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Gesundheit und ManagementGesundheit und Management

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Basis für den Erfolg der Unternehmen ist die körperliche und mentale Fitness der Mitarbeiter und des Management. Langfristig und nachhaltig!

Wie? Mehr Herz? Natürlich haben wir alle ein Herz und die meisten benutzen es auch, nicht nur organisch. Gemeint ist jedoch, dass wir oft keine ausgewogene Balance zwischen Herz und Verstand haben. Unser Bewusstsein und unsere Denkfähigkeit verführen uns meist dazu, unserem Gehirn mehr zu vertrauen und zeitweise sogar zu überlasten. Nicht selten drehen wir uns gedanklich im Kreis, können uns nicht entscheiden, wälzen Probleme, können jeglicher Sicht etwas abgewinnen oder diskutieren ohne Ende, um andere von unserer Sichtweise zu überzeugen. Wir denken und denken und denken und kommen irgendwann gar nicht mehr aus dieser Kopflastigkeit heraus.

Denken gibt uns Sicherheit, weil es klarer, greifbarer ist. Wir können mit anderen darüber sprechen, können Verhalten und Entscheidungen erklären oder nachvollziehen. Doch damit tappen wir gern in eine Falle. Denn irgendwo spüren wir, das was fehlt. Irgendwas fühlt sich nicht ganz rund an. Eine Ursache kann sein, dass wir in unserem Leben meist viel zu wenig Zugang zu unserem Unterbewusstsein und unserem Herz haben. Dort sind nämlich unsere feineren Sinne zu finden, und die sind nicht ganz so deutlich wahrnehmbar.

Es gibt Menschen, die tatsächlich ein Großteil ihres Lebens aus dem Bauch heraus leben. Nicht selten stoßen sie damit auf Unverständnis, weil das Argument „Ich fühle, dass es so richtig ist.“ kaum anerkannt wird. Interessanterweise sind diese Menschen oft glücklicher.

Wenn wir im Berufs- und Privatleben mehr lernen auch unser Herz in unser Verhalten, unsere Entscheidungen und unseren Umgang mit anderen mit einzubeziehen, verlassen wir zwar zeitweise gewohnte Pfade, die uns Sicherheit geben, doch wir arbeiten und leben wahrscheinlicher gesünder und zufriedener.

Hör' auf Dein Herz.

Wenn wir über das Herz sprechen, denken wir meist zuerst an unsere körperliche Gesundheit. Ist der Blutdruck normal, funktioniert das Herz-Kreislauf-System? Oder wir verknüpfen damit Romantik und Liebe. Manche Menschen assoziieren auch spirituelle Qualitäten mit dem Herz: Intuition, Weisheit, innere Führung oder höhere Intelligenz.

Tatsächlich steht das Herz für all das. Seit Beginn der Menschheit, über Kulturen hinweg, ist das Herz Symbol und Quelle für Gesundheit, Liebe und Führung.

Die alten Ägypter dachten, dass sich das Gewissen im Herzen befindet. Es konnte erzählen, ob man aus guten und reinen Motiven, selbstloser Liebe oder aus dunklen, destruktiven Impulsen handelte. Alle Sünden, die verübt wurden, wurden ihrer Meinung nach im Herzen gespeichert und machten dieses schwer. Nach dem Tod wurde das Herz des Verstorbenen gewogen. Und nur diejenigen, deren Herzen leichter war als eine Feder hatten Zugang zum Himmel.

Im Alten Testament wird das Herz als wichtigstes Sinnesorgan dargestellt. Mit der Außenwelt kann nur über das Herz erfolgreich Kontakt aufgenommen und kommuniziert werden. So wird Gott von König Salomo gebeten, dass er ihm ein „hörendes Herz“ geben möge, um zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Damit er das Volk klug leiten und angemessen über es richten könne. Noch heute verstehen wir unter einem salomonischen Urteil eine weise und gerechte Entscheidung.

Im alten Israel war das Herz sogar der Sitz der Vernunft und des Denkens. Wer verstehen, erkennen, wissen, urteilen und vernünftig entscheiden wollte, konnte das nur aus dem Herzen heraus. Das Herz war das zentrale Sinnesorgan für Fühlen, Denken und Wollen.

Die wissenschaftliche Sichtweise

Dann kam im 17. Jahrhundert die wissenschaftliche Revolution und man begann Geist und Körper zu trennen. Das Herz wurde nur noch als Muskel angesehen, als eine physische Pumpe, die Blut in unserem Körper bewegt, statt einem Organ, das in der Lage ist, Gefühle, Entscheidungen und Kommunikationsfähigkeit zu beeinflussen und zu lenken.

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