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Gutachter und Sachverständige

Diese Gruppe dient für den Austausch unter Sachverständigen & Gutachtern.

Richard Grundner Schlagfestigkeit Fassaden
Immer wieder werde ich mit einer zu dünnen Schichtstärke des bewehrten Unterputzes konfrontiert, weil sie für viele als Standardbeantwortung bei allen Schäden hergenommen wird.
Gipfel waren die Hagelschäden im Raum Villach aus dem Jahr 2015. Hier haben einige Versicherungen die Bezahlung verweigert oder in Frage gestellt, weil die Armierungsspachtelung nicht den erforderlichen 3, bzw. 5mm entsprach.
Dabei wird die Kausalität übersehen, d.h. wäre es auch bei einer ausreichenden Schichtstärke zum Schaden gekommen? Das ist nach mehreren Jahren nicht immer leicht zu beantworten, weil die Putzschichten altern und die zeitlichen Veränderungen der Schlagfestigkeit nicht definiert sind.
Ich benütze ein Prüfgerät, mit dem ich direkt an der Fassade mit der "Höhenenergie" die erforderlichen 3/10 Joule nachstellen kann. Damit habe ich zumindest einen Hinweis auf den Ist-Zustand.
Wichtig für mich bleibt: Eine zu dünne Schichtstärke ist nicht die Ursache für alle Schäden an einem WDVS, die Abweichung von den Normen ebenfalls nicht.
Volker Hartmann
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Richard Grundner
Hallo Herr Hartmann,
das ist ein Eigenbau. Die Idee dazu habe ich von einem Prüfgerät der TU-Graz für Probekörper. Das habe ich dann für den mobilen Einsatz vor Ort von einem Schlosser bauen lassen.
Es funktioniert mit einem Pendelschlag mit präzisen Gewichten und Abständen, sodass ich die zwei Werte 3 und 10 Joule, abhängig vom Gewicht, erreiche.
Grundlage ich die Formel für potenzielle Energie: E(pot) = m * g * h
Andreas N. Schwarz Wasserschäden; Wohngebäude
Und das ist nicht das letzte Risiko welches in alten Verträgen schlummert....
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Walter Heinrichs Die elektronische Gerichtsakte
Die Kommunikationswege entwickeln sich ständig weiter. Nicht nur im geschäftlichen Bereich, auch die Kommunikation mit den Behörden und Gerichten verlagert sich zunehmend ins Netz. Ein wichtiger Faktor im Arbeitsalltag von jedem Sachverständigen.
Die elektronische Aktenführung wird seit dem 01.01.2018 flächendeckend eingeführt. So wird die elektronische Gerichtsakte nach und nach an allen Gerichten in Deutschland verpflichtend eingeführt. Da Sie bis dahin "fit" im Umgang mit der elektronischen Aktenführung sein sollten, wird empfohlen, diese "Eingewöhnungsphase" zu nutzen und Sie mit dem Besuch unseres Seminars zu beginnen, bei dem Sie die Funktionsweise, alle Vorteile, mögliche Nachteile und rechtliche Konsequenzen der E-Akte für Sie erfahren.

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Über die Gruppe "Gutachter und Sachverständige"

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