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Europäische Fördermittel

In dieser Gruppe werden Themen rund um die Europäischen Förderinstrumente veröffentlicht und diskutiert.

Ahijah Ndomba Das Fördercafé - Ihr digitaler Förderassistent
Liebe Gruppenmitglieder,
sind Sie auch gerade auf der Suche nach einer Finanzierung Ihres Projektvorhabens im Jahr 2019? Kennen Sie sich mit öffentlichen Projektzuschüssen aus?
Nein. Kein Wunder! Es gibt schließlich etwa 10.000 Förderprogramme auf EU-, Bundes oder Landesebene.
Sie blicken also auch nicht mehr durch im Fördermitteldschungel?
Dann haben wir nun DIE LÖSUNG für Sie: Betreten Sie das Fördercafé und schauen, welche Förderprogramme für Ihr Projektvorhaben in Frage kommen:
https://foerdercafe.de/
Das Fördercafé vereint aktuell die für uns relevantesten 300 Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene und gleicht diese mit Ihrem individuellen Projektvorhaben ab. Ziel ist es, Ihnen einen Kurzüberblick zu verschaffen, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe ein Projektvorhaben bezuschusst werden kann. Anhand eines standardisierten Fragebogens, werden die eingegebenen Projektparameter mit den von uns analysierten Parametern der Förderprogramme abgeglichen und „gematcht.“
Das Fördercafé konzentriert sich dabei ausschließlich auf Investitionszuschüsse, das heißt, dass ein prozentualer Betrag der Investitionssumme des Vorhabens durch die öffentliche Hand zurückgewährt werden kann. Der prozentual förderfähige Investitionszuschuss fällt je nach Projektvorhaben, Bundesland und Investitionssumme unterschiedlich aus. Nachdem die für Sie relevanten Förderprogramme mit Hilfe unserer Algorithmen ermittelt wurden, wird ein Link mit weiterführenden Informationen der Fördermittelgeber für Sie bereitgestellt.
Haben wir Ihr Interesse geweckt oder Sie haben Fragen?
Dann erreichen Sie uns auch persönlich unter folgender Email-Adresse: info@foerdercafe.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Mit den besten Grüßen
Ahijah Ndomba
Michael Seidler Die Zukunft des EfBB-Programms ist noch völlig offen - niemand weiß noch nicht Genaues
In dieser Woche (19.03.2019) ist die Europäische Fundraising Akademie mit 15 ihrer Teilnehmer*innen aus dem aktuellen Kurs einmal zu einer der EU-Fördermittelinstitutionen gegangen, um sich direkt vor Ort zu informieren.
Die Nationalagentur für das EU-Aktionsprogramm "Citizen for Europe", die KS für EfBB war aus Bonn nach Berlin gereist, um über die aktuellen Ausschreibungen zu informieren und auch einen Ausblick auf die neue Förderphase zu geben.
Ließen sich zum ersten Themenkomplex der aktuellen Ausschreibungen, der aktuellen Prioritäten und Fristen von der Nationalagentur (NA) bzw. ihrer sehr engagiert und kompetent vortragenden Vertreterin Frau Stefanie Ismaili-Rohleder ganz klare und übrigens auch gut visualisierte und strukturierte Ansagen vernehmen, so war dies zum ebenfalls immer spannender werdenden zweiten Teil der Zukunft der EU-Förderinstrumente nach 2020 kaum klare Aussagen entlocken.
Unsere These, entwickelt aus den Erfahrungen der EU-Förderphasen seit 1991, dass bis einem Monat vor Beginn einer Förderphase vieles noch in der Diskussion zwischen EU-Parlament - EU-Kommission und EU-Rat (Trolog) im Ungewissen ist und bleibt, wurde leider auch diesmal wieder bestätigt.
Die NA als direkte nachgeordnete Beratungseinheit hinter der zuständigen Brüssler EACEA konnte in Vertretung von Frau Ismaili-Rohleder nur erste wage Andeutungen machen, wo die Reise ab 2021 hingeht. Weder ist der derzeitige Vorschlag der kKommission zur Namensgebung sicher, noch das als Erstvorschlag durch die Kommission in den Ring geworfene Budget. Auch kann niemand genau sagen, wer wirklich in 21 Monaten mit wem zusammen in ein neues EU-Programm zusammengelegt wird.
Und die für die Antragsteller*innen wirklich wichtigen Aussagen zu den künftigen Prioritäten der ohnehin noch nicht klar strukturierten Förderinstrumente und Unterbreiche sind so natürlich überhaupt nicht klar zu benennen.
Dieses klare Statement der EU-Vertreterin lässt sich verallgemeinern auf fast alle EU-Förderthemen und EU-Förderinstrumente, die teilweise noch nicht einmal einen provisorischen neuen Namen bekommen haben.
Insofern bleibt es spannend und natürlich werden wir hier in dieser Gruppe und auf dem Portal http://www.europe2027.info berichten, wenn es etwas wirklich für die Antragsteller*innen Wichtiges und Verwertbares zu berichten gibt.
Erste Tagesseminare werden wir dann frühestens ab dem Herbst 2020 anbieten, es sei denn es passiert ein Wunder und erstmals in der Geschichte des Mehrjährigen Finanzrahmens (dem siebenjährigen Haushalt der EU) gibt es eine rechtzeitige Einigung zu einem Förderinstrument.
Leider wird auch die jetzige MFR-Diskussion bis kurz vor Beginn der neuen EU-Förderphase ausgedehnt und natürlich gibt es dann zum 1. Januar 2021 wieder Förderbereiche, die noch gar nichts zu vermelden haben.
So gehen wir z.B. auch wieder davon aus, dass wir unseren geschätzten Kund*innen erst frühestens im ersten Halbjahr 2021 wirklich solide Informationen zu den ESF-Förderinstrumenten geben können, da die Bundes- und Landesstrukturen erfahrungsgemäß nicht rechtzeitig ihre operationelle Programme mit der GD EMPL abgestimmt bekommen.
PS: Einzige Ausnahme könnte allerdings ein EU-Aktionsprogramm machen, welches es tatsächlich seit einigen Förderphasen immer wieder schafft, fristgerecht am 1. Januar einer neuen EU-Förderphase zu starten.
Sie wollen wissen welches? Dann bleiben Sie hier in diesem Forum weiter gespannt.
Ihr Michael Seidler
PS2: Untenstehen haben wir Ihnen eine kleine Umfrage vorbereitet, die von Ihnen erfahren möchte, zu welchen Themenbeeichen (und dementsprechend zu welchen EU-Fördernstrumenten) Sie demnächst hier mhr lesen möchten
Anonymous poll | 2 votes | Poll ended
Michael Ilgner Rumänien: So läuft der Betrug mit EU-Fördergeldern
" ... EU-Fördermittel sind für europäische Unternehmen in Rumänien ein immenser Investitionsanreiz. Unter dem Betrug bei der Verwendung dieser Gelder leiden auch Unternehmen aus Deutschland. ... "
Michael Seidler
Lieber Herr Ilgner,
danke für Ihren Post hier, gern würde ich erfahren, was Ihnen daran wichtig ist? Wollen Sie diskuteren zu irgend einem Thema, wollen Sie auf ein Problem aufmerksam machen, wollen Sie Anregungen geben, die zukunftsgewand aufzeigen wollen, wie es besser geht?
Ich kann jetzt noch nicht so richtig zurorden, wie ich mit dem Artikel umgehen soll. Ich selbst fahre demnächst in genau diese Gegend nach Rumänien und will mir da auch etwas anschauen, was ehemalige Siebenbürgen-Bewohner, die heute in Baden-Württemberg leben, da für ihre ehemalige Heimatregion voller Elan, Hoffnung und mit viel Eigenleistung und Enthusiasmus und dann insbesondere die dort jetzt lebenden Cinti und Roma tun können.
Und natürlich weiß ich auch um die in dem Artikel beschriebenen Mißstände, die ich so und ähnlich dann leider überall in Europa immer wieder erlebe. Da muss ich dann nicht einmal aus meinem geliebten Berlin herausfahren um weitere nachmittagsfüllende Gespräche zu führen.
Herzlich aus Berlin
Michael Seidler
Claudia Hielscher Die unendliche Geschichte - von Abgrenzung und Schnittstellen des Vergaberecht und Zuwendungsrecht
Die scheinbare Unabhängigkeit von Vergaberecht und Zuwendungsrecht kann für den Zuwendungsempfänger trügerisch sein. Da auch bei der Bewilligung von Zuwendungen der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit eine große Rolle spielt, werden die beiden Rechtsgebiete über den Zuwendungsbescheid miteinander verzahnt.
Frau Dr. Lausen, Ministerialrätin, Referatsleiterin Vergabewesen, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen & Herr Dipl.-Verwaltungswirt Müller, Referat öffentliche Aufträge - Vergabeprüfstelle, BMWi, vermitteln wesentliche Grundlagen sowohl des Zuwendungsrechts als auch des Vergaberechts und versetzen Sie in die Lage versetzen, auch schwierige Sachverhalte zu erfassen und spezifische Probleme zu lösen aber auch zu vermeiden.
Inhalte:
* Haushaltsrechtliche Grundlagen des Zuwendungsrechts
* Abgrenzung der Zuwendung zum öff. Auftrag
* Anwendungspflicht des VgR
* Folgen von Vergabeverstößen, Rechtsschutz
Michael Seidler
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Michael Seidler Die Zukunft der EU-Förderung ab 2021
Im Mai 2018 legte die Kommission ihre langfristige Finanzplanung – den mehrjährigen Finanzrahmen – für die Zeit nach 2020 vor und machte umfassende Vorschläge für die nächste Generation von Finanzierungsprogrammen.
Diese konzentrieren sich auf Bereiche, in denen die EU mehr erreichen kann als einzelne Mitgliedstaaten, und die dafür sorgen, dass sie dort, wo es darauf ankommt, Ergebnisse erzielen.
Hierzu wurde zunächst sorgfältig geprüft, was in der Vergangenheit gut funktioniert hat und was verbessert werden konnte. Diese Konsultationen zu den einzelnen EU-Förderinstrumenten ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses und zielt darauf ab, die Meinungen der interessierten Kreise dazu einzuholen, wie jeder einzelne Euro aus dem EU-Haushalt am besten genutzt werden kann.
Ähnliche Konsultationen haben im Rahmen von Evaluierungen der bestehenden EU-Finanzierungsprogramme bereits zu mehreren Politikbereichen stattgefunden und werden noch bis zum Jahre 2020 weiter stattfinden, auch zum derzeitigen Leistungsstand und zu künftigen Herausforderungen. Die dabei gesammelten Rückmeldungen werden bei der Vorbereitung des neuen mehrjährigen Finanzrahmens berücksichtigt.
Gleichzeitig mit dieser Konsultation laufen mehrere andere, die das gesamte Spektrum des künftigen Einsatzes von EU-Mitteln in folgenden Bereichen abdecken:
+ Kohäsion,
+ Investitionen,
+ Forschung und Innovation,
+ kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Binnenmarkt,
+ Migration und Asyl,
+ Sicherheit,
+ strategische Infrastrukturen sowie
+ Werte und Mobilität.
+ Wir berichten unabhängig von diesem eLearning hier auch auf unserem myALUMNI-Netzwerk und künftig auch unter der eigenständigen Domain http://www.eu-budget.info und http://www.europe2027.info darüber.

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