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Andreas Lutz VGSD-Vorschläge angenommen: GKV-Mindestbeitrag wird von 423 auf 188 Euro pro Monat (– 56 Prozent) sinken!
Liebes Gruppenmitglied,
gestern hat der Bundestag das GKV-Versichertenentlastungsgesetz beschlossen. Und wir haben sogar noch etwas mehr erreicht, als wir zu hoffen wagten:
In einer von 16 weiteren Verbänden mitgezeichneten Stellungnahme zum Gesetzesentwurf hatten wir zwei pragmatische Vorschläge gemacht und am Montag letzter Woche im Bundestag erläutert:
1) Die Mindestbemessungsgrenze nicht nur von 2.284 auf 1.142 Euro zu halbieren, sondern auf 1.015 Euro, um damit künftig auf die bürokratische Unterscheidung zwischen haupt- und nebenberuflicher Selbstständigkeit verzichten zu können. Dadurch sinkt zum Jahreswechsel der Mindestbeitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung nicht nur von 423 Euro auf 211, sondern sogar auf 188 Euro. Das ist eine Beitragsreduzierung um 56 Prozent bei zugleich deutlich weniger Bürokratie!
2) Die skandalöse Regelung abzuschaffen, dass Selbstständigen bei Bezug von Krankengeld (ab der 7. Krankheitswoche) und bei Bezug von Eltern- und Mutterschaftsgeld ein Beitrag auf die Differenz zwischen tatsächlichem und fiktivem Mindesteinkommen abgezogen wird (plusminus berichtete darüber).
Der Gesundheitsausschuss hat unsere beiden Vorschläge angenommen und dem Bundestag die Zustimmung empfohlen. Diese erfolgte gestern Nachmittag.
Wir haben damit sogar noch etwas mehr als die Halbierung der Mindestbeiträge erreicht und eine bisher bestehende, u.E. skandalöse Regelung abstellen können, die schwangere und schwerkranke Selbstständige in einer für sie besonders schwierigen Situation überraschte.
Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung auf die von uns geforderte faire, einkommensabhängige und mit Angestellten vergleichbare Beitragsbemessung, für die wir natürlich weiter kämpfen werden.

>Zum ausführlichen Beitrag inkl. Video: https://www.vgsd.de/?p=27778
Ich wünsche dir ein erholsames Wochenende.
Beste Grüße
Andreas Lutz
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Michael Schenkel Kennen Sie Anforderungen mit Verfallsdatum?
Kennen Sie das Gefühl, wenn der Berg an Anforderungen wächst und wächst? Wenn Kunden und Interessenten, das Produktmanagement, der Vertrieb oder das Marketing immer neue Anforderungen zu Produkten und Services äußern und die Menge zu groß wird? Es ist einfach nicht zu schaffen. Es sind zu viele Anforderungen. Doch wie können Sie Anforderungen reduzieren oder eliminieren? Könnten Anforderungen mit Verfallsdatum helfen? Unter https://t2informatik.de/blog/softwareentwicklung/anforderungen-eliminieren/ finden Sie meine Gedanken zum Thema.
Über Erfahrungen und Meinungen würde ich mich sehr freuen.
Sonnige Grüße aus Berlin
Michael Schenkel
Michael Schenkel Ralf Zschemisch
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Nur für XING Mitglieder sichtbar Geschäftsräume für Existenzgründer
Jörg Lenau
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Ulrich Horender Der Schwertweg - Ein Weg zum Wesentlichen hin
Liebe Gruppenmitglieder,
herzlichen Dank für die Aufnahme in die Xing-Gruppe.
Ich bin ganz neu in der Welt der Selbstständigkeit. Als ich vor 8 Jahren mit der Schwertarbeit begonnen habe, war noch nicht absehbar, dass ich den Schritt mutig und entschieden gehe - und mich selbstständig mache. Es gab Menschen, die mir das allerdings schon damals prophezeiten.
Das Schwertweg ist ein Weg zum Wesentlichen hin. Wer das Schwert in die Hand nimmt, übernimmt die Verantwortung für sein Handeln, sein Tun, für seine Gedanken und Emotionen. Wer das Schwert führt lernt EntScheidungen zu treffen, Grenzen zu setzen, seinen Raum zu wahren und Täuschungen zu zerschneiden. Wer das Schwert im Herzen trägt entwickelt eine aufrichtige Haltung, die Entschiedenheit und den Mut sich dem Leben zu öffnen und seiner wahren Bestimmung zu folgen.
Die Arbeit mit dem Schwert ist ein gutes , besonderes und eindrückliches Instrument in der Begleitung von Menschen, in der Teamentwicklung und im Führungscoaching.
mensch-werde-wesentlich.de
Ich freue mich auf den Austausch, die Begegnungen und die Berührungen.
Grüße aus dem Herzen
Ulrich Hroender
Oliver Dreber Ursula Hock Ralf Zschemisch Carsten Schulz
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Roland Gelzleichter
Das behauptet zumindest die Lebensmittelindustrie, deren Produkte Fette als Geschmacksträger verwendet. Und es kommt immer auf die Dosierung an. Ich kenne keinen, der von einem Glas Rotwein täglich bedroht ist, eine Leberzirrhose zu erleiden, obwohl Alk ja so gesundheitsschädigend ist. Wer seinen Geist, insbesondere den GMV, benutzt, braucht kein Schwert, zumindest solange nicht, wie seine Gegner auch darauf verzichten.
Andreas Lutz Wie der SPIEGEL Scheinselbstständigkeit definiert…
SPIEGEL online hat heute in dem Aufmacher-Beitrag „Strafanzeige gegen Ursula von der Leyen“ Scheinselbstständigkeit auf ganz neue Art und Weise definiert:
„Als scheinselbstständig bezeichnet man Personen, die zwar als selbstständige Unternehmer auftreten, aber nur einen Auftraggeber haben. Wird dies festgestellt, muss der Auftraggeber die entsprechenden Sozialleistungen für den Arbeitnehmer nachzahlen. Wird ein Vorsatz nachgewiesen, kann der Arbeitgeber juristisch belangt werden.“
Leider trägt die populäre Nachrichtenseite damit zur ohnehin bestehenden Begriffsverwirrung weiter bei. Wir haben den zuständigen Redakteur Matthias Gebauer angeschrieben und zu seiner Definition folgende Hinweise gegeben:
- Selbstständige Unternehmer, die nur für einen Auftraggeber arbeiten (oder mehr als 5/6 ihres Jahresumsatzes mit einem Auftraggeber machen) nennt man „arbeitnehmerähnlich Selbstständige“. Wird dies festgestellt und liegt kein Befreiungstatbestand vor, sind sie rentenversicherungspflichtig, d.h. sie selbst müssen für das laufende und die letzten vier Jahre Rentenversicherungsbeiträge nachzahlen. Hinzu kommen Verzugszinsen von 12% p.a. Der Auftraggeber hat damit nichts zu tun.
- Scheinselbstständigkeit liegt dagegen vor, wenn ein Auftragnehmer in betriebliche Abläufe des Auftraggebers eingebunden ist und weisungsgebunden arbeitet. Zur Konkretisierung haben die Deutsche Rentenversicherung sowie die Sozialgerichte detaillierte Kriterien entwickelt (die aber leider der heutigen Arbeitswelt nicht mehr gerecht werden).
- Scheinselbstständigkeit ist zudem keine Eigenschaft einer Person, sondern immer nur eines Auftragsverhältnisses (vgl. z.B. Wikipedia-Eintrag).
- Konsequenz der Feststellung von Scheinselbstständigkeit ist (das schreiben Sie richtig), dass der Auftraggeber Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil der Sozialversicherungsbeiträge nachzuentrichten hat, wiederum mit hohen Verzugszinsen.
- Wird ein Vorsatz nachgewiesen, hat dies die Konsequenz, dass die die Beitragsnachforderungen statt nach vier Jahren erst nach 30 Jahren verjähren. Das führt bei lange bestehenden Auftragsbeziehungen natürlich zu sehr hohen Nachforderungen. Außerdem kann es dann zu strafrechtlichen Kosequenzen für den Auftraggeber kommen. (Ist es das, was Sie mit „juristischen Konsequenzen“ meinen?)
- In den allermeisten Fällen beschäftigt sich nicht die Justiz im Rahmen einer Anzeige mit diesen Themen. Vielmehr können Auftraggeber oder Auftragnehmer ein Statusfeststellungsverfahren (dann „Antragsverfahren“ genannt) bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen.
Meinen Leserbrief habe ich wie folgt beschlossen:
„Ich würde mir vom SPIEGEL sehr wünschen, dass er sich mit dem Thema Scheinselbstständigkeit eingehender und faktenbasiert beschäftigt. Leider besteht dazu in der Öffentlichkeit nur ein gefährliches Halbwissen.
Die Art und Weise wie die aktuelle Rechtslage zu diesem Thema von der DRV umgesetzt wird, ist nach Meinung von mit dem Thema befassten Juristen und Berufsverbänden skandalös, weil es dazu führt, dass massenhaft Aufträge ins Ausland verlagert werden (müssen). Ich würde mir sehr wünschen, dass Sie dieses Thema aufgreifen. Natürlich stehe ich gerne als Gesprächspartner zur Verfügung und/oder vermittle andere Experten. Das Thema ist für die Betroffenen so schlimm, dass wir jetzt angefangen haben, dazu Selbsthilfegruppen einzurichten.“
Die Aufzählungspunkte von oben habe ich auch als Kommentar Nr. 169 unter dem Artikel gepostet. Ihr seid herzlich eingeladen, dort auch selbst einen Kommentar abzugeben.
Ralf Sowa Jörg Lenau Andreas Niehof
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Andreas Niehof


>>... also können die Steuerberater auch zu mir kommen.

>Das hätten die vor 20 Jahren tun sollen. Vermutlich wäre das Thema dann nicht in das heutige Volumen eskaliert.
>M. E. war die damalige Gesetzeslage (Renten- wie Steuerrecht) eindeutig, auch sehr verständlich in den Gesetzen beschrieben. (Und dem entsprechend, was Oliver oben lebt, beschreibt, kritisiert.) Nur wurde es zunehmend missachtet mit der Folge, dass es längst so viele Verstöße gibt, dass die nicht mehr geahndet werden können.
Die Gesetzeslage ist eigentlich sehr eindeutig, ein Scheinselbstständiger kann sich doch freuen, er bekommt Rentenpunkte die er nicht zahlen muss, Krankenversicherung bekommt er bezahlt und wenn er das ein bisschen geschickt anstellt, kann er auch bei Gericht im Rahmen einer Kündigungsabwehrklage noch einiges erreichen. Die meisten Unternehmen kalkulieren das erwischt werden mit ein, ich kenne zwei Unternehmen im Bereich Qualitätssicherung, die bekommen alle 4 Jahre einen auf den Deckel. Für die ist es aber günstiger alle 4 Jahre diverse Prozesse zu führen als Mitarbeiter einzustellen.
Der einzige der verliert ist der "arbeitnehmeränlich Selbstständige", der darf alles selber zahlen und das mit einem Hungerlohn.
Ich bin dafür die Gesetzte so zu ändern das es nur noch Scheinselbstständige gibt und keine arbeitnehmerähnlich Selbstständigen mehr. Gleichzeitig die Impat und Expat Regelungen verschärfen und das Thema ist vom Tisch.
Ursula Hock Anfang
Guten Tag an alle in dieser informativen Gruppe!
Auf dem Weg in die Selbständigkeit habe ich zwar noch kaum fachliche Erfahrungen zu bieten -die hoffe ich hier zu finden-, aber ich einen gesunden Menschenverstand, verfüge über Empathie, Phantasie und Humor.
Ich freue mich, hier viele interessante, bunte, wissende, klare, offene... Menschen kennen zu lernen.
Einen erfolgreichen Freitag und ein tolles Wochenende,
Ursula (Hock)

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Über die Gruppe "Gründer & Selbstständige - XING Ambassador Community"

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