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Industrie Schweiz ist die Gruppe für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie. Vernetzen Sie sich mit interessanten Personen.

Die Starrag Group Holding AG (SIX: STGN), eine technologisch weltweit führende Anbieterin von Präzisions-Werkzeugmaschinen zum Fräsen, Drehen, Bohren und Schleifen von Werkstücken aus Metall, Verbundwerkstoffen und Keramik, hat heute ihre Halbjahreszahlen für 2021 bekanntgegeben. Dabei wurden im Wesentlichen die im März für das Gesamtjahr 2021 geäusserten Erwartungen bestätigt.

Starkes Auftragsplus

Nachdem die Neubestellungen bereits im zweiten Halbjahr 2020 leicht angezogen hatten, verstärkte sich dieser Trend im Berichtssemester, so dass der Auftragseingang mit 150 Mio. CHF den Vorjahreswert um 69% übertraf (währungsbereinigt plus 66%). Der Umsatz fiel zwar aufgrund des Covid-19-bedingten tieferen Auftragsbestands Ende 2020 auch im Berichtssemester geringer aus, jedoch in einem weniger starken Ausmass als im Vorjahr. Mit 139 Mio. CHF unterschritt der Verkaufserlös den Wert der Vorjahresperiode um 10% (währungsbereinigt minus 11%); gegenüber dem zweiten Halbjahr 2020 blieb er praktisch unverändert.

Nach Regionen und Abnehmerindustrien

Nach Marktregionen betrachtet legten Europa und vor allem Asien deutlich zu, wo der Auftragseingang im Periodenvergleich mehr als verdreifacht werden konnte. Umgekehrt musste bei den Neubestellungen von Kunden aus Nordamerika ein deutlicher Rück-schlag in Kauf genommen werden, was sich mit der Zurückhaltung der Kunden im Bereich Aerospace erklärt.

Mit Blick auf die Abnehmerindustrien zeigt sich mit Ausnahme des Bereichs Aerospace, der weiterhin von der Covid-19-bedingten Beeinträchtigung der globalen Luftfahrtindustrie betroffen war, eine Erholung auf breiter Front. Im Semestervergleich legten sowohl die Bereiche Industrial, die mit Abstand wichtigste Abnehmerindustrie für Starrag, als auch Transportation und nicht zuletzt Energy dank grösseren Windkraftprojekten deutlich zu.

Auftragsbestand sichert Auslastung über zweites Semester hinaus

Der Auftragsbestand bei Neumaschinen betrug Ende Berichtsperiode 187 Mio. CHF oder 8% mehr als Ende 2020. Dieser solide Arbeitsvorrat sichert damit eine Auslastung über das zweite Halbjahr 2021 hinaus. Ausserdem ist mit dem Neumaschinengeschäft auch eine wiederkehrende Nachfrage nach Servicedienstleistungen verbunden.

Stabiles operatives Ergebnis

Das betriebliche Ergebnis EBIT betrug 0.8 Mio. CHF gegenüber 0.6 Mio. CHF im ersten und 0.7 Mio. CHF im zweiten Halbjahr 2020, dies trotz des geringeren Umsatzvolumens. Die operative Marge stellte sich damit auf 0.6% (Vorjahresperiode 0.4%). Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Rahmen des "Programms 2021" und dank zusätzlicher Massnahmen zur dauerhaften Steigerung der Profitabilität im Berichtszeitraum weitere rund 5 Mio. CHF operative Kosten eingespart wurden – nach gut 20 Mio. CHF im Gesamtjahr 2020. Umgekehrt wirkte sich der tiefere Umsatz negativ auf den operativen Ertrag aus. Das Reinergebnis schloss mit einer schwarzen Null (Vorjahresperiode 0.5 Mio. CHF); pro Aktie betrug es 0.01 CHF (Vorjahresperiode 0.15 CHF).

Anhaltend stark und flexibel finanziert

Die Bilanzsumme lag am 30. Juni 2021 mit 338.4 Mio. CHF um 7% über dem Stand von Ende 2020. Das Eigenkapital betrug 177.1 Mio. gegenüber 175.5 Mio. CHF Ende 2020. Daraus ergab sich eine anhaltend hohe Eigenkapitalquote von 52.3% (55.3%). Mit 3 Mio. CHF per Ende Berichtsperiode bewegt sich die Nettoverschuldung weiterhin auf einem tiefen Niveau. Die hohe finanzielle Flexibilität der Starrag Group kommt zudem in der konservativen Bewertung der Bilanzpositionen sowie dem substanzstarken Immobilien-park (eigenes Produktionsnetzwerk) zum Ausdruck.

Verschlankung der Strukturen zur dauerhaften Ertragsoptimierung

Die Starrag Group konnte im bisherigen Jahresverlauf von der allgemeinen Marktentwicklung sowie von den Fortschritten des Programms "Starrag 2021" profitieren. Diese Anstrengungen werden konsequent fortgeführt. Unabhängig davon erweist sich die grundsätzliche Strategie der Konzentration auf die wachstums- und ertragsstärksten Marktsegmente und Regionen als richtig.

Nachdem bereits 2019 in Mönchengladbach ein Stellenabbau vorgenommen wurde, erfordert die Geschäftslage an diesem Standort sowie auch in Bielefeld im Interesse einer dauerhaften Ertragsoptimierung weitere strukturelle und personelle Massnahmen.

In diesem Zusammenhang soll das Kompetenzzentrum Ecospeed (Marktführer für flexible Fertigungssysteme im Zielmarkt Aerospace) zur verstärkten Nutzung der Gruppensynergien an den Standort Rorschacherberg verlagert werden, um ein weltweit führendes Kompetenzzentrum für die Entwicklung von hochpräzisen Maschinen und Lösungen zur Herstellung von komplexen Flugzeugkomponenten zu schaffen. Die Strukturen für Service und Retrofit in Mönchengladbach sollen erhalten bleiben und weiterhin einen erstklassigen Kundensupport gewährleisten. Nach Umsetzung der Massnahmen soll die Produktion in Mönchengladbach eingestellt werden. Für den Produktionsstandort Mönchengladbach sollen alternative Nutzungsmöglichkeiten gesucht werden.

Gleichzeitig soll die applikationsorientierte Produktentwicklung für die Zielmärkte intensiviert und innerhalb der Starrag Group harmonisiert werden, um so zusätzliche Ertrags- und Wachstumspotenziale zu erschliessen. Mit diesen Massnahmen soll die Starrag Group deutlich schlagkräftiger, beweglicher und ertragsstärker werden.

Ausblick 2021

Prognosen hinsichtlich der Einschränkungen durch Covid-19 in den nächsten Monaten sind nach wie vor unsicher. Da nun jedoch global immer mehr Menschen geimpft sind, erscheint die Annahme nicht unrealistisch, dass die negativen Auswirkungen zusehends abflachen werden. Insgesamt haben sich die Märkte in den letzten Wochen und Monaten zum Teil deutlich erholt. In den kommenden Monaten ist es für Starrag von Bedeutung, wie schnell sich auch die Investitionen im Zielmarkt Aerospace wieder positiv entwickeln werden.

Aufgrund dieser Einschätzung sowie des starken Wiederanstiegs der Neubestellungen im ersten Halbjahr darf davon ausgegangen werden, dass der Auftragseingang des Gesamtjahres den Vorjahreswert deutlich übertreffen wird. Auch beim Umsatz erwartet die Starrag Group eine Zunahme für die zweite Jahreshälfte, die jedoch aufgrund der tieferen Neubestellungen im Vorjahr geringer ausfallen dürfte. Was die Ertragslage betrifft, geht die Geschäftsleitung nicht zuletzt dank der erwähnten Massnahmen von einer weiteren Erholung aus, wie sie sich seit dem zweiten Halbjahr 2020 abzeichnet.

https://www.starrag.com/

Nach der Verschiebung und der darauffolgenden Absage der SIAMS 2020 und vielen emotionalen Aufregungen, die all diese Schritte begleiteten, freuen sich die Organisatoren, Ihnen ein Update zur Lage der SIAMS 2022 zu übermitteln. Die gute Nachricht ist, dass fast alle Plätze bereits reserviert sind!

Von den 7’778 m2 an verfügbarer Mietfläche waren nach der Absage bereits über 7’100 m2 im Voraus gebucht. Account Manager Laurence Roy hält fest: "Die Stände werden immer als erstes unseren treuen Ausstellern angeboten. Nach der Absage haben wir sie einfach gefragt, was sie in Zukunft machen wollen. Viele von ihnen bestätigten sofort ihr Interesse an der Veranstaltung im 2022. Wir möchten uns bei ihnen herzlich für ihre Unterstützung bedanken. Fast 60% von ihnen waren zudem einverstanden, dass wir die für die SIAMS 2020 bezahlten Vorschüsse bis zur SIAMS 2022 behalten durften.”

Standmiete: ab 22. Juni

Alle Aussteller und potentiellen Aussteller wurden in der ersten Hälfte 2021 direkt von den Organisatoren kontaktiert, damit sie ihr Interesse bestätigen konnten, und dann Anfang Juni mit der Information zur offiziellen Eröffnung der Vermietungen ab 22. Juni, 9 Uhr. Wie bereits für die Ausgabe 2020 war die Zahl der noch verfügbaren Stände nach der Vorreservation recht begrenzt, weil weniger als 40 Stände in den Hallen 1.0 (Zelt), 2.1 und 2.2 zur Verfügung standen und etwa 10 davon noch in Abklärung waren. 91% der verfügbaren Mietflächen waren damit also schon gebucht.

Unglaubliche Geschwindigkeit

"Bei der Anmeldung müssen Aussteller, die einen Stand vorausgebucht haben, ein Online-Formular ausfüllen, um ihre Daten zu bestätigen. So etwas hatten wir noch nie erlebt; innerhalb eines einzigen Tages hatten bereits fast hundert Aussteller alles kontrolliert und angepasst und damit ihre Teilnahme bestätigt. Besser noch, wir konnten bereits die Nachfrage mehrerer neuer Aussteller nach einer Standmiete befriedigen”, berichtet Laurence Roy. Nach vierzehn Tagen sind fast 94% der Fläche vermietet und fast 160 Aussteller haben bereits alle ihre Daten vervollständigt. Einige haben sogar schon ihren Stand gestaltet! Bei Interesse finden Sie die Standpläne und die noch verfügbaren Plätze auf www.siams.ch. CEO Pierre-Yves Kohler fasst zusammen: "Für Interessierte ist es jetzt an der Zeit, sich für die Veranstaltung von 2022 anzumelden, da die Zahl der noch verfügbaren Stände von Tag zu Tag kleiner wird.” Die Organisatoren haben zudem eine Warteliste eingerichtet, die im Falle eines Rückzugs von bereits registrierten Kunden eine Teilnahme ermöglichen kann.

Die SIAMS in ein paar Worten zusammengefasst

Die Messe für die gesamte Produktionskette der Mikrotechnik

Daten: vom 5. bis 8. April 2022

Veranstaltungsort: Forum de l’Arc in Moutier

Standfläche : 7'778 m2

Aussteller: 450

https://www.siams.ch/

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ABB hat die Übernahme von ASTI Mobile Robotics Group (ASTI) bekannt gegeben, einem weltweit führenden Hersteller von autonomen mobilen Robotern (AMR). Das Unternehmen verfügt über ein umfassendes Produktportfolio an fahrerlosen Transportsystemen für alle wichtigen Einsatzgebiete, das von einer eigenen Software Suite unterstützt wird. Damit erweitert ABB ihr Angebot an robotergestützten Automatisierungslösungen und bietet als einziges Unternehmen ein vollständiges Portfolio für die nächste Generation der flexiblen Automatisierung an.

Die Akquisition ist ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie von ABB. Der Kaufvertrag wurde am 19. Juli unterzeichnet und die Transaktion wird voraussichtlich im Laufe des Sommers abgeschlossen. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

ASTI wurde 1982 gegründet, hat ihren Hauptsitz in Burgos, Spanien, und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeitende in Spanien, Frankreich und Deutschland. Das Unternehmen befindet sich im Mehrheitsbesitz von CEO Veronica Pascual Boé. Zu den weiteren Gesellschaftern gehört der europäische Wachstumsinvestor Keensight Capital. Heute unterstützt das Unternehmen eine der grössten AMR-Flotten in Europa und verfügt in 20 Ländern in den Branchen Automobil, Logistik, Lebensmittel und Getränke sowie Pharma und Kosmetik über eine breite Kundenbasis. Seit 2015 verzeichnet das Unternehmen ein jährliches Wachstum von fast 30 Prozent. Für 2021 erwartet ASTI einen Umsatz von rund 50 Millionen US-Dollar.

«Mit ihrem branchenführenden Portfolio, ihrer umfassenden Software Suite und ihrer weitreichenden Fachkompetenz in wichtigen Wachstumssegmenten ist ASTI das perfekte Unternehmen für uns, um unsere Kunden mit der nächsten Generation flexibler Automatisierung zu unterstützen», sagte Sami Atiya, Leiter des Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation von ABB. «ABB verfügt jetzt als einziges Unternehmen über ein vollständiges Automationsportfolio aus AMR, Robotern und Maschinenautomationslösungen – von der Produktion über die Logistik bis hin zum Endverbraucher. Mit unserem Angebot schaffen wir für unsere Kunden einen grossen Mehrwert: Sie können sich auf individuelle Konsumentenwünsche einstellen und die Chancen nutzen, die sich aus den grundlegenden Veränderungen des Konsumverhaltens ergeben.»

AMR bieten ein Höchstmass an Flexibilität, von der Produktion über Logistik, Intralogistik und Auftragsabwicklung bis hin zum Detailhandel und Gesundheitswesen. ABB und ASTI haben die gemeinsame Vision, Unternehmen dabei zu helfen, die heutigen linearen Produktionslinien durch vollständig flexible Netzwerke zu ersetzen. In diesen navigieren intelligente AMR selbstständig Materialien, Komponenten und Endprodukte zwischen intelligenten, vernetzten Arbeitsstationen in Fabriken, Logistikzentren, Laboratorien, Geschäften oder Spitälern.

Veronica Pascual Boé, CEO von ASTI, kommentierte: «Die Visionen von ABB und ASTI passen perfekt zusammen. Beide Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, die Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden durch verstärkte Automatisierung am Arbeitsplatz zu steigern. Dies ist die nächste spannende Etappe auf unserer Reise. Gemeinsam werden wir unsere Innovationspläne vorantreiben, unseren globalen Kundenservice, unser Partnernetzwerk sowie unsere Produktions- und Fertigungskapazitäten ausbauen und den weltweiten Marktzugang von ABB, insbesondere in China, nutzen. Ich freue mich darauf, Teil des erweiterten Managementteams von Robotics zu werden und das AMR-Geschäft weiter zu führen, um diesen ambitionierten Wachstumsplan umzusetzen.»

Das branchenführende AMR-Portfolio von ASTI umfasst autonome Fahrzeuge inklusive Zugmaschinen, Goods-to-Person-Lösungen und Gabelstapler sowie ein umfassendes Softwareangebot, das von der Fahrzeugnavigation und -steuerung über das Flotten- und Auftragsmanagement bis hin zu cloudbasierten Systemen zur lückenlosen Rückverfolgung reicht.

Dieses Angebot wird in das ABB-Portfolio integriert, das Roboter, Maschinenautomation, modulare Lösungen und Softwareanwendungen einschliesslich RobotStudio® umfasst, ein Simulations- und Programmiertool von ABB Robotics. Dadurch entsteht ein einzigartiges und umfangreiches Automatisierungsportfolio für die Kunden von ABB.

ABB und ASTI verfügen über fundierte Branchenkenntnisse in der Fertigungsindustrie, darunter die Automobilindustrie, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die Konsumgüterindustrie sowie in neuen Wachstumssegmenten wie Logistik, E-Commerce, Detailhandel und Gesundheitswesen.

Der weltweite Umsatz mit Autonomen Mobilen Robotern wird bis 2025 voraussichtlich rund 14 Milliarden US-Dollar erreichen, mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von etwa 20 Prozent1. ABB beabsichtigt, den Vertrieb und den Service von Autonomen Robotern weltweit auf 53 Länder auszuweiten.

Der Hauptsitz von ASTI in Burgos wird zur Zentrale der AMR-Geschäftseinheit von ABB, die von Veronica Pascual Boé geleitet wird. Die Kernfunktionen, zu denen F&E, Ingenieurswesen sowie die Produktion zählen, werden an den Standorten von ASTI weitergeführt. ABB wird die Produktionskapazitäten am Hauptsitz des AMR-Geschäfts deutlich ausbauen, um die geplante Absatzsteigerung in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent zu unterstützen. Zudem wird ABB in ihrer neuen Roboterfabrik, die 2022 in Shanghai eröffnet wird, ein AMR-Zentrum für Asien aufbauen, das die gesamte Wertschöpfungskette inklusive Fertigung umfasst, um das Wachstumspotenzial für AMR in China und Asien zu erschliessen. In China, dem weltweit grössten Robotikmarkt, soll der Markt für AMR bis 2025 jährlich 1,8 Milliarden US-Dollar betragen.

Die Übernahme durch ABB Robotics erfolgt kurz nachdem das Unternehmen angekündigt hat, mit ihren Automatisierungslösungen neue Sektoren und Erstanwender zu erschliessen. Erst kürzlich hat ABB Robotics die neuen kollaborativen Roboterfamilien GoFa™ und SWIFTI™ vorgestellt und Automatisierungslösungen in der Bauindustrie angekündigt.

www.abb.com

Am 15. Juli 2021 eröffnete GF Machining Solutions das Medical Solutions Center Schorndorf, ein auf die Medizintechnik spezialisierter Bereich innerhalb des Center of Competence Schorndorf. Das Eröffnungsevent fand sowohl virtuell als auch vor Ort mit einer Pressekonferenz statt.

Die Schlüsseltechnologien, die benötigt werden, um medizinische Geräte herzustellen, sind nun an einem Ort vereint: dem Medical Solutions Center Schorndorf, das zur GF Machining Solutions GmbH gehört. Das Eröffnungsevent am 15. Juli 2021 findet sowohl online (für Kunden, Partner und weitere Interessenten aus der Medizintechnik) als auch vor Ort (für die Fachpresse) statt. Nach Vorträgen von Christian Jung, Geschäftsführer GF Machining Solutions GmbH, Joachim Seele, Technischer Verkauf und BDS, Benjamin Sendler, Leiter Anwendungstechnik, und Prof. Dr.-Ing. Bahman Azarhoushang vom KSF (Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung) folgte ein Rundgang durch das Center, das den Produktionsablauf eines Knochensäge-Führungsblocks zeigte.

Die Herstellung von medizinischen Geräten ist mit verschiedenen Herausforderungen verbunden. Dies betrifft die Wahl der Materialien, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien, aber auch das Nachverfolgen der Daten und ihre Konformität mit ISO13485. Um den medizinischen Bestimmungen zu entsprechen, müssen die Herstelldaten für jedes Teil im Herstellungsprozess erfasst werden. Um diese Anforderung zu erfüllen, ist jede Maschine im Arbeitsablauf mit GF Machining Solutions’ Software WorkshopManager verbunden, die auf jede Maschine zugreifen kann und die Bestellung freigibt. Da automatisiertes Datenmanagement entscheidend für Hersteller ist, können die Besucher des Medical Solutions Center nach ihrem Aufenthalt nicht nur einen vor Ort hergestellten Knochensäge-Führungsblock mitnehmen, sondern auch das "Manufacturing History Record”, die Fertigungshistorie des Teils.

Im Medical Solutions Center befinden sich alle Maschinen, die benötigt werden, um medizinische Geräte herzustellen (Lasermaschinen, Maschinen für Additive Fertigung, Hochgeschwindigkeitsfräs- und Senkerodiermaschinen) sowie die geeignete Software und ein Team von Spezialisten aus der Fertigungstechnik, Digitalisierung und Automation, die den Markt für medizinische Geräte kennen.

Die Eröffnung des Medical Solutions Centers innerhalb des Center of Competence Schorndorf, das Bestandteil des Hauptgebäudes der GF Machining Solutions GmbH ist, spiegelt den strategischen Schwerpunkt von GF Machining auf der Medizinbranche wieder. In den letzten Monaten hat GF Machining Solutions eine AgieCharmilles LASER P 400 U Femto Flexipulse und eine speziell adaptierte Mikron MILL S 400 U an das KSF Tuttlingen geliefert, um es bei der Entwicklung neuer Fertigungsverfahren für medizinische Geräte zu unterstützen. Das KSF ist angegliedert an die Hochschule Furtwangen University, eines der führenden Lehr- und Forschungsinstitute für Medizintechnik in Deutschland. Die anderen Segmente, die GF Machining Solutions bedient (die Automobilbranche, die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie die Luft- und Raumfahrt) sind weiterhin ebenfalls im Center of Competence Schorndorf mit diversen Lösungen vertreten.

https://www.gfms.com/

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