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HEALZZ.community

Die offizielle Community der Transformation Leader und HEALZZ.fellows verpflichtet sich dem Diskurs in sich verändernden Gesundheitsmärkten. Begehe die Brücken, die diese Community tragen.

Frank Stratmann Patienten muss man ständig hinterherlaufen
„Den Patienten in den Mittelpunkt stellen“, hört man häufig. Vornehm schallt es von den Bühnen des Diskurses. Warum aber ist das so schwer? Weil viele es falsch verstehen.
Ausgerechnet wer einfach so weiter macht, wie bisher, begrüßt es, wenn der Patient in den Mittelpunkt gestellt werden soll. Irritiert bewegt der sich von dort aber wieder weg. Eben weil er das Gefühl hat, dass um ihn herum vieles passiert, es aber gar nicht um ihn geht.
Wer heute über #PrecisionMedicine fabuliert, muss mit #PrecisionCommunication anfangen. Und das bedeutet nicht, den Patienten wo hinzustellen oder ihm eine Koordinate zu geben. Zum Beispiel den subjektiv ausgemachten Mittelpunkt. Das ist genau so paternalistisch wie früher.
Patientenzentrierung bedeutet, dem Patienten hinterher zu spüren. Auf ihn zuzugehen. Ihm zu begegnen. Das geht nicht mehr in den Strukturen, die manche versuchen, zu bewahren.
Jenny Latz Sigrid Busch Gerhard Borchers
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Gerhard Borchers

>>Wie bezahlen wir die Highend Technologie in unserer Gesundheitsversorgung?<<< Diese Frage sag doch schon viel über die heutige Sichtweise. Im Grunde ist es doch eine Krankenversorgung. Gesunde Menschen versorgen sich doch selbst. Der Wechsel, der Fokus muss zwingend auf die Erhaltung der Gesundheit gelegt werden. Denn eines ist unumstößlich. Die Gesundheitserhaltung kostet nur einen winzigen Bruchteil dessen, was die Krankenversorgung kostet, auch wenn sie immer noch den Namen Gesundheitsversorgung trägt. Mit herzlichen Grüßen euer Froximuner Gerhard Borchers UND >>LANGE GESUND LEBEN<<
Joachim Maurice Mielert Die "aut idem"-Regel muss diskutiert werden!
Die „aut idem“-Regel im Arzneimittelhandel diskreditiert die Expertise von Fachärzten und Therapiezentren, potenziert vorsätzlich den ohnehin bestehenden Pflegenotstand, ist gegenüber Apothekern ungerecht und gegenüber unheilbar Erkrankten und Pflegebedürftigen absolut unzumutbar. Sie widerspricht jedem kalkulierbaren Therapieansatz und überdies auch dem erwartbaren Qualitätsstandard in Deutschland. Gleiches ist nie gleich!
Würde ein Gastronom einen Riesling Hochgewächs anbieten und diesen "aut idem" mit Hinweis auf den "gleichen" 12,5% - Alkoholgehalt und die "gleiche" Wirkweise nach Alkoholgenuss gegen einen billigen "Fensterbank-Fusel" austauschen, würden Verbraucherschutz, Gerichte, Finanzämter und die Presse in Wallung kommen, als habe der arme Wirt den Gast vergiftet.
Im Arzneimittelhandel ist das tragischerweise nicht der Fall. Im Arzneimittelhandel gelten Rabattverträge, deren Wertschöpfungsintensionen den Konsumenten vorsätzlich vorenthalten werden. Das ist skandalös. 90% der bundesdeutschen Patientenschaft hat nie eine Stunde Latein gelernt und versteht die "aut idem"-Regel nicht ansatzweise. Hier müssen Ross und Reiter genannt werden. Das Thema muss auf "Boulevard-Niveau" herunter gebrochen werden.
Es widerspricht jedem denkbaren Kodex ehrbarer Kaufmannschaft, an unheilbar erkrankten, schwer pflegebedürftigen und ahnungslosen Patienten im Wege von Rabattabsprachen Dividenden zu erwirtschaften.
Es ist überdies scheinheilig in der politischen Diskussion, einen Pflegenotstand zu beklagen, der jedoch ganz häufig durch ankündigungslose Präparatewechsel überhaupt erst entsteht.
Ärzte und Kliniken setzen maximales Knowhow und aufwändigste Apparatemedizin ein, um im Ergebnis für Patienten zielführende Medikationspläne zu erstellen. Anschließend kommen dann aber per gesetzlicher Regulation und Definition und regelmässig gegen die Expertise und sogar ohne Wissen der behandelnden Medizinerschaft "Generika" aus Fernost zum Einsatz, die in allererster Linie nicht dem Patienten, sondern den Handelsbilanzen der Kostenträger- und Herstellerwirtschaft dienen. Dieser Impetus ist ethisch unhaltbar.
Es ist das Recht und die Pflicht auch und insbesondere der Akademikerschaft, eine klare und allgemein verständliche Sprache zu wählen: die "aut idem"-Regel bewirkt unverhältnismässige Risiken!
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Alexandra Sitch Die Tiere und Natur haben uns etwas zu sagen, in allen Bereichen; auch in der Politik!
💚Event am 29 Oktober in Frankfurt!💚
🍀Die Tiere und Natur haben uns etwas zu sagen, in allen Bereichen; auch in der Politik!
Oder kaufen Sie das Buch:
Kommunikation und Empathiebildung in der Gesellschaft
Gastsprecherin: Dr Alexandra Sitch
Du triffst dich mit deinem Freund, deiner Freundin und tauschst Informationen über die Ferien aus. Es ist ein netter Moment. Wenn du nach Hause fährst, bleibt ein Gefühl hängen, dass ihr aneinander vorbei geredet habt, und du fühlst dich irgendwie enttäuscht.
Ja, es gab Kommunikation und Kontakt, aber gab es wirklich eine Verbindung?
Oder du sprichst mit einem Kollegen; ein kurzes Gespräch, ein höfliches Lächeln, aber irgendwie spürst du etwas unter der Oberfläche, aber du kannst nicht beschreiben was es sein könnte.
Unsere Kommunikation besteht aus vielen Worten, Lautstärke und Intonation der Sprache, aber dazu kommt auch sehr viel Nonverbales, Subjektives, wobei man sich schon einfühlen muss, um zu verstehen, wie etwas gemeint ist und was du selbst in Wirklichkeit, oft unbewusst, vermittelst.
Empathieentwicklung und Intuition sind unglaublich wichtig, um Konflikte zu vermeiden und mehr Zugang zu dir selbst und anderen zu bekommen. Alexandra Sitch erklärt mit praktischen Beispielen und Übungen, wie Tiere und die Natur uns weiterhelfen können, glasklar und effizient zu kommunizieren, Signale aufzufangen und sich gut dabei zu fühlen.
Ein Abend des lebhaften gemütlichen Austausch!
Harald Schönfeld Wir essen immer mehr, werden immer dicker ... und die Medizin stellt sich darauf ein.