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Hochschullehrerbund Bundesvereinigung

Der Hochschullehrerbund hlb ist der Berufsverband der Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen in Deutschland.

Hlb sonderlogo klein rgb1 Hochschullehrerbund Bundesvereinigung hlb-Kolloquium - Die Zukunft der Professur: 12plusEins
Berlin, 24. Mai 2019, 11:00 – 17:30 Uhr
Hotel ABION Spreebogen, Alt-Moabit 99, 10559 Berlin
Das Profil der Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) hat sich seit ihrer Gründung vor 50 Jahren grundlegend verändert. Damals sollte der hohe Stellenwert der Lehre durch kleinere Lerngruppen als an Universitäten und ausschließlich professorale Lehre gesichert werden. Das Lehrdeputat wurde auf 18 Stunden pro Woche im Semester (SWS) festgelegt. Seitdem sind zahlreiche neue Aufgaben hinzugekommen: Forschung, Wissens- und Technologietransfer oder Einrichtung und Akkreditierung/Reakkreditierung vielfältiger Bachelor- und Master-Studiengänge. Wissenschaftliches Personal steht dafür nahezu ausschließlich über eine volatile Projektfinanzierung zur Verfügung. Diese Situation gefährdet die gewohnt hochwertige akademische Ausbildung für die Berufspraxis durch FH/HAW und die erforderlichen Innovationsimpulse für die Regionen.
Vor diesem Hintergrund fordert der Hochschullehrerbund hlb eine Festsetzung des Lehrumfangs auf 12 SWS und die Bereitstellung einer grundfinanzierten Mitarbeiterstelle pro Professur – kurz „12plusEins“. Ziel des Kolloquiums ist, diese Forderung zu diskutieren. Dazu gehört die Reflexion der brisanten Situation an den Hochschulen zwischen gesellschaftlichen Anforderungen und dem Realisierbarem, die Frage, ob der seit 50 Jahren unveränderte Lehrumfang vor dem gesetzlich auferlegten Aufgabenzuwachs rechtlich Bestand haben kann und Überlegungen zum profilgerechten Einsatz wissenschaftlich mitarbeitender Personen.
Anmeldungen sind ab sofort möglich: E-Mail gaby.wolbeck@hlb.de, Telefon 0228 555256-10
Online: http://www.hlb.de/kolloquium
Hlb sonderlogo klein rgb1 Hochschullehrerbund Bundesvereinigung Das Bundesgesundheitsministerium beabsichtigt, die Fachhochschulen/HAW von der Psychotherapeutenausbildung auszuschließen.
Die Ausbildung von Psychotherapeuten soll grundsätzlich geändert werden: Bislang gab es zwei Psychotherapeutenberufe, Psychologischer Psychotherapeut und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Die Ausbildung erfolgte postgraduell. Für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie-Ausbildung gab es einen häufig genutzten Weg über einen FH-Abschluss: Sozialarbeiter konnten eine Ausbildung zum approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten aufnehmen.
Die postgraduale Ausbildung soll abgeschafft werden und Psychotherapie ein eigener Studiengang „Psychotherapie" nur an Universitäten werden. Angesichts der Bologna-Reform ist es ein Anachronismus, die FH-Abschlüsse hier als minderwertig im Vergleich mit den Universitätsabschlüssen darzustellen.
Die Begründungen lauten nach Einschätzung der Betroffenen grob umrissen u. a.:
- höchstes wissenschaftliches Niveau sei erforderlich und nur an Universitäten sichergestellt,
- Verknüpfung von Forschung, Lehre und Praxis sei nur an Universitäten gewährleistet
- ausschließlich Universitäten seien in der Lage, in gebotenem Umfang und gebotener Schnelligkeit entsprechende Studiengänge einzurichten,
- Promotionsmöglichkeiten seien notwendiger Bestandteil der Entwicklung der Psychotherapie,
- kapazitäre Beschränkung von Ausbildungsplätzen.
Die betroffenen Fachkolleginnen und -kollegen würden sich sehr freuen, wenn auch Sie das Anliegen unterstützen, diese Ungleichbehandlung zu verhindern. und die Petition unterschreiben:
Hlb sonderlogo klein rgb1 Hochschullehrerbund Bundesvereinigung is organising the following event: Promotionsrecht für Forschende an Berliner HAW/Profil erhalten - Durchlässigkeit fördern
In der derzeitigen Diskussion zur Modernisierung des Berliner Hochschulgesetzes fordert der Hochschullehrerbund-Landesverband Berlin e. V. (hlb-Berlin) ein eigenständiges Promotionsrecht der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Seine Position vertrat die Landesvorsitzende, Prof. Anne König, zur zweiten Diskussionveranstaltung am 22. Januar 2019 zum Themenbereich Personal.
Zum ausführlichen Antrag "Profil erhalten - Durchlässigkeit fördern": https://hlb.de/positionen/
Hlb sonderlogo klein rgb1 Hochschullehrerbund Bundesvereinigung is organising the following event: hlb-Arbeitsgruppe zur Stärkung der angewandten Forschung veröffentlicht Positionspapier
Zum Jahreswechsel hat der hlb auf Basis der Ausarbeitung der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Transfergemeinschaft (DTG) unter Leitung von Tobias Plessing (Hochschule Hof) sein Positionspapier zu angewandter Forschung und Technologietransfer in die mittelständische Wirtschaft veröffentlicht. Kernpunkt ist die Forderung an die Bundesregierung in einem Umfang, der der Lehrleistung der Fachhochschulen entspricht, Drittmittel für die Finanzierung von angewandter Forschung und ihren Transfer in Innovationen der mittelständischen Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Diesen Bedarf sehen auch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und verschiedene Wirtschaftsverbände. Hierfür eingesetzte Steuermittel führen, wie entsprechende Untersuchungen der OECD und konkrete Erfahrungen anderer Industrieländer mit einem entsprechenden System (z. B. der Schweiz) zeigen, bereits kurzfristig zu erheblichen volkswirtschaftlichen Renditen und stärken direkt die Innovationskraft der lokalen Wirtschaft.
Je nach Betrachtungsweise kommen Experten für die hier in Deutschland bisher bestehende Förderlücke auf einen Mittelbedarf von etwa 1,3 Milliarden Euro pro Jahr. Zur Zuweisung der Mittel ist eine entsprechend ausgerichtete Organisation erforderlich. Ihr Arbeitsname Deutsche Transfergemeinschaft (DTG) (in Entsprechung zur Deutschen Forschungsgemeinschaft): geht auf Vorschläge verschiedener Experten aus den Jahren 2016 und 2017 zurück. Günter-Ulrich Tolkiehn
Hlb sonderlogo klein rgb1 Hochschullehrerbund Bundesvereinigung is organising the following event: Arbeitsgruppe „Landessprache in der Lehre“ unter Leitung von hlb-Vizepräsidentin Prof. Olga Rösch nimmt Arbeit auf
Worum geht es in der AG „Landessprache in der Lehre“?
Viele Studiengänge, die komplett auf Englisch angeboten werden, gelten landläufig als zählbarer Nachweis für Internationalisierungserfolge einer Hochschule. Anglophonisierung der Lehre wird seitens der Hochschulleitungen oft forciert und die Mitwirkung der Lehrenden bei der sprachlichen Umstellung auch gern honoriert. Und so steigt die Anzahl der englischsprachigen Studiengänge in Deutschland von Jahr zu Jahr. Stimmen, die die Verdrängung der Landessprache aus der Lehre kritisch hinterfragen, bekommen zu wenig Aufmerksamkeit. Dabei gibt es viele gute Gründe, auch einmal inne zu halten und nach den Auswirkungen dieser Entwicklung zu fragen.
Weitere Infos unter https://hlb.de/ueber-uns/arbeitsgruppen/

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