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Gewaltfreie Schule

"run & box": Programm für Gewaltfreie Schulen. Eine Initiative auf der Basis "Sport nach 1" von Never Walk Alone Nürnberg e.V.

Oliver Wilczek Schulbegleiter / Integrationshelfer Raum Hildesheim gesucht!
Schulbegleiter / Integrationshelfer gesucht!
Für ein achtjährigen jungen Menschen mit erhöhten Förderbedarf, suchen wir einen Schulbegleiter / Integrationshelfer für die Begleitung und Integration in den Schulalltag.
Als Begleiter, Beschützer und Wegweiser sind Sie hauptverantwortlich dafür einem kleinen Menschen von Morgens bis Mittags gut im täglichen Schulbetrieb zu begleiten!
Sie berichten regelmäßig an die Eltern und entwicklen gemeinsam mit den Eltern und Lehrern Ansätze um eine erfolgreiche und konfliklose Integration zu gewährleisten.
Sie können sich anbahnende Stresssituationen rechtzeitig erkennen und vermeiden?
Sie können Lösungsstrategien benennen und anwenden?
Sie besitzen Ruhe und Geduld auch in konfliktreichen Situationen?
Sie vermitteln Sicherheit und besitzen emotionale Stabilität?
Sie können liebevoll und konsequent Regeln vermiteln?
Sie sind Vermittler und Schlichter zwischen ihrem Schützling, Lehrern und Kindern?
Für diese Aufgabe benötigen Sie:
ausgeprägtes Einfühlungsvermögen
starke Nerven im Umgang mit verbalen und körperlichen Ausbrüchen
Erfahrungen und Verständnis im Umgang mit verhaltensauffäligen Kindern
sehr gute Beobachtung- und Auffassungsgabe
innere Ruhe und Gelassenheit
liebevolle Konsequenz
gute Kommunikationsfähigkeiten
bewertungsfreies Handeln und Denken
Profil des Kindes:
Hang zu Hochsensibilität
reflektiert
Angst- und Bindungsstörung
Aggressivität bei Stress (verbal und körperlich)
unterentwichkeltes Sozialverhalten im Umgang mit Kindern
starkes Bedüfnis an Aufmerksamkeit
schlechte Erfahrungen mit Einrichtungen wie Kindergarten / Schule
großes Entwicklungspotential
Anstellung: sozialversicherungspflichtig
Anstellung erfolgt über bundesweit renommierten Sozialdienst.
Einsatzzeit: vormittags (Mo. - Fr.)
Einsatzort: Hildesheim
Wenn Sie diese Herausforderung reizt. Sie zuverlässig, beständig und an einer Beschäftigung interessiert sind wo Sie über den Tellerrand hinaus schauen müssen,
Dann freuen wir uns über Ihren Anruf oder Email unter:
0157 / 582 73 156 oder owilczek12@gmail.com
Nur für XING Mitglieder sichtbar Stärkenorientierte Fallarbeit für Lehrkräfte u. Pädagogische Mitarbeiter*innen an Schulen
Lehrkräfte und päd. Mitarbeiter*innen empfinden sich bisweilen in der Rolle des hilflosen und ohnmächtigen Zuschauers, während sich ein junger Mensch durch Protest, Störung, Auflehnung oder Verweigerung dem schulischen Bildungsangebot entzieht. Auch wenn die Zahl dieser Schüler nicht groß ist, so fordern sie doch alle Betroffen und Beteiligten ungleich stärker heraus. Die schulische Ohnmacht korreliert bisweilen mit mangelndem elterlichen Einfluss. Klassische Disziplinierung scheitert an diesen Schülern regelmäßig, weil sie in der Regel zu kurz greift.
In diesem Werkstattseminar lernen die Teilnehmenden in einem ersten Schritt Modelle und Ideen kennen, wie angemessene Interventionen beschaffen sein müssen, die Lösungen ohne Verlierer erzeugen, zugleich aber ein Mindestmaß an Verbindlichkeit fordern. Nach dem Ansatz des „Gewaltlosen Widerstandes“ und der „Neuen Autorität“ (Omar/Schlippe) spielen neben individuellen Methoden wie dem bewussten Einsatz der Stimme, die körperliche Präsenz auch die Bildung pädagogischer Netzwerke eine entscheidende Rolle in der Rückgewinnung der auf Respekt und Achtung gründenden Autorität.
In einem zweiten Teil des Werkstattseminares soll dann der Fokus auf aktuellen Fällen aus dem pädagogischen Alltag der Teilnehmenden liegen: In Kleingruppen stellen die Teilnehmenden ihre Fälle vor und spielen diese gemeinsam durch, um Ursachen und Dynamiken der Störungen zu erkennen und zu erarbeiten, wie ein Ausstieg aus der scheinbar ausweglosen Situation gelingen kann. In gemeinsamen Fallbesprechungen werden die Schlüsse zur Diskussion gestellt, sodass für jeden Praxisfall neue Impulse und Ideen Ergebnis des Werkstattseminares sind.
Schwerpunkte des Seminares:
• Vermittlung der Grundprinzipien des systemisch-lösungsorientieren Ansatzes nach Insoo Kim Berg und Steve de Shazer
• Vorstellung des Modells des „gewaltlosen Widerstandes“ nach Haim Omer und Arist von Schlippe und der „Gewaltfreien Kommunikation“ (GFK) nach Marshall B. Rosenburg
• Methoden der Deeskalation und des Umgangs mit persönlicher Betroffenheit
• Vermittlung von Methoden zur Gestaltung eines gemeinsamen Lernprozesses, z.B. Treffen von Zielvereinbarungen, Übungen zur Förderung der Klassengemeinschaft und des kooperativen Handelns
• Vertiefendes Analysieren und Verstehen aktueller Fälle der Teilnehmenden
• Fallbesprechungen und Reflexion
Tanja Gellermann Hochsensible Kinder (er)leben und lernen anders!
Seit gut zwei Jahren treibt mich das Thema "Hochsensibilität bei Kindern und Jugendlichen" und die Auswirkungen, die diese etwas intensivere Art der Wahrnehmung und Reizverarbeitung auf Lern- und Sozialverhalten haben können an, das Thema Richtung Schule zu tragen. Zu meiner tiefen Freude wächst das Interesse von Lehrkräften beständig: Seit 2016 bin ich für rund zwei Duzend Veranstaltungen in Form von Vorträgen, Tagesworkshops oder Inhouseveranstaltungen im Rahmen von pädagogischen Tagen in Schulen oder von externen Veranstaltern eingeladen worden.
Die Rückmeldungen sind beflügelnd und hiermit meine ich nicht nur das direkte Feedback nach einer gelungenen Veranstaltung, sondern vor allem die Erfahrungen, die in der Praxis folgen.
Immer wieder berichten Teilnehmer*innen der Kurse wie sehr schon kleine Maßnahmen in der Klassenraumgestaltung, neue Blickwinkel auf Lern- und Wahrnehmungstypen sowie ein tieferes Verständnis über das Erleben und die Reizverarbeitung ihrer hochsensiblen Schüler*innen das Klassen- und Lernklima positiv verändern.
Und das allerwichtigste: Den Nutzen haben nicht ausschließlich die durchschnittlich 2-5 hochsensiblen Kinder einer Klasse (man geht davon aus, dass dieses Persönlichkeitsmerkmal 15 - 20 % der Bevölkerung betrifft), sondern es können alle profitieren. Die Wahrnehmungsfähigkeiten, die Hochsensibilität mit sich bringen, kreieren eine Art Frühwarnsystem, denn sie machen rechtzeitig zum Beispiel auf einen zu hohen Lärmpegel, schlechte Luftqualität oder sonstige Belastungen, die die Konzentrationsfähigkeit und Kreativität aller hemmen, aufmerksam. Ebenso wie ein ganzheitlicher und vor allem visueller Lehr- und Lernstil, aus dem hochsensible Kinder in besonderem Maße schöpfen, auch für einen Großteil der übrigen Klasse eine große Bereicherung darstellen kann.
Nach der Einladung beim Junglehrertag (der gerade am letzten Wochenende im Kongresszentrum der Westfalenhalle Dortmund mit mehr als 300 Teilnehmenden stattfand) einen Impulsvortrag über "Hochsensibilität bei Schülerinnen und Schülern" zu halten, freue ich mich nun auf die nächste große Herausforderung im Rahmen des deutschen Schulleiterkongresses im März 2019 in Düsseldorf.
https://www.deutscher-schulleiterkongress.de/programm/kongress-programm/vortrag/feinsinnige-seismographen/
Unter dem Titel "Feinsinnige Seismographen - die besonderen Fähigkeiten hochsensibler Kollegen verstehen und nutzen" hat das Thema seinen Platz im Veranstaltungsprogramm gefunden. In diesem Kontext wird das besondere Augenmerk dann aber nicht auf den Schüler*innen, sondern auf dem Kollegium liegen. Denn - gerade im Lehrer*innenberuf haben viele hochsensible Menschen ihre Berufung gefunden.
Wenn Sie mehr erfahren mögen, finden Sie weitere Informationen, Veranstaltungen, Links und Literaturtipps auf meiner Website http://www.mitbiss.com/hochsensibel.
Bei Interesse an Inhouseveranstaltungen für Ihr Team sprechen Sie mich gerne an 0251-6743661 oder mail@mitbiss.com.
Mit feingestimmten Grüßen
Tanja Gellermann
Constantin Weimar Ferien-Tipp für Jugendliche
Was passiert, wenn wir Jugendlichen den Raum geben sich auszuprobieren und ihre Grenzen zu erweitern?
Das finden wir diesen Sommer wieder in unserem Jugendcamp heraus.
Hier gibts ein Video und weitere Infos: http://www.constantinweimar.de/events/