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Gesunder Menschenverstand (GMV)

Gesunder Menschenverstand ist weiter auf dem Rückzug – besonders im Geschäftsleben. Mission GMV: mehr gesunden Menschenverstand ins Leben.

Regina Rose Onkologie
Die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Tumorerkrankung senken? Die Glutathion Therapie ist eine gute Möglichkeit dafür. Einen Artikel dazu gibt es hier: https://www.alternative-onkologie.de/2018/11/12/glutathion-therapie-senkt-wahrscheinlichkeit-fuer-erneute-tumorerkrankung/
Susanne Lorenz Smarte Zielformulierung
Du nimmst dir immer wieder etwas vor und setzt es dann doch nicht um? Das könnte an deiner Zielformulierung liegen. Hier dazu ein paar Tipps, damit du deine Ziele auch erreichst 😉.
Steffen Schaar Grenzen überwinden
Diese Headline hat sich die derzeit stattfindende Frankfurter Buchmesse in Bezug auf die aktuellen internationalen weltpolitischen Zustände auf die Fahnen geschrieben – „Mit Sprache Grenzen überwinden“. Beachtlich! Aber warum? Die Macher wollen damit aufwecken, aufrütteln und sich positionieren – gegen den derzeitigen Trend der spürbaren Nationalisierung, des Werteverfalls und der aufkommenden Aufgeregtheit oder gar Feindlichkeit gegen Neues oder Andere(s).
Was hat das mit diesem platform Newsletter zu tun, werden Sie sich fragen. Im Sinne des digitalen Wandels eine ganze Menge, meine ich.
Keine technische Veränderung ist derzeit so rasant und dynamisch wie die der Informationstechnologie (IT). Es entsteht der Eindruck, die IT kann alles, macht alles, darf alles – egal ob nützlich, am Ziel vorbei oder sogar kriminell. Wer fragt da mittlerweile noch kritisch oder konstruktiv nach, wenn sich täglich Hiobsbotschaften wie Hacker-Angriffe und Erfolgsstorys wie Neuerscheinungen regelrecht duellieren.
Sind wir also den Auswüchsen, den Veränderungen, den Versprechungen machtlos ausgeliefert? Schuldlos? Hilflos? Motivationslos?
Und dann: „Grenzen überwinden“- wieso, welche, warum? Was sind die sichtbaren Auswirkungen, was geht es mich an und wie sollte unsere (meine) Haltung dazu sein?
Ich frage mich das ernsthaft und bin irritiert, wenn in den (smarten) Suchmaschinen bei Eingabe des Wortes „Fremdenfreundlichk…“ als Vorschlag das Wort „Fremdenfeindlichkeit“ erscheint. Irritiert, wenn die selbsternannte Branche „Digitalisierung“ schon jetzt von Digitalisierung2.0 spricht, wo noch jedes vierte Unternehmen laut einer BITKOM-Studie nie eine digitale Akte gesehen bzw. elektronisch gesichert abgelegt hat. Und verwundert, dass die Awareness für Compliance und DSGVO im Alltag auf IT-Einzelprodukte wie Excel und Stand Alone-Lösungen reduziert wird.
Sind wir das? Haben wir das gemacht oder ist es nicht doch zu einfach, es auf die Generation „Why“ abzuwälzen?
Meine Wahrnehmung dazu, lässt mich offen überlegen, wann wir in der IT mal anfangen, grenzenlos zu denken? Mal Nutzern zuhören, verständlich beraten, Wege oder verbindliches Handeln ohne Ausreden und Nachbudgetieren skizzieren. Mal ohne Abteilungsdenken, ohne Funktionsdenken in Gitterboxen wie ERP, CRM, ECM, MES, ohne Technologieausreden.
Hier muss meine Oma wieder herhalten: „Geben ist seliger denn (immer nur) nehmen“ – pflegte sie zu sagen.
Als IT dürfen wir uns ja mal kritisch hinterfragen, oder? Wie soll Effizienz, Digitalisierung im Unternehmensalltag gestaltet werden, wenn wir, die IT, nur in Technologieclustern denken? Oder sind wir selbst nur Geisel der digitalen Veränderungen mit der Frage: „Löst die KI uns Menschen ab und wer hat’s gewollt?“.
Drücken wir im Alltag den Veränderungen unseren Stempel auf? Bewahren wir Haltung und Achtung gegenüber Neuem? Verbinden wir Wertschätzung mit Anstandskultur, Respekt und Verstand gegenüber Anderem wie Risiken, Security, Datenschutz und und und.
Beim Thema Digitalisierung im Umgang mit Informationen, dem Wettbewerbsfaktor Nr.1, versagt leider zu oft unser Wertekorridor. Oder ist es schleichende Sorglosigkeit, nicht aus Fehlern zu lernen oder die Gier nach Statussymbolen oder Technologiewundern? Denn wie ist es sonst zu erklären, dass die selbstdefinierten Strickmuster der IT, in die sie sich jahrelang selbst gegeißelt hat, immer noch zelebriert werden? Die Anwender haben schon längst erkannt, dass das übergreifende Organisationsdenken und -handeln aus IT-Sicht noch im Anfangsstadium steckt. Als Entlastung muss ich geltend machen, dass die Zeit für Vernetzung, Clouds und Plattformen im technischen Sinne sich erst entwickeln musste. Aber: der digitale Wandel gilt insbesondere uns Menschen, nicht der IT. Die wandelt sich durch unseren ureigensten Wissensdurst von ganz alleine. Künstliche Intelligenz (KI) ist schließlich definiert als ein codierter Ablauf mit ständigem Lernen (Input/Erfahrungen). Und Lernen und Verstand dürfen wir uns Menschen (noch) zurechnen lassen.
Also überwinden auch wir Grenzen, haben Mut zur gelebten, alltäglichen IT. Lassen wir zu, dass KI, Blockchain und was noch alles kommt, in uns reifen darf und dann zur Anwendung kommt, wenn es uns im Alltag hilft und nützlich ist. Und lassen Sie uns neugierig, lernbegierig und transformationsfähig bleiben – dann klappt das auch mit der Digitalisierung, da bin ich mir sicher.
Ihr grenzenloser Digitalisierungsoptimist
Steffen Schaar
Katharina Schlamp Wie spontan sind Sie?
Ca. 30 Aussteller, die die aktuellen Trends im Büro zeigen - Networking mit ca. 400 Assistentinnen aus ganz Deutschland - und vielleicht noch ein freier Platz in einem Workshop!!! - Kommen Sie einfach vorbei im Congress-Centrum Nord in Köln. Wir sehen uns!
https://www.xing.com/events/career-office-digital-innovativ-fit-2020-1966801
Steffen Schaar Ich bin dann mal weg....
„Och, nö!“, „Schade!“, „So ein guter Kontakt und jetzt weg“. Warum denn nur? Wie konnte das passieren?
In den letzten Wochen erhielt ich viele dieser Nachrichten. Sie auch? Zuerst Herzklopfen, dann Neugier: „Wer ist es diesmal?“ Und zuletzt dann ein breites Grinsen, denn es war nur eine geschickte Marketing-Message zum Thema EU-DSGVO, in der sich meine Kontakte verabschiedet haben, da sie mir nun ja nicht mehr ohne meine Zustimmung (Double Opt-in) schreiben dürfen.
Eine nette Idee, aber mit hohem Herzinfarktpotenzial!
Eins vorweg: ich bin, bleibe ein TQG’ler! Und ja, auch ich schätze & achte jeden Kontakt, jeden Gesprächspartner und versuche weiterhin mit Wertekultur4.0 im Zeitalter des digitalen Hochgeschwindigkeitszuges „Transformation“ nicht unter die Räder zu kommen - mit der neuen Datenschutzgrundverordnung ein echter Balanceakt.
Nun ist die EU-DSGVO schon über einen Monat alt. Aber sind die Wogen geglättet? Mitnichten! Meine Wahrnehmung aus vielen Gesprächen und Berichten gleicht dem Wahnsinn der Jahrtausendwende bei der Umstellung der IT-Systeme/Lösungen auf das neue Datums-(Jahrtausend)format. Wer geglaubt hatte, das war ja DAMALS (gerade mal 18 Jahre her) und nicht mehr zu toppen, der sieht sich bei der EU-DSGVO getäuscht: da wird noch eins draufgesetzt. Ich fange bei mir an und mein geistiges Auge sieht das ganze Alphabet von A bis Z vorbeilaufen. Von A wie Angst über Betroffenheit, Chaos, Datenqualität, Emotionen, Frust, Glauben, Haltung, Ignoranz, Jammern, …, Mut, Not, Organisation, Panik, Quatsch, …, bis hin zu Z wie Zuversicht.
Soweit der persönliche Eindruck, die Praxis ist noch viel schlimmer. In der Presse und den (sozialen) Medien überschlagen sich die Meldungen, die Meinungen, die Botschaften und die Wahrnehmungen: „Tod für den Mittelstand“, „Abmahnungswellen“, „Aktionismus“ – die breite Palette nicht praxistauglicher Anwendungsbeispiele.
„Der digitale Wandel beweist seinen Status im Umgang mit der neuen DSGVO - Respektvoller Umgang oder Panikmache?“ – so schrieb ich vor Monaten zuversichtlich. Meine Maxime lautete klar: „GMV und respektvoller Umgang“, denn dann wird es für alle einen Mehrwert im Umgang mit Daten und Informationen geben. So die Theorie, die Praxis ist leider erschütternd. Oder welche Erfahrung haben Sie gemacht? Was haben Sie aus der Praxis gehört? Nicht viel!? Da geht es Ihnen wie fast allen, denn dazu haben sich bisher sehr wenige öffentlich geäußert.
Im Durchschnitt nur 10-20% Rückmeldungen auf „Double Opt-In“ zum Adressbestand. Aus Angst ertappt und abgemahnt zu werden schicken die meisten keine Mailings mehr. Oder aus Frust? Egal.
Ich traue mich und oute mich hier mal. Mit der Einhaltung der neuen Regelung haben auch wir über 80 % unserer Netzwerkkontakte „verloren“. Das „Double Opt-In Verfahren“ ernst genommen zu haben, hat dazu geführt, dass wir unsere, in über 30 Jahren durch aktive vertrauensvolle Gespräche, Messekontakte, etc. gesammelten Netzwerkkontakte unter Einhaltung persönlicher Rechte auf „Vergessen“, nicht mehr benutzen dürfen.
"Naiv!" könnte man das nennen, wenn ich mir gleichzeitig mein Postfach von heute anschaue, in dem täglich Dutzende von mir nicht zugestimmter Kontakt-Informationen einlaufen. "Gut"-denke ich, vor dem 25.05.2018 waren es fünfmal so viele. NEIN! Akzeptieren und Weitermachen wie vorher entspricht nicht unserem Wertekodex. Deshalb nehmen wir unseren GMV in „beide Hände“ und setzen auf vertrauensvolle, ehrliche Kommunikation und Netzwerke mit IHNEN!
Wenn also aus A wie Angst Z wie Zuversicht geworden ist, dann bin auch ich gerne wieder für SIE da und knüpfe gerne nachhaltige Kontakte mit Ihrem Einverständnis, um die Reise des digitalen Hochgeschwindigkeitszuges „Transformation“ nicht zu verschlafen, sondern aktiv mitzuerleben.
Als Reisebegleiter verbleibe ich mit digitalen Signalen
Ihr Steffen Schaar

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Gesunder Menschenverstand (GMV)"

  • Gegründet: 29.04.2009
  • Mitglieder: 803
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 552
  • Kommentare: 446
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