Fördermittel

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Diese Gruppe informiert über Chancen und Entwicklungen zur Finanzierung mit Fördermitteln.

Es ist kompliziert. Oder nicht?

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Die Kommission hat für das kommende Jahr einen EU-Haushalt in Höhe von 185,6 Milliarden Euro vorgeschlagen. Dazu sollen noch weitere geschätzt 113,9 Milliarden Euro kommen, und zwar durch Finanzhilfen im Rahmen des Wiederaufbauprogramms NextGenerationEU.

Der Haushalt spiegelt die politischen Prioritäten der EU wider, die für eine nachhaltige Erholung und die Stärkung der Resilienz Europas von entscheidender Bedeutung sind. Daher schlägt die Kommission folgende Mittelzuweisungen (Mittel für Verpflichtungen) vor:

• 103,5 Mrd. Euro an Finanzhilfen aus NextGenerationEU im Rahmen der Aufbau- und Resilienzfazilität zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung und des Wachstums nach der Coronavirus-Pandemie und zur Bewältigung der Herausforderungen des Krieges in der Ukraine.

• 53,6 Mrd. Euro für die Gemeinsame Agrarpolitik und 1,1 Mrd. Euro für den Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds, zugunsten der Europäischen Landwirte und Fischer, aber auch, um den Agrar- und Nahrungsmittelsektor sowie den Fischereisektor widerstandsfähiger zu machen. Das schafft auch den notwendigen Spielraum für Krisenmanagement angesichts der zu erwartenden weltweiten Engpässe bei der Nahrungsmittelversorgung.

• 46,1 Mrd. Euro für regionale Entwicklung und Kohäsion, um wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt zu unterstützen ebenso wie eine Infrastruktur, die dem ökologischen Wandel und prioritären Projekten der Union förderlich ist.

• 14,3 Mrd. Euro zur Förderung unserer Partner und Interessen weltweit, davon 12 Mrd. Euro im Rahmen des Instruments für Nachbarschaft,

• Entwicklungszusammenarbeit und internationale Zusammenarbeit – Europa in der Welt (NDICI/Europa in der Welt), 2,5 Mrd. Euro für das Instrument für Heranführungshilfe (IPA III) sowie 1,6 Mrd. Euro für humanitäre Hilfe.

• 13,6 Mrd. Euro für Forschung und Innovation, davon 12,3 Mrd. Euro für Horizont Europa, das Leitprogramm der Union für Forschung. Hinzukommen könnten 1,8 Mrd. Euro an Finanzhilfen aus NextGenerationEU.

• 4,8 Mrd. Euro für Europäische strategische Investitionen, davon 341 Mio. Euro für InvestEU für Schlüsselprioritäten (Forschung und Innovation, ökologischer und digitaler Wandel, Gesundheitswesen und strategische Technologien), 2,9 Mrd. Euro für die Fazilität „Connecting Europe“ zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Infrastruktur und 1,3 Mrd. Euro für das Programm „Digitales Europa“ zur Gestaltung der digitalen Zukunft der Union. InvestEU könnte außerdem 2,5 Mrd. Euro an Finanzhilfen aus NextGenerationEU erhalten.

• 4,8 Mrd. Euro für Menschen, sozialen Zusammenhalt und Werte, davon 3,5 Mrd. Euro für Erasmus+ zur Schaffung von Bildungs- und Mobilitätsmöglichkeiten, 325 Mio. Euro für die Unterstützung von Künstlern und Kulturschaffenden in ganz Europa und 212 Mio. Euro für die Förderung von Justiz, Rechten und Werten.

• 2,3 Mrd. Euro für Umwelt- und Klimapolitik, davon 728 Mio. Euro für das LIFE-Programm zur Unterstützung des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel und 1,5 Mrd. Euro für den Fonds für einen gerechten Übergang, damit der grüne Wandel auch allen Vorteile bringt. Zusätzlich könnte der Fonds für einen gerechten Übergang 5,4 Mrd. Euro an Finanzhilfen aus NextGenerationEU erhalten.

• 2,2 Mrd. Euro als Ausgaben für den Weltraum, hauptsächlich für das Weltraumprogramm der Union, das die Maßnahmen der Union in diesem strategischen Bereich zusammenführt.

• 2,1 Mrd. Euro für den Schutz unserer Grenzen, davon 1,1 Mrd. Euro für den Fonds für integriertes Grenzmanagement (IBMF) und 839 Mio. Euro (Gesamtbeitrag der EU) für die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache (Frontex).

• 1,6 Mrd. Euro für migrationsbezogene Ausgaben, davon 1,4 Mrd. Euro zur Unterstützung von Migranten und Asylsuchenden im Einklang mit unseren Werten und Prioritäten.

• 1,2 Mrd. Euro für die Bewältigung der Herausforderungen im Bereich Verteidigung, davon 626 Mio. Euro zur Unterstützung der Fähigkeitenentwicklung und der Forschung im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds (EVF) sowie 237 Mio. Euro zur Förderung der militärischen Mobilität.

• 927 Mio. Euro für die Gewährleistung des reibungslosen Funktionierens des Binnenmarkts, davon 593 Mio. Euro für das Binnenmarktprogramm und knapp 200 Mio. Euro für Arbeiten in den Bereichen Betrugsbekämpfung, Steuern und Zoll.

• 732 Mio. Euro für EU4Health, damit den Bedürfnissen der Menschen im Bereich Gesundheit umfassend Rechnung getragen werden kann, sowie 147 Mio. Euro für das Katastrophenschutzverfahren der Union (rescEU), damit im Krisenfall rasch operative Unterstützung geleistet werden kann.

• 689 Mio. Euro für Sicherheit, davon 310 Mio. Euro für den Fonds für die innere Sicherheit (ISF) zur Bekämpfung von Terrorismus, Radikalisierung, organisierter Kriminalität und Cyberkriminalität.

• 138 Mio. Euro für sichere Satellitenverbindungen im Rahmen des Vorschlags für ein neues Unionsprogramm, das Programm der Union für sichere Konnektivität.

• Einbeziehung des „Europäischen Chip-Gesetzes“ in den Haushaltsplan im Rahmen von Horizont Europa und durch Umschichtungen aus anderen Programmen.

Quelle und weitere Informationen: https://germany.representation.ec.europa.eu/news/eu-haushalt-2023-welt-im-wandel-gestalten-2022-06-07_de

Liebe Mitglieder der Gruppe Fördermittel,

auch schon eingetragen für das kostenlose L-Bank-Wirtschaftsforum in Stuttgart? Noch nicht? Dann aber schnell: auf www.wirtschaftsforum-bw.de finden Sie das Programm für alle Entscheider und Berater in Sachen Fördermittel und Unternehmensfinanzierung. Hauptredner ist Jochen Engert, Gründer von Flixbus und ein spannendes Vorbild in Sachen Skalierung und Wachstum. Dazu gibt es eine umfangreiche Fachmesse mit vielen spannenden Ansprechpartnern - die ideale Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu erneuern.

Vielleicht sehen wir uns da? Ich würde mich freuen!

Freundliche Grüße

Martin Buttenmüller

Gemeinsam Kunst und Kultur leben und genießen: Inklusion heißt auch, das eigene Lebensumfeld und Freizeitaktivitäten selbstbestimmt gestalten zu können. Partizipative Vorhaben wie Tanzprojekte, Konzerte, Malerei oder Fotografie ermöglichen vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung und Entfaltung.

Die Aktion Mensch unterstützt inklusive Projekte, in denen Menschen mit und ohne Behinderung sich kreativ mit eigenen Ideen und Wünschen einbringen können. Für die inhaltliche und barrierefreie Ausgestaltung stellt die Aktion Mensch bis zu 10.000 Euro Zuschuss pro Vorhaben bereit.

Antragstellung ab sofort bis 15.06.2023 möglich.

Quelle und weitere Informationen: https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/weitere-foerderangebote/kunst-und-kultur-fuer-alle?utm_medium=e-mail&utm_campaign=foerderung&utm_source=nl_fd_2022_06_15&utm_term=MailingID3901875_SendingID444109

Das ESF Plus-Programm rückenwind hoch 3 zielt auf die Fachkräftesicherung in sozialen Berufsfeldern, mit besonderem Fokus auf die Herausforderungen des demografischen und digitalen Wandels. Handlungsansatz des Programms ist die Anpassung von Strukturen und Kulturen in Organisationen und Unternehmen der gemeinnützigen Sozialwirtschaft, in Verbindung mit der Etablierung flexibler und zielgruppenspezifischer Angebote zur Kompetenzanpassung für die Beschäftigten.

Quelle und weitere Informationen: https://www.esf.de/portal/SharedDocs/Termine/DE/2022/2022_06_23_bmas_rueckenwind3.html

Mit der von der EU-Kommission gestarteten Plattform „Kohesio“ sind Informationen über EU-geförderte Projekte in Ihrer Stadt oder Region leichter zu recherchieren. Die neue Plattform informiert über mehr als 1,5 Millionen Projekte in allen 27 Mitgliedstaaten, die seit 2014 aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) (https://ec.europa.eu/regional_policy/en/funding/erdf/), dem Kohäsionsfonds (https://ec.europa.eu/regional_policy/en/funding/cohesion-fund/) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) (https://ec.europa.eu/esf/home.jsp) finanziert wurden.

Über die Kohesio-Plattform erhält die Allgemeinheit Zugang zu den bei den Verwaltungsbehörden vorhandenen Informationen. Folgende Informationen sind auf Kohesio zu finden:

• standardisierte Daten zu 1,5 Millionen Projekten aus der Förderperiode 2014–2020, einschließlich Links zu den jeweiligen Programmen und Fonds

• standardisierte Daten zu den 500.000 Projektbegünstigten und zum Stand der Projektdurchführung

• Daten zu mehr als 300 operationellen Programmen in allen 27 Mitgliedstaaten

• eine interaktive Karte, auf der Daten per Mausklick abgerufen werden können

• die Inhalte sind in alle EU-Sprachen übersetzt

In Zusammenarbeit mit den von den Mitgliedstaaten für die Verwaltung der Kohäsionsmittel ausgewählten Verwaltungsbehörden wird die Kommission die Plattform „Kohesio“ weiterentwickeln und auf Projekte aus dem neuen Programmplanungszeitraum 2021–2027 ausweiten. In den kommenden Monaten wird die Plattform in allen Amtssprachen der EU zur Verfügung gestellt.

Quelle und weitere Informationen: https://germany.representation.ec.europa.eu/news/entdecken-sie-europa-ihrer-region-kommission-startet-neue-plattform-kohesio-zu-15-millionen-eu-2022-03-17_de

Vielen Dank für den Hinweis, Frau Kraack-Tichy
Sehr gerne. Herzliche Grüße, Heike Kraack-Tichy
Es ist kompliziert. Oder nicht?

Liebe Mitglieder der Fördermittelgruppe,

es ist kompliziert.

EU, Bund, Länder, Kommunen und Stiftungen fördern Unternehmen, Gründer, Familien, Benachteiligte, Innovative, Erwachsene und Kinder zu den verschiedensten Anlässen. Und wie gefördert wird, ist auch noch mal eine Wissenschaft für sich. Zuwendungen, Kredite, Zuschüsse, Hafungsfreistellungen und Bürgschaften sind die Stichworte. Und manchmal braucht man eine Bank dazu, und manchmal auch nicht. Das alles steht in den Förderprogrammen, und natürlich ist es, Sie ahnen es schon, kompliziert, die zu lesen und zu verstehen.

Hier komme ich ins Spiel. Seit vielen Jahren kommuniziere ich für die, die Fördermittel geben. Das heißt, ich versuche die Zielgruppen der Förderprogramme zu erreichen und sie zu animieren, die Förderungen in Anspruch zu nehmen. Dazu mache ich Texte, erstelle Förderbeispiele, arbeite mit den Medien zusammen und berate auch mal persönlich.

Und ich habe diesen Blog hier in XING, um Interessenten auf dem Laufenden zu halten. Hier gebe ich Informationen und Tipps, was sich so tut, auf was man achten muss, wo es neue Förderchancen gibt und was sich sonst so an Fragen ergibt.

Last but not least: Einmal im Monat gibt es den XING-Newsletter für die, die nicht immer Zeit haben, in der Gruppe vorbeizuschauen. Bequem kann man nachlesen, ob es etwas Interessantes gibt. Und wenn ja, holt man sich gezielt diese Informationen. Und wenn nichts dabei war, lehnt man sich erleichtert im Sessel zurück. Man hat nichts verpasst.

Eigentlich ganz einfach.

Ihr

Martin Buttenmüller