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Andreas Lutz VGSD-News 18.06: Allensbach-Studie zu Altersvorsorge – Faire Bedingungen auf Internet-Plattformen – Leiharbeit besser als Festanstellung
Liebes Gruppenmitglied,
wo sich die Vorstellungen von Politikern immer weiter von der Wirklichkeit entfernen, können Studien hilfreich sein, um das Offensichtliche zu verdeutlichen: Soloselbstständige IT-Freelancer sind NICHT das neue Prekariat. Vielmehr sind sie für die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Auftraggeber unverzichtbar, werden gut bezahlt und sorgen vorbildlich für ihr Alter vor – wie nun eine Allensbach-Studie belegt.
Um dies festzustellen, hätte es eigentlich genügt, einen VGSD-Stammtisch zu besuchen. Dabei hätte sich dann gezeigt, dass die Solo-Selbstständigen – ganz unabhängig von ihrem beruflichen Schwerpunkt – für ihre Auftraggeber wichtige Aufgaben übernehmen, Know-how und innovative Impulse einbringen und sich – auch wenn nicht alle so viel verdienen wie in der IT – um eine bestmögliche Altersvorsorge bemühen.
Weitere Themen in diesen VGSD-News: Wie man mächtige Internet-Plattformen zu fairem Verhalten gegenüber ihren selbstständigen Nutzern bewegen kann. Was sich zum Thema Abmahn-Missbrauch getan hat. Worüber sich Bonhoff-Preisträger Danieli so sehr ärgert. Wie wir vbw-Veranstaltungen zum Lobbying für Selbstständige nutzen. Warum selbst Leiharbeit unter Umständen besser ist als eine Festanstellung. Und warum Arbeitgeber durch das Werkvertragsgesetz ihre Berufsfreiheit gefährdet sehen.
Zum vollständigen Newsletter (hier aus Platzgründen nur gekürzte Version):
https://www.vgsd.de/?p=26982
Herzliche Grüße und viel Spaß beim Lesen unserer News!
Andreas Lutz
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1. Allensbach-Studie widerlegt den Mythos von Altersarmut bei solo-selbstständigen IT-Freelancern
Im Dezember letzten Jahres hat Martin Schulz (SPD) Programmierer und Prekariat gleichgesetzt. Paketboten, IT-Freelancer und Uber-Fahrer, das seien die finanziell gefährdeten Selbstständigen von heute. Dies wollten die IT-Auftraggeber nicht auf sich sitzen lassen und haben beim Allensbach-Institut eine Studie zu Einkommensverhältnissen und Altersvorsorge von Solo-Selbstständigen in ihrer Branche beauftragt. Das Ergebnis: Die Befragten sind nicht nur mit ihrem Verdienst sehr zufrieden, sondern sie sorgen auch vorbildlich für ihr Alter vor. 82% haben z.B. einen Anspruch auf gesetzliche Rente, der im Schnitt fast 22 Jahren Durchschnittsbeitrag entspricht. Fast 60% wohnt in Eigentum, ein Drittel ist selbst Vermieter. Die Studie gibt viele weitere interessante Einblicke, z.B. dass die befragten Frauen in der Männerdomäne IT mehr verdienen als ihre männlichen Kollegen.
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2. Faire Bedingungen für kleine Unternehmen auf mächtigen Internet-Plattformen – wie geht das?
Für viele Selbstständige sind Internet-Plattformen, Buchungs- und Suchmaschinen sowie soziale Netzwerke inzwischen ein wichtiger Vertriebs- und Marketingkanal. Mit ihrer Macht gehen die Plattformen nicht immer zimperlich um: Sie verändern wichtige Spielregeln von einem Tag auf den anderen, sperren Anbieter ohne nachvollziehbare Begründung aus, ranken Anbieter nach undurchsichtigen Kriterien, erschweren den direkten Kundenkontakt oder treten mit ihren Profi-Nutzern und -Händlern selbst in Konkurrenz, wo ihnen das lohnend erscheint. Auf einer Fachveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten Experten darüber, wie künftig eine fairere Zusammenarbeit sicher gestellt werden könnte ohne Innovationen zu verhindern. Ein Schwerpunkt lag auf den Plänen für eine EU-Verordnung. Wir berichten ausführlich.
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3. Abmahnmissbrauch-Update: 5% der Digitalunternehmen bereits wegen DSGVO abgemahnt
Noch keine zwei Monate ist die DSGVO in Kraft und schon haben 5% der Digitalunternehmen eine Abmahnung wegen DSGVO-Verstößen erhalten. Weitere 23% rechnen fest mit dem Erhalt einer solchen. Chronologisch haben wir die Ereignisse nachgezeichnet, die zu Vera Dietrichs Petition gegen den Abmahnmissbrauch geführt haben und halten euch mit Updates darüber auf dem Laufenden, was sich seitdem zu diesem Thema getan hat. Und das ist eine ganze Menge…
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4. Im Gespräch mit Bonhoff-Preisträger Marcello Danieli / jetzt mit Video der Preisverleihung
Im letzten Newsletter haben wir über die Verleihung des Werner-Bonhoff-Preises an Marcello Danieli berichtet. Zwischenzeitlich haben wir ein spannendes Interview mit ihm geführt. Er verrät, wie sein Unternehmen in zehn Jahren von elf auf hundert Mitarbeiter gewachsen ist. Entsprechend viel Erfahrung hat er mit der Mitarbeitersuche und -auswahl. Die besten Mitarbeiter seien solche, die man selbst ausgebildet habe. Deshalb ärgert er sich auch so, dass das Landratsamt Neu-Ulm immer neue Einwände fand, als er versuchte, Geflüchtete als Azubis einzustellen. Dabei sei es praktisch unmöglich, für körperlich anstrengende Tätigkeiten in Deutschland Lehrlinge zu finden. Empfehlenswert ist auch ein Blick in das Video von der Preisverleihung, das jetzt online ist.
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5. Politischer Dialog in Berlin und in München – Beispiele für die Lobbying-Möglichkeiten durch die Mitgliedschaft in der vbw
Ein Abendessen mit 35 Bundestagsabgeordneten, Fragerunden im Stundentakt mit hochrangigen Politikern aller Parteien im Bundestag, eine Spreefahrt mit einem aktuellen und ehemaligen Minister, dann wieder ein Abendessen mit einem Staatssekretär: Neben individuellen Terminen bei Fachpolitiken insbesondere aus dem Bereich Arbeit und Soziales nutzen wir auch Veranstaltungen der vbw (bei der wir seit Anfang letzten Jahres Mitglied sind) zum politischen Lobbying. Das ist anstrengend, aber lohnt sich, denn so öffnen sich für uns neue Türen. Wir berichten beispielhaft mit zahlreichen Fotos von mehreren solcher Termine.
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6. Selbstständigkeit beliebter als Leiharbeit – Leiharbeit beliebter als Festanstellung
Eigentlich sind sich Gewerkschafter ganz sicher: Eine Festanstellung ist die beste und sicherste Form der Erwerbstätigkeit, Selbstständigkeit die unsicherste und damit schlechteste. Die Leiharbeit sehen sie irgendwo in der Mitte. Diese Überzeugung wird gerade von der Wirklichkeit auf eine harte Probe gestellt…
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7. Gutachten sorgt für Wirbel: VDMA sieht u.a. durch „Werkvertragsgesetz“ Grundrecht der Berufsfreiheit verletzt
Ein vom VDMA beauftragtes Gutachten kritisiert das „Werkvertragsgesetz“: Mit seinen extrem restriktiven Regelungen benachteilige es systematisch und in verfassungswidriger Weise Arbeitgeber, die keinem Arbeitgeberverband angehören, also ohne Tarifbindung sind. Darunter sind viele kleine Unternehmen und Selbstständige. Großen Arbeitgebern mit Tarifbindung erlauben dieses und weitere Gesetze dagegen, von den restriktiven Regeln abzuweichen. Hinter der Benachteiligung von „OT“-Arbeitgebern und den unpraktikablen Regeln zur Scheinselbstständigkeit dürfte ein gemeinsames Ziel stehen…
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8. Künstlersozialabgabe bleibt 2019 konstant bei 4,2% / interessante Zahlen
Die Künstlersozialabgabe (KSA), die die so genannten Verwerter auf Honorare von Künstlern und Publizisten abführen müssen, soll 2019 wie schon 2018 bei 4,2% liegen. Abgabepflichtig sind alle Selbstständigen, die pro Jahr eine Honorarsumme von mehr als 450 Euro an entsprechende Berufsgruppen bezahlen. Neben Fotografen und Journalisten fallen darunter z.B. auch Webdesigner. Ob der Auftragnehmer selbst KSK-versichert ist, spielt keine Rolle. Der Verordnungsentwurf enthält interessante Zahlen zu den Abgabepflichtigen und den in der KSK Versicherten.
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9. Who is who: Danielle Böhle
Unter dieser Rubrik stellen wir in jedem Newsletter ein aktives VGSD-Mitglied vor. Heute: Danielle Böhle aus Köln. – „2010 habe ich mich selbständig gemacht und dafür den für mich idealen Beruf erfunden. Ich habe meine Leidenschaft für gute Kommunikation, mein Interesse an Menschen und meine Lust anderen etwas zu vermitteln in einen Topf geworfen und Angebote für einen Markt entwickelt, der mir besonders am Herzen liegt: Der gemeinnützige Sektor. Nun setze ich mein Wissen als Dipl.-Psychologin und Marktforscherin dafür ein, Kommunikation mit Spendern wertschätzend und wirkungsvoll zugleich zu gestalten. …“
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Daniel Weiß Nicht Wissen ist Macht, sondern Wissensmanagement
„Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht“ – Albert Einstein
Schon Einstein hat erkannt, dass Wissen nicht nur das ist, was Du in Deinem Kopf gespeichert hast, sondern es geht vielmehr darum, die Zusammenhänge zu verstehen und zu wissen, wo die Informationen stehen, also um Wissensmanagement. Darüber hinaus ist Wissen auch, das zu wissen was man wissen muss und was nicht. Es ist gar nicht möglich, alles Wissen im Kopf zu speichern. Deshalb hilft nur eine geschickte Strategie, um Dir das wichtigste zu merken, aber eben hauptsächlich Dein Wissen langfristig zu speichern. Im folgenden Artikel geht es um das persönliche Wissensmanagement, also darum, wie Du Dein Wissen organisieren und dadurch Dein maximales Wissenspotential ausschöpfen kannst...
Ralf Zschemisch
Hallo,

>Es ist gar nicht möglich, alles Wissen im Kopf zu speichern. Deshalb hilft nur eine geschickte Strategie, um Dir das wichtigste zu merken, aber eben hauptsächlich Dein Wissen langfristig zu speichern. Im folgenden Artikel geht es um das persönliche Wissensmanagement, also darum, wie Du Dein Wissen organisieren und dadurch Dein maximales Wissenspotential ausschöpfen kannst...
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Es ist natürlich nach wie vor ein besseres Gefühl, ein Buch in der Hand zu haben, alleine deshalb, weil in Papierform das Wissen auch besser aufgenommen werden kann (siehe dazu auch den Blogartikel „Lernmethodik“).
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Papierform?
o.k. der Systemadmin hat ein ubuntu 18.04. Buch vor ein paar Tagen erhalten. ... Aber Bücher?
Ich habe in den letzten Jahren eine Weiterbildungskultur in meiner Organisation entwickelt und etabliert. Da wir in einer technischen Revolution leben und diese gestalten ist Weiterbildung ein Schlüssel für die erfolgreiche Organisation.
Wie möchten Sie zum Beispiel folgende Anwendung auf einem Smartphone in Papierform erklären?
https://www.youtube.com/watch?v=Zu6MXyfi-Ts
Das Video zeigt Immersive Web und ist eine WebXR Anwendung.
Ich selbst habe letzten Monat einen oursera.org Kurs belegt. Jede Woche gab es eine Prüfung und erst wenn man die Prüfung bestand konnte man den Kurs weiter belegen.
Mein Kurs wurde von Google angeboten. Es waren Video-Vorträge von den ARCore Entwicklern von Google.
https://blog.r23.de/r23webvr/Coursera.pdf
https://www.lynda.com/ ist ein fester Bestandteil der Weiterbildungskultur
Konstantin Stamm BasicButler, kuratiertes Unterwäsche-Shopping für Herren
Moin an alle,
ich wollte in Kürze mal unser Geschäftsmodell vorstellen. Wir sind ein StartUp aus Kiel, welches mittlerweile auch in Hamburg einen Sitz hat. Unlängst hat der New Commerce Accelerator investiert und nun gehen wir auf Wachstumskurs.
Unser Geschäft bietet Männern Unterwäsche-Shopping der neuen Art an. Durch das Ausfüllen eines Fragebogens auf unserer Webseite http://www.basicbutler.de geben Kunden ihren präferierten Stil an. Dieser wird dann durch unsere Stylisten verarbeitet. Eine Box mit passender Unterwäsche ist das Ergebnis, welche dann zum Kunden versandt wird. Dieser kann zuhause in aller Ruhe die Produkte anschauen und behält sowie bezahlt nur die Teile, die ihm gefallen.
Vorteile?
Zeitersparnis durch weniger Shopping-Aufwand. Hochwertige Unterwäsche direkt nach Hause ohne langes Suchen. Letzten Endes ein Plus an freier Zeit.
Ich freue mich auf spannende Kontakte und Anregungen aus dieser Gruppe.
Mit besten Grüßen
Konstantin Stamm
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Konstantin Stamm
Hallo Frau Boer-Nießing,
nein, dessen sind wir uns bewusst und auch der Verantwortung soweit wie möglich ressourcenschonend zu arbeiten. So setzen wir etwa auf grünen Versand.
Zudem erfragen wir den Stil der Kunden möglichst genau, sodass der Kunde auch nur das bekommt, was zu seinem Stil passt. Die Retourenquote halten wir auf diese Weise gering. Unsere Vorstellung des Kunden wird mit jeder Box besser. Retouren werden kontinuierlich weniger.
Unsere bisherige Erfahrung zeigt, dass unsere Kunden nur originalverpackte, ungeöffnete Ware zurückschicken. Vernichtungskampagnen gibt es daher nicht.
Ich finde das Thema "Erhaltung der Umwelt und des Planeten" sehr wichtig. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns im Unternehmen stetig mit der Frage: Wie können wir unseren Impact verringern? Wie klimaneutraler, ressourcenschonender arbeiten?
Danke für ihre kritische Bemerkung und die angestoßende Diskussion. Ich denke genau dafür sind XING-Gruppen ins Leben gerufen worden. =)
Mit besten Grüßen
Konstantin
Ulrike Parthen Profilbilder auf Business-Plattformen
Ich scrolle gerade durch Kontakte, die mir Xing vorschlägt. Dabei trifft mich der Schlag:
1. Mann mit Stoffschwein auf dem Arm
2. Mann umarmt Esel
3. Frau winzig klein irgendwo in Steppenlandschaft, mit schwarzer Sportkleidung und Helm
4. Stirn von Mann (ja, wirklich nur die Stirn und sonst nix!)
5. Schnappschuss von Motorradausflug
6. Schnappschuss vor Abflussrohr
7. Schnappschuss im Bett (wenigstens angezogen!)
8. Eine Möwe (tatsächlich eine Möwe, fliegend)
9. Schnappschuss mit Baby (Backe an Backe)
10. Schnappschuss auf Acker liegend mit Gestrüpp im Vordergrund (Foto auch noch 90 Grad seitenverkehrt eingestellt)
Wenn das wenigstens Einzelfälle wären. Sind sie aber nicht. Es gibt weitaus mehr schlimme Fotos als nicht-schlimme. Die nicht ganz so schlimmen sind oft völlig verpixelt, was sie dann leider auch murksig macht.
Irgendwas an diesen Profilfotos ist also fast immer schlimm.
Sich professionell via Profilbild sichtbar machen, ist das einfachste der Welt. Ein Fotograf des Vertrauens sorgt dafür. So viel sollte einem sein Business wert sein. Ich kann denjenigen sonst wirklich nicht ernst nehmen.
Mich persönlich macht dieses Tatsache regelrecht sprachlos. Was ist Ihre Meinung dazu?
Viele Grüße Ulrike Parthen
Ralf Zschemisch Peter Petzka
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Über die Gruppe "Gründer & Selbstständige - XING Ambassador Community"

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