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Idioms - Die Macht der Sprache - deutsch/englisch

Idioms sind umgangssprachliche Redewendungen, welche keine bloße Übersetzungen darstellen.

Patricia Hinsen - Rind Wenn Übersetzungen an ihre Grenzen stoßen: Die Übersetzungsproblematiken mit der Gossensprache des Präsidenten Donald Trump
Die Ausgabe der "Washington Post" am 12. Januar, 2018 widmete einen Artikel der häufig auftretenden Gossensprache des Donald Trump, seines Zeichens Präsident der USA.
Die von diesem Präsidenten gebrauchten Kraftwörter sind nämlich häufig nicht wortgenau übersetzbar. Diese Übersetzungsproblematik wiederum hat mögliche, problematische Auswirkungen mit Bezug auf das internationale Verständnis dessen, was Trump so von sich gibt.
Es ist prinzipiell wichtig, zu verstehen was genau ein US Präsident sagt. Er verfügt schließlich über bedeutende Macht und die Autorität die Geschicke der Menschheit entscheidend zu beeinflussen.
Allerdings ist es ist von noch größerer Wichtigkeit zu begreifen, was genau er sagt wenn er bestimmte Länder oder Menschen mit Schimpfwörtern attackiert. Werden diese Kraftausdrücke geschönt, dann kann eine unrichtige Darstellung der Tatsachen die Folge sein. Nachrichtenleser im Ausland erhalten dann kein zuverlässiges Gesamtbild dieser, oft widerlichen, Szenen.
Bereits die Realität, dass der 45. Präsident der USA eine Redeweise besitzt, die bestenfalls als missverständlich charakterisierbar ist, kompliziert die Tätigkeiten von Berichterstattern und Übersetzern. Man denke nur an die bedauerlichen Simultan-Dolmetscher, die beauftragt sind, sein Geschwätz annähernd sinnvoll in der Zielsprache wieder zu geben.
Wenn Präsident Trump dann allerdings unverschämte, schmutzige Gossensprache benützt, so wie er das vorige Woche mit Hinblick auf ausgewählte Länder getan hat, indem er diese als "shitholes" charakterisierte, stellt er Journalisten fern und nah vor schier unüberwindbare Aufgaben.
"Zu entscheiden wie mit den Bemerkungen umgegangen wird – und ob sie in Reportagen zensiert werden sollen – war schon für die Presse der United States schwierig genug. Es war schließlich ein vulgärer Ausdruck der normalerweise nicht für eine Zeitung oder das Fernsehen geeignet ist.
Man stelle sich vor, dies dann sinnvoll in einer anderen Sprache auszudrücken. Jede Kultur hat ihre vulgären Ausdrücke, das ist klar, aber diese Begriffe lassen sich nicht immer gut übersetzen" schrieb die Reporterin Samantha Schmidt von der "Washington Post" über diese Aufgabe.
Oxford Dictionary bezeichnet diesen Ausdruck als "vulgar slang", also "vulgären Slang", der einen "sehr schmutzigen, schäbigen oder sonst unangenehmen Ort (An extremely dirty, shabby, or otherwise unpleasant place)" beschreibt.
Die Mehrzahl der englischsprachigen Medien entschied sich dazu, dieses vulgäre Schimpfwort wortgetreu zu berichten, auch wenn dieses gegen jeglichen Anstand verstößt. So blieb es, bis auf vereinzelte Ausnahmen, in den englischsprachigen Medien bei "shitholes".
Deutsche Medien entschieden sich für die Übersetzung "Drecksloch" in ihren Reportagen. Zwar ist "Drecksloch" nicht ganz so vulgär wie das Original, da "Dreck" ja nicht gleich "Sch…." ist, aber immerhin ein mehr oder weniger ausdrucksstarker Begriff.
Die französische Presse entschied sich in der Mehrzahl für die Umschreibung “pays de merde". Bedeutung: "Besch….ene Länder".
In Finnland war eine beliebte Übersetzung “persläpimaat” was so viel wie "Ars…..och Länder" bedeutet.
Die japanische Zeitung "Sankei" wählte die höfliche Umschreibung: "Länder die schmutzig wie Toiletten sind".
Wesentliche Schwierigkeiten mit der Übersetzung der präsidialen Äußerungen in einigen Ländern bereiten allerdings die dort herrschenden, kulturellen Tabus. Gossensprache ist dort, speziell wenn diese auch noch Fäkalsprache enthält, ein uneingeschränktes No-Go.
Auch dann, wenn diese Ausdrucksform vom mächtigsten Mann der Welt verwendet wird.
Diese kulturelle Tabuisierung führt meistens zu einer Abweichung, einer Umschreibung, einer Schönung der tatsächlich verwendeten Schimpfwörter. Diese "Reinigungsaktion" wiederum führt dann zu einer fehlerhaften, beschönigten Interpretation der Aussagen Trumps, so die Sorge der Washington Post, bzw. der Autorin Samantha Schmidt.
"Drecksloch" bedeutet nämlich "dirthole" und nicht "shithole".
Quelle: Washington Post, 12. Januar, 2018
Mehr Interessantes, Wissenswertes und Amüsantes über Sprache und Interkulturelles finden Sie in meinem Blog: http://englisch-nach-mass.de/blog
Wenn Sie wissen möchten "Wie Sprachen lernen wirklich funktioniert" dann schauen Sie sich doch mal unser neues Unternehmensvideo an. http://www.englisch-nach-mass.de/home
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Als Mitarbeiter einer Übersetzungsagentur kann ich mich diesem Artikel nur anschließen. Gerade diese Problematik ist auch bei anderen Reden ein häufig auftretendes Problem. Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir aufwändig ein bestimmtes Wording für bestimmte Begriffe erstellt haben und diese mit verschiedenen Verlägen ebenfalls abgesprochen haben.
Patricia Hinsen - Rind Die Sonne scheint in Chester: Intensive Sprachreise, auch als Bildungsurlaub möglich
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Joseph King Idiom of the Day
Not in a month of Sundays - Not at any point; under absolutely no circumstances.
e.g. Not in a month of Sundays did I think that I would actually win the lottery!
Another similar expression “when pigs can fly”
German Equivalent: wenn Ostern und Pfingsten auf einen Tag fällt.
Joseph King Idioms with the Word Horse
Last week I came up with some idioms about the horse’s mouth.
This week I’ll touch on the idioms with the horse itself
We had 2 last week:
Straight from the horse’s mouth. Don’t look a gift horse in the mouth.
Now the new ones:
Don’t put the cart before the horse - You should do things in the correct order
A ragged colt may make a good horse - Things may turn out better than you think
You can lead a horse to water, but you can’t make him drink - you can’t force anyone to do something which they don’t want to do
Closing the stable when the horse has bolted – Taking preventative measures after the event
2 horse race: a competition, election, etc, in which there are only two teams or candidates with a chance of winning. The election was a two-horse race.
Flogging a dead horse – doing something that will have an effect
Get off your high horse - Come down to earth
Hold your horse - Wait a minute
Live, horse, and you will get grass – This is an interesting one and you’ll only hear it in Ireland. It is a direct Irish: “Mair a chapaill agus gheobhaidh tú féar.”
The meaning of this saying may not be immediately apparent to many readers. Believe it or not, these words are meant to be encouraging. It tells us that we must first survive and live, and then we will receive our reward. It probably has its origin from the famine days.
Some of these have a German equivalent. Please feel free to comment.

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Über die Gruppe "Idioms - Die Macht der Sprache - deutsch/englisch"

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