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Helmut Harff Aufgespießt: Totensonntag
(Helmut Harff / Chefredakteur) Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und Rundfunk beschäftigte man sich in der vergangenen Woche immer wieder mit dem Thema "Tod". Nicht zufällig war wohl der Termin gewählt, denn am 25. November begangen die evangelischen Christen den Totensonntag. Wie der Name schon vermuten lässt, gedenkt man an diesem, dem letzten Tag des Kirchenjahres, den Verstorbenen.
Vor noch gar nicht allzu langer Zeit, begann die Weihnachtszeit erst nach Totensonntag. Kein Weihnachtsmarkt öffnete vorher, kein Geschäft dekorierte vorher "auf Weihnachten" und Lebkuchen gab es auch vorher nicht zu kaufen. Diese Tradition ist so alt, dass man sich selbst in der säkularisierten DDR lange daran hielt.
Doch was hat Fernsehen und Rundfunk, Weihnachten und Totensonntag sonst mit einander zu tun? Ich finde recht viel, vor allem sagt es etwas mit unserem Umgang mit den Thema Tod aus. Kaum ein Bereich unseres Lebens wird so verdrängt, wie das Lebensende. Sterben und der Tot sind so aus unserem Bewusstsein verschwunden, dass wir immer wieder überrascht sind, dass es diese Ereignisse auch gibt.
Heute interessieren wir uns viel mehr dafür, in welcher Stellung wir neues Leben zeugen können, feiern Geburten, lang anhaltende oder eher kürzer terminierte Verbindungen von zwei Menschen mit großem Aufwand. Das war mal ganz anders. Der Tod - der Übergang in eine hoffentlich bessere Welt - wurde mit viel Aufwand zelebriert. Ein Rest dieser Tradition lebt heute noch in unseren Friedhöfen fort. Während wir von der Geburt oder der Hochzeit Videos und Fotos haben, wird unser Ableben noch immer in Stein gemeißelt.
Doch ansonsten wollen wir uns mit dem Ableben so wenig wie möglich beschäftigen. Wir delegieren - zumeist für viel Geld - das Beerdigen von Angehörigen oder Freunden, wir wollen (oder können?) nicht einmal einen Nachruf auf den Verstorbenen selber halten.
Sicherlich ist der Tod kein Thema, dass man gern anspricht, doch es zu verdrängen, es "Profis" zu überlassen, ist sicherlich keine Heldentat und tut uns nicht gut. Insofern war die Idee der öffentlich-rechtlichen gut, das zum Thema zu machen.
Mein Tipp: Nicht das Thema Tod verdrängen, sondern sich ihm stellen. Dann lässt sich auch das Leben besser genießen - und die beginnende Adventszeit.
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Helmut Harff Aufgespießt: Raus aus dem Hamsterrad
(Helmut Harff / Chefredakteur) Viele Menschen kennen das Gefühl, im Hamsterrad gefangen zu sein. Man bewegt sich in einem Teufelskreis, an dessen Ende etwas steht, was wie als Burnout bezeichnen.
Ein Burnout-Syndrom beziehungsweise Ausgebranntsein ist laut Wikipedia ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie führt.
Die Definition des Zustandes, der noch nicht als Krankheit anerkannt ist, trifft es glaube ich sehr gut. Da es kein definiertes Krankheitsbild gibt, ist auch eine Diagnose so schwer. Sicherlich erlebt wohl jeder sein Ausgebrannt anders. Wichtig ist jedoch, dass man es überhaupt erLEBT. Viele bemerken nur die körperlichen Auswirkungen, die sehr vielfältig sein können. Der Körper reagiert wohl auf den ungesunden Stress, in dem er sich die schwächste Stelle sucht. Beim einen ist es der Magen, beim anderen das Herz, beim dritten die Haut. Häufig werden dann nur diese Symptome behandelt.
Doch was kann man eigentlich tun? Das beste scheint zu sein, dass Hamsterrad zu verlassen. Doch das ist in vielen Fällen deutlich leichter gesagt als getan. Der Beruf fordert genau wie die Familie, das Hobby und die Freunde vollen Einsatz. Kann man auf den Beruf nicht verzichten, so will man das bei allen anderen Dingen auch nicht. Auch ungeliebte oder vermisste Partnerschaften sind nicht so schnell aus der Welt zu schaffen.
Doch was bleibt? Sich weiter drehen im Hamsterrad? Frustessen oder das Gegenteil, Alkohol, Drogen, Flucht in den exzessiven Sport oder in die kanadische Wildnis? Ein Abgleiten in die Depression? Das sind mit Sicherheit keine glücklichen Alternativen. Wesentlich bessere ist, mit Freunden, mit vielleicht gar nicht so nahe stehenden aber sehr vertrauenswürdigen Menschen zu reden. Das setzt allerdings voraus, dass man ich über sein Hamsterrad-Leben, über seine ganz persönlich frustrierende Situation wenigstens in Ansätzen klar geworden ist. Reden über die Probleme ist wirklich ein guter Weg, denn wenn da einer zuhört, sich jemand Zeit für einen nimmt, dann hat man auch die Zeit auszusprechen, was einen bedrückt.
Sich über sich selber klar zu werden, zu erkennen was mit einem los ist, ist befreiend. Man bekommt den Kopf wieder für neue Ideen frei. Man hat die Chance zu erkennen, was einem belastet, wo man den Hebel umlegen kann und muss, wo man sein Leben neu ordnen kann. Dazu muss man sein Hamsterrad gar nicht verlassen. Man schafft es (hoffentlich) so, das Tempo in dem es sich dreht wieder selber zu bestimmen.
Mein Tipp: Nehmen Sie sich Zeit, mit anderen über Ihr Hamsterrad-Leben zu reden und seinen Sie auch offen dafür, mit Betroffenen darüber zu reden. Dann kann man auch das Leben wieder genießen.
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Helmut Harff Aufgespießt: Nein-Sager
(Helmut Harff / Chefredakteur) Sicher ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass wir ein Volk von Nein-Sagern sind. Wie ich darauf komme? Vor 23 Jahren war es einmal ganz anders. Da riefen wir "ja" und meinten die Perestroika in der Sowjetunion und Maueröffnung bei uns. Da waren wir alle euphorisch, da konnten wir alle zu unserem Land, zu Deutschland ja sagen.
Doch wie sieht es sonst aus? Nein zu Wackersdorf, nein zur Startbahn West, nein zu Hartz IV, nein zum neuen Hauptstadt-Flughafen oder zum Umbau des Stuttgarter Bahnhofs. Wo bleiben eigentlich die, die nicht nein sagen. Wo bleiben die, die sich auf den neuen Flughafen in Schönefeld freuen, die, die im Bahnhofsumbau eine Chance für Stuttgart sehen? Wann gibt es eine Großdemo zu den Sparbeschlüssen der Bundesregierung? Bei den Wahlen? Vielleicht.
Vielleicht brauchen wir aber auch eine Kultur des positiven Denkens. Es würde Deutschland, es würde uns, sicherlich sehr gut zu Gesicht stehen, wenn wir uns auch mal darüber in der Öffentlichkeit äußern, was uns gefällt. Die Welt wäre sicherlich verwundert, wenn wir einmal für etwas, nicht gegen etwas, auf die Straße gehen.
Doch warum machen wir das nicht? Warum haben wir Schwierigkeiten damit, ja zu sagen? Möglicherweise sind es unsere kollektiven Erinnerungen an unselige zustimmende Meinungsäußerungen. Unsere Altvorderen riefen 1870, 1914, 1933 und 1943. Jedes Mal gab es danach verheerende beziehungsweise den totalen Krieg. Ja-Sagen an sich scheint noch kein Garant für eine insgesamt positive Aussage zu sein. Wie gesagt, wir brauchen ein neue Kultur des positiven Denkens.
Ich glaube, dass betrifft auch unser Privatleben. Wenn wieder mehr Menschen zueinander "ja" sagen, wäre das Ende der Single-Gesellschaft nahe. Das wäre auch gut für jeden Einzelnen, denn Menschen in gefestigten Beziehungen sollen, glaubt man entsprechenden Studien, gesünder leben und älter werden.
Mein Tipp: Sagen Sie häufiger "ja". Fangen Sie bei sich an. Wer zu sich selber nicht "ja" sagen kann, kann das nur schwer zu anderen Menschen oder Ereignissen sagen. Wer immer nur "nein" sagt, der kann sein Leben auch nur schwer genießen. Und das Leben genießen sollte eine unsere größten Triebfedern sein.
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Helmut Harff Fünf Jahre genussmaener.de
Berlin, 26. Oktober 2012, Es ist exakt fünf Jahre her, dass genussmaenner.de den ersten Artikel online gestellt hat. Es ist damit auch fast auf den Tag genau fünf Jahre her, dass http://www.genussmaenner.de online ging. Was bei viel Kaffee in einem berühmten amerikanischen Café am Berliner Hackeschen Markt als Idee von meinem langjährigen Freund und Kollegen Günther Dorn und mir ausgeheckt wurde, wird nun schon fünf Jahre alt. Das ist schon erstaunlich, denn längst nicht alle Online-Lifestylemagazine werden so alt. Das wir das jetzt erleben und feiern dürfen, dafür bedanken wir uns vor allem bei Ihnen - unseren Lesern. Wir schließen in diesen Dank selbstverständlich auch alle Leserinnen, schließlich sind wir keine Machos, sondern das Portal der größten Randgruppe der Gesellschaft.
Eine Redaktion, die das Ganze hier stemmt
Ich war schon beim Danke sagen. Mein und Günthers Dank gilt ebenfalls allen Kolleginnen und Kollegen, die uns mit Beiträgen unterstützten oder das immer noch tun. Unser Netzwerk ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gewachsen. Zu einigen Kolleginnen und Kollegen besteht kaum noch Kontakt, andere hat man völlig aus dem Auge verloren, andere sind dazu gekommen und einige gehören sozusagen bereits zum Inventar. Der Dank gilt allen!
Nicht ohne unsere Werbekunden
Dass es genussmaenner.de überhaupt so lange gibt und sich zu dem entwickeln konnte, was es heute ist, verdanken wir allen, die mit der Schaltung von Werbung die finanzielle Basis dafür bereitet haben und dies in zunehmendem Maße tun. genussmaenner.de ist inzwischen für mich zu einem Fulltime-Job geworden. Das geht nur, wenn es eine finanzielle Basis dafür gibt. Die verdanken wir unseren Werbepartnern, den vielen Agenturen und Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten. Denen gilt ebenfalls der Dank dafür, dass wir fast jeden Tag unsere Rubrik "Gewinnspiel" mit neuen Angeboten füllen können. Die Agenturen und Unternehmen sind ebenfalls "Schuld" daran, dass wir Tag für Tag neue und hoffentlich interessante Beiträge auf genussmaenner.de veröffentlichen können. Danke ebenfalls an alle, die uns immer wieder zu wahnsinnig interessanten Pressereisen und zu unzähligen Presseterminen einladen.
Danke sagen wir ebenfalls all den so verschiedenen, aber immer spannenden Menschen, die wir in den vergangenen fünf Jahren kennen lernen durften. Mein ganz persönlicher Dank gilt dem Chefredakteur von instock.de. Wir arbeiten schon viel länger zusammen, als es genussmaenner.de gibt. Er nahm häufig auf mein Tun für genussmaenner.de Rücksicht. Das bedeutet für ihn mehr Arbeit, wenn ich mal wieder unterwegs und nicht verfügbar war. Danke lieber Wolfgang.
Unser Geburtstagsgeschenk an Sie und uns
Zum fünften Geburtstag darf man sich auch etwas wünschen. Unser Wunsch ist ganz einfach: Wir wünschen uns von allen, bei denen wir uns gerade bedankt haben (und auch von denen, die wir vergessen haben), dass Sie uns die Treue halten, noch mehr auf genussmaenner.de lesen, werben und veröffentlichen.
Wir haben uns übrigens selber ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Auch wenn das noch nicht ganz fertig ist, so können Sie das schon besuchen. Es ist das neue Online-Magazin für Beifahrer "derbeifahrer.de". Wir hoffen auf eine ähnliche Erfolgsstory, wie genussmaenner.de für uns - und hoffentlich für Sie - geworden ist.
DANKE, DANKE, DANKE...
P.S.
Ein wenig Statistik rund um genussmaenner.de: Am 26.10.2007 hat Helmut Harff den ersten Artikel online gestellt. Seitdem wurden bis zum 31.10.2012 auf genussmaenner.de 21.428 Artikel veröffentlicht. Wer es genau wissen will: Das sind durchschnittlich 4286 Artikel pro Jahr und 357 Artikel je Monat. Das heißt, jeden Tag kommen durchschnittlich 12 neue Artikel dazu. In unserer Bilddatenbank lagern übrigens 20.758 Bilder – Tendenz zunehmend.
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Helmut Harff Aufgespießt: Danke für fünf Jahre
(Helmut Harff / Chefredakteur) Vor wenigen Tagen rief mich ein Kollege an - danke Frank - und informierte mich darüber, dass bei genussmaenner.de kein Impressum zu sehen sei. Schreck, denn das Fehlen des Impressums ist ein gefundenes Fressen für Abmahnanwälte (an die keinen Gruß). Ich machte mich auf die Suche nach der Ursache. Nach einer guten halben Stunde hatte ich den Übeltäter dingfest gemacht. Es war das im Redaktionssystem definierte Enddatum für diesen Eintrag. Es war exakt fünf Jahre her, dass wir das Impressum ins Netz gestellt hatten.
Es ist damit auch fast auf den Tag genau fünf Jahre her, seit genussmaenner.de online ging. Was bei viel Kaffee in einem Café am Berliner Hackischen Markt als Idee von meinem langjährigen Freund und Kollegen Günther Dorn und mir ausgeheckt wurde, wird nun schon fünf Jahre alt. Das ist schon erstaunlich, denn längst nicht alle Online-Lifestylemagazine werden so alt. Das wir das jetzt erleben und feiern dürfen, dafür bedanken wir uns vor allem bei Ihnen - unseren Lesern. Wir schließen in diesen Dank selbstverständlich auch alle Leserinnen, schließlich sind wir keine Machos, sondern das Portal der größten Randgruppe der Gesellschaft.
Obwohl, so ganz sind die Männer zwischen 27 und dem Rentenalter nicht mehr die größte Randgruppe der Gesellschaft. Männer dieser Altersgruppe rückten in diesen Jahren immer mehr auch in den Fokus von Gesellschaft und Politik. Dafür sind wir zwar nicht verantwortlich, aber freuen uns darüber. Leider sind aber noch immer Kampagnen wie die "Kerle pro Quote" notwendig.
Ich war schon beim Danke sagen. Mein und der Dank von Günther gilt ebenfalls allen Kolleginnen und Kollegen, die uns mit Beiträgen unterstützten oder das noch immer tun. Unser Netzwerk ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gewachsen. Zu einigen Kolleginnen und Kollegen besteht kaum noch Kontakt, andere hat man völlig aus dem Auge verloren, andere sind dazu gekommen und einige gehören sozusagen zum Inventar. Der Dank gilt allen.
Das es genussmaenner.de überhaupt so lange gibt und sich zu dem entwickeln konnte, was es heute ist, verdanken wir allen, die uns mit Schaltung von Werbung die finanzielle Basis dafür bereitet haben und dies in zunehmendem Maße tun. genussmaenner.de ist inzwischen für mich zu einem Full Time ob geworden. Das geht nur, wenn es eine finanzielle Basis dafür gibt. Die verdanken wir unseren Werbepartnern, den vielen Agenturen und Unternehmen. Denen gilt ebenfalls der Dank dafür, dass wir fast jeden Tag unsere Rubrik "Gewinnspiel" mit neuen Angeboten füllen können. Die Agenturen und Unternehmen sind ebenfalls "Schuld" daran, dass wir Tag für Tag neue und hoffentlich interessante Beiträge auf genussmaenner.de veröffentlichen können. Danke ebenfalls an alle, die uns immer wieder zu wahnsinnig interessanten Pressereisen und zu unzähligen Presseterminen eingeladen haben.
Danke sagen wir ebenfalls all den so verschiedenen, aber immer spannenden Menschen, die wir in den vergangenen fünf Jahren kennen lernen durften. Mein ganz persönlicher Dank gilt dem Chefredakteur von instock.de. Wir arbeiten schon viel länger zusammen, als es genussmaenner.de gibt. Er nahm häufig auf mein Tun für genussmaenner.de Rücksicht. Das bedeutet für ihn mehr Arbeit, wenn ich mal wieder unterwegs war. Danke Wolfgang.
Zum fünften Geburtstag darf man sich auch etwas wünschen. Unser ist ganz einfach: Wir wünschen uns von allen, bei denen wir uns gerade bedankt haben (und von denen, die wir vergessen haben), dass Sie uns die Treue halten, noch mehr auf genussmaenner.de lesen, werben und veröffentlichen.
Wir haben uns übrigens selber ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Auch wenn das noch nicht ganz fertig ist, so können Sie das schon besuchen. Es ist das neue Online-Magazin für Beifahrer "derbeifahrer.de". Wir hoffen auf eine ähnliche Erfolgsstory, wie genussmaenner.de für uns - und hoffentlich für Sie - geworden ist.
DANKE, DANKE, DANKE...
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