Geld verdienen an der Börse

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Stefan Böhm
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Sie möchten Geld an der Börse verdienen und wertvolle Tipps für Ihre Geldanlage erhalten? Dann sind Sie hier richtig! Herzlich willkommen!

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Indikatoren wie der Relative Strength Index sind die beste Möglichkeit, Trading Regeln zu evaluieren. Denn sie sind eindeutig und damit duplizier- und überprüfbar. Wir wenden uns in diesem Beitrag umfassend dem RSI Indikator zu, einem der am häufigsten verwendeten Indikatoren.

In diesem Beitrag finden sie zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten des RSIs sowie ein Indicator Profiling, bei dem wir das Alpha eines Indikators messen.

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Welche Einstellung haben die Deutschen zum Thema Geld? Wie unterscheiden sich die Großstädte untereinander? Und wie stehen die Menschen zur Geldanlage? Eine neue Studie „Zeit für Geld“ sucht Antworten auf diese Fragen und beleuchtet dabei verschiedene Themengebiete von Immobilien über Freizeit bis hin zur generellen Bedeutung von Geld.

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Liebe Börsenfreunde,

Eine neue Corona-Mutation aus Südafrika führte am Freitag zu einem heftigen Ausverkauf: Unerwarteter Abgabedruck trifft auf einen Markt, der ohne Netz und doppelten Boden tanzt. Entsprechend heftig ist der Kursverlust im DAX.

Im aktuellen Heibel-Ticker zeige ich auf, dass der Ausverkauf fast alle Aktien trifft. Egal ob Corona-Verlierer oder Corona-Gewinner: In einer ersten Reaktion wird alles auf den Markt geschmissen. Details lesen Sie unten siehe Kapitel 02 “So tickt die Börse: Neue Corona-Mutation aus Südafrika sorgt für Panik”.

Das Anlegersentiment schlüsselt auf, dass viele Anleger bereits am Donnerstag gekauft, bzw. Leerverkäufer ihre Positionen eingedeckt haben. Der DAX tanzte daher ohne Netz und doppelten Boden, so erklärt sich der heftige Kursverlust vom Freitag. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie unten siehe Kapitel 03 “Sentiment: Starke Verunsicherung bei gleichzeitig hohem Optimismus”

Ja, die Welt ist heute eine andere als gestern. Aber nein, das kommt nicht absolut überraschend. Es war nur eine Frage der Zeit, bis eine neue, noch gefährlichere Mutation von Corona auf die Menschheit trifft. Zu langsam erfolgt die Impfung in den ärmeren Regionen unserer Welt.

Wer den Wochenrückblick und die Sentimentanalyse früher erhalten möchte, kann sie sich kostenlos freitags per Mail schicken lassen. Zur Anmeldung geht es unten.

+ 02. So tickt die Börse: Neue Corona-Mutation aus Südafrika sorgt für Panik +

Was ich schreibe, kann nur eine Momentaufnahme sein. Von Donnerstag auf Freitag wurde über Nacht eine neue Corona-Mutation aus Südafrika bekannt, die schlimmer sein soll als alles, was wir bislang kennen: Vielleicht infektiöser, vielleicht tödlicher und vielleicht resistenter gegen die verfügbaren Impfstoffe. Nichts Genaues weiß man nicht.

Es wird berichtet, dass die neue Mutation gleich 32 Änderungen im Spike-Protein vorgenommen hat, was die Wirkung der verfügbaren Impfstoffe stark in Frage stellt. Je stärker die Abweichung von den bisherigen Varianten, desto ungewisser.

Israel und Hongkong berichten, schon erste Fälle vor Ort mit dieser neuen Mutation identifiziert zu haben.

Und Ungewissheit ist Gift für die Aktienmärkte: Anleger verkauften alles, was nicht bei drei auf den Bäumen war. So sind die asiatischen Börsen über Nacht eingebrochen, der Nikkei verzeichnet den stärksten Tagesverlust seit 5 Monaten. Der DAX startete Freitag mit -3,5%.

Ich hatte am Mittwoch im Rahmen eines Updates für alle PLUS-Kunden die aktuelle Situation eingeordnet. Die kleine Korrektur hätte am Donnerstag enden sollen, wenn die obige Meldung nicht einen Strich durch diese Erwartung gemacht hätte.

Dennoch: Bevor Sie sich nun von der Panik anstecken lassen und Ihre Positionen verkaufen, möchte ich Ihnen in Erinnerung rufen, dass wir eigentlich keine neue Situation haben: Es ist nach wie vor Corona, das uns in Atem hält. Eine neue Mutation war letztlich nur eine Frage der Zeit. Wir wissen, wie wir uns schützen können (Kontaktbeschränkungen) und wir haben Instrumente (Impfstoffe, Behandlungsmethoden, Medikamente), um auch diese Mutation zu bekämpfen.

Vermutlich wird in diesen Tagen auch den letzten Menschen bewusst, dass nationale Alleingänge weder Corona, noch das Klima retten. Regelmäßige Auffrischungsimpfungen werden uns für eine lange Zeit begleiten. Die Anstrengungen, auch die ärmeren Regionen der Welt mit Impfstoffen zu versorgen, müssen verstärkt werden. Und die wirtschaftliche Erholung der Welt wird wohl langsamer erfolgen als von vielen bislang erwartet.

Entsprechend dieser Erkenntnis sah ich Freitag früh grüne Vorzeichen bei Technologietiteln (+0,6%) und bei Gesundheitsaktien (+0,3%), während alle anderen Bereiche ausverkauft werden: Logistik -7%, Autos -3,4%, Finanztitel -3,5%, Rohstoffaktien -3,4%.

Auf Wochensicht sieht es nicht viel besser aus. Nur ein einziger Titel kann ein nennenswertes Plus ausweisen: BioNTech +9% sorgt in unserem Portfolio für einen kleinen Lichtblick.

Auf der anderen Seite wird alles verkauft: Ob aus Angst vor der neuen Corona-Mutation, oder aus Angst davor, dass selbst die Online-Händler ein schlechtes Weihnachtsgeschäft aufgrund der globalen Lieferkettenprobleme verzeichnen werden, alles wird verkauft. So sieht Panik aus.

Autohändler Auto 1, Anhängerproduzent SAF Holland, Server-Softwareanbieter SUSE, Sicherheitssoftwareanbieter Secunet Sec. Network, LPKF Laser, Stratec Biomed, Beatmungsgeräteanbieter Drägerwerk, Immobilienfinanzierer Hypoport, Einzelhändler Ceconomy (Saturn & Media Markt), Einrichtungsgegenständeanbieter Westwing und Home24, Halbleiter-Maschinenbauer Aixtron und Flugzeugbauer Airbus haben allesamt letzte Woche über 10% abgegeben. Quer durch den Gemüsegarten.

In Kapitel 04 werde ich untersuchen, ob Sie nun schon Schnäppchen einsammeln können, und wenn ja, welche. Doch schauen wir nun zunächst einmal auf die Wochenperformance der wichtigsten Indizes:

Die Daten wurden am Freitag bereits Mittags erhoben, ich war früh dran. Da am Donnerstag in den USA Feiertag war (Thanksgiving) und am Freitag bislang noch nicht gehandelt wurde, sieht man den Ausverkauf im Dow Jones noch nicht.

DAX, Nikkei (Japan) und der Bitcoin werden abgestoßen. Selbst das Gold wurde in einer ersten Reaktion verkauft, um Liquidität zu beschaffen.

Auch die Umlaufrendite notiert noch auf dem Vortagswert, da sie nur einmal am Tag berechnet wird. Bislang hatte sich das Zinsniveau also nach oben entwickelt. Mit dem Ausverkauf am Aktienmarkt dürfte sich auch das Zinsniveau wieder nach unten entwickeln und somit einen Teil des Wochengewinns abgeben.

Schauen wir mal, wie sich das Anlegersentiment entwickelt hat.

+ 03. Sentiment: Starke Verunsicherung bei gleichzeitig hohem Optimismus +

Die Stimmung ist um 6,2 Punkte auf -2,4 eingebrochen. Es handelt sich um den größten Stimmungseinbruch seit 12 Monaten. Überhaupt gab es einen so heftigen Stimmungseinbruch wie heute erst fünf Mal in den vergangenen fünf Jahren. Die neue Mutation, die ansteckender, tödlicher und resistenter sein soll als alle vorhergehenden Corona-Varianten, ruft bei Anlegern Erinnerungen zum Frühjahr 2020 hervor.

Auch die Selbstzufriedenheit ist von +3,6 auf -3,7 so stark eingebrochen wie seit dem Corona-Crash nicht mehr. Offensichtlich wurden Anleger auf dem falschen Fuß erwischt: Die moderate Konsolidierung wurde bereits als beendet betrachtet, da kam der Tiefschlag völlig unerwartet.

Erstaunlich ist der Zukunftsoptimismus, der sich bereits am Panik-Tag schon wieder zeigt: Die Zukunftserwartung ist von -1,0 in der Vorwoche auf +2,2 angestiegen.

Und dem Optimismus wollen Anleger Taten folgen lassen: die Investitionsbereitschaft ist von 0,1 in der Vorwoche auf 3,4 angesprungen. Offensichtlich wird das nun erreichte Kursniveau als Kaufgelegenheit wahrgenommen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger zeigt bereits seit einer Woche eine nachlassende Absicherungsneigung an. Dies bestätigt meine Beobachtung, dass Anleger die Konsolidierung gestern bereits als beendet betrachteten. Somit erfolgt der heutige Ausverkauf ohne Netz und doppelten Boden.

US-Anleger verdauten Freitag ihren Thanksgiving-Turkey: Donnerstag blieben die Aktienmärkte geschlossen, Freitag wurden die Börsen nur für ein paar Stunden geöffnet. In den USA herrscht weiterhin ein hoher Optimismus, der sich in einem sehr niedrigen Put/Call-Verhältnis zeigt.

US-Fondsanleger spiegeln diesen Optimismus durch eine weiterhin hohe Investitionsquote von 103% wider.

Das Bulle/Bär-Verhältnis in den USA ist jedoch ins Minus gerutscht, mit 35,7% Anteil haben die Bären nun wieder knapp die Mehrheit.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 ist auf 64% gerutscht (Vorwoche 78% – extreme Gier) und zeigt nunmehr wieder eine vergleichsweise moderate Gier an.

INTERPRETATION

Die Investitionsquote ist aktuell auf einem extrem hohen Niveau. Anleger haben sich bereits in den vergangenen Tagen mit Aktien eingedeckt, und haben dem Ausverkauf wenig entgegenzusetzen. So ist die Intensität des Ausverkaufs erklärbar und deutet nicht unbedingt auf Panik.

Institutionelle Anleger haben letzte Woche auch ihre Short-Spekulationen abgebaut. Auch Shorteindeckungen erfolgen also nicht, ein weiteres Sicherungsnetz im Falle eines Ausverkaufs wie heute existiert also nicht.

Die Investitionsbereitschaft ist hoch. Die aktuellen Kurse werden zwar als Schnäppchenkurse betrachtet, doch mangels liquider Mittel erfolgen Stützungskäufe nur mit niedrigem Volumen.

In der Regel zeigt sich ein so heftiger Stimmungseinbruch, wie wir ihn letzte Woche erlebten, nur kurzfristig als belastend. Die Welt ist heute nicht viel anders als gestern noch. Weitere, gefährlichere Mutationen waren zu befürchten. Die Welt ist heute wesentlich besser darauf vorbereitet als vor anderthalb Jahren. So dürften bereits in wenigen Wochen wieder steigende Kurse zu verzeichnen sein.

Hier finden Sie Infos zur kostenlosen Anmeldung zur Heibel-Ticker Standard Ausgabe: https://www.heibel-ticker.de/empfehlung?id=101&refID=51

Geld verdienen an der Börse

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Stefan Böhm - Ihr Ansprechpartner für Aktien, Zertifikate, Anleihen und Chartanalyse:

Der erfolgreiche Trader Stefan Böhm nimmt bereits seit den 1980er Jahren aktiv am Handelsgeschehen teil und kann auf einen enormen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Er bewies sein Können u.a. als Chefredakteur des renommierten Optionsschein-Magazins, sowie bei Neue Aktien Weekly. Aktuell schreibt er Erfolgsgeschichte mit seinem Premium-Börsenmagazin www.dax-vestor.de, seinem renommierten Geldanlage-Magazin www.rendite-spezialisten.de sowie mit seinem kostenfreien Börsennewsletter www.boehms-dax-strategie.de.

Seine Erfolge:

Stefan Böhm hat nachweislich bereits 2006 das erste Mal vor der kommenden Finanzkrise gewarnt. Ab März 2007 setzte er dann konsequent auf fallende Kurse - vor allem bei Bank-Aktien. Dies brachte ihm +335% Gewinn ein! Auch warnte er im Januar 2008 vor einem Crash der Hypo Real Estate (Kurs damals 22 Euro) und weiterer Bank-Aktien. Seit 2012 setzt er auf steigende Aktienkurse, 2014 sagte er den Rohöl- & Rubel-Crash nahezu punktgenau voraus!

Lars Erichsen - Ihr Ansprechpartner für Aktien und CFDs:

Lars Erichsen ist einer der erfolgreichsten Trader Deutschlands und verfügt über eine 17-jährige Börsenerfahrung. Als Chefredakteur publiziert er den CFD-Brief (www.cfd-brief.de) - mit diesem stehen aktuell seit 2005 über +1.000% Gewinn zu Buche. Im Januar 2015 hat er das renommierte Geldanlage-Magazin „Die Rendite-Spezialisten” gemeinsam mit Stefan Böhm und Dr. Detlef Rettinger gestartet. Sein neuestes Erfolgsprojekt seit 2016 ist sein professioneller und informativer YouTube-Channel "Erichsen Geld & Golf". Hier erfahren Sie kostenfrei alles, was Sie rund um das Thema Geldanlage wissen müssen und können mit Lars Erichsen virtuell den Golfschläger schwingen. Abonnieren Sie den Kanal jetzt kostenfrei: https://www.youtube.com/channel/UCF80pvG-mE_hoW0EI8lr38w

Seine Erfolge:

Er ist seit 2005 jedes Jahr profitabel mit dem Musterdepot seines renommierten CFD-Briefs.

Dr. Detlef Rettinger - Ihr Ansprechpartner für Währungen, Zinsen, Fundamentanalyse und Prognose von Konjunkturdaten:

Der promovierte Volkswirt und Buchautor Dr. Detlef Rettinger besitzt über 23 Jahre Erfahrung in der Analyse der Märkte und im Handel mit Derivaten. Seit seiner Promotion Mitte der 1990er Jahre beschäftigt er sich intensiv mit der Konjunkturprognose und der Analyse der Finanzmärkte.

Seine Erfolge:

Bereits im Jahr 1998 setzte Dr. Detlef Rettinger mit einem Plus von +225% bei seinem Musterdepot "Renten & Devisen" Maßstäbe. Er ist seit knapp 25 Jahren erfolgreich als Finanzanalyst tätig und schreibt seit über 10 Jahren für Deutschlands führenden Devisen-Brief, den Devisen-Trader: www.devisen-trader.de.

Sie haben Fragen an die Gruppenmoderatoren? So erreichen Sie das Team:

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