GoBD Verfahrensdokumentation

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in der Fassung vom 28.11.2019: Diese Herausforderung positiv umsetzen: Betriebsprüfungssicherer werden, Steuerschätzungen vermeiden, Gewinnverbesserungen durch Rationalisierung erleben. Es lohnt sich!

Ziele dieser Gruppe

Keine Theorie!
Eine Gruppe von Steuerberatern hat es sich zum Ziel gesetzt, praxisnahe Schilderungen der Verfahrensabläufe bei Erstellung der Buchführung - sogenannte Prozessbeschreibungen - für steuerberatende Kanzleien und deren Mandanten zu erarbeiten und zur Verfügung zu stellen.
Wir werden täglich besser
Das Netzwerk der Kollegen, die unsere Mustervorlagen nutzen, wird immer größer. Anregungen, Hinweise und konstruktive Kritik führen laufend zu Verbesserungen unserer Mustervorlagen. Auch viele Hinweise aufgrund von Erfahrungen bei Betriebsprüfungen zeigen uns, was die Finanzverwaltung will und wie man bei Betriebsprüfungen unangenehme Überraschungen vermeiden kann. Hierdurch können Unternehmer und Berater aufholen. Denn die Anforderungen wurden in den GoBD bewusst ohne Einzelfallregelungen formuliert und die praktische Ausführung den Steuerpflichtigen zugewiesen (vergleiche GoBD Randziffer 6).
Weitere Informationen finden Sie hier: https://haessel-verfahrensdokumentation.shop

Verfahrensdokumentation nach GoBD

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Bitte Termin notieren!

Lange haben wir gezögert, nun ist es wohl sicher:

Der 150 COLLEGA-TAG kann am 03.12.2021 in München stattfinden.

Wie immer bieten wir Informationen zu IT und der digitalen Welt, aber auch zu betrieblichen Praxisthemen.

Schwerpunkte in ABC-Form:

Allgemeine Auftragsbedingungen (AAB, AGB),

Altersversorge (bAV),

Datenschutz,

Geldwäschegesetz,

Kanzleiverwaltung,

Portallösung zur Fachliteratur,

Steuerberatungsvertrag,

Verfahrensdokumentation.

Unser Mix aus kurzen Vorträgen und praxisnaher Vorstellung von Lösungen hat sich bewährt.

Am COLLEGA-TAG wird es nicht langweilig - das ist Informationsvermittlung pur!

Die offizielle Einladung wird in Kürze hier veröffentlicht.

12.10.2021

www.collega.de https://www.collega.de/images/collega/start-bild-ev.jpg

Ziele einer Außenprüfung

Durch moderne IT-Programme können Außenprüfer in kurzer Zeit die Buchführung eines Unternehmers untersuchen und hierbei geringste Fehler erkennen.

Das Ziel jeder Außenprüfung ist es, aufgrund von Fehlern Steuernachzahlungen zu generieren. Betriebsprüfungen und Kassen-Nachschauen werden mehr und mehr zu Systemprüfungen.

Die Prüfer des Finanzamtes sind zwar gesetzlich verpflichtet, "zugunsten wie zuungunsten des Steuerpflichtigen zu prüfen" (§ 199 Abs. 1 Abgabenordnung - AO -). Das "zuungunsten" überwiegt, wie sich aus den mehr als 10 Milliarden Euro Mehrsteuern jährlich aufgrund von Außenprüfungen ergibt.

Diese Steuernachzahlungen gehen zu Lasten des Ertrags des Unternehmers.

Durch die Erstellung einer Verfahrensdokumentation bereitet der Unternehmer sich auf eine Betriebsprüfung oder Kassen-Nachschau vor und kann damit Steuernachzahlungen vermeiden oder zumindest vermindern.

https://taxos-software.de/blog/ertrag-steigern-durch-die-erstellung-einer-verfahrensdokumentation

Hallo Herr Hässel, genauso läuft es bei uns tatsächlich in der Betriebsprüfung ab. Die Vorsysteme sind die neuen Püfungsschwerpunkte von Prüfern:innen. Durch die Erstellung einer VD werden Firmen insbesonders auf die internen Schwachpunkte aufmerksam - bevor das Finanzamt kommt.....
Hallo Herr Mohl, danke für Ihre Zustimmung aus berufener Feder. Ihnen ein schönes Wochenende! Beste Grüße Günter Hässel

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit Beschluss vom 08.07.2021 entschieden, dass die Festsetzung von Zinsen auf Steuernachzahlungen und Steuererstattungen nach § 233a AO seit 2014 mit Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG) unvereinbart ist.

Das BVerfG kam aber weiterhin zu dem Ergebnis, dass das bisherige Recht bis einschließlich 2018 weiter anwendbar bleibt. Es hat den Gesetzgeber verpflichtet, bis zum 31. Juli 2022 eine verfassungsgemäße Neuregelung zu treffen.

Nun hat das Bundesfinanzministerium (BMF) am 28.09.2021 ein Schreiben vom 17.09.2021 veröffentlicht, in dem es den Finanzämtern Anweisungen für die Abwicklung der zahlreichen offenen Verfahren erteilt. Das BMF hat das Schreiben vom 17.09.2021 auf seiner Homepage veröffentlicht: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2021-09-17-festsetzung-von-zinsen-nach-paragrafen-233a-bis-237-in-verbindung-mit-paragraf-238-absatz-1-satz-1-AO.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Man unterscheidet zwischen Lieferung von begünstigen Lebensmitteln (z.B. Straßenverkauf) und dem Verkauf, bei dem eine Dienstleistung überwiegt (z.B. klassischer Restaurantbetrieb). Nach § 12 Abs. 2 Nr. 15 ist für letztere befristet bis einschließlich 31.12.2022 der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden.

Bei einer Kassen-Nachschau und insbesondere bei einer nach Jahren stattfindenden Außenprüfung wird nach Fehlern gesucht.

Diese können bei ungenauer Handhabung der Umstellungstermine (01.07.2020, 01.01.2021, 01.01.2023) gegeben sein.

Aber auch die Unterscheidung von Lieferungen der begünstigten Speisen (Straßenverkauf) und Restaurantdienstleistungen birgt eine Reihe von Fehlerquellen.

Was ist mit Gutscheinen, die verkauft werden in einem Zeitraum, in dem ein anderer Steuersatz gilt als bei der Einlösung eines Gutscheins?

Da erscheint es ganz einfach, dass Getränke dem Regelsteuersatz unterliegen. Ausnahmen gibt es auch hier, zum Beispiel: Ein Milchmischgetränk mit mindestens 75% Kuhmilchanteil ist ein "Getränk", das in der Anlage 2 zum UStG aufgeführt wird. Eine Lieferung (Straßenverkauf) ist begünstigt. Der Verkauf im Rahmen einer Dienstleistung unterliegt dagegen der Regelsteuersatz, da Getränke im "bedienten" Umsatz nicht begünstigt sind.

Das alles muss geregelt werden, um Fehler zu vermeiden. Und es sollte in einer detaillierten Verfahrensdokumentation beschrieben werden, nach der bei einer späteren Außenprüfung gefragt werden wird. Selbst kleine Fehler können zu erheblichen Steuernachforderungen führen. Das ist insbesondere dann gegeben, wenn aus Art und Häufigkeit von Fehlern eine Veranlassung zu pauschalen Zuschätzungen abgeleitet wird.

Einzelheiten hierzu findet man in dem Blog von Günter Hässel https://taxos-software.de/blog/beweisvorsorge-fuer-die-naechste-steuerpruefung

>...für letztere befristet bis einschließlich 31.12.2011 der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden. Gemeint ist sicherlich statt der "2011": "Die Gewährung des ermäßigten Umsatzsteuersatz in Höhe von 7 Prozent für erbrachte Restaurant-und Verpflegungsdienstleistungen mit Ausnahme der Abgabe von Getränken wird über den 30. Juni 2021 hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 verlängert." (https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Gesetzestexte/Gesetze_Gesetzesvorhaben/Abteilungen/Abteilung_IV/19_Legislaturperiode/Gesetze_Verordnungen/2021-03-17-Drittes-Corona-Steuerhilfegesetz/0-Gesetz.html) Beste Grüße Ulrich Schmidt
Danke für den Hinweis! Beste Grüße Günter Hässel
Ziele dieser Gruppe

Keine Theorie!
Eine Gruppe von Steuerberatern hat es sich zum Ziel gesetzt, praxisnahe Schilderungen der Verfahrensabläufe bei Erstellung der Buchführung - sogenannte Prozessbeschreibungen - für steuerberatende Kanzleien und deren Mandanten zu erarbeiten und zur Verfügung zu stellen.
Wir werden täglich besser
Das Netzwerk der Kollegen, die unsere Mustervorlagen nutzen, wird immer größer. Anregungen, Hinweise und konstruktive Kritik führen laufend zu Verbesserungen unserer Mustervorlagen. Auch viele Hinweise aufgrund von Erfahrungen bei Betriebsprüfungen zeigen uns, was die Finanzverwaltung will und wie man bei Betriebsprüfungen unangenehme Überraschungen vermeiden kann. Hierdurch können Unternehmer und Berater aufholen. Denn die Anforderungen wurden in den GoBD bewusst ohne Einzelfallregelungen formuliert und die praktische Ausführung den Steuerpflichtigen zugewiesen (vergleiche GoBD Randziffer 6).
Weitere Informationen finden Sie hier: https://haessel-verfahrensdokumentation.shop

Verfahrensdokumentation nach GoBD

Das verlangt die Finanzverwaltung:
Es "muss für jedes DV-System eine übersichtlich gegliederte Verfahrensdokumentation vorhanden sein, aus der Inhalt, Aufbau und Ergebnisse des DV-Verfahrens vollständig und schlüssig ersichtlich sind."1)
"Soweit eine fehlende oder ungenügende Verfahrensdokumentation die Nachvollziehbarkeit und Nachprüfbarkeit nicht beeinträchtigt, liegt keine formeller Mangel mit sachlichem Gewischt vor, der zum Verwerfen der Buchführung führen kann."2)

1) Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugrigg (GoBD), Randziffer (Rz) 151
2) Rz 155
3) Link zu GoBD: https://haessel-verfahrensdokumentation.services/gobd

Impressum der Gruppe GoBD Verfahrensdokumentation

Verantwortlich im Sinne des Telemediengesetzes: Günter Hässel
Kontaktadresse:
COLLEGA Verband für EDV und Kanzleiorganisation für Angehörige der steuer- und rechtsberatenden sowie wirtschaftsprüfenden Berufe e.V., Holzhäuseln 37, 84172 Buch am Erlbach
Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Landshut Nummer VR 1077
Telefon: 08709/92230
Fax: 08709/922333
E-Mail: info@collega.de
Internet: www.collega.de
Das Impressum finden Sie bei https://www.collega.de/impressum
Die Datenschutzerklärung finden Sie bei https://www.collega.de/datenschutzerklaerung