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Fördermittel und Unternehmensfinanzierung

Fördermittel und Zuschüsse im Kontext der Unternehmensfinanzierung. Hier können Sie mehr über Ihre nächste Finanzierung erfahren.

Christopher Käser-Ströbel "digitaler Unternehmenskredit" - Qualität der Daten entscheidet weiter über den Erfolg
Eine Finanzierungsplattform wirbt aktuell mit dem "Sofort-Kredit für Unternehmen" - alles rein digital, bis zu 750 T€, voll blanko, innerhalb von 48h entschieden und mit mehreren Jahren Laufzeit.
Neben der Tatsache, dass ich hoffe, dass hier nicht bereits die Stecknadel an eine Blase angesetzt wird unterstelle ich hierbei -im Sinne eines nachhaltigen Kreditangebots, das durchaus sehr gut in die Zeit passt- eine professionelle Bewertung nach Kreditwürdigkeit und Kreditfähigkeit.
Wichtig ist für die Unternehmen aber hierbei noch mehr als im analogen Prozess, dass die Unterlagen vollständig, lückenlos und mit hoher Aussagekraft sind. Ob die Zeit der Hausbankbeziehung zu Ende ist, werden wir in ein paar Jahren und nach der nächsten Krise wissen, dennoch müssen sich m.E. nicht nur die Finanzierer und Berater, sondern auch die Unternehmen auf die neue Angebotsvielfalt einstellen. Professionelle Berater an der Seite der Unternehmen helfen diesen, neben der Bestimmung des passenden Finanzierungsmixes sich adäquat zu präsentieren und am neuen Angebot bestmöglich zu partizipieren.
Christopher Käser-Ströbel Michael D. G. Wandt
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Letzter Kommentar:
Hallo Herr Käser-Ströbel,
schön, dass Sie mit kommentieren.
Ich mache Unternehmensfinanzierung seit 1986 live (vorher wissenschaftlich) und wir hatten immer die Regel, dass schnelle Finanzierungen nur mit Schlauen oder Dummen gehen. Die dazwischen sind langsam. Mit den Schlauen ist es so, dass die (in der Bank) nach drei Jahren befördert waren und die Dummen wurden versetzt oder entlassen. Am Ende sind beide weg.
Das ist nicht nur bei Banken so. Aber ich will hier nicht menschliche Defizite diskutieren, sondern nur das fachliche Wissen.
Wenn es "quick money" legal gibt, ist es egal von wem. Wenn die Konditionen stimmen und ich weiß, was ich am Ende der Laufzeit mache. Bullets sind zu vermeiden, also Finanzierungen, die man am Ende der Laufzeit nicht ersetzen kann. Als Mezzanine-Kapital was "Neues" war und dann der Markt zusammengebrochen ist, war das ein Problem, aber auch für die Kapitalgeber.
Mit einem insolventen Geldgeber kann man gut leben. Ob Leasing oder Ratenkredit - man zahlt einfach weiter. Das ist bei laufenden Konten anders.
Ich gebe Ihnen recht, dass man immer den Gegenüber prüfen muss. Ich mache das aber nicht der Seriosität wegen, sondern wegen der Frage nach den Einstiegskosten. Wir haben Kunden im Norden dieser Republik, die eine bessere Bonität als ihre finanzierende Hausbank haben. Die kauft teuer ein, haut ihre Kosten drauf und verkauft noch teurer. Das muss man wissen.
Wenn noch jemand mitliest, dann würde ich gerne weitere Meinungen lesen.
Ich wünsche immer einen Euro mehr Liquidität als gebraucht wird.
Mit wegweisenden Fördergrüßen
Michael D. G. Wandt
Christopher Käser-Ströbel Reportingkultur – Gibt es das überhaupt? Wenn ja, ist das wichtig?
Christopher Käser-Ströbel Finanzierungsstrukturen – gesund, nachhaltig aber dennoch flexibel für langfristige Stabilität
Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 haben Unternehmer (sehr viele weitere Akteure auch, ich fokussiere mich aber auf Unternehmer) vieles gelernt:
• Auftragsbestände und –reichweiten geben c.p. Planungssicherheit und (scheinbare) Auslastungsgarantie – in der Krise jedoch, werden Aufträge storniert und eingestellte Abrufe nicht mehr abgenommen
• Ertragsstrukturen reichen nicht mehr aus, um alle Fixkosten zu decken
• Banken „sammeln“ freie Kreditlinien ein
• Warenkreditversicherungen reduzieren die Kreditlimite
• Lieferanten müssen Zahlungsziele reduzieren
• Ehemals sicher und sinnvoll geglaubte Finanzierungsstrukturen mussten überdacht und über-arbeitet werden.
Zum Glück ist die Wirtschaft nach der Krise wieder recht zügig angesprungen, auch wenn ein „langsames Hochlaufen“ sicherlich gesünder gewesen wäre. Viele Liquiditätsengpässe entstehen in starken Wachstumsszenarien – Waren, Personalkosten, Forderungen müssen vorfinanziert werden.
Zahlreiche Unternehmen konnten in den letzten Jahren ihre Eigenkapitalquoten deutlich erhöhen, der Finanzierungsmix hat sich deutlich erweitert. Unternehmer verlassen sich nicht mehr blind auf ihre eine Hausbank, sondern streuen auch in der Geldaufnahme die Risiken. Mit Leasing und Factoring haben sich weitere Alternativen längst etabliert. Weitere Bausteine wie Einkaufsfinanzierung, nach-rangiges Kapital, Kapitalmarktprodukte führen neben der gestiegenen Innen-finanzierung zu einer weiteren Zunahme gesunder Finanzierungsstrukturen.
Intelligent eingesetzt wirken diese auf beiden Seiten der Waren-/ Geldströme: beim Verkaufenden in der Absatzfinanzierung verkaufsfördernd / beim Einkaufenden finanzierungssichernd.
Noch läuft die globale Wirtschaft gut, Anzeichen für eine Abschwächung und für Zinserhöhungen nehmen deutlich zu. Die Unternehmenszahlen sind im Gros nachhaltig positiv, es ist noch sehr viel Liquidität in den Märkten, so dass definitiv die Zeit gekommen ist, die Unternehmensfinanzierungen in einem Mix aus Eigen- und Fremdkapital, dieses bestehend aus verschiedenen Bausteinen auf langfristig gesunde und nachhaltige Beine zu stellen, gleichzeitig aber auch flexibel genug um bei weiterem Wachstum Auftragsmöglichkeiten nutzen und finanzieren zu können.
Sehr gerne stehe ich Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung.
Freundliche Grüße
Christopher Käser-Ströbel
Mail: cks@kaeser-stroebel.de
Tel.: 07948/ 369 308
https://www.kaeser-stroebel.de/aktuelles
Christopher Käser-Ströbel KfW ermöglicht wieder Betriebsmittel-Sockelfinanzierungen zu günstigsten Konditionen
Nach zuletzt erfolgten Zinserhöhungen hat die KfW heute früh programmweise Zinssenkungen bekannt gegeben.
Die KfW ermöglicht damit Unternehmen z.B. eine 5jährige Sockelfinanzierung mit 1 tilgungsfreien Anlaufjahr ab nominal 1,0 % p.a. vorzunehmen.
Wie üblich gilt die risikoabhängige Konditionierung. Die aktuelle Matrix der Preisklassen und zugehörigen Nominalzinsen p.a. ist wie folgt:
Preisklasse: A B C D E F G
Zinssatz: 1,00 1,40 1,70 2,20 2,80 3,50 4,00
Für Unternehmen außerhalb des KMU-Fenster gelten um 0,10 %-Punkte höhere Zinssätze (diese sind dafür beihilfefrei).
Das Angebot ist für mich etwas unerwartet aber sehr erfreulich, da der 5-Jahres-Swapsatz sich aktuell auf 0,457 % beläuft, einen leichten Aufwärtstrend vollzieht und nahe des letzten 3-Jahres-Hochs liegt.
Insgesamt befinden wir uns noch immer auf historisch niedrigem Niveau.
Sehr gerne stehe ich Ihnen zur Verfügung.
Freundliche Grüße
Christopher Käser-Ströbel
Steinach 20
74613 Öhringen
T: 07948/ 369308
M:0152/ 24115990
cks@kaeser-stroebel.de
https://www.kaeser-stroebel.de
Zulassung beim BAFA für Förderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“
Berater-Nummer beim BAFA: 154493

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