Probleme beim Einloggen

Die Gruppe für alle Hamburger! Zum regionalen Austausch ob Online hier in der Gruppe oder Offline auf einem unserer zahlreichen Events.

Xing ambassador online Hamburg - XING Ambassador Community Zum Thema: Werbung in der Gruppe
Bitte melden Sie Beiträge, die Sie als unpassend oder störend empfinden. Erhalten wir von mehr als 3 Mitgliedern eine Meldung, werden wir den Beitrag entfernen. Melden können Sie die aus Ihrer Sicht unerwünschten Beiträge jeweils oben rechts bei jedem Beitrag. (Kleiner Haken)
Posten Sie daher reine Werbung bitte weiterhin im Marktplatz der Gruppe!
Diese Vorgehensweise unterstützt übrigens auch die SPAM-Abwehr von XING. Erhält ein Mitglied in verschiedenen Gruppen sehr viele Meldungen in Bezug auf seine Beiträge, wird das Mitglied und seine Beiträge geprüft und ggf. direkt und komplett von XING deaktiviert.
Sie helfen also nicht nur uns, sondern allen Gruppen und damit allen Mitgleidern auf XING. Wichtig: Sie bleiben beim Melden in jedem Fall anonym. Weder der Autor, noch wir als Moderatoren können sehen, wer einen Beitrag gemeldet hat!
Ralph M.C. Käsbach Glückliche Menschen haben Freude, daran, aktiv zu sein
Glückliche Menschen haben Freude, daran, aktiv zu sein und Ihr Leben selbst zu gestalten. Sie stellen sich oft und gerne die Frage: „Wo bitte geht´s zum Glück?“ - Dabei laufen diese Menschen dem Glück nicht hinterher und stellen sich diese Frage auch nicht wirklich real – mehr intuitiv, unbewusst, von Ihrer inneren Einstellung her. Diese Art Zeitgenossen grübelt nicht vor sich hin und zermartert sich Ihr Hirn darüber, wie das Leben zu gestalten ist. Sie haben keinen festen Plan oder Rezept zum Glück. Sie tun einfach.
Glückliche Menschen haben Freude, daran, aktiv zu sein. Sie wollen sich bewegen – und auch etwas in Bewegung setzen. Ihr Ziel ist es mitunter, andere mitzureißen und für eine Sache – Ihre Sache – zu begeistern. Die Glücks-Forschung hat schon lange gezeigt, das Glück aus dem Wechsel von Anspannung und Loslassen entsteht.
Jüngere Menschen bezeichnen es heute auch oft als „Chillen“, „Abhängen“ oder mit ähnlich coolen Worten. Vielleicht haben auch Sie jüngere Kinder oder Umgang mit solchen, dann kennen Sie bestimmt noch mehr solcher „Neuer Wörter“, womöglich auch #GlücksHashTags die im WEB benutzt werden.
Stefanie Nguyen Online-Umfrage zum Thema "Sharing Economy" (Masterarbeit)
Liebe Gruppenmitglieder,
im Rahmen meiner Masterarbeit führe ich eine empirische Untersuchung zum Thema "Sharing Economy" durch. Ich würde mich sehr über Ihre/Eure Unterstützung freuen, die Befragung dauert höchstens 10 Minuten.
Einfach auf den Link klicken, funktioniert auch via Smartphone, Tablet etc.
Viel Spaß beim Ausfüllen und Herzlichen Dank!
Stefanie Nguyen
Renee Ossowski Projektmanagement im Kontext von Storytelling: Ist ein Hundehaufen wertvoll?
Bisher dachte ich, Hundesch…… stinkt, sieht unschön aus und ist nur lästig. Nur mein Hund Maylo, ein kerniger Golden Retriever, der jetzt langsam in die Jahre kommt, denkt, speziell seine Exkremente sind ein sehr wertvolles Gut!
Wenn ich mit meinem kleinen schwarzen Tütchen – die Österreicher nennen es Sackerl - auf seinen frischen, dampfenden Haufen zusteuere, bleibt er immer ganz ungläubig stehen und beobachtet, wie ich seinen Haufen gekonnt in das Tütchen bucksiere. Das ist nicht weiter schwierig, denn mein Hund ist ein Künstler: Mit den ersten beiden Gängen erzeugt er jeweils einen schönen Kringel mit Spitze nach oben. Schwieriger wird es bei seinem dritten Gang, wenn das Ganze etwas dünnflüssiger wird, da muss ich mit der flachen Hand im Sackerl schon etwas mehr Druck auf die Grasnarbe ausüben, damit mir eventuell umstehende Passanten oder Grundstücksbesitzer, die Entsorgung des „wertvollen Guts“ auch abnehmen. Insbesondere in unserer Gegend, hier wird die Salzburger Heumilch erzeugt, darf nichts von den Ausscheidungen meines Hundes das Heu der Wiesen in Mitleidenschaft ziehen. Die Salzburger Heumilch, unterliegt einem hohen Qualitätsstandard.
Wenn ich dann das Tütchen sorgfältig zuknote, ist mein Hund vollends überzeugt, dass er mir einen großen Gefallen getan hat. Auch dass ich das Tütchen quasi sehr vorsichtig am oberen Ende, oberhalb des Knotens, im Griff mit drei Fingern, bis zu einer gelben kleinen Tonne vor mir hertrage, lässt meinen Hund mit geschwollener Brust neben mir herlaufen. Skurril mutet es an, wenn mein Hund während der Distanz von einem gelben Tönnchen zum nächsten gelben Tönnchen zwei Mal seine Notdurft verrichten muss. Ich stolziere dann mit einem Tütchen jeweils in jeder Hand durch die Gegend, bis ich die nächste kleine Tonne erreicht habe und das vermeintlich wertvolle Material zu Grabe trage.
Als guter Hundebesitzer hat man also immer mindestens drei Tütchen dabei, zumindest in meinem Fall, da Maylo meistens drei Mal im Abstand von etwa 10 Minuten in die Hocke geht. Lustig ist, dass er jedes Mal, bevor er seine endgültige Stellung einnimmt, sich gefühlte 6 – 12 mal um die eigene Achse dreht. Passanten, die Maylo nicht kennen, bleiben immer verwundert stehen und beobachten das Spektakel. Wenn sie dann realisieren worum es eigentlich geht, verlieren sie sehr schnell das Interesse am Geschehen.
-PMP Zertifizierung für Golden Retriever?-
Neiiiiin, das geht doch nicht! Meinem Hund fehlt doch ein Baccalaureate Degree Äquivalent oder zumindest Mittlere Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ist Voraussetzung für den Zugang zur PMP Prüfung. Außerdem fehlt ihm die Führungserfahrung. Er ist schließlich kein Blindenhund.
Sie werden es aber nicht glauben, für meinen Hund ist das Verrichten seiner Notdurft jedes Mal ein kleines Projekt. Er ist zwar nicht im Besitz einer PMP Zertifizierung, der Prozess des Verrichtens seiner Notdurft aber, geht durchaus konform mit der Definition eines Projekts und den Prozessgruppen des Projektmanagementzyklus des PMI, in einem 1 – Phasen Projekt. Und außerdem ist sein Herrchen PMP und sogar PMP Trainer. Von daher besitzt er auch eine eigene Visitenkarte: Maylo Golden Retriever, Beruf: Künstler, Hund eines PMP Trainers, http://Sonoxo-Akademie.com
-Definition eines Projekts nach PMI-
1. „Ein Projekt hat einen Anfang und ein Ende.“
Ja… würde ich sagen, trifft zu.
2. „Ein Projekt ist einmalig in der Gesamtheit seiner Bedingungen.“
Dito! Infrastruktur, Wetterverhältnisse, Konsistenz des Liefergegenstands und Duftnote sind jedes Mal sehr unterschiedlich. Die letzten beiden Kriterien kann ich wirklich gut beurteilen. Für die Duftnote sind die Duftstoffe Indol und Skatol verantwortlich. Wenn Sie also demnächst mal Ihren Riechkolben an eine Hyazinthe, eine Orchidee oder an einen Flieder halten und ausrufen „welch grandioser Duft!“, seien Sie sich gewiss, auch hier strömen Indol Düfte in Ihre Nase. Falls Sie gerne an der Kaffee Dose schnüffeln, seien Sie sich ebenfalls gewiss, der für den Fäkalgeruch verantwortliche Skatol Duft umweht Ihre schnüffelnden Nasenlöcher. Falls also irgendwann mal wieder einem Lebewesen, und sei es ein Mensch, Winde abgehen, umgangssprachlich als „Pups“ bezeichnet, take it easy, es handelt sich nur um einen Mix aus Orchidee und Kaffeepulfer Duftstoffen.
3. „Rolling Wave Planning, also fortschreitende Ausarbeitung.“
Natürlich! Während der Umsetzung von Hundefutter in einen mineral- und vitaminfreien Brei, werden sogar Entscheidungen getroffen! Spezielle Sensoren(Hochzahl1) in der Darmwand geben darüber Informationen aus, inwieweit der Brei noch welche Inhaltsstoffe enthält, die ihm entnommen werden können. Auch wird entschieden, welche Elemente des Breis nicht im Dünndarm sondern im Dickdarm verarbeitet werden. Genau genommen agile Entscheidungen. Die Agilisten sind immer der Meinung, sie hätten das Rad neu erfunden. Rolling Wave Planning – also iterative Planung nur der Elemente, die wirklich bekannt sind, - gibt es schon seit 15 Jahren im PmBok Guide und seit ewigen Zeiten im Darm aller Lebewesen. Übrigens entsaugt der ankommenden Nahrung der Dünndarm, 90% aller verwertbaren Stoffe, die restlichen 10%, werden im Dickdarm herausgequetscht. Was überbleibt, wird problemlos von der Natur reseycelt, absolut nachhaltig, insofern sich das Lebewesen nicht mit irgendwelchen kontaminierten Lebensmitteln ernährt hat.
(Hochzahl1) Da fällt mir die Stadt Santander ein. Die erste Stadt, die diverse Funktionalitäten digitalisiert und damit Millionen Euro spart. Bspw. wurden Mülltonnen mit Sensoren ausgestattet, die einem Rechenzentrum stündlich den Befüllungsgrad melden. Auf Basis dieser Informationen, werden jeden Tag die Routen der Müllwagen neu berechnet. „Wasted time“, ist für die dortige Müllabfuhr im doppelten Sinn Ziel führend.
4. „Ein Ziel.“
Nun, ich denke das muss ich hier nicht näher erklären. Jeder Mensch weiß, was es bedeutet, die Zielerreichung in diesem Kontext, nicht in Time and Budget zu meistern. „In Budget“, dies trifft meist nur auf Autobahn- und Bahnhofstoiletten zu.
-Das Hundehaufen Projekt im Kontext der Prozessgruppen in einem 1 – Phasen Projekt-
Bernd Späth Über Masochismus im Job.
Der „Uexküll“, ein 1300-Seiten-Wälzer und de facto die Bibel der psychosomatischen Medizin, zitiert das eindringliche Beispiel eines Arztes aus dessen klinischer Praxis: Er wird aufgesucht von einer Patientin, die er instinktiv ablehnt, weil ihr „ungepflegtes“ Aussehen, ihre Körperhaltung, Stimme und larmoyante Art der Selbstdarstellung ihm ordentlich auf die Nerven gehen. Je mehr die einfache Frau jedoch aus ihrem bitteren Leben erzählt, von ihren Demütigungen, ihren seelischen Misshandlungen und ihrer Hoffnungslosigkeit dem Leben gegenüber, desto mehr wird ihm etwas klar: Das, was er fühlt, ist das, was die Frau über sich selber fühlt. Sie hat die lebenslange Ablehnung und Entwertung durch ihre Umwelt übernommen und strahlt sie nun unbewusst als ihre Selbsteinschätzung aus. Der Arzt wiederum hat dieses Gefühl anfangs genauso unbewusst von ihr übernommen und als sein eigenes empfunden. Da er aufgrund seiner Ausbildung gelernt hat sich zu reflektieren, kam er sich selbst und damit auch der Patientin auf die Schliche, wodurch es ihm möglich wurde, ihr empathisch zu begegnen und sie zu behandeln. Nun also fragt er sich nach den Zusammenhängen zwischen sozialer Zurückweisung, psychischer Kränkung und körperlicher Erkrankung.
Es ist ein ebenso illustratives wie erschreckendes Beispiel dafür, wie das Unbewusste der Frau mit dem Unbewussten ihres Gegenübers kommunizierte, und zu welchen Ergebnissen so etwas zwangsläufig führt, wenn beide Partner NICHT gelernt haben sich selbst analytisch zu reflektieren. – Und das ist nun mal der Regelfall, besonders im Berufsleben, denn die analytische Ausbildung dauert Jahre. Legion sind die Mitarbeiter, die sich von ihrem/r Chef/in miserabel behandelt fühlen und es dennoch nicht schaffen, sich zu behaupten bzw. zur Wehr zu setzen. Ein bestimmter Cheftypus „riecht“ so etwas, und er nutzt es oft genug für seine eigenen narzisstischen Zwecke: Klein machen, um sich nicht selbst klein fühlen zu müssen. Entwerten, um sich über das Gefühl eigener Unsicherheit und/oder Wertlosigkeit hinweg zu retten. - Auf diese Weise wird der Vorgesetzte zur Angstfigur, wird dämonisiert und als übermächtig erlebt, während man selber sich ausgeliefert fühlt, wehrlos und – nicht zuletzt – wertlos. Nicht selten setzt dann noch Selbstverachtung ein, weil man sich das eigene Unvermögen zum Vorwurf macht. Falscher könnte es nicht laufen.
Eine solche Interaktion allerdings benötigt zwei Partner: den Kleinmacher und den, der signalisiert, dass so etwas mit ihm möglich und machbar ist. – Ich stelle dann gerne die folgende Frage: „Warum strahlen Sie nicht etwas aus, das dem anderen signalisiert, dass mit Ihnen nicht gut Kirschen essen ist?“
Die Antwort ist stets ungläubiges Schulterzucken. „Sowas kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.“
Dabei ist die Frage essentiell: Wieso lasse ich mich behandeln wie Dreck? Was hemmt mich, den Spieß mal umzudrehen und ein paar klare Pflöcke einzuschlagen? Und nicht zuletzt: Warum verharre ich demütig in einer Situation, die ich als entwürdigend empfinde, und die mich regelmäßig bis in mein Privatleben, meinen Schlaf, meine Träume verfolgt? Manche brechen bei solchen Fragen in Tränen aus, nur Antworten haben sie keine.
Ich habe in einem früheren Essay einmal die These aufgestellt, die äußere Ausstrahlung einer Person sei die Widerspiegelung ihres inneren Zustandes und finde sie in meinen Klientengesprächen immer wieder bestätigt. Halten wir uns vor Augen, dass nur sieben Prozent der menschlichen Kommunikation verbal stattfinden, dann finden nun mal dreiundneunzig Prozent auf der nonverbalen Ebene statt. – Sprich: über unbewusst gegebene Signale. Was aber gibt der/die Betroffene in solch einem Fall von sich? Nichts anderes als seine/ihre meist unbewusste Selbsteinschätzung. Das Gegenüber erkennt – genauso unbewusst -, dass jemand hier wenig von sich selber hält und freiwillig seine Kehle darbietet. Erzähle mir niemand, der Mensch verfüge über keine Raubtierinstinkte. Die Botschaft jedenfalls lautet: „Du kannst das mit mir machen, ich wehr´ mich schon nicht.“ Na gut, dann mach ich halt.
Aber gerade hier wird es ja spannend: Ausgewachsene, fachlich kompetente und im Beruf erfolgreiche Managerpersönlichkeiten beiderlei Geschlechts strecken die Flügel, weil sie anders „nicht können“. Sie stecken weiter ein, obwohl es sie gesundheitlich bis an die Bruchgrenze bringt. Sie leiden lieber anstatt sich zu behaupten. Finden sich erstarrt und haben alle Handlungsoptionen verloren. Und stützen damit den, der sie schädigt. Aber wieso denn, bitte schön?
Analysiert man die Verhaltensmuster dieser Klienten, zeigt sich eine deutliche sogenannte „aggressive Hemmung“: Das anmaßende Auftreten des Vorgesetzten müsste ja eigentlich wütend machen, doch in aller Regel wird diese Wut verdrängt. Ist genügend Wut verdrängt, schlägt sie regelmäßig um in eine depressiv-resignative Stimmung bis hin zur Erschöpfungsdepression. Abgesehen davon beginnt der/die Betroffene nicht selten, körperliche Beschwerden zu entwickeln: Vom Bluthochdruck bis zum HWS-Syndrom, von Magenbeschwerden bis zur Neurodermitis, von Frauenbeschwerden bis zum berüchtigten „Ring um die Brust“, sprich Atembeschwerden. Spätestens jetzt müsste eigentlich klar sein, dass da jemand in einem inneren Gefängnis sitzt und nicht mehr herausfindet. Dramatisch.
Bleibt also zu fragen: Warum? Was liegt auf dem Klienten wie eine Betonplatte, dass er/sie sich so passiv-defensiv verhält? Hinterfragt und analysiert man diese Muster, so finden sich ausnahmslos Kindheitserlebnisse. In aller Regel allerdings sind es nicht traumatisierende Einzelereignisse, sondern quasi die „Aufzuchtbedingungen“, die die heutige Haltung bewirkt haben: Diese Klienten haben früh gelernt, dass Fügsamkeit, zerknirschtes Schweigen und passives Hinnehmen die richtige Überlebensstrategie für ein Kind sind. Müßig also zu betonen, dass solche frühkindlichen „Erkenntnisse“ ihre Ursache darin finden, wie das Kind seinerzeit behandelt worden ist.
Sehr häufig finden sich autoritär-cholerische und affektinkontinente Väter, deren Erziehungsmethoden genau darin bestanden: Das Kind klein machen, sich selber aufblasen. Dem Kind Anerkennung und Wertschätzung verweigern und seinen Wünschen und Bedürfnissen mit Aggression, Drohung und anmaßender „Belehrung“ begegnen, die in Wirklichkeit nichts anderes ist als eitle Selbstinszenierung. Die Rolle der Mutter wird meist als passiv-beschwichtigend beschrieben, soweit sie nicht aktiv an den autoritären Exzessen teilgenommen hat. Man könnte auch sagen: die Mutter hat ihr Kind verraten.
Bei nüchterner Betrachtungsweise haben diese Kinder sich sehr klug verhalten. Mit dem kindlichen Instinkt für Überlebensnotwendigkeiten haben sie erkannt, was geht und was eben NICHT geht. Liebevolles Annehmen („Nie in den Arm genommen worden!“), Wertschätzung für die kindlichen Leistungen („Nie gelobt worden, immer nur runtergemacht!“), Respekt für die kindlichen Bedürfnisse („Leiste erst mal was, bevor du Forderungen stellst!“), alles Fehlanzeige. Mit kindlichem Pragmatismus wird erkannt, dass Stillschweigen, Folgsamkeit und duldend-klagloses Hinnehmen die Herabwürdigungen wenigstens reduzieren und eine seelisch verarmende Kindheit noch einigermaßen erträglich werden lassen. – Oder anders formuliert: Selbstgefällige Ärsche als Eltern sind alles andere als eine Seltenheit.
Und so kommt es, dass die bewährten, als Überlebensregel Nummer 1 ins Unbewusste übernommenen, kindlichen Muster im erwachsenen Berufsleben zu Problemen führen. Denn dort muss man sich wehren und Grenzen setzen: Respekt erwirbt man nur, indem man ihn sich verschafft.
Gelingt es allerdings, diese stets höchst individuellen Zusammenhänge aufzudecken und sie nicht nur vom Kopf her erklärbar, sondern auch von der Seele her erlebbar zu machen, stellen sich unweigerlich heftigste Gefühle ein, die ein Leben lang aufgestaut wurden. Sie zuzulassen und wahrzunehmen, wenngleich schmerzlich, ist der erste wichtige Schritt zu einer Veränderung zum Positiven. Diese allerdings kommt mit fast absoluter Sicherheit und mit oftmals dramatisch positiven Ausmaßen.
http://www.in-deep-consulting.de

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Hamburg - XING Ambassador Community"

  • Gegründet: 02.07.2007
  • Mitglieder: 69.457
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 7.096
  • Kommentare: 9.114
  • Marktplatz-Beiträge: 282