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Inaktives Mitglied Unzufriedenheit als Motivator? - Ich widerspreche energisch!
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Wolfgang Horn
Sehr geehrter Herr T.G.,
ich habe die ZEIT nicht vorrätig.
Aber aus meinem Zitatenschatz:
„Haben sie jemals einen Golfspieler angetroffen, der glücklich war?“ (Dr. Edwards Deming, Qualitätspapst)
Unzufriedenheit, das selbst gesteckte Ziel doch nicht ganz erreicht zu haben, kann durchaus eine motivierende Wirkung haben, vielleicht des "wäre doch gelacht, jetzt erst Recht!"
Und ich wüsste von keiner weit verbreiteten Seuche unter Golfspielern wegen dauernder Unzufriedenheit. Diejenigen, die ich kenne, wissen diese Unzufriedenheit zu dosieren und harmlos zu halten.
Ciao
Wolfgang Horn
Christian Harting psychische Erkrankungen kosten Deutschland jedes Jahr 30 Milliarden Euro
Gerad kommt's im Radio:
Lt. einer Statistik (Statistisches Bundesamt?) gab es im Jahr 2010 54 Millionen Ausfalltage wegen psychischer Erkrankung.
Wenn man durchschnittlich nur 500€ Kosten pro Tag zugrunde legt, sind es jedes Jahr ca. 30 Milliarden Euro. Eine Menge Geld.
GLS ist damit auf dem richtigen Weg.
Wolfgang Horn
Ja, Herr Harting,

>Lt. einer Statistik...

Mein älterer Bruder wurde auch genötigt, sich mit der Diagnose "psychische Erkrankung" krank schreiben zu lassen, seinen Arbeitsplatz frei zu machen und die Zeit bis zur Rente über die Krankenkasse zu finanzieren.
Deshalb kann keine Statistik der Welt glaubhaft sein - dafür fehlen einfach die Grundlagen.
Landauf, landab aber ist zu beobachten, das Zeitalter von "Zahlen, Daten, Fakten" vernachlässigt in Vereinigung mit der "Verflachung der Hierarchien" das Menschliche und macht damit die Arbeit zur Hölle auf Erden.
Es muss etwas getan werden, allein zur Selbstrettung vor einem Management, das seine Manager frisst. Es kann auch etwas getan werden, denn früher ging es ja auch.
Es könnten aber Kosten entstehen, die solange keiner tragen will, bis der Staatsanwalt ihn mit Androhung von Haftstrafe wegen Organisaitonsverschulden dazu "überredet" hat.
Ciao
Wolfgang Horn
Inaktives Mitglied Ihr Moderator
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Wolfgang Horn
Sehr geehrter Herr T.G.,
daran schließe ich meine "Vorstellung" gleich an.
Die erste Besonderheit steckt in meiner Leistung: Die einst mysteriösen Erfolgsfaktoren Charisma und Teamgeist konnten rational erklärt werden als zwischenmenschliche Prozesse. Ebenfalls die Unternehmenskultur als Hierarchie von Wertesystemen.
Mehr darüber in der Gruppe "Moderne und förderliche Unternehmenskultur".
Die zweite Besonderheit: Dies gelang nicht im Rahmen der bisherigen Forschungsrichtungen, sondern durch Anwendung der Fragestellung "wie funktioniert das?" auf beispielsweise "wie funktioniert Charisma / Teamgeist / Unternehmenskultur?"
"Mögen hätten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut" (Karl Valentin)
Für Ihr Interessengebiet dies: Jeder Berufstätige schafft sich ein "gesundes Leistungsklima", so gut er kann und darf. Er mag schon wollen.
Dabei muss man ihn genauso wenig unterstützen wie Regentropfen in Bestreben, aus der Wolke zur Erde zu fallen.
Aber am Dürfen hapert es meistens.
Besonders ekelhaft sind dabei die Verbote und Hindernisse, die keiner wahrnimmt.
Die gerne der Unternehmenskultur zugeschustert werden als Akt der Arbeitsverweigerung im Management. Denn die Führungskräfte haben die Aufgabe, ihren Mitarbeitern die Arbeit dort zu erleichtern, wo diese das nicht selbst können.
Aber so rätselhaft die Unternehmenskultur, so wehrlos ist sie, wenn ihr alles Übel "untergejubelt" wird.
Aber die ist nicht mehr mysteriös.
So sie erkennbar wird, besteht sie aus Werten im Sinne von Informationen, deren Wahrheit zwar gefühlt wird, aber nicht belegt werden kann.
Wegen der Nichtbelegbarkeit sind Wertekonflikte grundsätzlich unlösbar durch rationale Argumente.
In unserer Not, Konflikte sind nun mal unangenehm und peinlich, erklären wir sie gern zum Tabu. Ab jetzt sind sie völlig unlösbar, weil sie ja keiner antasten darf.
Aber die Folgen sind schrecklich: Schadwirkung von Wertekonflikten: Jeder Wertekonflikt ist eine potenzielle Ursache für Verunsicherung, Fehlentscheidungen, Fehlhandlungen, Vorwürfe, Gegenvorwürfe, prinzipiell unlösbare Konflikte, sachliche und persönliche Folgekonflikte, Kommunikationshindernisse, Gegeneinander, Minderproduktivität, Stress und rote Zahlen.
Da haben Sie all das, was auch loyalen Arbeitnehmern aller Leitungsebenen die Arbeit zu Sisyphosarbeit macht und ihren Arbeitsplatz zur Hölle auf Erden.
Appell: Mit nichts können Sie die Leistungsklima schneller gesund machen als durch Diagnose von Wertekonflikten, insbesondere tabuisierten, und deren konstruktive Lösung.
Ciao
Wolfgang Horn

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Über die Gruppe "Gesundes Leistungsklima schaffen"

  • Gegründet: 05.04.2012
  • Mitglieder: 26
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