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Hosted by:Kay Lied

Das FORUM Gefahrgut ist die Kommunikations- & Diskussionsplattform für Gefahrgut-Experten und ermöglicht den Erfahrungsaustausch.

Auf der diesjährigen Tagung "Brandschutz im Tank- und Gefahrgutlager" erhalten die Teilnehmer neben Erfahrungsberichten von Werkfeuerwehren aus realen Einsätzen umfangreiche Informationen zum Brandschutz rund um Tanks und Lagereinrichtungen.

So wird zu Beginn der Tagung der Einsatzbericht zur Explosion in der Raffinerie Vohburg am 1. September 2018 vorgestellt. Auch die Einsatztaktik bei der mobilen Brandbekämpfung an Flachbodentanks und deren Auffangräume wird praxisnah erläutert.

Für viele Unternehmen stellt die Auffrischung des Wissens bezüglich der rechtlichen Vorschriften eine besondere Herausforderung dar. Herr Rechtsanwalt Markus Wintterle klärt daher auf und bringt Sie auf den neusten Stand.

Sie erhalten einen umfangreichen Einblick in die technischen Regeln für Anlagensicherheit TRAS 320 sowie die Nachweispflicht des Betreibers über die vollständige Umsetzung und wie diese in der Praxis durchzuführen ist.

Es erwartet Sie außerdem ein Bericht aus den europäischen Gremien zu Schaummitteln und Fluortenside, welche auch das Beschränkungsverfahren umfasst.

Selbstverständlich wird auch die Tankatmung während der Tagung betrachtet. So wird anschaulich dargestellt wie Ventile die Vermeidung von Emissionen aufgrund von Tankatmung unterstützen.

Besonderes Augenmerk wird auf die Abschätzung des Ausmaßes und der Schwere von Störfällen, welche im Ernstfall die Einleitung von adäquaten Maßnahmen ermöglicht, gelegt.

Anschließende Diskussionsrunden bieten die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen und Lösungen gemeinsam zu entwickeln.

Die Tagung ist als Fortbildungslehrgang für Immissionsschutz- und Störfallbeauftragte - 5. BlmSchV – bundesweit staatlich anerkannt und gilt zudem auch als Fortbildung für Brandschutzbeauftragte (8 UE) gemäß vfdb-Richtlinie 12-09/01 : 2014-08(03).

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:

http://www.hdt.de/W-H050-09-622-0

Bei Fragen kontaktieren Sie mich gern persönlich: k.brommann@hdt.de

Wir freuen uns, Sie im Haus der Technik in Essen begrüßen zu dürfen.

Erfahren Sie am 13. August alles zum Thema "Artikel 45 der CLP-Verordnung, europäische harmonisierte Meldung von als gefährlich eingestuften Gemischen".

Das Online-Training der GBK GmbH befasst sich mit den regulatorischen Anforderungen und der technischen Umsetzung.

Über den folgenden Link gelangen Sie zur Anmeldung:

https://bit.ly/3kCa0OH

Richtlinie 2008/68/EG1 über die Beförderung gefährlicher Güter im Binnenland überflüssig?

Die Richtlinie (EU) 2018/1846² vom 26.11.2018 ist die Rahmenbedingung der Anpassung an den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt für die RL Binnenland 2008/68/EG, die dadurch zum fünften Mal angepasst wurde. Eine erneute Anpassung dürfte spätestens Ende Dezember 2020 erwarten zu sein. Die Erstfassung ist vom 24.09.2008. Dadurch behalten die Anhänge I (Beförderung Straße), II (Beförderung Eisenbahnverkehr) und III (Beförderung Binnenwasserstraßen) weiterhin Ihre Gültigkeit, auch wenn diese ursprünglich bis zum 30. Juni 2015 befristet waren.

Sie gilt für die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, mit der Eisenbahn oder auf Binnengewässerstraßen. Sie gilt jedoch nicht für die Beförderung von Streitkräften, bei Seeschiffen auf Seewasserstraßen die Teil von Binnenwasserstraßen sind, oder für Fähren die Binnenwasserstraßen oder Binnenhäfen nur queren oder in einem gänzlich abgeschlossenem Bereich.

Bei den Ausnahmen die in Art. 6 benannt werden und auch näher beschrieben sind, gelten demnach die Ausnahmen für die jeweiligen aufgeführten Länder in den Anhängen. Anhang I ist gültig für die BEFÖRDERUNG AUF DER STRASSE, wobei hierbei gleich zu Beginn auf das ADR3 verwiesen wird. Die jeweiligen Mitgliedsstaaten können hierbei für regelmäßige Umgebungstemperaturen von <= -20°C auf ihrem Hoheitsgebiet für die verwendeten Materialien von Kunststoffverpackungen, Tanks und ihre Ausrüstung strengere Vorschriften festlegen.

Die lebenserhaltende Maßnahme ist in RL (EU) 2018/1846 Art. 2 Abs. 2 beschrieben, wobei die Mitgliedsstaaten der Kommission den Wortlaut der wichtigsten innerstaatlichen Rechtsvorschriften mitteilen (GGAV), die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet (BRD) erlassen.

Wenn ich nun in die Ausnahme RO-a-DE-1 schaue, kann ich eine rudimentäre Beschreibung lesen, die mir im Detail nur sehr wenig weiterhilft. Der Verweis auf die Ausnahme 28, GGAV 20024 lässt besseres vermuten. In der Ausnahme 28 „Zusammenladung von Automobilteilen der Klassifizierung 1.4 G mit gefährlichen Gütern“ ist detailliert beschrieben welche Gefahrgüter ausnahmsweise bei einer „Beförderung kleinerer Mengen bestimmter gefährlicher Güter“ (Art. 6, Abs. 2 a) oder bei einer „örtlich begrenzten Beförderung über geeignete Entfernung“ (Art. 6 Abs. 2 i) zusammen nach der 1.000 Punkte Regel verpackt werden dürfen. Die Verpackung erfolgt über den Hinweis auf Kapitel 4.1 ADR/RID. Die Ausnahme 28 (E, S) endet mit dem Hinweis dass bei UN 0431 sowie UN 0503 die übrigen Vorschriften einzuhalten sind.

Wozu ist dennoch die RL Binnenland zu gebrauchen?

Ob die Ausnahme 28 die nach GGAV gültig ist, beim Grenzübertritt in einen anderen ADR/RID-Staat der zugleich für die Tauglichkeit der RL ein EU bzw. EWR Mitgliedsstaat sein muss, befördert werden kann ist wie folgt vorzugehen: Staat ermitteln z.B. Belgien. In den RL Binnenland Anhängen die ursprüngliche Bezugnahme auf die nationalen Rechtsvorschriften (z. B. Dérogation 6-97) ermitteln und in diesen nationalen Vorschriften auf eine Ausnahmegenehmigung hoffen. Alternativ muss der Transport der zusammengepackten Gefahrgüter an der Grenze gestoppt werden, da dies nicht nach Art. 1 Abs. 1 („Beförderung in einen anderen Mitgliedsstaat“) in Verbindung mit den Anhängen I (Art. 6, Abs. 2a), II und III zulässig ist.

Einen weiteren Nutzen der RL Binnenland, in der derzeit neuesten Fassung sehe ich als GSG-Experte für den Transport nach Art 6 Abs. 2i) nicht, da ohnehin die GGAV einen höheren Bekanntheits- und Detaillierungsgrad hat.

Quellennachweise:

1: https://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:260:0013:0059:DE:PDF

2: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32018L1846&from=DE

3:https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl219s0756.pdf#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl219s0756.pdf%27%5D__1595686566508

4: https://www.gesetze-im-internet.de/ggav_2002/GGAV_2002.pdf

Dieses Mal geht es um das Thema "Neue Anforderungen an das SDB-Format: EU-VO 2020/878"

Sie erfahren alle Neuigkeiten über die Anforderungen an das Format der Sicherheitsdatenblätter.

Zu weiteren Informationen und der Anmeldung gelangen Sie über folgenden Link:

https://bit.ly/38Dayy6

FORUM Gefahrgut

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen das FORUM Gefahrgut vorstellen und Sie herzlich dazu einladen.

Das FORUM Gefahrgut ist die Kommunikations- & Diskussionsplattform für Gefahrgut-Experten der Branchen Chemie, Mineralölindustrie und Logistik. Auf ihr können sie sich vorstellen, miteinander diskutieren und ihre Erfahrungen austauschen.

Entstanden ist die Idee für das FORUM Gefahrgut aus dem Erfahrungsaustausch zwischen der Chemie-, Mineralölindustrie und Logistik zum Thema „Gefahrgut-Transport: sicher und wirtschaftlich!“. In der IHK-Offenbach haben bisher 280 Experten darüber gesprochen wie man effizienter mit Gefahrgut umgehen und Transporte sowohl sicherer, aber auch wirtschaftlicher machen kann.

Nehmen Sie an anregenden Diskussionen teil und bringen Sie Ihr Wissen ein. Tauschen Sie sich im FORUM Gefahrgut aus, so dass wir gemeinsam das Ziel erreichen: „Gefahrgut-Transport: sicher und wirtschaftlich!“.

Herzlich Willkommen im FORUM Gefahrgut
Kay Lied

Initiator FORUM Gefahrgut, http://www.forum-gefahrgut.de
Kooperationsmanager "Logistik & Mobilität" , http://www.logistik-mobilitaet.de

Bundesverband mittelständische Wirtschaft,
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