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Fit im Bizz

Die Gruppe Fit im Bizz behandelt das Thema - Fitness im Beruf. Strategien mit Schwerpunktthemen Ernährung / Bewegung / Stressmanagement.

Hartmut Knorr Exercise programs may be effective in preventing a new episode of neck pain: a systematic review and meta-analysis
Studie belegt welche Intervention dabei hilft wiederkehrende Nackenschmerzen vorzubeugen. Ergebnis: Gezielte Trainingsprogramme reduzieren Schmerzen stärker als ergonomische Maßnahmen.

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Sven-David Müller Mehr als 1.000 staatlich geprüfte Diätassistenten in einer Xing-Gruppe
Der Stellenwert des Internets nimmt gerade im Bereich der medizinischen Information immer weiter zu. Während früher Ärzte, Logopäden oder staatlich geprüfte Diätassistenten in den Gelben Seiten oder anderen Schriftwerken gesucht wurden, findet die Suche heute in der Regel über Sachmaschinen wie Google oder Bing statt. Und wer mit seiner Website nicht im „World Wide Wartezimmer“ zu finden ist, ist nicht auf der Gewinnerstraße. Insbesondere Ernährungsfragen stehen bei den Google-Suchanfragen ganz weit oben und vor diesem Hintergrund profitieren staatlich geprüfte Diätassistenten, die Vollzeit oder neben ihrer Festanstellung freiberuflich in der Diät- und Ernährungsberatung tätig sind, massiv von einer offensiven Webpräsenz. Dazu gehört neben der suchmaschinenoptimierten Website natürlich auch die Aktivität im Social Media Bereich sowie Veröffentlichungstätigkeit.
Neben Twitter, Facebook, Youtube spielt das Businessnetzwerk XING eine wichtige Rolle in den Social Media Aktivitäten von staatlich geprüften Diätassistenten. Über XING finden staatlich geprüfte Diätassistenten Auftraggeber, Mitarbeiter oder Kollegen. Die moderne Mediengesellschaft verlangt geradezu nach einer intensiven Vernetzung in den digitalen Medien. Die XING-Gruppe für staatlich geprüfte Diätassistenten (https://www.xing.com/communities/groups/diaetassistenten-diaetetik-und-diaetberatung-b8c8-1000668) hat inzwischen mehr als eintausend Mitglieder. Und auch bei Facebook gibt es Gruppen, die den Austausch der Berufsgruppe untereinander fördert und somit auch zur Entwicklung des Berufsbildes beiträgt. Staatlich geprüfte Diätassistenten, die für sich und ihre Profession werben möchten, können die umfangreiche Klaviatur im Social Media Bereich nutzen und Artikel verfassen, die sie auf Onlineportalen publizieren, Beiträge bei Facebook oder XING posten, Kurznachrichten twittern oder Videos bei Youtube hochladen. Verlinkungen auf die eigene Website oder Internetseiten vom Berufsverband VDD (http://www.vdd.de) oder der Fachgesellschaft Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (http://www.dkgd.de).
In Deutschland sind mehr als 16.000 staatlich geprüfte Diätassistenten tätig, davon mindestens 2.000 in eigener Praxis. Durch eine dreijährige Ausbildung sind staatlich geprüfte Diätassistenten gesetzlich befugt, diättherapeutische und ernährungsmedizinische Maßnahmen auf ärztliche Anordnung eigenverantwortlich durchzuführen. Zudem erlaubt das Gesetz über den Beruf des Diätassistenten/der Diätassistentin die Durchführung von ernährungstherapeutischen Beratungen und Schulungen. Damit sind staatlich anerkannte Diätassistenten wie keine andere Berufsgruppe in Deutschland im Rahmen der gesetzlichen Regelung dazu befähigt und beauftragt ernährungstherapeutisch und beratend tätig zu werden. Staatlich geprüfte Diätassistenten gehören im Gegensatz zu Ernährungswissenschaftlern zur Gruppe der Heilberufe. Der Beruf des Diätassistenten ist über das Diätassistentengesetz (DiätAssG) und die dazugehörige Ausbildungs- und Prüfungsordnung (DiätAss-APrV) gesetzlich geregelt. Die Ausbildung zum Diätassistenten darf ausschließlich an staatlich anerkannten Einrichtungen erfolgen. Nach erfolgreicher Ausbildung und abschließender bestandener staatlicher Prüfung - mündliche, schriftliche und praktische Prüfung – stellt die zuständige Behörde eine Erlaubnisurkunde für die Führung der Berufsbezeichnung Diätassistent aus.
Viele Diätassistenten haben sich zum Ernährungsberater DGE oder zur Diabetesberater DDG qualifizierend weitergebildet oder an Fachhochschulen und Universitäten akademisiert. Dafür stehen verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge (beispielsweise berufsbegleitend zum Master of Science Klinische Ernährungsmedizin an der Donau Universität Krems) zur Verfügung. Im digitalen Zeitalter findet die Fort- und Weiterbildung im akademischen und nichtakademischen Bereich häufig auch digital statt. Die Schulung und Beratung von Klienten, Kunden oder Patienten findet einerseits im persönlichen Gespräch mit dem Diätassistenten und andererseits über die digitalen Medien – beispielsweise in Form von Videodialogen – statt. Viele Menschen suchen im Internet nach Antworten auf ihre Fragen zur Ernährung und zu Diätkostformen. Diese Antworten sollten insbesondere von staatlich geprüften Diätassistenten kommen, die damit qualitativ hochwertig informieren und gleichzeitig für ihre Profession und ihren Berufsstand „werben“. Um über die gängigen Suchmaschinen gefunden zu werden, ist es sinnvoll und notwendig auch in ernährungsmedizinischen oder diätetischen Texten auf ein suchmaschinenorientiertes Verfassen zu achten.
Für die Weiterentwicklung des Berufsstandes der staatlich geprüften Diätassistenten ist insbesondere die Akademisierung der Ausbildung mindestens auf Bachelorniveau wichtig. Zudem entspricht die Berufsbezeichnung Diätassistent schon jetzt nicht mehr den Notwendigkeiten und eine Änderung ist im Rahmen einer Gesetzesänderung an die sich ändernden Bedingungen und beruflichen Tätigkeiten anzupassen. In Österreich wird der Beruf als Diätologe bezeichnet und dies scheint auch für Deutschland unter Umständen angezeigt, um die Kompetenz und Tätigkeit schon in der Berufsbezeichnung deutlich zu widerspiegeln. Das ist bei der Berufsbezeichnung Diätassistent nicht gegeben und somit ist hier auch in der Berufsbezeichnung der Weg von der Assistenz zur Deutlichmachung der Kompetenz notwendig. Dafür erscheinen beispielsweise die Berufsbezeichnungen Diätologe, Diätetiker oder Ernährungstherapeut denkbar.
Im Gegensatz zur diätetischen Beratung oder Ernährungstherapie kann die Ernährungsberatung ohne qualifizierende Ausbildung durchgeführt werden. Es gibt keine gesetzlichen Regelungen für den Begriff Ernährungsberater. Das führt dazu, dass sich jeder – auch ohne Ausbildung – als Ernährungsberater bezeichnen und Ernährungsberatung anbieten und durchführen darf. Der gesundheitliche Verbraucherschutz müsste hier eine Notwendigkeit des gesetzlichen Regelung und öffentlichen Kontrolle sehen. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik macht sich seit seiner Gründung vor elf Jahren für die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung stark und fordert den Schutz der Bezeichnung Ernährungsberater. Der Verbraucher muss von unqualifizierten Ernährungsberatern und unqualifizierter Ernährungsberatung geschützt werden. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik wurde in Köln von staatlich geprüften Diätassistenten, Medizinern, Pädagogen, Apothekern und Ernährungswissenschaftlern gegründet. Inzwischen hat die anerkannte Fachgesellschaft, die sich als Sprachrohr und Netzwerk für Gesundheitsförderung und Diätetik im Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung beschreibt, 170 Mitglieder. Für einen Jahresbeitrag von 36,- Euro erhalten die Mitglieder unter anderem die Fachzeitschriften Diabetes Forum, Die Naturheilkunde, Vitalstoffe und Bodymedia kostenlos im Abonnement. Der Beitritt zum Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist online jederzeit unter http://www.dkgd.de/onlinebeitritt.html möglich. Die Fachgesellschaft ist im Social Media Bereich unter anderem bei Facebook (zwei Gruppen), Linkedin, Xing (zwei Gruppen) und bei Twitter aktiv.
Sven-David Müller DKGD-Vorstand SVEN-DAVID MÜLLER vorgestellt
Seit Gründung im Dezember 2006 in Köln ist Sven-David Müller Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrums Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. Er wurde am 13. September 1969 in Braunschweig geboren, ist mit der Diplom-Pädagogin und Germanistin (BA) Almut Müller verheiratet und Vater eines Sohnes. Er hat die Ausbildung zum staatlich geprüften Diätassistenten, die Weiterbildung der Deutschen Diabetes Gesellschaft zum Diabetesberater und ein Studium der angewandten Ernährungsmedizin mit Masterabschluss absolviert. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist eine anerkannte Fachgesellschaft, die sich für die ganzheitliche wissenschaftlich begründete Gesundheitsförderung und Diätetik im Sinne der Lehre einer gesunden Lebensführung stark macht. In der Gesundheitsförderung müssen die Akteure auf Augenhöhe die Gesundheit der Menschen fördern und zu Linderung von Erkrankungen beitragen. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik ist das Sprachrohr und Netzwerk für die in der medizinischen Prävention tätigen Berufsgruppen, erläutert Sven-David Müller die Funktion der Organisation, die als gemeinnützig anerkannt worden ist. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik (http://www.dkgd.de) hat 250 Mitglieder und Aktivisten.
Warum arbeiten Sie seit fast zwölf Jahren im Vorstand des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik mit?
Weil es mir Freude bereitet, mich für mehr Gesundheit und weniger Krankheit einzusetzen. Ich habe wahrscheinlich ein Helfersyndrom und bin zudem ein pflichtbewusster Mensch, der sich gerne und unablässig für die gute Sache einsetzt. In diesem Falle ist aber nicht die Gesellschaft der Staatstheaterfreunde in Braunschweig, in der ich auch Mitglied bin und nicht der Verein zur Rettung des Schlosses Blankenburg, sondern das Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik gemeint. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich im Sinne der Mitglieder und der Menschen. Neben meinem Beruf setze ich meine Energie ehrenamtlich für die Gesundheitsförderung ein und kann zusammen mit meinen Vorstandskollegen und den Mitgliedern etwas erarbeiten und durchsetzen. Besonders wichtig sind mir die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung, die Akademisierung des Berufsstandes der Diätassistenten einschließlich einer damit verbundenen Umbenennung - weg vom Assistenten hin zum Kompetenten - und die Veränderung der Gesundheitsaufklärung in Richtung emotional appellierender Programme und Maßnahmen.
Wie sind Sie zu einem der bekanntesten Ernährungsexperten in Deutschland geworden?
Die Antwort kann ich leicht geben: Durch jahrzehntelangen täglichen ehrenamtlichen Einsatz und die Beantwortung von tausenden Journalistenanfragen. Schon vor 27 Jahren habe ich an der Universitätsklinik Aachen Medienvertretern Antworten zu ihren Fragen über Ernährungsthemen gegeben. Nach kurzer Zeit wussten viele Journalisten, dass ich die Dinge auf den Punkt bringe und verbindlich in meinen Antworten bin. Journalistisch war ich bereits während meiner Ausbildung zum staatlich geprüften Diätassistenten in Bad Hersfeld tätig und habe meinen ersten Artikel in der Neuen Apotheken Illustrierten im Sommer 1989 zur Ernährung bei Gicht veröffentlicht. Aber auch im wissenschaftlichen Bereich bin ich als Autor aktiv und mein Publikationsverzeichnis umfasst 227 in nationalen und internationalen Fachzeitschriften publizierte Beiträge. Durch meine journalistische- und Medizinredakteurs-Ausbildung habe ich gelernt, was Journalisten in Presse, Funk, Onlinemedien, Fernsehen oder auch Fachmedien brauchen. Daher kann ich auch auf eine reiche TV-Erfahrung zurückblicken und habe jahrelang eine TV-Gesundheitssendung in Leipzig moderiert. Insgesamt bin ich mehr als eintausend Mal über die Bildschirme geflimmert. Das spricht sich rum und es gab Zeiten, in denen ich täglich Interviews gegeben habe. Heute arbeite ich in der Regel nur noch mit ausgewählten Medienvertretern zusammen. Dazu gehören in erster Linie das ZDF-Verbrauchermagazin WISO in dem ich regelmäßig als Ernährungsexperte interviewt werde. Intensiv arbeite ich seit mehr als zehn Jahren mit der BILD-Zeitung, der Fit for fun, den Redaktionen von bild.de sowie fitbook.de und den Zeitschriften BUNTE sowie Funkuhr zusammen. BILD und bild.de haben eine extrem große Reichweite und damit lässt sich hervorragende Gesundheitsaufklärung erreichen, die mir sehr am Herzen liegt. Ich möchte das Gesundheitsbewusstsein umfassend fördern, Informationen über Ernährung sowie Diätetik geben und natürlich auch meinen Berufsstand der staatlich geprüften Diätassistenten repräsentieren und fördern helfen. Das mache ich jetzt seit bald drei Jahrzehnten unablässig insbesondere durch eine intensive Medienarbeit, die dazu geführt hat, dass ich in den Medien immer wieder als Mister Ernährungsberatung oder Sherlock Food bezeichnet werde.
Für welches Thema setzen Sie sich besonders ein?
Da ich im Alter von sechs Jahren an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankt bin und seit fast 43 Jahren weiß, welche Auswirkungen die Ernährungsweise auf meinen Körper ausübt, befragen mich Journalisten oft zum Diabetes mellitus. Durch meine TV-Auftritte, insbesondere in Sendungen wie ServiceTrends oder WISO, gehöre ich zu den wenigen bekannten Diabetikern und werde daher immer wieder zu Kongressen, Messen oder TV-Sendungen eingeladen, die diese chronische Stoffwechselkrankheit in den Fokus stellen. Es gibt nicht viele Diabetiker, die gleichzeitig Schriftsteller, TV-Moderator und auch Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft, staatlich geprüfter Diätassistent und ernährungsmedizinischer Wissenschaftler sind. Ich möchte nicht verhehlen, dass ich ohne „meinen Diabetes“ wahrscheinlich nicht Diätassistent geworden wäre. Ich habe an der Diabetesklinik in Bad Lauterberg als junger Patient die Diätassistentin Doris Lübke und ihr Team kennengelernt. Schließlich hatten mich die Tätigkeit und das Engagement von Doris Lübke, die lange Jahre Vorsitzende des Berufsverbandes der Diätassistenten (VDD) war, dazu geführt, auch staatlich geprüfter Diätassistent werden zu wollen und natürlich auch Mitglied im Berufsverband VDD zu sein. Für mich führte der Berufsweg zuerst in die praktische Diät- und Ernährungsberatung sowie Diabetesschulung an der Universitätsklinik Aachen bei Professor Siegfried Matern und dann in den Journalismus und das Publizistentum. Ich möchte, dass die Menschen den Weg vom Selbstmord mit Messer, Gabel und Glas zur gesunden Ernährungs- und Lebensweise finden. Das treibt mich jeden Tag aufs Neue an.
Was möchten Sie mit dem Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik noch erreichen?
Besonders wichtig erscheint mir die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung. Es kann und darf nicht sein, dass sich jeder Ernährungsberater nennen und Ernährungsberatung anbieten und durchführen darf. Eine Ernährungsberatung darf meines Erachtens ausschließlich nach qualifizierender Ausbildung durchgeführt werden. Warum der Staat die Bevölkerung nicht vor „zwielichtigen“ Ernährungsberatern und „Coaches“, die keinerlei Ausbildung oder Studium absolviert haben, schützt, ist mir unbegreiflich. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik fordert die rechtliche Absicherung der Ernährungsberatung. Diese darf nach unserer Einschätzung nur von staatlich geprüften Diätassistenten und Ernährungswissenschaftlern mit Diplom oder Masterabschluss durchgeführt werden. Besonders wichtig erscheint mir die Akademisierung des Berufsstandes der staatlich geprüften Diätassistenten. Hier ist in der Vergangenheit über Jahrzehnte viel versäumt werden, was zeitnah nachgeholt werden muss. Die Akademisierung ist die Grundlage einer zielführenden Ernährungstherapie und Diätberatung. Mit der Akademisierung, der Änderung des Gesetzes über den Beruf des Diätassistenten und der Umbenennung des Berufsstandes erreicht der Gesetzgeber entscheidende Vorteile für die Bevölkerung und deren Gesunderhaltung sowie die Linderung von Leiden. Ich rufe die Politiker der gesetzgebenden Parlamente des Bundes und der Länder auf: Helft Euch und denen, die nach Euch kommen, und allen anderen Menschen in Deutschland! Entwickelt Gesetze zur Akademisierung des „ernährungsberatenden Berufs Diätassistent“. Wir brauchen im Ernährungsberatungsbereich Kompetenz, die öffentlich kontrolliert wird.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Fit im Bizz"

  • Gegründet: 07.04.2005
  • Mitglieder: 420
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 430
  • Kommentare: 48