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Thekla-Sophia Autenrieth Platzangst
Vor ca. drei Monaten kam ein sehr wortgewandter Student in Fremdsprachenkorrespondenz aus Schweinfurt mit massiver Platzangst bzw. klaustrophoben Ängsten zu einer Art Notfalltermin in die Praxis.
Er bat um eine schriftliche Bestätigung, sich professionelle Unterstützung geholt zu haben, die er seinem Professor vorlegen wolle.
Die Nachfrage warum das für ihn so wichtig sei machte die Lebensumstände deutlich.
Laut seiner Aussage, sei die Angst, in den engen Räumen in der Uni mit so vielen Menschen zu sitzen in den letzten Wochen mit körperlichen Symptomen so unerträglich geworden, dass er sich ca. zehn Tage verschanzt habe und die Wohnung nicht mehr verlassen habe. Der Student erlebte wiederholt heftige Panik, Angst, Schweißausbrüche und die große Angst, ohnmächtig zu werden. Das Ganze war davon begleitet, gar kein Vertrauen mehr in den Körper zu haben, sowie einem sehr großen Druck auf der Brust, aber auch im ganzen Körper eine Anspannung, die er vorher so nicht gekannt habe. Ebenso begleitete ihn das Gefühl von Unwirklichkeit. Als wäre etwas Unwirkliches zwischen ihm und dem Leben.
Die Mitstudenten und ein Professor hätten sich solche Sorgen über seine Abwesenheit gemacht, dass eben dieser Professor laut seiner Aussage persönlich bei ihm vorbeigekommen und mit ihm gemeinsam um einen Häuserblock gegangen sei, um das Muster und die Angst wieder etwas aufzuweichen. Er habe von dem Professor die ausdrückliche Aufforderung erhalten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und wenn er nun nach Heidelberg reise, was ja in der Unizeit eigentlich nicht passend sei, wolle er es belegen, warum er die Reise angetreten habe.
Obwohl optimalerweise bei einem solchen Fall fünf Termine innerhalb von 2,5, maximal drei Wochen stattfinden, hatte er im Vorfeld um diesen „Notfalltermin“, ohne direkte Anschlusstermine gebeten, die dann erst in den für ihn etwas später liegenden Herbstferien folgen konnten.
In diesem Falle zeigte sich innerhalb der Arbeit mit ihm, dass bei einem Flug vor zwei Jahren während einer Panikattacke, eine innere Unordnung entstanden war. In diesem Fall hatte sich Substanz aus der zweiten feineren Schicht der Person abgelöst. (Der Körper ist umgeben und durchdrungen von einer feineren Substanz, auf deren Erfassung und Unterstützung ich spezialisiert bin). Geschieht eine solche Abtrennung von der inneren Substanz, und kann sich dies nicht aus dem Selbstordnungsprinzip kurze Zeit nach dem Entstehen der inneren Unordnung von selbst ordnen, so bleiben solche abgetrennten Teilbereiche in dem Bewusstseinszustand zum Zeitpunkt der Abtrennung und manchmal auch an dem Ort an dem sich der Bereich abgetrennt hat, hängen.
Schon nach dem ersten Termin erlebte der Student eine solche Erleichterung, die er folgendermaßen im zweiten Termin beschrieb:
„Es geht mir wesentlich besser. Das Selbstbewusstsein ist wieder da. Das ist sehr positiv aufgefallen und die Platzangst war deutlich weniger bedrohlich. Ich war täglich in der Uni. Über die so wohltuende Behandlung hinaus, vorher erklärt zu bekommen, wovon diese für mich horrorartigen Zustände kommen und dass sie in relativ kurzer Zeit behoben werden können, hat mich auch viel ruhiger gemacht. Ich konnte mit dem Körper und der inneren Substanz, die ich ja deutlich spüren konnte während der Behandlung kommunizieren. Das hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Ich bin sogar in einen vollen Bus gestiegen, was vor dem Termin unvorstellbar gewesen wäre. Wenn ich an die Flugzeugsituation denke ist sie noch präsent aber nicht mehr mit einer so HÖLLISCHEN EHRFURCHT.
Während weiterer fünf Termine folgten u.a. diese mitgeschriebenen Äußerungen:
„Die Verkrampfungen haben sich so gelöst, dass ich mich wieder normal fühle. Das Herzrasen ist weg und der hohe Druck im ganzen Körper ebenso.
Ich spüre eine angenehme innere Präsenz, die vorher nicht da war. Mein Zustand wird spürbar immer besser und stärker. Vor allem fühlt sich das Leben nicht mehr unwirklich an. Ich fühle mich viel frischer und viel vertrauter mit mir selbst. Es ist für mich eine supertolle Sache, mit welcher Aktivität ich die Dinge angehe und neu erlebe.
Ich fühle mich wieder gut aufgehoben in der Welt. Die Situation im Flugzeug ist sehr weit weg.
Es fallen viele Lasten von mir ab und ich schlafe viel entspannter ohne Alpträume.
Ich kann mich auch vor der Platzangst nicht daran erinnern, so gut und erfrischend geschlafen zu haben. Es fühlt sich alles gelöst und frei an mit positiven Gedanken.
Vorher war ich eine Geißel der eigenen Gedanken und im Kampf mit dem Körper.
Die starke Veränderung merken die Menschen in meinem Umfeld sehr, besonders meine Freundin und meine Eltern. Meine Freundin ist so glücklich, dass ich mit ihr so viel unternehme und so viel Freude und Dankbarkeit für Kleinigkeiten erlebe.
Ich spüre jetzt die innere Substanz, die feineren Schichten immer bewusster, besonders während der Behandlung. Es ist, wie wenn das Feinstoffliche das Immunsystem ist, und alles Mögliche von sich aus abwehren kann. Dadurch habe ich viel Energie.“
Wie geschrieben, es war ein sehr wortgewandter, seinem Studienfach alle Ehre machender junger Mann der viel Freude daran zu haben schien, seine Erlebnisse in Worte zu fassen, von denen ich noch einiges mehr mitschrieb als hier eingefügt..
Es gibt wenige Menschen die bislang wissen, dass selbst bei einer solch stark ausgeprägten Klaustrophobie, Feinstoffberatungen & Behandlungen in nur so wenigen Sitzungen eine solch durchschlagende Wirkung wie bei diesem Student haben können.
Seinen Beschreibungen nach hatte die Unterstützung wie so häufig bei ihm eine Wirkung, die weit über die Symptomfreiheit hinaus geht. Eine massive Verbesserung der Lebensqualität im Erleben, Fühlen, Denken und Handeln ist hier die Auswirkung.
Dieser Bericht ist ein Beispiel, für das, was ich täglich in den Feinstoffberatungen &Behandlungen von mir seit bald zehn Jahren erlebe.
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