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Sven Dannowski Ganzheitlich unterrichten
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die konventionellen Unterrichtsmethoden (nicht nur im Musikunterricht) in den meisten Fällen nicht die gewünschten Erfolge bringen. Man arbeitet hier mit mechanischen Übungen und Erklärungen und ständigem Wiederholen in der Hoffnung, dass die Schüler die gewünschten Fähigkeiten erlernen. Dies erzeugt im Gehirn jedoch Stressmomente und Lernblockaden. Dies wurde neurophysiologisch bestätigt.
Auch wird viel zu wenig mit Visualisierungen und Assoziativen Lernmethoden gearbeitet. Musik sollte greifbar und erlebbar werden. Nur so kann sich ein nachhaltiges Verständnis und wirkliche Kreativität entwickeln.
Ein weiteres Beispiel sind Erklärungen. Diese sind im ganzheitlichen Unterricht verboten. Der Schüler sollte selbst - unter Führung des Lehrers - den Weg zur Lösung eines Problems ENTDECKEN.
Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht und wie arbeiten Sie in dieser Richtung?
Viele Grüße,
Ewa Anna und Sven Dannowski
für "Musikschule MUSE-Dortmund"
Sven Dannowski
+3 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Sarah Herzog
Ich arbeite in meinem Unterricht hauptsächlich mit Übungen aus der funktionalen Stimmpädagogik. Das schöne dabei ist, man muss nicht vor singen und hoffen, dass der Schüler es irgendwan hinbekommt, sondern man lernt in den Körpern der Schüler zu lesen woher die Problematik, beispielsweise mit den hohen Tönen kommt. Man muss keine Bilder verwenden, sondern gibt konkrete Körperübungen die die Tonbildung unterstützen. Es wird im Grunde der ganze Körper mit einbezogen und bringt wie ich finde klanglich ganz neue Möglichkeiten und viele Erfolgserlebnisse. Was ich besonders an dieser Methode mag, die Schüler klingen am Ende nicht genau wie ihre Lehrer ;-)
Ulrich Fischer Fachartikel: Töne finden - Stimme und Glaubenssätze
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Fachartikel: Töne finden von Ulrich Fischer
Versöhnung mit der eigenen Stimme. The Work und Glaubenssätze über das Singen.
Wie finde und bearbeite ich limitierende Glaubenssätze über meine Stimme und über das Singen?
Ursprünglich erschienen im Magazin Kommunikation & Seminar (Heft 5/2014) des Junfermann Verlages
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Frederik Beyer Ein klangvolles...
... guten Tag in die Runde!
ich bin Frederik Beyer, arbeite ganz allgemein als Stimmtrainer und im besonderen als Gesangspädagoge. An der Uni Erfurt unterrichte ich künftige Musiklehrer im Fach Gesang und Stimmbildung. Daneben habe ich in meinem Stimmstudio zahlreiche Privatschüler.
Ich habe in Weimar Gesang studiert, parallel dazu Sprechwissenschaft in Halle, ergänzend zu meinem Gesangsdiplom zwei Jahre Gesangspädagogik. Basis meiner Gesangspädagogik ist die funktionale Stimmbildung, abgerundet durch eine vom NLP inspirierte Kommunikation.
Ich lehre leidenschaftlich gern. Es macht mir unheimlich viel Spaß, Wissen zu vermitteln und andere zu befähigen, Ihr Potenzial freizulegen.
Ich freue mich in dieser Gruppe zu sein, in der Hoffnung, dass es künftig vielleicht ein wenig intensiver diskutiert wird.
Liebe Grüße,
Frederik Beyer.

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Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Gesangspädagogik"

  • Gegründet: 02.12.2008
  • Mitglieder: 59
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 11
  • Kommentare: 8