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Gesellschaft für Informatik (GI)

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist die größte Vereinigung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum.

Gi Gesellschaft für Informatik (GI) Kreative Köpfe gesucht: Open Call zur Convention „KI und Wir*“
Vom 22.–24. November soll mit der Convention „KI & Wir*“eine Plattform geschaffen werden, auf der Forscher*innen unterschiedlicher Disziplinen der KI- und Genderforschung gemeinsam mit der breiten Bevölkerung experimentieren und diskutieren. Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist offizielle Partnerin des Events in der Festung Mark in Magdeburg.
Künstliche Intelligenz (KI) bestimmt bereits heute unseren Alltag. Doch ist die KI-Forschung und -Entwicklung alles andere als divers. Weltweit ist nicht einmal jede vierte KI-Fachkraft eine Frau. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Karrierenetzwerks LinkedIn für den "Global Gender Gap Report"des World Economic Forums, der im Dezember veröffentlicht wurde. In Deutschland ist das Bild noch einseitiger geprägt: Nur 16 Prozent aller KI-Fachkräfte in Deutschland sind weiblich.
Aus dieser Situation ergibt sich eine ganze Reihe von Fragestellungen und Problemen, denen die Convention „KI und Wir* zu Künstlicher Intelligenz & Gender“ eine Plattform geben soll: Schlägt sich männlich dominierte KI-Kompetenz auch in männlich dominierten Denkmustern bei KI wieder? Mit welchen Daten füttern Programmierer*innen lernenden Systeme und werden dadurch unbemerkt Vorurteile in Algorithmen reproduziert? Kann eine größere Vielfalt bei den Entwickler*innen dem entgegenwirken? Müssen Wertevorstellungen, Gestaltung und Anwendung auf breiterer gesellschaftlicher Basis verhandelt werden?
Kreative Köpfe gesucht: Open Call bis 31.8. 2019
Die Convention ist offen für Menschen, die sich Gedanken dazu machen, wie unsere Gesellschaft fair und gerecht miteinander umgeht. Auch mit neusten Technologien und Systemen wie der Künstlichen Intelligenz. Arbeiten auch Sie an einem Projekt, einer Anwendung, einem Produkt, das Sie auf unserer Convention zur Künstlichen Intelligenz und Gender der breiten Bevölkerung vorstellen möchten? Als Expert*in, Aussteller*in oder Initiative – der Call for Participation ist offen bis zum 31. August.
Die Convention wird organisiert durch die Otto-von-Guericke-Universität, dem landesweiten FEM POWER-Netzwerk und science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Convention im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2019 – Künstliche Intelligenz.
Weitere Informationen zum Event finden Sie unter http://www.ki-convention.com.
Gi Gesellschaft für Informatik (GI) Umfrage: Wenn KI ein Geschlecht hätte, wäre sie männlich
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat im Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in einer repräsentativen Allensbach-Umfrage gefragt, ob die deutsche Bevölkerung KI-Maschinen eher als weiblich oder männlich wahrnimmt.
Sie schlagen uns Restaurants vor, leiten uns durch den Verkehr und beantworten uns alltägliche Fragen: Digitale Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz (KI) finden sich heute bereits in Autos, Handys oder Uhren. Auffallend ist: In den meisten Fällen sind die assistierenden Computer wie Siri, Alexa oder Google Assistant per Werkseinstellung mit weiblichen Stimmen ausgestattet. Um zu erfahren, ob die KI-Systeme allgemein als eher männlich oder eher weiblich wahrgenommen werden, hat die Gesellschaft für Informatik im Rahmen des Projektes „#KI50-Künstliche Intelligenz – gestern, heute, morgen“ im Wissenschaftsjahr 2019 das Allensbach-Institut mit einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage beauftragt. Mit #KI50 will die GI in Anlehnung an ihr 50-jähriges Bestehen dazu anregen, über die deutsche KI-Geschichte zu reflektieren, einen Blick nach vorne zu werfen und das Thema einer breiten Öffentlichkeit besser zugänglich zu machen.
KI wird sechsmal häufiger als männlich wahrgenommen.
Zwar weist eine Mehrheit der Deutschen KI noch kein Geschlecht zu, rund ein Fünftel der Befragten nehmen KI-Maschinen aber als „eher männlich“ (19,3 %) wahr. Das sind fast sechsmal so viele Menschen, wie die, die KI als „eher weiblich“ (3,5 %) einordnen. Ein Ungleichgewicht, das sich durch die gesamte Bevölkerung zieht, egal ob alt oder jung, Mann oder Frau, Ost oder West. Lediglich eine Ausnahme zeigen die Daten: Bei Science-Fiction-Kennern (1) liegt der Wert derjenigen, die KI als „eher weiblich“ einordnen mit 7,2 % doppelt so hoch, wie in der Gesamtbevölkerung.
Die Rolle von Geschlecht in der KI reflektieren
Christine Regitz, Vizepräsidentin der Gesellschaft für Informatik: „Mit der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz kann zum ersten Mal einer Technologie selbst ein Geschlecht zugeordnet werden. Gerade deswegen sollten wir darauf achten, dass diese Systeme nicht nur bestehende Rollenbilder reproduzieren, sondern die Diversität der Gesellschaft reflektieren und stützen. Denn auch wenn KI das Potenzial hat Menschen zu diskriminieren, kann sie uns als neutrale Instanz ebenso dabei helfen unsere eigene Voreingenommenheit gegenüber Geschlechtern zu offenbaren, sie zu überwinden und Diskriminierung entgegenzuwirken. Dafür braucht es Entwicklerinnen und Entwickler, die sich dieser Verantwortung bewusst sind.“
Erste Convention „KI und Wir*“ zu Künstlicher Intelligenz und Gender
Das Thema Geschlecht in der KI ist auch Gegenstand der erstmalig stattfindenden Convention „KI und Wir*“ zu Künstlicher Intelligenz und Gender. Vom 22. bis 24. November diskutieren und experimentieren Forschende unterschiedlicher Disziplinen der KI und der Genderforschung gemeinsam mit der breiten Öffentlichkeit in der Festung Mark Magdeburg. Die Convention ist eine Kooperation der Otto-von-Guericke-Universität, des FEM POWER-Netzwerks und science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation. Auch die Gesellschaft für Informatik ist Partnerin des Events. Fachleute, Ausstellende oder Initiativen sind aufgerufen, sich noch bis zum 31. August mit ihren Ideen in die Veranstaltung einzubringen. Weitere Informationen unter: http://www.ki-convention.com
(1) Als Science Fiction-Kennerinnen und -Kenner wurden Befragte klassifiziert, die mindestens 10 der 15 zur Auswahl gestellten Science-Fiction-Maschinen dem Namen nach kannten.
Gi Gesellschaft für Informatik (GI) is organising the following event: Neuer Beitrag im Informatik-Lexikon: DevOps
Für Standardsoftware gilt das Versprechen: Einmal eine Software einkaufen und anschließend von regelmäßigen Verbesserungen profitieren. Der Kunde profitiert von regelmäßigen Softwareupdates, neuen Funktionen und Sicherheitsupdates. Die Standardsoftware hat Standardfunktionen und Schnittstellen, für die fertige Integrationen zu anderen Softwarepaketen existieren oder mit denen Daten mit Anwendern derselben Software ausgetauscht werden können. Die Kosten stehen im Vordergrund, die sich auf den eigenen Betrieb und die Wartungskosten und Lizenzkosten des Herstellers aufteilen. Die eigenen IT-Kosten kann der Kunde weiter minimieren, wenn er die Software „as a service“ aus der Cloud bezieht. Meist kann er damit durch flexiblere Lizensierung Kosten senken.
Kurz nach dem Jahrtausendwechsel – die Dot-com-Blase war geplatzt – fasst dies Nicolas Carr unter „IT doesn’t matter“ zusammen. Ein Vorsprung durch Individualentwicklung wird dabei von den Mitbewerbern schnell eingeholt und ist nur mit großen Kosten zu halten. Es wäre das Ende jeder Individualentwicklung gewesen [1].
Was aber, wenn Software nun das Einzige ist, das die eigene Firma vom Wettbewerber differenzieren kann? Wenn jede neue Idee zu einer Verbesserung eine Änderung an der Software nach sich zieht?
In diesem Fall werden nicht die Kosten minimiert, sondern z. B. die Zeitspanne von der Produktidee bis zu ihrer Verprobung in Produktion. Je nachdem, wie dieser Prozess optimiert und automatisiert ist, kann dies mehrmals täglich erfolgen.
DevOps beschreibt eine Organisationsform, die ihren Prozess auf schnelle Lieferung von Softwareänderungen optimiert.
Den vollständigen Beitrag finden Sie auf https://gi.de/informatiklexikon/devops/
Only visible to XING members NoSQL-Datenbanken für Einsteiger*innen
Anwendungsentwickler*innen wünschen sich Flexibilität in Bezug auf die zu verarbeitenden Daten, auf verwendete Werkzeuge und Programmiersprachen. NoSQL-Datenbanken erfüllen diese Wünsche und stellen zudem einen Data Store bereit, der elastisch skaliert, 24/7 im Betrieb läuft und dennoch wenig bis keine Administration erfordert.
Dieser Vortrag stellt eine solche NoSQL-DB vor und die vielfältigen Möglichkeiten, damit einfach und schnell Anwendungen zu entwickeln.
Diese Session findet im Rahmen der IT-Tage, der Jahreskonferenz des Fachmagazins Informatik Aktuell statt.