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ICV Internationaler Controllerverein ( Controlling Netzwerk )

Das ist die XING-Gruppe des Internationalen Controller Verein eV (ICV) - www.icv-controlling.com.

Alina Silberbauer Tagescontrolling in der Dairy- und Foodindustrie
In der Dairy- und Foodindustrie stellt der Rohstoff Milch mit bis zu 80 % Anteil an den Gesamtkosten den bedeutendsten Kostenfaktor dar. Dies erfordert einen ganzheitlichen und permanenten Controllingansatz mit unserem Modul Rohstoff- und Betriebscontrolling. Entscheidend für den Erfolg ist dabei die Durchgängigkeit von Organisation und Systemausprägung und die Schulung aller Mitarbeiter, damit jeder Beteiligte zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit beiträgt. Wesentliche Controllingaufgaben sind dabei:

>Rohstoffein- und ausgang

Bekommen wir das, was wir bezahlen? Transparente Darstellung der unterschiedlichen Mess- und Untersuchungsergebnisse

>Rohstoffbilanzen

Tägliche Erstellung einer Mengen und Inhaltsstoffbilanz nach Abteilungen und/oder Chargen um die Verlustsituation im Betrieb schnell und zielgerichtet optimieren zu können

>Rohstoff Soll-Ist Vergleich

Täglicher Abgleich von Soll zu Ist Rohstoffverbräuchen bei sich permanent ändernden Ausgangsrohstoffen (flexible Rezepturrechnung)

>Halbfertig- und Fertigartikel

Halbfertigbilanzen (Herstellung, Verbrauch, Bestand), Herstellmengen, Sortimente…. Welchen Verlust können wir nicht vermeiden und was kostet das je Produktionseinheit?
Das Tagescontrolling schärft den Blick auf die wesentlichen Kosteneinflussfaktoren und bietet somit den größten Hebel für die Optimierung der Produktkosten.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf unserer Homepage: http://gkc.eu/de/felix.html
Nur für XING Mitglieder sichtbar SAP Bücher
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Lisa Kerath Wie wirkt sich die Digitalisierung zukünftig auf die Arbeitsstrukturen im Bereich Controlling aus?
Guten Tag, ich bitte dringlich um Ihre Unterstützung!
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit suche ich nach Teilnehmer/-innen für meine Umfrage, die das spannende Thema der digitalen Auswirkung auf das Tätigkeitenfeld der Controller/-innen erforscht.
Folgender Link führt zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/c484230
An der Umfrage können alle Mitarbeiter/-innen teilnehmen, die in den Bereichen Controlling, IT, Finance (Buchhaltung/ Rechnungswesen) oder im Management tätig sind.
Die Teilnahme wird ca. 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen.
Ihre Angaben werden vertraulich und anonym behandelt.
Bei Interesse sende ich Ihnen gerne die Ergebnisse zu.
Über Ihre Unterstützung freue ich mich.
Vielen Dank im Voraus!
Lisa Kerath
Ivo Mersiowsky Methoden für das Green Controlling
Wir initiieren derzeit ein Innovationsforum "Mehr Ressourceneffizienz durch Digitalisierung" (im Fensterbau). In diesem Zusammenhang möchten wir insbesondere auch Controller ansprechen, die mit Kennzahlen zum Ressourcenverbrauch und dem Verhältnis zur Wertschöpfung einen ganz wesentlichen Beitrag leisten. Den Veröffentlichungen des FAK "Green Controlling for Responsible Business" entnehme ich, dass Herausforderungen in der Erweiterung der Kostenrechnung um ökobilanzielle Impacts und die Zurechnung von umweltbezogenen Gemeinkosten auf Produkte/Prozesse gesehen werden? Als Nicht-Controller, sondern Fachexperte für Ökobilanz-Methoden würde ich gerne in den Dialog mit Ihnen treten, wo genau es hier klemmt. Gibt es für Methoden wie die erweiterte Prozesskostenrechnung (Material Flow Cost Accounting, Activity-based Footprinting) noch zu wenig Nachfrage? Oder bestehen Probleme bei deren Nutzung (durch fehlende Daten, Tools, Kompetenzen)?
Jochem Müller WHU-Zukunftsstudie - Alarmstufe Rot - Digitalisierung vor Nachhaltigkeit
Was ist eigentlich los mit unserer Gesellschaft?
Zentrale Aussage der dritten WHU-Zukunftsstudie
"Die Digitalisierung steht im Zentrum der Transformation des Controllings; andere Zukunftsthemen - wie etwa die Nachhaltigkeit - verlieren an Bedeutung."
(Quelle: WHU Zukunftsstudie: Rangfolge der Zukunftsthemen)
Wir produzieren immer noch Güter und Dienstleistungen, die unsere Lebensgrundlagen und unsere Gesundheit hochgradig gefährden. Ich erinnere nur an Diesel-Gate, Glyphosat, Atommülllager Asse, Fukushima, Tankerunglück vor Shanghai, Dammbruch von Bento Rodrigues, Plastikmüll in den Weltmeeren, Korallenbleiche, Erderwärmung, Kinderarbeit, Brandkatastrophen in Billiglohnländern, Luftverschmutzung in unseren Städten und drohende Fahrverbote (zum Glück).
Das nächste Desaster zeichnet sich ab. Erst im Sommer veröffentlichte die Deutsche Rohstoffagentur (Dera) eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung, deren Autoren davor warnen, dass wichtige Stoffe knapp werden könnten. Für die Untersuchung analysierten sie den weltweiten Bedarf bestimmter Zukunftstechnologien, zum Beispiel der Elektromobilität, aber auch von erneuerbaren Energien, der Medizintechnik, Meerwasserentsalzungsanlagen oder RFID-Chips. Ihr wichtigstes Ergebnis: Vor allem der Bedarf für Lithium, Rhenium, Terbium und Dysprosium "könnte bis zum Jahr 2035 auf mehr als das Doppelte der heutigen (2013) globalen Primärproduktion ansteigen". Auch für Germanium, Kobalt, Scandium, Tantal, Neodym und Praseodym werde der Bedarf dann höher sein als die heutige Fördermenge. (Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/elektromobilitaet-elektroauto-rohstoffe-knappheit-lithium).
Wir sollten vielleicht die Prioritäten der Zukunftsthemen überdenken. Sonst sind wir am Ende zwar "digitalisiert" und "vernetzt" werden jedoch feststellen, dass man BitCoins und Aktienpakete nicht essen kann. "Only after the last tree has been cut down / Only after the last river has been poisoned / Only after the last fish has been caught / Then will you find that money cannot be eaten." So können wir es in einem Interview mit der kanadischen Dokumentarfilmerin Alanis Obomsawin, das 1972 in Kanada erschien, nachlesen. Ursprünglich wurde die Weisagung den Cree-Indianern zugesprochen.
Wenn es noch einer Steigerung bedurft hätte, dann waren es die bekannt gewordenen Tier- und Menschenversuche (!) der Autoindustrie in Sachen Diesel-Abgastests.
Controller sollen wachrütteln und coachen. Ich hoffe, wir nehmen solche Entwicklungen nicht einfach hin. Der Dreiklang von Ökologie, Soziales und Ökonomie sollte über allem stehen. Es wird Zeit, dass wir die Wertschöpfung zu Ende denken, bis zur Mündung in den natürlichen Kreislauf. Nachhaltiges Handeln lässt sich nicht in eine Rangfolge bringen, es muss die Maxime unseres wirtschaftlichen Handelns sein. Vordenker wie Claus Hipp oder Yvon Chouinard haben dies schon vor vielen Jahren erkannt.
Ich finde, es wäre bereits sehr viel erreicht, wenn das Controlling überhaupt über sämtliche für das Unternehmen -- seine Ressourcen und Produkte sowie sein Umfeld -- relevanten Handlungsfelder und Indikatoren berichten würde. Welche das im einzelnen sind, klärt bspw. das Nachhaltigkeitsmanagement mit einem sog. Materiality Assessment. Doch dann kommt der Controller ins Spiel und stellt hoffentlich Kennzahlen und Werkzeuge bereit, so dass die Unternehmensführung im Lichte dieser wichtigen Informationen entscheiden kann. Insofern glaube ich, wir überfordern Controller mit dem Auftrag Wachrütteln & Coachen (einige werden es freiwillig tun), doch das macht das ganzheitliche Verständnis der Kernaufgabe Controlling nicht weniger wesentlich.

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Über die Gruppe "ICV Internationaler Controllerverein ( Controlling Netzwerk )"

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