Probleme beim Einloggen

Idioms - Die Macht der Sprache - deutsch/englisch

Idioms sind umgangssprachliche Redewendungen, welche keine bloße Übersetzungen darstellen.

Joseph King Remembering a World War I Poet
As we remember end of World War One, I would like to share with you one of my favorite poets of that time, Siegfried Sassoon.
Unlike many any war poets of his time, Siegfried Sassoon had no problem in avoiding the sentimentality of war and patriotism, he wrote of the horror and brutality of trench warfare.
He was a controversial figure as he often satirized the generals, politicians, and churchmen for their incompetence and blind support of the war.
An example of his powerful use of language can be found in poems like "Reconciliation"
Men fought like brutes; and hideous things were done;
And you have nourished hatred, harsh and blind.
But in that Golgotha perhaps you’ll find
The mothers of the men who killed your son.
For more information, here are some links to his poems and biography:
Joseph King Idiom of the Day
To be smashed to smithereens — To be broken apart or otherwise destroyed into tiny, fragmentary pieces. "Smithereens," first appearing in English in 1829 as "smiddereens," is likely derived from the Irish word "smidirín" or "smidiríní," meaning "fragments."
German Equivelant: in tausend Stücke schlagen
Patricia Hinsen - Rind Wenn Übersetzungen an ihre Grenzen stoßen: Die Übersetzungsproblematiken mit der Gossensprache des Präsidenten Donald Trump
Die Ausgabe der "Washington Post" am 12. Januar, 2018 widmete einen Artikel der häufig auftretenden Gossensprache des Donald Trump, seines Zeichens Präsident der USA.
Die von diesem Präsidenten gebrauchten Kraftwörter sind nämlich häufig nicht wortgenau übersetzbar. Diese Übersetzungsproblematik wiederum hat mögliche, problematische Auswirkungen mit Bezug auf das internationale Verständnis dessen, was Trump so von sich gibt.
Es ist prinzipiell wichtig, zu verstehen was genau ein US Präsident sagt. Er verfügt schließlich über bedeutende Macht und die Autorität die Geschicke der Menschheit entscheidend zu beeinflussen.
Allerdings ist es ist von noch größerer Wichtigkeit zu begreifen, was genau er sagt wenn er bestimmte Länder oder Menschen mit Schimpfwörtern attackiert. Werden diese Kraftausdrücke geschönt, dann kann eine unrichtige Darstellung der Tatsachen die Folge sein. Nachrichtenleser im Ausland erhalten dann kein zuverlässiges Gesamtbild dieser, oft widerlichen, Szenen.
Bereits die Realität, dass der 45. Präsident der USA eine Redeweise besitzt, die bestenfalls als missverständlich charakterisierbar ist, kompliziert die Tätigkeiten von Berichterstattern und Übersetzern. Man denke nur an die bedauerlichen Simultan-Dolmetscher, die beauftragt sind, sein Geschwätz annähernd sinnvoll in der Zielsprache wieder zu geben.
Wenn Präsident Trump dann allerdings unverschämte, schmutzige Gossensprache benützt, so wie er das vorige Woche mit Hinblick auf ausgewählte Länder getan hat, indem er diese als "shitholes" charakterisierte, stellt er Journalisten fern und nah vor schier unüberwindbare Aufgaben.
"Zu entscheiden wie mit den Bemerkungen umgegangen wird – und ob sie in Reportagen zensiert werden sollen – war schon für die Presse der United States schwierig genug. Es war schließlich ein vulgärer Ausdruck der normalerweise nicht für eine Zeitung oder das Fernsehen geeignet ist.
Man stelle sich vor, dies dann sinnvoll in einer anderen Sprache auszudrücken. Jede Kultur hat ihre vulgären Ausdrücke, das ist klar, aber diese Begriffe lassen sich nicht immer gut übersetzen" schrieb die Reporterin Samantha Schmidt von der "Washington Post" über diese Aufgabe.
Oxford Dictionary bezeichnet diesen Ausdruck als "vulgar slang", also "vulgären Slang", der einen "sehr schmutzigen, schäbigen oder sonst unangenehmen Ort (An extremely dirty, shabby, or otherwise unpleasant place)" beschreibt.
Die Mehrzahl der englischsprachigen Medien entschied sich dazu, dieses vulgäre Schimpfwort wortgetreu zu berichten, auch wenn dieses gegen jeglichen Anstand verstößt. So blieb es, bis auf vereinzelte Ausnahmen, in den englischsprachigen Medien bei "shitholes".
Deutsche Medien entschieden sich für die Übersetzung "Drecksloch" in ihren Reportagen. Zwar ist "Drecksloch" nicht ganz so vulgär wie das Original, da "Dreck" ja nicht gleich "Sch…." ist, aber immerhin ein mehr oder weniger ausdrucksstarker Begriff.
Die französische Presse entschied sich in der Mehrzahl für die Umschreibung “pays de merde". Bedeutung: "Besch….ene Länder".
In Finnland war eine beliebte Übersetzung “persläpimaat” was so viel wie "Ars…..och Länder" bedeutet.
Die japanische Zeitung "Sankei" wählte die höfliche Umschreibung: "Länder die schmutzig wie Toiletten sind".
Wesentliche Schwierigkeiten mit der Übersetzung der präsidialen Äußerungen in einigen Ländern bereiten allerdings die dort herrschenden, kulturellen Tabus. Gossensprache ist dort, speziell wenn diese auch noch Fäkalsprache enthält, ein uneingeschränktes No-Go.
Auch dann, wenn diese Ausdrucksform vom mächtigsten Mann der Welt verwendet wird.
Diese kulturelle Tabuisierung führt meistens zu einer Abweichung, einer Umschreibung, einer Schönung der tatsächlich verwendeten Schimpfwörter. Diese "Reinigungsaktion" wiederum führt dann zu einer fehlerhaften, beschönigten Interpretation der Aussagen Trumps, so die Sorge der Washington Post, bzw. der Autorin Samantha Schmidt.
"Drecksloch" bedeutet nämlich "dirthole" und nicht "shithole".
Quelle: Washington Post, 12. Januar, 2018
Mehr Interessantes, Wissenswertes und Amüsantes über Sprache und Interkulturelles finden Sie in meinem Blog: http://englisch-nach-mass.de/blog
Wenn Sie wissen möchten "Wie Sprachen lernen wirklich funktioniert" dann schauen Sie sich doch mal unser neues Unternehmensvideo an. http://www.englisch-nach-mass.de/home
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Joseph King
For such words the Urban Dictionary may have the answer. As you see it's up to date:
https://www.urbandictionary.com/define.php?term=Shithole
Maybe e FDP should have checked it before coming out with the slogan "German Mut" a while back.
Joseph King Idiom of the Day
an/the olive branch — A symbol, expression, or gesture of peace, reconciliation, truce, etc. Used most commonly in the phrase "hold out/offer (someone) an/the olive branch.
Origin: It comes from the the Book of Genesis. The sign that the flood was over was an olive branch brought back to the ark by a dove.
German Equivalent: ein Friedensangebot machen; jdm seinen Willen zum Frieden bekunden

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Idioms - Die Macht der Sprache - deutsch/englisch"

  • Gegründet: 01.08.2008
  • Mitglieder: 2.309
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 853
  • Kommentare: 1.159