GefahrgutGefahrgut

1442 members | 812 posts | Public Group
Hosted by:Kay Lied

Das FORUM Gefahrgut ist die Kommunikations- & Diskussionsplattform für Gefahrgut-Experten und ermöglicht den Erfahrungsaustausch.

Wo werden in D Lehrgänge zu o.g. Thema angeboten?

This post is only visible to logged-in members. Log in now

Beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) kann es bei längerer Tragezeit neben einem Unwohlsein (z.B. Hitzeempfinden) zu weiteren „Komplikationen“ (z.B. Atemnot) bzw. Gesundheitsschäden (z. B. Inkorporation von Viren in die Lunge) kommen. Außerdem soll bei längerer Tragezeit darauf geachtet werden, dass es sich bei den meisten verkaufsüblichen MNB um Einmalmasken handelt. Diese sind per Definition nur zum einmaligen Gebrauch (Sicherheitshinweis: Einmalmasken, Nicht zur Wiederverwendung geeignet) und meiner Meinung nach ca. maximal zu einer Tragezeit von 1h geeignet. Die DGUV beschreibt dies hingegen in Ihrer Regel 112-190, die als Empfehlung zu sehen ist, mit einer Tragedauer von zwei Stunden mit einer anschließenden Erholungsdauer (ist nicht als Arbeitspause zu verstehen) von 30 Minuten, mit 3 möglichen Einsätzen pro Arbeitsschicht. Die Maske ist hierbei mindestens täglich zu wechseln (0)). Danach muss eine fachgerechte Entsorgung stattfinden. Diese partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP) die in der Europäischen Richtlinie 89/686/EEC für Persönliche Schutzausrüstungen festgelegt sind, werden außerdem in der europäischen Norm EN149:2001 +A1:2009 näher beschrieben. Um die Tragezeit wieder auf t=0 zurück zu setzen, kann die Maske bei 80°C für eine Zeitdauer von 60 min „gebacken“ werden.

Nun müssen jetzt alle in den Bundeländern zugelassenen Masken (OP (Operationsmasken), FFP2, FFP3, N95, P2, DS2, KN95, KF94) die Anforderungen für feste Feinstäube (S) und flüssige Aerosole (SL) erfüllen. Die maximale Filterdurchlässigkeit bei einer Testung mit Aerosolen beträgt bei den vertriebenen FFP2/ MNB der Fa. 3M nur 6% (1)). D.h. dann, dass max. 6% der Aerosole von der Außenumgebung in den Innenbereich eindringen können.

Tabelle 1: Technische Daten von MNB der Fa. 3M, Quelle: https://multimedia.3m.com/mws/media/321073O/newsflash-1.pdf

Sollten Sie wegen körperlichen Gebrechen oder Notzustände Ihre FFP2 z.B. im Zug absetzen, so wird dies durch die Bundespolizei durch ein „Fehlendes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes“ im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Bahn“ geahndet. Dabei spielt es keine Rolle ob Sie z.B.

• Alleine in einem geschlossenen 6 Personen Abteil, oder

• Bis zu fünf Personen eines gemeinsamen Haushaltes in einem geschlossenen

6 Personen Abteil befinden.

Sie bekommen nach Aufnahme der Personalien nur die Begründung: „Mit Ihren Aerosolen verschmutzen Sie das Zugabteil!“ zurück.

Schon langsam ist die Frage berechtigt, ob die exekutive Gewalt dazu missbraucht wird, um den Staatshaushalt dahingehend wieder zu befüllen, was auf der Grundlage des Art 2a des Gesetzes über die Feststellung des Haushaltsplanes des Freistaates Bayern für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 (Haushaltsgesetz 2019/2020 – HG 2019/2020) in der Fassung vom 24.05.2019 (GVBI. S. 266) BayRS 630-2-22-F zur Eindämmung der Corona-Pandemie vom Staatsministerium der Finanzen und für Heimat wegen „Mindereinnahmen“ an das Volk vorläufig ausgegeben worden ist (2)).

Die Strafe beträgt je nach Landkreis im Freistaat Bayern mindestens €150 (3),4)). Zukünftige Vorgabe des Bayerischen Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern €250 (5)) bis es eine bundesweite Regelung gibt. Weiterführende Informationen zu Verstößen gegen das IfSG (6)) und im Corona Bußgeldkatalog Bayern (7)) in den Anlagen 6 und 7.

Da die Umsetzung des Infektionsschutz gemäß der föderalen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland in der Kompetenz für die Formulierung und Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen bei den Bundesländern liegt, gelten unterschiedliche Maskenregeln. Zwar hat im Zuge der Gesetzesnovelle des Infektionsschutzgesetzes am 25. März 2020 der Bund seine Kompetenz im Pandemieschutz ausgeweitet und hätte im Prinzip nun das Recht in bestimmten Themenbereichen auch einheitliche Regulierungen zu erlassen. Die folgende Auflistung zeigt je nach Bundesland die gesetzlich zugelassenen Masken und Busgelder.

Tabelle 2 Übersicht OP/ FFP2-Bußgelder, -Ausnahmen nach Bundesländern Quelle: https://www.mdr.de/brisant/ffp-maskenpflicht-102.html#sprung1

Den Firmen (nicht in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein (keine Maskenpflicht am Arbeitsplatz); in Sachsen (nur wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann)) bleibt hierbei auf der Grundlage des Schutz- und Hygienekonzeptes selber überlassen, ob Sie nun strengere Regeln (FFP2) aussprechen.

Nun kommen wir zu einer interessanten Betrachtung. Laut der Produktinformationen der FFP2-Maske der Fa. Baner ist der Anwendungsbereich für den Schutz gegen feste und flüssige, gesundheitsschädliche bzw. mindergiftige Partikel, wobei dies auch gleichbedeutend zu Aerosolen zu verstehen ist. Warum aber schützt die Maske NUR genauer gesagt gegen mindergiftige Partikel?

1. Möglichkeit: Das Rückhaltevermögen dieser FFP2-Make ist mindestens so hoch wie die, der Fa. 3M aus Tabelle 1 und beträgt mindestens 94%. Die Schutzeigenschaft gibt keinerlei Gewähr für alle Gefahrstoffe bzw. Chemikalien wie auch nicht bei Gasen und Dämpfen und bei keiner Abscheidung von Gasen. Damit wird dies im Anwendungsbereich NUR zum Einsatz bei mindergiftigen Partikel deklariert.

2. Möglichkeit: Unter den Warnhinweisen ist die Rede von einer Schulung, die Voraussetzung ist, damit das Produkt den Träger von Schadstoffen aus der Luft schützen kann. Wie eine Schulung bzw. Unterweisung stattfinden soll, ist hierbei nicht beschrieben. Eine bebilderte und beschriebene Gebrauchsanweisung ist auf den Produktinformationen abgebildet und reicht hier meiner Meinung nach völlig aus.

3. Möglichkeit: Die Schutzklasse FFP2- (wie auch alle anderen FFP3-)Masken bieten abhängig von der Gesamtleckage und der Filterung einen Schutz bis zu Partikelgrößen bis zu 0,6µm für unterschiedliche Konzentrationen von Schadstoffen (8)). Wobei die Partikelgröße von SARS-COVID-Partikel erstmalig im Jahre 2002/2003 mit einer Größe von 0,08 – 0,14µm (9)) deklariert wurde. Die Virionen sind plemorph bis rundlich mit einem Durchmesser von 0,12 – 0,16µm (10)). Je nach Quelle sind die COVID-Viren somit, ca. 3-8-mal kleiner als die „Maschengröße“ der partikelfiltrierenden Halbmaske.

In Bezug auf die immer wiederkehrenden (hohen) Fallzahlen und des immer noch andauernden Lock-Downs (Teil 2, evtl. Teil 3 erneut zum November 2021 wegen Mutationen, Impfproblematik, Impfverweigerern, Abschottung zu Österreich, Tschechien etc.) wünsche ich mir von den jeweiligen Verantwortlichen auf der jeweiligen Landes- und Bundesebene folgende Umsetzung von Randbedingungen, ohne den Verdacht aufkommen zu lassen, dass hier das Buch „So lügt man mit Statistik“ Einfluss hat (11)). Im Jahr 2020 gab es laut einer Studie von Prof. Helmut Küchenhoff von der LMU München keine ausgeprägte Übersterblichkeit (12)).

Meine Forderungen an die mächtigen Strippenzieher auf dieser Welt:

1. Vernünftige mathematische Statistik der Covid-19 Fallzahlen

• Statistiken mit relativen Fallzahlen und Einberechnung der Abweichungen

• Wie viele Falsch-Positive und -Negative gibt es?

• Darstellung wie viele Leute sind aktuell mit (gefährlichen) Symptomen

erkrankt?

• Darstellung wie viele Leute sind schon wieder genesen?

• Darstellung wie viele Leute sind (nur) an Covid19 gestorben?

2. Richtiges technisches Testen von Verdachtsfällen

• Testen auf Covid-19 anstatt auf Corona

• Verwendung eines Testes mit einer Abweichung von 0,1% statt 1% (nach

Verfügbarkeit)

Zur Zukunft dieser Welt:

Es wird interessant was weiterhin mit den absoluten Zahlen passiert, wenn die Pharmaindustrie in der Lage ist, einen reinen Covid19 Test anzubieten mit einer Spezifität von 99,9%. Müsste man dann etwa 1.000-mal so viel testen um weiterhin die gleich hohen Fallzahlen wie bei Corona zu erhalten?

In diesem Sinne hoffe ich, dass auf der Grundlage der bereits existierenden Notstandsgesetze auch weiterhin freie unmittelbare und direkte Wahlen des 20. Deutschen Bundestags, spätestens zum 24. Oktober 2021 stattfinden können.

Es soll ferner noch darauf hingewiesen werden, dass ich in keinem direkten wie indirekten Zusammenhang zu den Firmen 3M, Baner oder Uvex stehe und auch keinerlei finanzielle Vorteile, von diesen erhalte.

Euer Mr. Safety

Quellen:

0):https://www.dguv.de/medien/inhalt/praevention/themen_a_z/biologisch/kobas/tragezeitbegrenzung_kobas_27_05_2020.pdf

1): https://multimedia.3m.com/mws/media/321073O/newsflash-1.pdf

2): https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayHG2019_2020-2a

3): https://www.bussgeldkatalog.org/maskenpflicht-corona/

4): https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/ohne-maske-250-euro-strafe/2020/08/24/

5): https://www.n-tv.de/politik/Soeder-250-Euro-Strafe-fuer-Masken-Muffel-article22091580.html

6): https://www.bussgeldkatalog.org/corona/

7): https://www.bussgeldkatalog.org/corona-bayern/

8): https://www.uvex-safety.com/de/wissen/normen-und-richtlinien/atemschutzmasken/die-bedeutung-der-ffp-schutzklassen/

9): https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111799/COVID-19-Patienten-husten-Viren-durch-chirurgische-Masken-und-Baumwollmasken-hindurch

10): https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/coronaviren/15358

11): https://www.amazon.de/-/en/Walter-Kr%C3%A4mer/dp/3593504596/ref=sr_1_1?dchild=1&keywords=L%C3%BCgen+mit+Statistik&qid=1604669317&sr=8-1

12): https://www.rtl.de/cms/muenchener-professor-2020-bisher-keine-ausgepraegte-uebersterblichkeit-in-deutschland-4669171.html

This post is only visible to logged-in members. Log in now

Das Thema: „Excepted Quantity, 3.5 ADR und DE-Minimis Regelung“

Das ADR bietet Transporterleichterungen nach 3.5 ADR. In diesem ADR Bereich sind gleich zwei Transporterleichterungen geregelt.

Das Online-Training gibt einen Kurzüberblick und einige praktische Tipps für die Anwendung der beiden Transporterleichterungen. Außerdem werden der Unterschied zwischen den Regelungen und die jeweiligen Voraussetzungen erklärt.

http://bit.ly/2OPvlZh

In unserem Online-Seminar zur Entsorgung von Batterien und batteriebetriebenen Geräten besprechen Fachreferenten mit den Teilnehmern die damit zusammenhängenden kreislaufwirtschafts- und abfallrechtlichen Aspekte.

Termine: 12. April 2021 und 28. Juni 2021

Themenschwerpunkte:

- Vom Hersteller zum Lieferanten: Das nachhaltige und registrierte Produkt, Stoffverbote, Information und Kennzeichnung

- Vom Verwender zum Abfallerzeuger: Wann wird das Produkt zum Abfall? Abfalleinstufung, Abfallbestimmung, Registerführung

- Vom Abfallbesitzer zum Abfalllogistiker: Rücknahme, Beförderung, Nachweisverfahren

- Vom Abfallentsorger zum Rohstoffhersteller: Verwertung und Beseitigung, Kreislaufwirtschaft

Mehr Informationen & Anmeldung unter http://www.fokus-gefahrgut.de/entsorgung

Wir freuen uns auf Sie!

FORUM Gefahrgut

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen das FORUM Gefahrgut vorstellen und Sie herzlich dazu einladen.

Das FORUM Gefahrgut ist die Kommunikations- & Diskussionsplattform für Gefahrgut-Experten der Branchen Chemie, Mineralölindustrie und Logistik. Auf ihr können sie sich vorstellen, miteinander diskutieren und ihre Erfahrungen austauschen.

Entstanden ist die Idee für das FORUM Gefahrgut aus dem Erfahrungsaustausch zwischen der Chemie-, Mineralölindustrie und Logistik zum Thema „Gefahrgut-Transport: sicher und wirtschaftlich!“. In der IHK-Offenbach haben bisher 280 Experten darüber gesprochen wie man effizienter mit Gefahrgut umgehen und Transporte sowohl sicherer, aber auch wirtschaftlicher machen kann.

Nehmen Sie an anregenden Diskussionen teil und bringen Sie Ihr Wissen ein. Tauschen Sie sich im FORUM Gefahrgut aus, so dass wir gemeinsam das Ziel erreichen: „Gefahrgut-Transport: sicher und wirtschaftlich!“.

Herzlich Willkommen im FORUM Gefahrgut
Kay Lied

Initiator FORUM Gefahrgut, http://www.forum-gefahrgut.de
Kooperationsmanager "Logistik & Mobilität" , http://www.logistik-mobilitaet.de

Bundesverband mittelständische Wirtschaft,
Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW)

Robert-Bosch-Str. 18
63303 Dreieich
Telefon: + 49 (69)93540017
E-Mail: Kay.Lied@bvmw.de