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Markus Schwemmle Systemische Business Partner Ausbildung für HR, IT & Controlling
„Die sollen das machen, was wir von ihnen wollen!“
„Warum sitzt der jetzt in meinem Management Meeting?“
„Die können das eh nicht!“
Solche Sätze dürften vielen Business Partnern bekannt vorkommen. Wir erleben in unseren Beratungsaufträgen immer wieder die Herausforderung eines grundlegenden Wandels vom Fachexperten zum gestaltenden, beratenden Partner auf Augenhöhe.
Lesen Sie hier in Teil 1 unserer Whitepaper-Reihe, wie Sie in der Rolle des Business Partner wirksamer werden können:
http://blogs.system-worx.de/2018/05/17/businesspartnerrolle-ist-implementiert-wie-werde-ich-wirksam-in-meiner-neuen-rolle/
Birgit Weber Elias Bierdel über Frauen in Projekten
„Soll ein Projekt nachhaltig Bestand haben, übergib es an Frauen“ – davon ist Elias Bierdel, Journalist & Menschenrechtsaktivist, überzeugt.
Was er noch über Frauen und deren Situation in der Gesellschaft zu sagen hat, das sehen Sie im kurzen Video.
LG Birgit Weber
Tiba Managementberatung GmbH
http://www.tiba.de
http://www.pmtage.de
Ingo Kallenbach "Wrong Turns" - Warum Führungskräfte falsche Entscheidungen treffen
Konfrontiert mit einem Problem, wählen viele von uns die falsche Lösung. Wir begehen einen „Wrong Turn“, weil wir die Ursache nicht verstehen oder aktionistisch handeln.
Prof. Frank Widmayer, Organisationsarchitekt, Coach und Speaker, geht darauf ein, warum Führungskräfte sich für bestimmte Lösungsansätze entscheiden, was sie damit bewirken und warum diese Ansätze oft nicht den erwünschten, nachhaltig positiven Einfluss ausüben (s. auch das Video dazu: youtube: Führen in der gesunden Organisation, Frank Widmayer).
Was sind “Wrong Turns”?
„Wrong Turns“ sind einfach gesagt: Falsche Entscheidungen, vermeintliche Abkürzungen oder unüberlegte Reaktionen, die sich mittelfristig als Fehler herausstellen. Sinnbildlich zeigen sie, dass man bei einer Entscheidung vor einer Weggabelung steht und sich für die Abzweigung entscheidet, die sich später als die Schlechtere entpuppt. Oft entscheidet man sich für einen „Wrong Turn“, weil dieser kurzfristigen Erfolg und eine einfache Lösung versprichen.
„Wrong Turn“ – das ist also nicht nur der Titel eines Horrorfilms, sondern beschreibt auch die falschen Entscheidungen, die Führungskräfte im realen Leben treffen. Das Ergebnis kommt einem Horrorfilm für das betroffene Unternehmen manchmal ziemlich nahe.
Frank Widmayer eröffnet seinen Vortrag anlässlich unserer Kundenveranstaltung mit einer verstörenden Zahl: Laut einer Studie haben 77 Prozent der Führungskräfte in Deutschland „das Gefühl, dass die Art und Weise, wie Führung in Deutschland praktiziert wird, den Anforderungen nicht entspricht.“ (Jumpertz, 2015).
Warum nehmen wir „Wrong Turns“?
Frank Widmayer zeigt auf, dass dies nicht allein an den Führungskräften liegt, sondern am System, das diese Führungskräfte Jahrzehnte lang prägte. Diese sehen sich einem immer komplexeren und dynamischeren Umfeld ausgesetzt und antworten darauf mit Techniken und Strukturen, die zwar früher, in einer komplizierten, aber planbaren Umwelt funktionierten, heute aber scheitern. Widmayer stellt daher trocken fest:
„Wenn wir mit den Managementmethoden der Vergangenheit die Herausforderungen der Zukunft lösen wollen, dann wird das nichts.“
Anhand mehrerer Beispiele zeigt er auf, warum ein Festhalten an hierarchischen Strukturen, Unternehmensprozessen aus Zeiten der Industrialisierung, dem Glauben an die Wirksamkeit von Planung und einem narzisstischen Führungsverständnis zu „Wrong Turns“ führen (s. auch das Video dazu: youtube: Führen in der gesunden Organisation, Frank Widmayer).
In der folgenden Abbildung wird ein beispielhafter „Wrong Turn“ dargestellt. Das Fallbeispiel orientiert sich am Dieselskandal von VW.
In der Abbildung wird deutlich, dass die Lösungen, die VW kurz nach dem Bekanntwerden des Betrugs implementierte, eher kurzfristig orientiert waren und keine ursachenorientierte Perspektive beinhalteten. Eine ursachenbezogene und langfristige Entscheidung hätte zu einem soziokulturellen Wandel führen können; ob die Unternehmenskultur und die ethischen Grundsätze des Konzerns sich mithilfe der bisherigen Entscheidungen ändern werden, bleibt abzuwarten.
Wie kann man falsche Entscheidungen verhindern?
Ein probates Mittel, um „Wrong Turns“ zu vermeiden, besteht darin, Überlastung zu verhindern. Schaffen Sie sich Freiräume, verplanen Sie die Arbeitswoche nicht komplett und nehmen Sie sich Zeit, um zu reflektieren, die Zukunft zu erkennen und Innovationen zu erdenken (Video ab Minute 11:30).
Auch ein partizipativer Führungsstil und ein demokratischeres Unternehmenssystem macht Sinn, um bei Entscheidungen auf die Beteiligung und das Wissen der Mitarbeiter bauen zu können. Ein „Wrong Turn“ kann meist dann vermieden werden, wenn Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen an der Entscheidungsfindung beteiligt werden.
Überdenken Sie Ihr persönliches Entscheidungsverhalten. Oftmals macht es keinen Sinn, schnelle und einfache Lösungen zu treffen. Häufig verlangt ein Problem nach einer ursachenorientierten, ganzheitlichen und langfristigen Lösung. Hierbei spielt systemisches Denken eine wichtige Rolle, da Menschen, die in Systemen denken, Auswirkungen, Zusammenhänge und Lösungen besser erkennen und komplexe Herausforderungen bewältigen können.
Unser Tipp lautet daher: Lassen Sie sich nicht zu Aktionismus verleiten. Trotz eines engen Zeitrahmens hinterfragen Sie Probleme und identifizieren Sie mögliche Ursachen. Denken Sie in Zusammenhängen und Wechselwirkungen. Nutzen Sie alle Quellen, die Ihnen zur Verfügung stehen, um mehr über das Symptom und seine mögliche Ursache zu erfahren.
Haben Sie Ursachen identifiziert, entwickeln Sie eine Lösung, die nicht nur oberflächlich wirkt, sondern Ursache und Symptom im Kern verändert. Oftmals besteht dieser Kern nicht aus Kennzahlen, Prozessplänen oder Strukturen, sondern impliziten, eher „unsichtbaren“ Faktoren wie Emotionen, Werten, der Organisationskultur und den gelebten Beziehungen.
Solche Faktoren bilden Grundsteine menschlichen Handelns und dienen als Antrieb. Schaffen Sie es, auf diese Grundsteine einzugehen, kreieren Sie nachhaltig Potenziale und begeistern Ihre Mitarbeiter für eine Veränderung und für die Organisation.
Wenn Sie mehr über „Wrong Turns“ wissen wollen - Das Buch „Führen in der Gesunden Organisation“ geht auf typische Fehlentscheidungen ein und erläutert, wie man sie vermeiden kann.
Ingo Kallenbach, Reflect | Strategische Personalentwicklung
http://blog.reflect-beratung.de
Henriette Streckhardt Studie zum Thema Führung und Selbstführung am Arbeitsplatz
Hallo zusammen,
im Rahmen meiner Masterarbeit am Lehrstuhl für Psychologie im Arbeitsleben der FAU Erlangen-Nürnberg betrachte ich, in welchem Zusammenhang Führungsverhalten von Führungskräften und Selbstführungsfähigkeiten von Arbeitnehmern stehen. Weitere Informationen können Sie dem Studienflyer (siehe unten) entnehmen.
Für die Studie bin auf der Suche nach berufstätigen StudienteilnehmerInnen, die sich in einem Festangestelltenverhältnis befinden, mind. 30 Stunden pro Woche in einem Büro arbeiten und an eine direkte Führungskraft berichten.
Die Umfrage dauert 15 Minuten. Abgesehen von ewiger Dankbarkeit, werden unter allen Studienteilnehmern 5 Bücher "Die Macht der Disziplin" von Roy Baumeister verlost.
Über den folgenden Link kommen Sie direkt zur Umfrage: https://ww3.unipark.de/uc/Selbstfuehrung/
Wenn Sie noch Fragen haben sollten, dann können Sie sich jederzeit gern über die folgende E-Mail-Adresse an mich wenden: selbstfuehrung.fau@web.de
Ich freue mich über jeden Studienteilnehmer. Vielen Dank!
Herzliche Grüße
Henriette Streckhardt

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Über die Gruppe "Führung & Werte"

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