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Gründenker-Club - Nachhaltigkeit, CSR, Werte & Zukunft neu gedacht

Initiative für Corporate Social Responsibility, Gesundheit, Fair Trade, Green IT und Clean Energy der Öko-Pioniere unter www.gründenker.de

Ernst Holzmann Zum Tag der Erde: Über die Sintflut, einen Orkan und den Regenbogen
Der Tag der Erde (engl. Earth Day) findet seit 1970 jährlich weltweit am 22. April statt. Mit dem Ziel, die Wertschätzung der Umwelt zu stärken und das Konsumverhalten zu überdenken.
In diesem Jahr steht dieser Tag unter dem Motto "Nachhaltige Mobilität hat Zukunft".
Passend dazu fielen mir meine Erlebnisse von einer Fahrt im letzten Herbst ein. Als es um unsere Erde, Noah, den Orkan Herwart und um unsere Zukunft ging.
Und am Schluss um ein Zeichen, welches wir wieder dringend bräuchten...
Ernst Holzmann
Vor ungefähr vierzig Jahren war ich ebenfalls auf der Strasse. Um gegen Atomkraftwerke und die Stationierung von Atomwaffen in unserem Land zu demonstrieren.
Seit vier Jahren bin ich wieder "unterwegs", diesmal um gegen Rassismus, Nationalismus und wieder gegen die Zerstörung unserer Umwelt zu protestieren. Und ich bekomme immer mehr "Gesellschaft" von jungen Menschen, die immer mehr verstehen, dass sie um ihre Zukunft kämpfen müssen.
Und ich kann nur hoffen, dass ihr Kampf erfolgreich sein wird. Oder wie Herbert Grönemeyer richtigerweise in seinem Song fordert: Gebt den Kindern das Kommando... :-))
Gabriel Fehrenbach Mach Selbst!
Die Kraft des eigenständigen Denkens wird unterschätzt. Weshalb? Weil wir oft gar nicht wissen, wie gut wir wirklich denken können. Denn wir erlauben uns selten, über die ersten, konventionellen und schon so oft gedachten Gedanken hinauszugehen.
Wenn es aber darum geht, Menschen ins eigenständige Handeln zu bringen, dann ist ihr Denken ein hervorragender Schlüssel dazu. Wenn wir ihnen einen Raum bieten, in dem sie sich im Denken selbst erkunden können, erwächst in ihnen Kraft und Durchsetzungsfähigkeit - denn sie handeln aus sich selbst heraus.
Das Thinking Environment® ist eine der wirksamsten Methoden, Menschen ins eigenständige Denken und Handeln zu bringen. Überall dort, wo Menschen allein oder in Teams Entscheidungen treffen, Probleme lösen und Veränderungen anstoßen, schafft dieser Ansatz langfristige und wirksame Lösungen. Mit dem Thinking Environment® hat die US-amerikanische Kommunikationsexpertin Nancy Kline uns eine Reihe sehr simpler, aber sehr effektiver und vielseitig einsetzbarer Tools zur Verfügung gestellt. Es ist damit eine perfekte Unterstützung für Trainerinnen und Berater, die lösungsorientiert arbeiten.
„Mach selbst!“ ist ein vergnüglicher, mitreißender Tagesworkshop, bei dem Sie persönlich die erstaunliche Wirksamkeit des Thinking Environment® erfahren. Sie sehen, wie Sie damit herausragendes Denken fördern und die Menschen, die Sie begleiten, zu eigenständigem Handeln bringen, egal ob im Ein-zu-Eins oder in der Arbeit mit großen Gruppen.
Termine:
22.03.2019 in Köln
11.10.2019 in München
Ernst Holzmann Gebt den Menschen wieder ihre Würde zurück!
Nehmen die Unternehmer und Unternehmen ihre Verantwortung noch wahr?
Sie können nämlich mit ihrem Handeln massgeblich das menschenwürdige Leben nicht nur ihrer eigenen Mitarbeiter*innen beeinflussen. Sie können und müssen sich entscheiden, ob sie bereit sind, sich als gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft zu sehen und im Rahmen der immer noch geltenden „Sozialen Marktwirtschaft“ persönliche Verantwortung für den Zusammenhalt dieser Gesellschaft übernehmen.
Oder, ob sie sich nur verpflichtet fühlen, das Kapital – ihr eigenes oder das der Eigentümer – zu mehren, koste es, was es wolle. Diese Unternehmen und Unternehmer haben es in ihrer Hand, für eine „anständige“ Arbeit auch den dafür gerechtfertigten Lohn zu bezahlen. Mit den Beschäftigten „anständig“ umzugehen und sie eben nicht als billige Arbeitskräfte auszubeuten.
Oder bei der Gier nach noch mehr eigenem Gewinn, diejenigen rücksichtslos austauschen oder nach Hause schicken, die für diesen Gewinn ursprünglich gesorgt haben, aber plötzlich nicht mehr gebraucht werden. Am besten, verantwortungsvolle, kluge Unternehmer erinnern sich bei ihren Entscheidungen einfach an die Erkenntnis von Robert Bosch:
Gloria Austin Green Energy for a Sustainable Future
Green energy is the form of energy derived from clean sources such as solar photovoltaic, hydropower, wind energy, bio-fuels and geothermal and producing minimal pollution. Green energy includes sources of energy from sun, hydro, wind, geothermal, and biofuel. Green certificates, green tags, and tradable renewable certificates are few of the green energy certificates to promote a widespread application of green energy and reduces the dependency on fossil fuel resources coupled with diminishing the environmental hazards. With the upsurge of smart cities in emerging economies, the demand in the green energy market is anticipated to grow at a high CAGR over the forecast period.
Rising investments in technology, continuous R&D activities, supportive regulatory frameworks, growing awareness and energy security issues coupled with environmental concerns are fuelling the growth in demand for clean and green energy. With energy prices spiraling out of control, many organizations are searching for ways to reduce and control energy costs. Rising trend of green energy implementation fosters a great deal of interest to various global players. Wind power source has been anticipated to be the fastest growing alternative energy segment owing to attractive cost structure as compared to other alternative energy and distributed generation solutions, such as cogeneration and solar power.
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Hydroelectric power segment has been anticipated to dominate green energy industry owing to large pre-installed base capacity. Solar PV is projected to be the fastest growing renewable source of energy, in terms of revenue. Demand for solar PV is expected to grow owing to increased efficiency and declining costs. The global market for solar PV inverters has been expected to have a steady growth in terms of revenue despite rise in PV inverter shipments as average selling prices is estimated to stabilize over the forecast period. Residential sector has been expected to be the fastest emerging end-user segment in terms of green energy consumption over the forecast period. Significant growth in residential photovoltaic installations has been witnesses owing to rising rational net metering policies and attractive cost economics. Furthermore, green energy sector growth in the commercial sector is predicted to rise due to compliance requirements and strict government regulations.For More Information : http://bit.ly/2QVoDfC
Rebecca Türkis Jetzt umsteuern in Richtung nachhaltige Gesellschaft!
Das Zeitfenster schließt sich. Der Zeitraum, in dem wir eine nachhaltige Umgestaltung unserer Gesellschaft – die Große Transformation – vollziehen können, wird immer kleiner. Dann bleibt die Frage „by design or by disaster? Schaffen wir den planvollen Übergang in eine sozial-ökologisch gestaltete, freiheitliche gesellschaftliche Ordnung oder kommt es zu Krisen und Konflikten, die radikales Umsteuern erfordern oder sogar im Chaos und einer Diktatur enden? Können wir die Ökonomisierung aller Lebensbereiche eindämmen und ein lebenswertes Umfeld für alle schaffen oder wird der Turbokapitalismus mit ganz wenigen Privilegierten den sozialen und ökologischen Raubbau ohne Rücksicht auf Verluste bis zum Kollaps vorantreiben?
Mächtige Wirtschaftsinteressen blockieren die Transition. Ein trauriges Beispiel ist das Reißen der Klimaziele für 2020 in Deutschland. Denn je weiter wir wirkungsvolle Maßnahmen in die Zukunft verschieben, desto radikaler und innerhalb einer viel kürzeren Zeitspanne wird ein Umsteuern erfolgen müssen.
In Politik und Wirtschaft muss sich endlich etwas bewegen! Aber wie bekommen wir den Wandel in Gang? Was kann ich - das kleine Rädchen in der großen Maschinerie unserer Gesellschaft - tun? Wie kann ich Wirksamkeit entfalten? Hier einige wenige, leicht umsetzbare Handlungsansätze, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die zeigen: was für mich gut ist, ist oft auch gut für den Planeten und meine Mitwelt.
1. Kopf entmüllen
Befreien Sie sich von Werbung und sozialem Vergleich. Beschäftigen Sie sich mit Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Veränderung. Besuchen Sie Vorträge, schauen Dokus und lesen Bücher. Denken Sie selbst, anstatt sich denken zu lassen. Erstellen Sie Ihren inneren Wertekompass und entwickeln alternative Handlungsmöglichkeiten.
2. Essen Sie die Welt gesund
Ein ganz großer Hebel ist die Ernährung: für Ihre Gesundheit, das Klima, die Agrarwende und das Tierwohl. Essen Sie möglichst pflanzlich, bio, regional, saisonal, unverarbeitet und unverpackt. Boykottieren Sie die großen Lebensmittelmonopolisten und erschließen direkte Bezugswege wie Abokisten, Hofläden, SoLaWis, Gemeinschaftsgärten und Einkaufsgenossenschaften. Allein 15%-20% des persönlichen CO2-Abdrucks hängen mit dem Ernährungsverhalten zusammen, so dass hier ein großes Einsparpotenzial besteht.
3. Aktiv werden und verbinden
Klingt alles ganz einfach und gelingt doch nur, wenn wir uns vernetzen und gegenseitig bestärken. Tun Sie Gutes und sprechen darüber. Erfahren Sie, dass Sie nicht allein sind, sondern viele Menschen die gleichen Hoffnungen haben wie Sie. Suchen Sie Handlungsspielräume in Ihrem direkten Umfeld: am Arbeitsplatz, in der Schule, der Nachbarschaft, der Kommune, einem Verband oder einer Partei. Bestimmen Sie Ihr Herzensthema und suchen sich Gleichgesinnte, egal ob im Repairafé, einer Tauschbörse, einem Gemeinschaftsgarten oder einer SoLaWi, einem Carsharing-Verein, einer Energiegenossenschaft, der lokale Attac- oder Gemeinwohlökonomiegruppe oder beim Foodsharing. Gehen Sie auf Demos, Konzerte und Veranstaltungen. Feiern Sie das Leben! Beteiligen Sie sich an Petitionen und bauen Druck auf Politik und Unternehmen auf.
4. Pflegen Sie Minimalismus
Was wäre, wenn cool ist, wer wenig hat und braucht? Wer sich vom Shoppen befreit und tauscht, schenkt, leiht, teilt, repariert, selber macht und den Wohnraum reduziert. Das schont nicht nur das Portemonnaie und Ressourcen, sondern schenkt Zeitsouveränität, soziale Beziehungen, Selbstwirksamkeit und beugt Verlust- und Abstiegsängsten vor. Weniger Konsum bedeutet auch weniger Druck auf den Lohnerwerb und somit die Möglichkeit zur Arbeitszeitreduktion oder gar Umorientierung zum Job mit Sinn.
5. Entschleunigen
Paradoxerweise führt die gesteigerte Verfügbarkeit von Mobilität nicht zu einem Zeitgewinn, sondern zu einer stetigen Ausweitung des Radius. Mal eben schnell 50km zur Arbeit oder zum Shoppen pendeln verursacht Stau, Stress, Klimagase und Schadstoffe sowie Lebenszeitverlust. Was wäre, wenn ich durch die intelligente Nutzung von Füßen, Rad, ÖPNV und Sharing-Angeboten mehr in Bewegung komme, Stress abbaue, Regionale Anbieter unterstütze und an Lebenszeit und -qualität gewinne? Bleiben Sie auf dem Boden und boykottieren die Vielfliegerei.
6. Entziehen Sie dem Turbokapitalismus Ihr Geld
In Deutschland gibt es mehrere nachhaltige Banken und Anlagefonds, die volle Transparenz praktizieren und Ihr Geld nicht in Waffen, Pestizide, Kohle oder Atomenergie stecken, sondern aktiv nachhaltige Projekte unterstützen. Ein Wechsel bedeutet einen einmaligen überschaubaren Aufwand mit einer anhaltenden Wirkung durch die Umleitung von Geldströmen.
7. Werden Sie Teil der Energiewende
Suchen Sie einen Anbieter, der keinerlei Verbindung zu Kohle- oder Atomstrom hat. Wenn Sie die Möglichkeit haben, nutzen Sie die Möglichkeiten regenerative Energie selbst zu erzeugen. Werden Sie Teil einer Energiegenossenschaft.
Elke Böckstiegel
Ja, aktiv werden klingt leichter als gedacht. Das Schwierige daran ist, dass wir mit einem Mindset handeln wollen, dass zu dem oben beschriebenen Handeln nicht passt. Denn jetzt geht es darum, sich mit seinem Umfeld empathisch zu verbinden und hieraus möglichst stimmige Lösungen zu finden. Erste Schritte, hinter die ich Kraft bekomme, mit denen ich mich nicht überfordere (z.B. weil ich ja eigentlich sofort die ganze Welt retten möchte). Die Beschreibung eines freiheitlichen Mindsets, mit dem dies gelingen kann findet sich hier:
https://www.harmoniamanifest.net/home.html

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