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Angela Fechner Zusatzplätze für Stammtisch am 6.11.2018 in der Brainery
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Angela Fechner
Martin Nieswandt Stoppt das Sterben im Mittelmeer - Aufruf zur Hamburger Großdemo für Humanität
Sigrid Neudecker schrieb in der Freitagsausgabe der ZEIT-Hamburg „Elbvertiefung“:
„Wer in den vergangenen Tagen Nachrichten gelesen oder gesehen hat, der könnte zu dem Eindruck kommen, dass in Chemnitz derzeit zwei Bevölkerungsgruppen einander bekriegen: die Linken und die Rechten. In der »Tagesschau« ist die Rede von »rechten Gruppierungen«, der »rechten Szene« sowie von »linksorientierten Gegendemonstranten«.
So. Und jetzt wollen wir einmal die Dinge beim wirklichen Namen nennen: Da marschieren keine rechten Gruppierungen, sondern Nazis, Rassisten und Rechtsextremisten. Und wer mir jetzt wieder mit dem »besorgten Bürger« kommt, der halt leider in der Masse untergehe, aber doch kein Nazi sei, dem kann ich nur sagen: Dann sollte der besorgte Bürger besser auf seinen Umgang achten.
Hingegen stellen sich mir alle Haare auf, wenn Gegendemonstranten als »linksorientiert« bezeichnet werden. Alles, was nicht rassistisch ist, ist automatisch links?
Meine Eltern haben mich nicht zu einem »linken« oder »linksorientierten« Menschen erzogen (auch wenn das sicher einige »Rechtsgerichtete« anders sehen), sondern zu jemandem, der auf Schwächere nicht herabschaut oder gar einprügelt. Zu jemandem, der das Gehirn einschaltet, anstatt dumpfe Parolen nachzugrölen. Und zu jemandem, dem es nie in den Sinn kommen würde, einen anderen Menschen für minderwertig zu halten, nur weil der eine andere Hautfarbe hat.
Ich würde das nicht als links bezeichnen, sondern als anständig.
Deshalb fühle ich mich auch nicht angesprochen, wenn von »linksorientierten Gegendemonstranten« die Rede ist. Und genau das ist das Problem. Gegen das, was derzeit in Chemnitz und anderen Städten geschieht, muss jeder anständige Mensch auf die Straße gehen, nicht nur jeder, der sich als links einordnen würde. Dazu gehören übrigens auch all jene, die sich politisch zum rechten Spektrum zählen, aber eben zum demokratischen rechten Spektrum. Das gibt es nämlich auch. Man kann rechts sein und trotzdem Demokrat. Ein Christian Lindner beispielsweise darf diesem rechten Spektrum zugeordnet werden, trotzdem würde er es sich zu Recht verbitten, unter den Chemnitzer »rechten Gruppierungen« subsumiert zu werden.
Unsere treue Leserin Renate W., Mutter von zwei mittlerweile sehr erwachsenen »Mischlingssöhnen«, findet: »Es wird ungemütlich in Deutschland.« Sie hege Fluchtgedanken, schreibt sie. »Aber wohin? Innerhalb Europas kommt man doch vom Regen in die Traufe.« Ich teile ihren Fluchttrieb. Kanada erscheint mir gerade sehr verlockend. Neuseeland soll auch sehr schön sein, habe ich mir sagen lassen. Gern auch eine kleine Insel irgendwo. Aber dann das Feld den Angstmachern überlassen?
Dann doch lieber auf die Straße gehen, und zwar nicht als »linksorientierte Gruppierungen«, sondern als Menschen, die aus der Geschichte gelernt haben. Am Sonntag um 14.30 Uhr an den Landungsbrücken zum Beispiel, auf der Großdemonstration Seebrücke, unterstützt unter anderem von GEW, Caritas und Diakonie.
Lassen Sie uns die Auseinandersetzung umtaufen: die Anständigen gegen die Nazis. Mal schauen, wer am Ende in der Mehrzahl ist.“
So sei es !
Hier der Aufruf:
Martin Nieswandt Axel Schattschneider Stephanie v. Haldenwang Olga Masur
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Letzter Kommentar:
Axel Schattschneider
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
Martin Niemöller ( 1892 - 1994 , deutscher Theologe )
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