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Kohlenhydrate sind heute als Dickmacher verschrien. Abnehmprogramme wie Low-Carb-. ketogene Ernährung oder früher Atkins-Diät lassen kurzfristig die Kilos purzeln und sind wieder groß in Mode. Langfristig sind diese Programme allerdings weder empfehlenswert noch nachhaltig.

​Nicht ohne Grund sollte eine gesunde Ernährung ausgewogen aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett bestehen.

Eine dauerhafte erhöhte Zufuhr von Proteinen und Fetten anstelle von Kohlenhydraten belastet die Nieren, erhöht den Harnsäurespiegel (Gichtgefahr) und führt zu Heißhunger-attacken.

Bei einer längerfristig unzureichenden Kohlenhydratezufuhr wird Muskelmasse abgebaut, um den Körper ausreichend mit Energie zu versorgen.

Bei einseitigen Diäten werden daher vermehrt Muskeln statt Fett abgebaut.

Einzelne Kohlenhydrate haben unterschiedliche Auswirkungen auf unseren Blutzuckerspiegel.

Sie beeinflussen Anstieg, Umwandlung, Konzentration, den zeitlichen Verlauf der Blutzuckerkurve sowie die Insulinausschüttung auf völlig unterschiedlicher Weise.

Für eine gesunde Ernährung und einen gesunden Abnehmerfolg ist daher nicht die Kohlenhydrate-Vermeidung entscheidend, sondern die Wahl der richtigen Kohlenhydrate, deren Menge und zeitlichen Verteilung!

Kommt es zu einer Insulinausschüttung, wirkt diese doppelt negativ auf den Fettstoffwechsel. Anders als beim „optimalen Blutzuckerspiegel“ kann Fett nicht mehr in Energie umgewandelt werden. Fett wird somit nicht abgebaut, sondern aufgebaut.

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen

- einfachen – kurzkettigen – schnellen Kohlenhydraten (=Einfachzucker wie Traubenzucker und Fructose) sowie

- komplexen – langkettigen – langsamen Kohlenhydrate (=Zweifach-, Mehrfach- und Vielfachzucker)

Diese Unterscheidungen sind ernährungswissenschaftlich jedoch nicht ausreichend.

Für den körpereigenen Energie- und Fettstoffwechsel sind folgende Kriterien ausschlaggebend:

- Fähigkeit zur Energieumwandlung

- Form der Blutzucker- bzw. Energiekurve

- Neigung zur Fettumwandlung und Fettspeicherung

- Aktivierung der Insulinausschüttung

Die folgende Übersicht zeigt, wie sich die einzelnen Kohlenhydrate unterschiedlich auf den Stoffwechsel auswirken:

Mehr Informationen zum Thema: https://www.kurena.at/kohlenhydrateinfo

„Kenne ich nicht!“

Testen Sie bei anstehenden Fitnessstudio Mitarbeitermeetings, wie viele Namen diese der 30 zuletzt gekündigten Mitglieder kennen. Zeigen Sie dazu die Fotos ohne Namen. Sie werden sehen, dass Ihre Mitarbeiter keine 10% der Namen kennen.

Jetzt wissen Sie, warum diese Mitglieder gekündigt haben. Führen Sie diese Aktion zukünftig bei allen Meetings durch und es wird sich nach ca. sechs Monaten dieser „Kündigungsgedächtnis-Shows“ eine deutliche Verbesserung der Fluktuationsquote einstellen.

Photo by Andrea Piacquadio from Pexels

Bist du auch bei dem Event dabei?

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Fitnessstudio: Neueinstellung eines Group Fitness Trainer

Gut ausgebildete Gymnastik Trainer werden dringend immer wieder gesucht. Leider herrscht bei vielen Fitnessstudios eine zu große Trainer Fluktuation, was sich negativ auf die Zufriedenheit der Kunden auswirkt. Wechselt ein Trainer in ein anderes Studio, nimmt er in der Regel pro Jahr bis zu 100 Kunden mit. Die zweitgrößte Problematik ist ein ständiger Ausfall von Gymnastik Stunden. Man beachte, dass ca 40 % der Fitness kunden in der Regel kündigen, weil sie sich über Mitarbeiter ärgern, sich über den Service beschweren oder den hohen Ausfall von beispielsweise Gymnastik Stunden beanstanden.

Ich entscheide nicht…

Bei der Neueinstellung eines Group Fitness Trainers kann es vorkommen, dass sich nach zwei bis drei Monaten herausstellt, dass der neue Mitarbeiter nicht die nötigen Voraussetzungen erfüllt und das Fitnessunternehmen sich von ihm trennen muss. Die freigewordene Stelle muss selbstverständlich wiederbesetzt werden.

Das kostet viel Geld und ist für das Image eines Fitnessstudios nicht gut. Der Ablauf ist immer der gleiche, eine Stellen Anzeige wird geschaltet, Interessenten bewerben sich, danach wird ein Job Interview vereinbart und bei einem interessanten beruflichen Lebenslauf wird die entsprechende Person angestellt. Entspricht ein derartiges System dem Ideal eines personell gut geführten Studios? Sicher nicht.

Eine mögliche Lösung für die oben beschriebene Problematik wäre, die Fitness Mitglieder per Meinungsumfrage an der Trainereinstellung teilhaben zu lassen: Im Einstellungsgespräch wird der neue Group Fitness Trainer darüber informiert, dass er für die Zeitspanne von einem Monat die Gymnastik Stunden übernimmt. Selbstverständlich gegen Vergütung. Die Teilnehmer seines Kurses haben die Möglichkeit, ein positives oder negatives Votum bezüglich seiner beruflichen Qualitäten abzugeben. Bei einem positiven Feedback wird er sofort übernommen und die Probezeit ist beendet.

Warum ist diese Mitarbeiter Einstellungsmethode die optimale Lösung?

Fitnessmitglieder sind diejenigen, die das Produkt "kaufen", nicht ich als Club Inhaber.

Der neue Trainer wird seine sportlichen Fertigkeiten, sein Wissen, seinen Leistungswillen sowie seine Sozial- und personelle Kompetenz zeigen.

Die Fitnessstudio Mitglieder lieben es, ihr Feedback zu geben. Selbstverständlich erwarten sie dann auch, über das Ergebnis ihrer Entscheidung in Kenntnis gesetzt zu werden.

Der Gymnastik "Casting" Bogen

Jeder Fitness Kunde bekommt beim Check-in einen DIN A6 Bewertungsbogen ausgehändigt, auf dem er nach Absolvierung der Gymnastikstunde seine Meinung bezüglich der Qualität der Stunde mittels drei verschiedener Kriterien zum Ausdruck bringen kann. Anschließend wirft der Fitness Kunde seinen Bewertungsbogen in eine Box an der Rezeption. Auf dem Bogen werden ausschließlich folgende Kriterien erfasst und mit Hilfe einer Notenskala von 1 (sehr gut), 2 (gut), 3 (befriedigend), 4 (ausreichend), bis 5 (mangelhaft) bewertet.

Die Gymnastikstunde war interessant - Note 1 () 2 () 3 () 4 () 5 ()

Die Gymnastikstunde hat Spaß gemacht - Note 1 () 2 () 3 () 4 () 5 ()

Ich würde das Fitnessstudio, in dem diese Art der Gymnastik angeboten wird, weiterempfehlen.- Note 1 () 2 () 3 () 4 () 5 ()

Dieser Bogen wird über die Dauer eines Monats an alle Kunden verteilt, danach wird er vom Fitness Personal ausgewertet und in einer individuellen Besprechung erläutert.

Diese "Casting" Einstellungsmethode hat den Vorteil, dass die Ergebnisse der Auswertung ein realistisches Bild neu eingestellter Mitarbeiter widerspiegeln. Ich habe die interessante und für ein Fitnessunternehmen sehr positive Feststellung gemacht, dass das aktive Mitglied beispielsweise die Veranstaltungen im Bereich Gymnastik, auch bezüglich der fachlichen und personenbezogenen Qualitäten des den Kurs leitenden Trainers häufig durch eine andere "Brille" sieht und dementsprechend beurteilt, als ich als Studiobesitzer.

Bewertungen als Marketinginstrument

Qualität ist immer ein entscheidendes Kriterium, ob Ihr Fitnessstudio die dominierende Stellung gegenüber seinen Mitkonkurrenten vor Ort behaupten kann. Starten Sie viermal im Jahr eine Bewertungsaktion für den Bereich Gymnastik bzw. Functional Training. Lassen Sie die Teilnehmer die beiden Bereiche nach den oben aufgeführten Kriterien jeweils dreißig Tage lang begutachten. Die Umfrage könnte beispielsweise in den Monaten Januar/März und September/November stattfinden. Über Newsletter informieren Sie über die Schwerpunkte des Feedbacks und welche Maßnahmen ergriffen wurden.

Gymnastik Kurs Notdienstplan

Bei jeder neuen Mitarbeitereinstellung für die Gymnastikabteilung kommen Sie auf den in Ihrem Studio praktizierten Notdienstplan zu sprechen. Will heißen, dass, falls ein Mitarbeiter für einen bestimmten Kurs, zum Beispiel aus Krankheitsgründen, nicht zur Verfügung steht, ein Mitarbeiter aus einem parallel zu den Kursen bestehenden Bereitschaftspool eingesetzt werden kann.

Bieten Sie den Bereitschaftskräften eine zusätzliche Vergütung an. Dieses Konzept wird verhindern, dass zahlende Mitglieder in Ihrem Studio ihre Mitgliedschaft kündigen, weil Sie unzufrieden oder auch erbost darüber sind, dass der Kurs, den sie teuer belegt haben, öfter ausfällt. Es ist für die Kursteilnehmer kein Trost, den Frust über den ausgefallenen Kurs mit einem kostenfreien Eiweißdrink an der Studiotheke umgelenkt zu bekommen oder beim "indoor cycling" teilnehmen zu dürfen. Die Kursteilnehmer haben sich ihre Kurse ganz bewusst ausgesucht und legen Wert darauf, in den Genuss des genau in diesem Kurs angebotenen Programms zu kommen.

Selbst wenn Sie als Studiobesitzer bis zu 15% mehr Lohn für die Bereitschaftstrainer aufbringen sollten, eine steigende Kündigungsrate bei den Mitgliedern wäre nicht nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geschäftsschädigend, es geht in diesem Rahmen auch um den Verlust des guten Rufes Ihr Studio betreffend.

Photo by Cliff Booth from Pexels

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