Probleme beim Einloggen

Erzählbar - Geschichten für Seminar und Coaching

Kurzgeschichten, Metaphern, Märchen, Sprachbilder, Sprichwörter, Zitate und Weisheiten für Seminare, Vorträge und Coaching...

Wolfgang Schiele Positionen im (Seminar-)Raum für sich optimieren
Wer kennt es nicht: das Phänomen des nonverbalen Spürens von Sympathie und Antipathie in einem Seminarraum. Plötzlich nimmt man als Trainer im Raum unterschwellig oder unbewusst wahr, dass der eigene Körper Gefühlssignale aussendet, die von den Teilnehmern des Seminars ausgelöst wurden. Dann kann es z. B. passieren, dass man bestimmte Ort im Seminarraum besser meidet und andere aufsucht, die der Körper als angenehmer, weniger bedrohlich und beruhigender empfindet.
Lange war mir nicht klar, an welchen Ursachen das liegt und wie ich meinen eigenen Wahrnehmungsraum besser kennenlernen kann. Bis ich mit einer Übung konfrontiert wurde, die mir in meinen jetzigen Workshops, Trainings und Buchlesungen nicht nur hilft, den Wirkmechanismus zu verstehen, sondern auch angemessen auf meine Gefühle im inneren Raum zu reagieren.
In meinem Blog habe ich die Übung detailliert beschrieben und mögliche selbstschützende, und dennoch wertschätzende, Verhaltensweisen für mich abgeleitet: https://wp.me/p7Pnay-17a
Beste Grüße
Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach
Wolfgang Schiele Gratulation!
Wie ich sehe, hat die Gruppe nunmehr 1000 (1) Mitglieder - herzlichen Glückwunsch an die Moderatoren und alle Freunde dieser Seite!
PS: Das ist für mich übrigens ein Ansporn, zukünftig wieder aktiver hier zu werden ...
Beste Grüße
Wolfgang Schiele
Nur für XING Mitglieder sichtbar Studie bietet Interessante Erkenntnisse zur Zielklärung im Coaching
In dieser Studie wurden 43 Coaches und Ihre Klienten zum Thema Zielklärung befragt. Die Antworten überraschen...https://clevermemo.com/blog/ziele-setzen-und-erreichen-coaching-studie/
Gisela Rieger Wenn Gott den Menschen misst, legt er das Maßband nicht um den Kopf, sondern um das Herz. (Aus Irland)
EIN ETWAS ANDERES GEBET ...
Es war einmal ein Gaukler, der über viele Jahre hinweg sein Publikum
stets mit kühnsten Kunststücken und traumhaften Darbietungen begeistert
hatte.
Als er eines Tages des Herumziehens müde geworden war, spendete er
all sein Hab und Gut einem Kloster und bat den Abt um die Aufnahme
in den Orden.
Doch ihm war nicht nur die Mönchskutte fremd, er haderte bald mit
dem gesamten Klosterleben. Sein Herz wurde von tiefem Gram erfüllt.
Er konnte weder lesen noch schreiben und auch die lateinischen Gebete
und Lieder waren ihm unverständlich. Er fühlte, dass er hier fehl
am Platz war.
Immer, wenn fortan die Glocke zur Messe läutete, schlich er sich zu
einer abgelegenen Kapelle und legte dort seine Mönchskutte ab. In
seinem bunten Gauklergewand wirbelte er singend und tanzend durch
die ganze Kapelle, um Gott zu erfreuen.
Ein Mönch, der ihm heimlich gefolgt war, holte den Abt herbei, damit
er den Gaukler in seine Schranken weise. Durch das Fenster beobachteten
sie den Mann in seinen bunten Kleidern, wie er voller Inbrunst mit
Leib und Seele sang und tanzte. Unermüdlich lief er auf Händen durch
die Kapelle und schlug Räder und Saltos. Er drehte sich im quirligen
Schwung mal nach links, nach rechts und rundherum.
Erst als sich der Gaukler atemlos und erschöpft niedersetzte, kam der
Abt auf ihn zu. Der Mann erschrak zutiefst und fiel ehrfürchtig vor ihm
auf die Knie: »Ich weiß, dass ich ein schlechter Mönch bin. Anstatt mit
Euch zu beten, habe ich getanzt und meine Lieder gesungen. Ihr habt
recht, wenn Ihr mich aus dem Kloster verbannt.«
Doch zu seinem Erstaunen verneigte sich der Abt vor ihm: »Mit deiner
Art zu beten, sprichst du eindringlicher zu Gott, als wir es tun. Unsere
Gebete werden nur von den Lippen geformt, aber deine Frömmigkeit
kommt aus dem Herzen. Bitte bleibe bei uns.«
Nach einer französischen Legende
Aus dem Buch: „111 Herzensweisheiten“ ISBN: 978-3-9819881-0-9
Sylvia Jahns
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Gisela Rieger Kennen Sie das auch - Sie verleihen Bücher und bekommen diese nicht mehr zurück? Dazu eine kurze Geschichte. :-)
Die geliehenen Bücher
Ein großer Gelehrter war in Besitz von Tausenden von Büchern. Daher kamen viele seiner Schüler und Freunde zu ihm, um sich Bücher auszuleihen.
Eines Tages fragte ihn sein Diener, weshalb die Menschen geliehene Bücher so selten zurückbrächten.
Der Gelehrte antwortete mit einem Lächeln: »Es ist viel einfacher die Bücher zu behalten, als deren
geschriebenen Inhalt!«
Aus dem Buch „Inspirationen für`s Herz“; ISBN 978-3-00-050869-1

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Erzählbar - Geschichten für Seminar und Coaching"

  • Gegründet: 17.08.2011
  • Mitglieder: 1.000
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 581
  • Kommentare: 490