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Führungskräftekongress

Gehören Werte und Wirtschaft zusammen? Der Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) sagt ja und zeigt, wie man mit Werten in Führung geht.

Michael Mayer FAKT: Führung - Neurologie - Verhalten - Veränderung
die Hirnforschung hat in den letzten beiden Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Dieses Wissen ist grundlegend für Unternehmenslenker und Führungskräfte, denn es liefert Hinweise darauf, wie Veränderung wirklich nachhaltig gestaltet werden kann.
Unser Gehirn mit seinen 80-100 Mrd. Nervenzellen ist das komplexeste Organ, das wir auf unseren Planeten kennen. Es verbraucht, obwohl es nur 1,5 – 2% unseres Körpergewichtes ausmacht, im Normalmodus 20% der gesamten Körperenergie. Im Stressfall kann es schnell sehr viel mehr werden. Trotz diesen hohen Energieverbrauches besitzt das Gehirn so gut wie keinen eigenen Energiespeicher. Unser Gehirn hat sich deshalb zu einem Energiesparweltmeister entwickelt. Um Energie zu sparen automatisiert es so viele Vorgänge wie möglich. D.h. es legt Strukturen an, die immer wieder benutzt werden. Die kompletten Körperfunktionen laufen z.B. vollautomatisch und unbewusst ab. Gleiches gilt für große Teile unseres Verhaltens. Auf Basis unserer Erfahrungen legt unser Gehirn Muster an, die automatisch unser Verhalten bestimmen. Muster, die in der Vergangenheit entstanden sind, werden immer wieder verwendet um unser jetziges Verhalten unbewusst zu steuern.
Fazit: Ein Großteil unseres Verhaltens läuft auf Basis von Mustern, die in der Vergangenheit entstanden sind, unbewusst ab.
Um das Jahr 1995 ist endgültig die bis dahin geltende Wahrheit aufgegeben worden, dass das Gehirn eines Erwachsenen starre unveränderbare Strukturen aufweist, die zum Lebensende hin immer mehr degenerieren. Heute weiß man, dass unser Gehirn, getreu dem Motto „Use it or loose it“ lebenslang neue Strukturen und Nervenzellen bilden kann.
Fazit: Veränderungsbereitschaft gehört zur DNA eines jeden Menschen und ist abhängig von der Art und Weise wie wir unser Gehirn benutzen, was wiederum von der Vielfalt unserer Umwelt abhängt. Eine andere Gehirnbenutzung führt zu anderen Gehirnstrukturen.
Veränderung bedeutet also die Schaffung neuer Strukturen und Netzwerke in unserem Gehirn. Doch wie entstehen diese?
Einer der Erkenntnisse aus der Hirnforschung der letzten Jahre war, dass unser Gehirn weniger ein Denkorgan als ein Sozialorgan ist. Es ist optimiert dafür, mit anderen Menschen in Beziehung zu treten.
Fazit: Um Wissen effizient vermitteln zu können, muss zunächst ein soziale Beziehung aufgebaut werden.
Lernen und die damit zusammenhängende Fähigkeit der Veränderung basiert auf drei Komponenten. Das Vertrauen in die eigene Fähigkeit selbst eine Lösung zu finden. Das Vertrauen, dass das soziale Umfeld die Lösungsfindung unterstützt und das Urvertrauen, dass alles wieder gut wird. Sind die Rahmenbedingen ideal, entsteht ein Flow, ein sich selbst verstärkender positiver Entwicklungskreis.
Fazit: Ohne Vertrauen ist kein Lernen, keine nachhaltige positive Veränderung möglich.
Krisen, Angst und Druck, die den Menschen nachhaltig erschüttern, können Auslöser für die Neustrukturierung von Teilbereichen des Gehirns sein. Dabei kann schon die Annahme der negativen Auswirkungen ausreichend sein. Essentiell dabei ist, dass die sich auflösende alte Struktur durch eine sinngebende neue Struktur ersetzt wird. Geschieht dies nicht, tritt ein Vertrauensverlust ein. Es entsteht ein Teufelskreis negativer Lernerfahrungen, die zu einer Schädigung von Teilbereichen unseres Gehirns und damit zu einer ggf. langfristigen seelischen Krise führen.
Fazit: Massiver Druck und Angst können hemmende Hirnstrukturen auflösen und die Möglichkeit zur Neustrukturierung schaffen. Wichtig hierbei ist das entstandene „Vakuum“ schnell mit positiven Strukturen/Lösungsansätzen zu füllen, da sonst eine längerfristige Verschlechterung der Situation droht.
Welche Bedeutung hat nun dieses Wissen für Unternehmenslenker und Führungskräfte, in Bezug auf die Gestaltung von Veränderung?
1. Da wir einen Großteil unserer Entscheidungen unbewusst, auf Basis „alter“ Muster treffen ist die Fähigkeit zur permanenten Selbstreflektion essentiell. Selbstreflektion bedeutet, das automatisierte Reiz – Reaktionsmuster bewusst zu unterbrechen, um die Qualität unserer Entscheidung zu verbessern. Diese Fähigkeit, die eigenen Gedanken zu reflektieren und zu optimieren bevor eine suboptimale Reaktion erfolgt lässt sich z.B. durch Achtsamkeit und Meditation trainieren.
2. Das Verhalten von anderen Menschen, auch wenn es uns nicht gefällt, erfolgt häufig unbewusst, auf Basis der Erfahrungen, welche diese Menschen im Laufe Ihres Lebens gesammelt haben. Eine Bewertung des Verhaltens, ohne die Erfahrungen des Gegenübers zu kennen, ist nicht möglich. Jeder Mensch handelt deshalb aus seiner besten Option heraus. Nur eine Kommunikation auf Augenhöhe bietet die Möglichkeit eine für alle positive Lösung zu entwickeln.
3. Starre Rahmenbedingen, die zu gleichen, immer wiederkehrenden Verhaltensweisen zwingen, lassen die Gehirne der Mitarbeiter verkümmern und führen zu mangelnder Veränderungsbereitschaft.
4. Eine vielfältiges Umfeld mit flexiblen Rahmenbedingungen fördert die Potentialentfaltung der Mitarbeiter, sorgt für „Flow“ und flexible, anpassungsfähige Gehirnstrukturen.
5. Ohne Vertrauen ist keine nachhaltige, positive Veränderung möglich. Vertrauen entsteht in dem man in Vorleistung geht, andere unterstützt, auf Augenhöhe kommuniziert, ein echtes Interesse an seinen gegenüber zeigt u.v.m.
6. Druck ist ggf. nur in Notsituationen ein Mittel der Wahl, um schnell eine positive Veränderung herbeiführen zu können. Geschieht dies nicht, macht dauerhafter Druck macht krank und löst einen Teufelskreis aus.
Teilen Sie den Artikel und diskutieren Sie mit, was Unternehmenslenker und Führungskräfte in der heutigen Zeit brauchen. Ich freue mich auf Ihre Kommentare.
Herzlichst, Ihr
Michael Mayer
Dilligentia
Ihr Partner für sinnvolles Management
Ernst Holzmann Küche, Kinder und Kirche - Oder doch lieber Karriere?
Ein Gast-Beitrag von Martina Lackner, die sich schon früh entschieden hat:
"Meine Weltsicht war schon früh darauf geprägt: Was kostet diese Welt? und nicht: Wie sieht sie mich? Es ging und geht um meinen Blickwinkel und nicht um das Brennglas meiner Umwelt. Ich bin keine Feministin. Feminismus ist eine Ideologie und eine mit ihr einhergehende politische Praxis. Deren Ziel es ist, politische Macht zu erlangen. Ich möchte Ihnen eine andere Geschichte erzählen, von einem Menschen, den ich in- und auswendig kenne: Von mir, Martina Lackner."
Umberto Saxer Vorstellung - Umberto Saxer
Guten Tag liebe Gruppenmitglieder,
Mein Name ist Umberto Saxer und ich bin Gründer der Verkaufskybernetik. Ich bin seit mehr als 20 Jahren Top-Verkäufer, Verkaufs-Leiter und Top-Verkaufs-Trainer mit Umsatz-Rekorden. In meinen Trainings lernen Sie Techniken, die mir und vielen anderen Verkäufern den Verkauf enorm vereinfacht und zu Umsatz-Rekorden verholfen haben.
Meine Veröffentlichungen:
Bei Anruf Erfolg – Ein Muss für jeden Verkäufer
Verkaufs-Abschluss-Techniken
21 Einwandtechniken
Einwand-frei verkaufen
Verkaufen wo andere aufgeben
Mehr Informationen über meine Person finden Sie hier: http://www.umberto.ch/index.cfm?cid=382
Ich freue mich über interessante Diskussionen, Beiträge und Kontakte.
Mit freundlichen Grüßen
Friedrich Wohlfarth Vertrieb aufgepasst
Wir bieten eine einfache Lösung für Friseurmeister und Salonbesitzer.
Wie?
Jeder Verkäufer, der eine neue oder zusätzliche Aufgabe sucht, ist herzlich willkommen.
In diesem Konzept verdient jeder. Geau nach dem Grundprinzip der Heiligen Schrift. Der Salonbesitzer, der Friseurmeister, wir als Gründer und vor allem auch der Vertrieb. Ein gut durchdachtes Konzept.
Mehr Infos unter Tel: 08231-602615 oder unter chair-it.net
Hartmut Neusitzer Faszination schöne Künste und gestandene Persönlichkeit
Beschauenswerte Kunst:
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Persönlichkeitsentwicklung
Zum Beispiel:
PSI-Theorie
- Verstehen, wie man wirklich "tickt"
http://www.mein-ressourcencoach.de/105/psi-theorie
Notfall bzw. unvorhergesehene Situation
Dank der PSI-Theorie wird auf einfache Weise nachvollziehbar, wieso bei einem Dünnhäuter die Nerven schnell blank liegen. Auf der Basis dieses Wissens lassen sich Entwicklungsschritte einleiten, um sich künftig rasch selbst beruhigen zu können. Situationselastisch erkenne ich mit meiner Dünnhäutigkeit dann rechtzeitig Gefahrenmomente, um im nächsten Moment als Fels in der Brandung, klug zu entscheiden und wirksam zu handeln.
In der Übertreibung wird der Fels in der Brandung jedoch zum Dickhäuter. Gefahren und Schwierigkeiten werden schön oder klein geredet. Chronische Dickhäuter müssen hierum vor allem Selbstkonfrontation lernen. Dies bedeutet, für einen Moment auch einmal ein negatives Gefühl zuzulassen.
Viel Vergnügen beim Verknüpfen von Dingen, die man sonst möglicherweise nicht zusammenbringt.
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund
PS:
Wenn sie keine der tollen vollen Vrauen
und/oder meine Einladungen zu Workshops und Vorträgen verpassen wollen, lassen Sie sich gern in meinem Verteiler aufnehmen: http://www.mein-ressourcencoach.de/107/veroeffentlichungen
Vielen Dank im Voraus.

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