächsten Tag auf den nächsten Mitarbeiter über. Oder man stimmt die erhöhten Reinigungsbedarfe mit seinem Dienstleister ab.
Erfolgreiche Führung trotz Corona

Gerade in schwierigen Zeiten kommt Führenden eine besondere Aufgabe zu. Derzeit bewegt sich dabei jede/r von uns auf einem - vor allem in dieser Brisanz - unbekannten Terrain. Persönliche Begegnungen sind vorerst schwierig!
Also: Hier ist Platz für Fragen und Erfahrungen. Generieren wir einen unkomplizierten Beitrag, um diese Krise gemeinsam erfolgreicher durchzustehen.