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Gesellschaft für Informatik (GI)

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist die größte Vereinigung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum.

Alexander Steblau Cognotekt sucht Student/-in Informatik (Lehramt) für eine Dozentenstelle
Stellenanzeige von Cognotekt:
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Gi Gesellschaft für Informatik (GI) GI startet mit zwei Projekten ins Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz
Mit #KI50 und dem Turing-Bus beteiligt sich die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) am Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
Mit dem Turing-Bus auf Tour
Im Mai 2019 startet der Turing-Bus seine zweite Runde. Mit dem nach Informatik-Pionier Alan Turing benannten, rollenden Bildungsangebot wollen die Informatik-Spezialisten der GI Schulen und außerschulische Lernorte in ganz Deutschland besuchen. Insbesondere im ländlichen Raum soll der Turing-Bus Schülerinnen und Schülern in interaktiven Workshops und Diskussionsrunden Grundlagen der Informatik vermitteln und Interesse an den gesellschaftlichen Konsequenzen der Digitalisierung wecken. Passend zum Thema des Wissenschaftsjahres liegt der Schwerpunkt der diesjährigen Tour darauf, das Phänomen Künstliche Intelligenz zu entmystifizieren und verständlich zu machen.
Die Turing-Bus-Tour wird von der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation Deutschland (OKF) organisiert und vom Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft unterstützt. GI-Präsident Prof. Dr. Hannes Federrath sagt: „Ich freue mich sehr, dass die Gesellschaft für Informatik mit dem Turing-Bus junge Menschen für unser spannendes Fach begeistert.”
Im Jahr 2018 ging der Turing-Bus im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft auf Tour.
#KI50 – Künstliche Intelligenz gestern, heute, morgen
In Anlehnung an das diesjährige 50-jährige Gründungsjubiläum der GI, startet die Fachgesellschaft das Projekt #KI50 – Künstliche Intelligenz gestern, heute, morgen. Ziel des Projekts ist es, das Thema KI über öffentlichkeitswirksame Diskursbeiträge zu entmystifizieren und der Breite der Gesellschaft besser zugänglich zu machen.
Dafür wird eine themenbezogene Website aufgebaut, auf der in insgesamt fünf Kategorien jeweils 10 Personen, Technologien, Phänomene sowie Herausforderungen und Newcommer dargestellt werden, die unser Verständnis von KI geprägt haben – und zukünftig prägen werden. Die Kategorien werden durch eine Jury aus renommierten KI-Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen sowie eine repräsentative Bevölkerungsumfrage ermittelt.
Daneben wird die GI in acht Städten in Deutschland #KI50-DeveloperCamps (DevCamps) mit Studierenden der Informatik durchführen. Die eintägigen, kostenfreien Konferenzen bestehen aus Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden und sollen dazu beitragen den Informatik-Nachwuchs stärker in den KI-Diskurs einzubinden.
Im Bild: Das Team des Turing-Busses und #KI50, v.l.n.r. Frithjof Nagel, Daniel Krupka, Dr. Andrea Knaut, Nikolas Becker.
Gi Gesellschaft für Informatik (GI) organisiert das folgende Event: CfP: Die Gesellschaft im Spiegellabyrinth sozialer Medien
Berlin, Germany, September 20-21, 2019
Bildeten noch vor wenigen Jahrzehnten die Massenmedien Fernsehen, Presse und Rund­funk den pri­mä­ren Zugang der Gesellschaft zu sich selbst und ihrer Umwelt, sind heutige ge­sell­schaftliche Debatten und das Phänomen der Öffentlichkeit in hohem Maße durch den Einfluss von Online-Kom­mu­ni­kation auf Plattformen der großen Social-Media-An­bieter geprägt – verbunden mit dem Versprechen eines niedrig­schwelligen Zugangs zum Diskurs und der Flexibilisierung der Kommu­ni­ka­tions­beziehungen. In­di­vi­duelle Beiträge treten so neben die Berichterstattung durch Massenmedien. Obwohl sie einen gänz­lich anderen Entstehungshintergrund aufweisen, können die individuellen Beiträge in den sozialen Medien eine ähnliche Funktion erfüllen wie die Be­richt­erstattung durch Massenmedien, indem sie die Welt, die Ge­sell­schaft oder auch die Berichterstattung der Massenmedien (reflexiv) beschreiben und so den öffentlichen Diskurs mitgestalten.
Solche digitalen Diskurse pro­du­zieren stets auch Daten respektive Metadaten, die abgefragt werden können und die (teilweise bereits auto­ma­ti­sierte) visuelle Darstellung individuellen Kommu­nikations­verhaltens oder ganzer De­bat­ten er­möglichen. Derart wird eine neue techni­sierte Beob­ach­tungsebene geschaffen, von der aus die Kom­­­­mu­ni­kation in den sozialen Medien auf Grund­lage ihrer tech­nischen Informationen und Struk­tu­ren re­­flek­tiert werden kann. Zugleich ist die Kommunikation in On­line­-Platt­formen wie YouTube, Twit­ter oder Face­­book aber auch durch algo­rith­mische Selektionen ge­formt, sie wird in hohem Maße per­so­­na­lisiert oder kann Beiträge automati­sierter Accounts ent­hal­ten. Dass solche Phänomene exis­tieren und die heu­tige Webkommunikation grundlegend von tra­di­tio­nellen massenmedialen Kom­mu­ni­ka­tions­­­for­men unter­scheiden, steht außer Frage, und dennoch stel­len bspw. die eindeutige Detektion von ›Bots‹ in sozialen Netzwerken, die Bewertung ihres Ein­flus­ses auf die dortigen Debatten oder des Aus­­maßes und der Einflussnahme algorith­mischer Per­so­na­li­sie­rung auf individuelles Verhalten die For­schung im­mer noch vor immense Schwierigkeiten.
Der Diskurs in den sozialen Medien ist für die Gesellschaft aber auch deshalb hoch brisant, weil durch ihn ihre Form selbst verhandelt wird: Ist die Gesellschaft konservativ und will bleiben, was sie ist, oder ist sie progressiv und will sich verändern? Und wie konstruiert sich diese ›Gesell­schaft‹ im Diskurs? Par­teien, NGOs oder Protestgruppen nutzen teilweise gekonnt die neuen Mecha­nismen der Online­Me­dien, um den gesell­schaftlichen Diskurs in einer Weise zu prägen, wie es noch vor wenigen Jahren un­vor­­stell­bar erschien. In den sozialen Netzwerken existieren Formen des Protests wie (Live-)Videos (in Vlogs oder von Demonstrationen), Memes oder sogenannte Hashtag-Kampagnen. Ebenso eröffnen sich dem Protest durch Hacking oder durch den Zugriff auf Datenmaterial gänzlich neue, digitale Me­tho­­den. Auf der anderen Seite ist in jüngster Zeit etwa die Über­nahme von Protestformaten mit Ent­stehungs­hintergrund in der gesellschaftlichen ‚Linken‘ wie die Besetzung oder Intervention im öf­fent­lichen Raum durch rechts­extreme Grup­pen und Initiativen wie die ›Identitäre Bewegung‹ zu beobach­ten. Mit ihren Aktionen und der da­mit verbundenen Medienstrategie sollen nicht nur ihre extremis­tisch­en Positionen Eingang in den öf­fentli­chen Diskurs finden, sondern diese Protest­formate gezielt zugunsten eines ›völkischen‹ und isla­mo­phoben Protests vereinnahmt werden, wodurch sukzessive auch die Grenze zwischen ›linkem‹ und ›rechtem‹ Protest unkenntlich gemacht wird.
Die geplante Konferenz adressiert Fragen der Medien-, Sozial- und Kommu­ni­ka­tions­wissenschaften eben­so wie der Informatik. Das thematische Kon­zept vereint dabei erstens die Transfor­mation öf­fentli­cher Meinung und gesellschaftlicher Kommunika­tion unter den Bedingungen der Online-Kom­mu­ni­ka­tion (vornehmlich vermittelt durch Social-Media-Plattformen als neue Spielfelder des gesell­schaft­lichen Diskurses) mit zweitens der neuen Rolle und den neuen digitalen Methoden von Protest­grup­pen in diesem gesell­schaft­lichen Diskurs sowie drittens Fragen nach den informationstechnischen Dis­po­si­tio­nen dieser algorith­misch vermittelten Diskurse. Beiträge aus der Informatik und den Inge­nieurs­wis­sen­­schaften sind der interdisziplinären Ausrich­tung der Kon­ferenz wegen ausdrücklich er­wünscht und sol­len die geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven jeweils um eine Be­schrei­bung der tech­ni­schen Grundlagen ihrer Unter­such­ungs­gegenstände wesentlich ergänzen.
Den vollständigen Call for Paper finden Sie auf https://easychair.org/cfp/GSM2019
Kontakt:
Samuel Schilling <s.schilling@zem-brandenburg.de>