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Markus Miller Türkische Währung: Wann kommt der Erdogan?
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Markus Miller
Wolfgang Gierls Zu wenig Wohnraum, zu viel Regulierungen. Lohnen da Immobilien noch?
Beispiele für Regulierungen auf dem Wohnimmobilienmarkt gibt es sowohl auf Bundesebene, wie auch auf kommunaler Ebene. Was dem Mieter nutzen soll, macht es dem Kapitalanleger aber schwerer. Beispiele für Regulierungen zeigt dieser Beitrag auf, er zeigt aber auch ein Immobilienangebot, welches unter diesen Aspekten interessant ist. https://finanzenlounge.de/zu-wenig-wohnraum-und-dennoch-keine-planungssicherheit-fuer-die-kapitalanlage-immobilie
P.S. Am Besten würden natürlich weniger Regulierungen und mehr Wohnungsbau helfen.
Christoph Leichtweiß Video: Währungs- und Schuldenkrise „Türkei Edition“ – Einordnung für Anleger
Die türkische Währung hat dramatisch abgewertet. Neben einer steigenden Inflation, die das Inland trifft, sind auch die internationalen Kapitalmärkte betroffen. Für die meisten privaten Anleger sind allerdings die anhaltenden Nullzinsen in der Eurozone deutlich wichtiger, als die aktuellen Schlagzeilen.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Es wäre gut zu wissen wie hoch der Sauerstoffgehalt und der Kohlendioxidgehalt in der Luft ist
Ich will es kurz machen, denn jeder erlebt selbst was diese extreme Hitze mit Menschen, Tieren und Pflanzen machen wird. Ich habe hier einmal einen sehr interessanten Artikel im Focus gefunden, wer sich für ein sehr bald kommendes Szenario interessiert sollte ihn lesen:
Dieser Artikel ist aus dem Focus und kann auf der Internetseite dort auch gelesen werden
Frage von Günter Würtz
Geht uns die Luft aus?
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Donnerstag, 30.11.2006, 08:32
Tagtäglich verbrennen wir Sauerstoff in gigantischen Mengen, gleichzeitig sinkt die natürliche Produktion des lebenswichtigen Gases. Droht uns der Erstickungstod?
Es ist erstaunlich, aber in der Wissenschaft gibt es kaum Studien über die künftige Entwicklung des Sauerstoffgehalts der Atmosphäre. Dabei verbrennen wir das Gas, das uns durch die Atmung Energie liefert und so am Leben erhält, in gigantischen Mengen. Gleichzeitig sinkt seine Produktion. Denn die beiden Hauptquellen für Sauerstoff, die Vegetationsdecke der Erde sowie bestimmte Algen im Meer, werden durch menschliche Eingriffe massiv geschädigt.
Dass das Problem quasi unter den Tisch fällt, hat einen einfachen Grund: Der Sauerstoffvorrat der Erdatmosphäre ist riesig. Sie besteht zu 78 Prozent aus Stickstoff, zu 21 Prozent aus Sauerstoff, 0,93 Prozent sind Argon und andere Edelgase. Der Kohlendioxid-Gehalt beträgt nur 0,03 Prozent. Die Gesamtmasse der Erdatmosphäre liegt bei ungefähr fünf Billiarden Tonnen. Auf den Sauerstoff entfallen 1,18 Billiarden Tonnen. Der Erde, so die mehrheitliche Meinung der Experten, werde daher die Luft nicht so schnell ausgehen.
Nur ein Forscher versucht sich als Rufer in der Wüste. Es ist der Physiker John E. Brandenburg, der früher für die US-Raumfahrtbehörde Nasa arbeitete und heute am Florida Space Institute in Cape Canaveral forscht. Mit der Wissenschaftspublizistin Monica Paxson schrieb er vor einigen Jahren das Buch „Wie der Erde die Luft ausgeht“ (Originaltitel: „Dead Mars, Dying Earth“).
Horrorvision Mars
Zunächst wollte Brandenburg zeigen, wie sich die Planeten verändern können, sei es durch natürliche Vorgänge oder katastrophale Ereignisse wie einen Asteroideneinschlag. Unter anderem untersuchte er, wie ein solcher Impakt die Atmosphäre des Mars umkrempelte. In seiner Frühzeit war unser Nachbarplanet vermutlich deutlich wärmer, weil ihn das in seiner Atmosphäre reichlich vorhandene Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) aufheizte. Mit großer Sicherheit gab es damals flüssiges Wasser auf dem roten Planeten, womöglich sogar mikrobielles Leben. Der Einschlag brachte das Mars-Klima aber zum Kippen: Große Mengen an CO2 verschwanden aus seiner Atmosphäre, das Wasser entwich zum Teil ins All, der große Rest versickerte im Boden und gefror. Der Planet erstarrte zu einer eisigen und lebensfeindlichen Welt.
Der Zerstörer „Mensch“
Im Lauf seiner Arbeit wurde Brandenburg bewusst, wie stark der Mensch inzwischen die Lufthülle seiner Heimatwelt verändert. Insbesondere setzt er riesige Mengen an CO2 frei – mittlerweile über 25 Milliarden Tonnen pro Jahr. Zugleich verschwinden die sauerstoffliefernden Regenwälder mit besorgniserregendem Tempo. Die „grünen Lungen“ der Erde fallen der ungeheuren Verschwendung von Ressourcen insbesondere in den Industrieländern zum Opfer. So werden Primärwälder abgeholzt, um Raum zu schaffen für Plantagenwälder, die Bau- und Möbelholz sowie den Rohstoff für die Papiererzeugung liefern sollen, ebenso für Weiden, auf denen Rinder grasen, Soya als Tierfutter angebaut wird oder Ölpalmen für die Produktion von Biokraftstoffen wachsen. Zudem greift die globale Erwärmung auch jene Organismen an, die im Meer Sauerstoff erzeugen, unter anderem durch die Versauerung des Wassers. Sie ist die Folge einer vermehrten CO2-Aufnahme, das in Wasser gelöst Kohlensäure bildet.
Allein das Amazonas-Gebiet liefert aber ein Viertel des neu erzeugten Sauerstoffs der Erde. Auch hier wird der Regenwald in Holzplantagen und Weideland umgewandelt. Beide Vegetationsformen produzieren weniger Sauerstoff. Sind die Böden ausgelaugt und das Grundwasser erschöpft, werden diese riesigen Flächen zur Steppe oder Wüste, wie es in großen Gebieten des brasilianischen Bundesstaates Rondonia schon der Fall ist. Im Urwald Indonesiens, wo verheerende Brände Sauerstoff aufzehren, immense CO2-Mengen freisetzen und die Vegetation zerstören, läuft die Entwicklung in die gleiche Richtung.
Bilanz negativ
Dass dies nicht ohne Folgen bleiben konnte, lag für Brandenburg auf der Hand. Seine Schlussfolgerung: Im gleichen Maß, wie die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt, muss ihr Sauerstoffgehalt sinken. Tatsächlich zeigen Brandenburgs Berechnungen, die von Messungen der australischen Forschungsorganisation CSIRO gestützt werden, dass die Sauerstoffmenge in der Atmosphäre seit 1978 um bis zu 70 Teilchen pro Million Lufteilchen (fachliche Abkürzung: ppm) gefallen ist, nämlich von 209 476 ppm auf 209 406 ppm. Unterm Strich verbrauchen wir also mehr Sauerstoff, als die Pflanzen neu erzeugen können.
Allerdings vollziehen sich die Veränderungen beim Sauerstoff sehr langsam – im Gegensatz zum CO2, dessen Konzentration in der Luft sich bis zur Jahrhundertmitte gegenüber der vorindustriellen Zeit verdoppeln wird, von 270 auf 540 ppm. Würde das Leben auf der Erde enden, wäre nach Schätzungen einiger Wissenschaftler der Sauerstoff durch natürliche Prozesse nach etwa einer Million Jahre aus der Atmosphäre verschwunden. Deshalb gestehen auch Brandenburg und Paxson zu, dass der derzeitige Sauerstoff-Schwund für den Menschen nicht bedrohlich ist. Beim derzeitigen Tempo seiner Abnahme wäre die Konzentration erst in etwa 50 000 Jahren auf gefährlich niedrige Werte gesunken. Doch gilt ihnen der Sauerstoff-Verlust als Indikator für eine schwerwiegende Störung des ökologischen Gleichgewichts der Erde. Langfristig könne dies auch für den Menschen bedrohlich werden. Im Extremfall sind Verhältnisse wie auf dem Mars zu erwarten, oder – vielleicht noch schlimmer – wie auf unserem anderen planetarischen Nachbarn, der Venus. Dort herrschen Höllengluten von bis zu 480 Grad Celsius.
Apokalyptisches Endzeit-Szenario
In einem apokalyptisches Szenarium zeigt das Autoren-Duo, wie auch aus der Erde ein solcher Feuerplanet werden könnte: Über dem Äquator bildet sich eine stabile Hochdruckzone. Die Niederschläge über Zentralafrika und Brasilien versiegen, der Nil fällt trocken, und die fruchtbarkeitsspendenden Monsunregen bleiben aus. Die Vegetation im Tropengürtel der Erde wird vernichtet. Durch die steigenden Temperaturen erhitzen sich die Meere. Sie können das im Wasser gelöste CO2 nicht mehr halten, es strömt zurück in die Atmosphäre, was unseren Planeten weiter aufheizt. Dafür löst sich Sauerstoff im Ozean. Immer mehr Meerwasser verdunstet und trägt ebenfalls zum Treibhauseffekt bei. Letztlich verdunsten die Meere ganz, der Sauerstoff verschwindet in den Böden. Eine solche Entwicklung durchlief die Venus bereits in der Frühzeit des Sonnensystems.
Natürlicherweise spielt sich dieser Prozess in geologischen Zeiträumen ab. Treibende Kraft ist die Sonne, die sich in ein paar Hundert Millionen Jahren zum Roten Riesen entwickelt und deren Leuchtkraft dabei zunimmt. Die katastrophale Erderwärmung könnte sich aber durch unvorhersehbare Ereignisse beschleunigen. Deshalb, fordert Brandenburg, sei der Verbrennung fossiler Kraftstoffe schnellstens Einhalt zu gebieten, um ein schlimmes Ende für die Menschheit zu verhindern. Für später glaubt er, dass die Menschheit die Raumfahrt erlernt und auf andere Planeten ausweichen kann – die sie dann hoffentlich pfleglicher behandelt.
Schauen sie sich diesen Film an:
http://www.hell-derfilm.de

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