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Fördermittel Plus - Subventionen für den Mittelstand - schnell und unkompliziert

Die besten Fördermittel und Subventionen für Unternehmer und Existenzgründer.

Aiko Müller-Buchzik BAFA-Förderprogramm Beratungen zum Einspar-Contracting auch in 2018
Das BAFA hat bekanntgegeben, dass es auch im Jahr 2018 wieder die Förderung von Beratungen zum Einspar-Contracting geben wird. Kurz vor Jahresende 2017 hat demnach das Bundeswirtschaftsministerium das Förderprogramm verlängert. Damit können an einem Contracting interessierte Unternehmen eine Orientierungsberatung und eine Umsetzungsberatung zu Energieeinspar-Contracting sowie Ausschreibungsberatungen bezuschusst bekommen. Laut telefonischer Aussage von Seiten des BAFA vom 09.01.2018 ist davon auszugehen, dass das Programm aber auch in den kommenden Jahren regelmäßig verlängert wird.
Mit Grüßen
Aiko Müller-Buchzik
Aiko Müller-Buchzik BAFA veröffentlicht Jahresbericht 2017 EBM
Das BAFA hat den Jahresbericht zum Förderprogramm "Energieberatung im Mittelstand" für das Jahr 2017 veröffentlicht. In 2017 sind insgesamt 2.536 Anträge für geförderte Beratungen sowie 262 für Umsetzungsbegleitungen gestellt worden, davon wurden 2.061 Anträge für eine Beratung sowie 83 Anträge für Umsetzungsbegleitung bewilligt. Insgesamt wurden 11.742.350 EUR für Beratungen und 301.344 EUR für Umsetzungsbegleitungen an Fördermitteln ausgezahlt. Hierbei gilt jedoch zu bedenken, dass die Auszahlungen auch auf Anträge und Bewilligungen aus dem Jahr 2016 herrühren können. In 2017 bewilligte Beratungen/Umsetzungsbegleitungen können statistisch im Bereich der Auszahlungen ggf. erst in 2018 auftauchen.
Mit Grüßen
Aiko Müller-Buchzik
Michael D. G. Wandt Hochschulausbildung zum "Zertifierte(r) Fördermittelberater(in) (FH)"
Im Ausbildungsgang zum Fördermittelberater läuft die Anmeldephase für das Sommersemester 2018 (Beginn am 1. März 2018) angelaufen.
Sie haben die Möglichkeit sich am 17., 18. oder 19. Januar 2018 einen halben Tag zu Schnuppern. Das Modul "Umgang mit Kapitalgebern" bietet mit sechs Praxisreferenten (Private Equity, Leasing, Factoring, Banken, Bürgschaftsbank, Stiftungen, Förderinstitute) einen tiefen Einblick in den Alltag der Unternehmensfinanzierung. Sie können auch an der ganzen Veranstaltung teilnehmen (gegen Bezahlung). Melden Sie sich hierzu unter Telefon 0641-4941-1471.
Der Bundesverband Kapital für den Mittelstand e. V. (BKM) und die Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken, bieten gemeinsam eine Ausbildung zum Fördermittelberater in acht Module innerhalb von zwei Semestern an.
An vier Terminen pro Halbjahr finden Präsenzveranstaltungen über drei Tage statt. Die Orte der Ausbildung sind Zweibrücken, Gießen (Hessen) und Bonn.
Was erwartet Sie im Studiengang?
Ein Teilnehmer sagte nach dem Modul „Grundlagen der Fördermittel“: "Ich habe in dem einen Teil schon mehr gelernt, als in meiner 18 monatigen Tätigkeit als Fördermittelberater von meinen Kollegen." Wir nehmen das als Lob und es folgen noch sieben Module.
Als Student(in) können Sie die Ausbildung nebenberuflich wahrnehmen, da diese im Eigenstudium und in Blockveranstaltungen organisiert ist.
Ausgewählte Referenten aus der Förderpraxis (Mitarbeiter von Förderinstituten, Projektträgern und Ministerien, aktive Fördermittelberater u. a.) sind als Dozenten tätig, wie auch Professoren der Hochschule in Zweibrücken.
Als Student(in) erarbeiten Sie sich die Bereiche der Unternehmensfinanzierung aus der Sicht der staatlichen und privaten Förderung, ein durchgängiges Projektmanagement und die einzelnen Förderbereiche im Detail. Dabei steht die Durchgängigkeit der Wissensvermittlung (Information wird Wissen und Wissen wird Praxis) im Vordergrund.
Als Studierende(r) haben Sie die Möglichkeit während der Ausbildung eine Betreuung durch die Dozenten zu erfahren, wenn Sie reale Projekte in der Zeit abwickeln wollen.
Daten, Informationen, Wissen und Anwendung fügen sich ineinander, damit Sie als Studierende(r) nach der Ausbildung direkt in der Beratung im Bereich Fördermittel tätig werden können.
Die Zielgruppen des Ausbildungsganges sind
• Mitarbeiter in Unternehmen (Zuschuss macht erfolgreich),
• Projektarbeiter (größere Projekte durch Zuschüsse)
• Unternehmensberater (Wissen hilft und macht Aufträge),
• Steuerberater (geförderte Kunden machen mehr Umsatz mit weniger Belegen),
• Rechtsanwälte (Richtlinien sind auch nur Gesetzestexte),
• Mitarbeiter in Förderinstituten (als Ergänzung zu den eigenen Kenntnissen),
• Mitarbeiter von Banken (gute Fördermittelberatung macht deutlich höhere Deckungsbeiträge),
• Mitarbeiter in Behörden (die Förderung von Kommunen und Kreisen liegt im Argen) und
• Mitarbeiter bei Wirtschaftsförderungsgesellschaften (nur wer wirklich fördert schafft nachhaltige Wirtschaftskraft)
und alle, die dort arbeiten wollen. Diese lassen sich zum Rat und Tat Berater im Bereich Fördermittel ausbilden.
Die Ausbildung schließt mit einem Hochschulzertifikat. Für jedes Modul ist eine Prüfung abzulegen. Die Studienrichtlinie wurde am 27. Juni 2014 veröffentlicht und ist maßgeblich.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.foerdermittel.de, der Website unserer Hochschulausbildung.
Lassen Sie sich in die Liste der Interessenten aufnehmen.
Was erwartet Sie nach dem Studiengang?
Nun geht die Ausbildung in die fünfte Runde und es gibt schon einige ehemalige Studenten, die sich erfolgreich im Bereich der Fördermittelberatung platziert haben.
In Zusammenarbeit mit dem BKM Bundesverband Kapital für den Mittelstand e. V., Bonn, wird im Jahr 2018 eine Fachgruppe der zertifizierte(n) Fördermittelberater(innen) (FH) gebildet, die auf neu geschaffene Hilfsmittel in der Fördermittelberatung zurückgreifen kann und durch den Verband überregional und regional präsentiert wird.
Da viele Fördermittelberater sich auf einzelne Themen der Förderung spezialisiert haben, ist der Ausbildungsgang auch für diese die Basis zur Erweiterung der Beratungskompetenz und zur erheblichen Ausweitung der Geschäftstätigkeit.
Manfred Gerkensmeyer Was dafür spricht, öffentliche Fördermittel zu nutzen?
In Deutschland existieren mehrere tausend Förderprogramme und für „Förderlaien“ ist es schwierig, hier die Übersicht zu behalten und die richtigen Maßnahmen für sich zu identifizieren. Wer dann feststellt, wie viele Anforderungen zu erfüllen sind und welcher formale Aufwand - der berühmt- berüchtigte „Papierkram“ - entsteht, um Fördermittel auch tatsächlich zu erhalten, mag sich die Frage stellen, ob das die Mühe wert ist.
Aus meiner Sicht lautet die Antwort eindeutig ja. Aber was sind eigentlich die konkreten Vorteile öffentlicher Förderung? Darauf möchte ich im Folgenden näher eingehen. Es gibt zehn gute Gründe für Fördermittel. Daraus wird klar, warum ich dafür plädiere, Fördermittel zu nutzen.
1. Ermöglichung von Finanzierungszugang
Viele Vorhaben könnten gar nicht realisiert werden, wenn es keine öffentliche Förderung gäbe. Das gilt vor allem für Existenzgründungen, bei denen Banken häufig das Risiko scheuen. Mit öffentlichen Förderprogrammen wird die Finanzierung in vielen Fällen erst möglich. Die Förderung schafft die Voraussetzung, um eine Geschäftsidee auch zu verwirklichen.
2. Senkung von Finanzierungskosten
Fördermittel sind in der Regel günstiger als Finanzierungs-Alternativen. Bei Förderdarlehen werden die vorteilhaften Refinanzierungskonditionen der Förderinstitute an die Förderadressaten weitergegeben. Dadurch wird das Förderdarlehen billiger als ein „normaler“ Bankkredit. Gelegentlich gibt es sogar Zins- und Tilgungszuschüsse. Im Zeitablauf kumulieren sich diese Vorteile.
3. Liquiditätsentlastung
Bei etlichen Förderdarlehen sind tilgungsfreie Anlaufjahre vorgesehen. In dieser Zeit fallen nur Zinszahlungen an, die Tilgung setzt erst später ein. Dadurch wird ein Unternehmen gerade in den Anfangsjahren einer Gründung oder Investition liquiditätsmäßig entlastet. Die Tilgungszahlungen können dann später aus dem Umsatzprozess finanziert werden.
4. Geschenktes Geld
Werden die Fördermittel als Zuschüsse gewährt, muss das Geld normalerweise nicht zurückgezahlt werden. Man spricht daher auch von „geschenktem Geld“. Zuschüsse senken den Finanzierungsbedarf und sorgen dafür, dass sich eine Investition besser und schneller rechnet. Es ist die attraktivste Form der Förderung, die leider fast immer knapp bemessen ist.
5. Bessere Sicherheiten-Situation
Manche Fördermaßnahmen unterstützen Unternehmen, die Probleme haben, genügend Sicherheiten für Finanzierungen zu stellen. Ein gängiges Instrument sind Bürgschaften, die von Bürgschaftsbanken als Ersatzsicherheiten zur Verfügung gestellt werden. Ein anderes ist die Haftungsfreistellung, die das Ausfallrisiko der finanzierenden Bank senkt und es dadurch möglich macht, weniger Sicherheiten als sonst üblich zu verlangen.
6. Stabilere Finanzierung
Die meisten Förderdarlehen sind mittel- bis langfristig ausgelegt. Das gilt auch für die Förderung über Beteiligungskapital. Wenn Geld länger zur Verfügung steht, wird die Finanzierung insgesamt auf eine stabilere Grundlage gestellt. Ersatzfinanzierungen werden weniger häufig benötigt und das Finanzierungsrisiko wird geringer. Vielfach verbessern sich auch die Bilanzrelationen.
7. Stärkung des Eigenkapitals
Manche Förderprogramme stocken auch das oft knappe Eigenkapital auf - zum einen durch „echte“ Beteiligungen, zum anderen durch sogenanntes Mezzanine-Kapital. Es wird bevorzugt in Form nachrangiger Darlehen gewährt. Mit solchen Maßnahmen wird die Haftungsbasis eines Unternehmens gestärkt. Das Insolvenzrisiko wird tendenziell geringer. Dadurch verbessern sich auch die Chancen, Kredite zu erhalten.
8. Verbreiterung der Finanzierungsbasis
Fördermittel schaffen oft die Voraussetzungen für weitere Finanzierungen von Banken. Wenn mit Förderfinanzierungen Bilanzstrukturen vorteilhafter gestaltet werden können, verbessert sich die Bonität eines Unternehmens. Das macht sich nicht nur positiv beim Finanzierungszugang, sondern auch bei den Finanzierungskonditionen bemerkbar. Sie erweitern damit die Finanzierungsspielräume und ermöglichen Festigung und Wachstum.
9. Externe Beratung wird erschwinglich
Viele Beratungen für mittelständische Unternehmen sind förderfähig - übrigens auch Fördermittelberatung. Über das Programm „Förderung unternehmerischen Know Hows“ werden dafür Zuschüsse gewährt. Dadurch wird benötigtes externes Know How deutlich günstiger und leichter zugänglich.
10. Verbesserung der unternehmerischen Qualität
Die Förderung hat auch einen indirekten positiven Effekt. Sie zwingt nämlich dazu, sich intensiv und konsequent mit der Unternehmenssituation und -zukunft auseinanderzusetzen. Beides ist ausführlich darzulegen, wenn es um die Fördermittel-Beantragung geht. Es handelt sich um mehr als eine lästige „Formalität“.

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