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Christof Mengis
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Vor Kurzem transportierte zum ersten Mal ein Urner Elektro-Lastwagen Dätwyler Produkte vom Standort Schattdorf in die Westschweiz. Dies ist eine weitere Massnahme in den Bemühungen von Dätwyler um Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Wie Dätwyler stehen auch ihre Kunden global im Fokus, wollen ihre ökologische und soziale Verantwortung wahrnehmen und stecken sich anspruchsvolle Ziele. Dank ihren Kernkompetenzen kann Dätwyler ihre Kunden bei diesem Vorhaben unterstützen. Bereits seit 2012 produziert das Dätwyler Werk in Schattdorf klimaneutral, dank dem Bezug von Öko-Strom aus Wasserkraft sowie von Prozess- und Heizenergie aus einem nahe gelegenen Holzheizwerk.

Seit Kurzem setzt Dätwyler nun zudem auf einen ökologischeren Transport. Mit Wipfli Transport liefert ein erster Urner Logistikpartner Dätwyler Produkte mit Elektro-Lastwagen aus. Mit Zgraggen Transport zieht ab Herbst 2022 ein zweiter Urner Logistikpartner mit Elektro-Lastwagen nach. Dank langfristig zugesicherten Aufträgen kann Dätwyler somit Impulse für innovative und nachhaltige Investitionen und Entwicklungen bei Urner Zulieferanten geben.

Einsparung von über 300 Tonnen CO2 pro Jahr

Von Montag bis Freitag fahren täglich mehrere Lastwagen für Dätwyler von Schattdorf in die Westschweiz und zurück. Für diese Route sparen die neu eingesetzten Elektro-Lastwagen, die mit Strom aus Wasserkraft geladen werden, zusammen rund 120'000 Liter Diesel pro Jahr ein. Damit reduziert Dätwyler ihren CO2-Ausstoss für den Transport um jährlich über 300 Tonnen. Die Kooperation von Dätwyler und ihren beiden Urner Logistikpartnern hat somit einen positiven Einfluss auf die Öko-Bilanz der Wertschöpfungskette ihrer Kunden und trägt zur Erreichung der Klimaziele der Vereinten Nationen bei.

https://datwyler.com/

Universal Robots (UR), der dänische Pionier für kollaborierende Leichtbauroboter (Cobots), hat im zweiten Quartal 2022 einen Umsatz von 83 Millionen US-Dollar erzielt.

"Unser Umsatz im zweiten Quartal ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent gestiegen. Umgerechnet in dänischen Kronen hat das Unternehmen im zweiten Quartal sogar ein Wachstum von 22 Prozent verzeichnet", sagt Kim Povlsen, Präsident von Universal Robots, und fügt hinzu, dass Universal Robots in den ersten beiden Quartalen 2022 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 ein Wachstum von 30 Prozent verzeichnet hat.

Universal Robots hebt das besonders starke Wachstum der weltweiten Nachfrage im Bereich Schweißen als ausschlaggebend für seinen Erfolg in der ersten Jahreshälfte hervor. Das Unternehmen konnte zudem seine Umsätze mit OEMs (Original Equipment Manufacturer) steigern, die Cobots von Universal Robots in ihre Lösungen integrieren.

Mehr als 80 OEMs entwickeln Anlagen mit UR-Cobots, die ein breites Spektrum an Anwendungen abdecken - vom Schweißen und Palettieren bis hin zu Konstruktionsaufgaben. Die steigende Nachfrage nach kollaborativer Technologie spiegelt sich auch im Erfolg der OEM-Partner von Universal Robots wider. So erklärt beispielsweise das Unternehmen 3D Infotech, das UR-Cobots zur Entwicklung von Messtechniklösungen einsetzt, sein überdurchschnittliches Umsatzwachstum von mehr als 200 Prozent im Jahr 2021 mit dem Einsatz der Universal Robots-Technologie und seiner Position im UR+-Ökosystem.

https://www.universal-robots.com/

https://industrieanzeiger.industrie.de/technik/das-verpacken-flutscht-dank-3d-druck/

Der Sensorspezialist Micro-Epsilon Messtechnik hat kürzlich das neue Produktionszentrum für Mikromechatronik am Hauptsitz in Ortenburg im Landkreis Passau eröffnet. Dort werden miniaturisierte mechatronische Systeme für den Halbleitermaschinenbau und Aerospace-Anwendungen gefertigt. Dadurch kann die wachsende Nachfrage nach High-Tech-Produkten aus diesen Schlüsselbranchen weiter bedient werden.

Auf einer Fläche von 36x30 m ist am Micro-Epsilon Hauptsitz in Ortenburg/Dorfbach das Kompetenzzentrum für Mikromechatronik entstanden. Das neue Gebäude bietet optimale Bedingungen für die anspruchsvolle Produktion von miniaturisierten mechatronischen Systemen, die in der Halbleiter- und der Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt werden.

Die Fertigung umfasst unter anderem Sensoren und Systeme für die neueste Generation der Halbleiterlitographiemaschinen sowie Sensoren für den Einsatz in Flugzeugen und im Weltall. So tragen Micro-Epsilon Sensoren zu höchster Genauigkeit bei der Herstellung künftiger Chipgenerationen bei. Um solche Hightech-Sensoren zu fertigen, ist ein Reinraum erforderlich, der optimale Umgebungsbedingungen bietet. Neben den hohen Anforderungen an Sauberkeit müssen auch Feuchte und Temperatur konstant gehalten werden. Des Weiteren werden im neuen Produktionszentrum Sensor-Aktor-Lösungen für die laserbasierte Satellitenkommunikation gefertigt. Die schnellen Kippspiegel ermöglichen die exakte Positionierung des Laserstrahls zum nächstgelegenen Satelliten in mehreren hundert Kilometern Entfernung und ermöglichen so ein weltumspannendes satellitenbasiertes Internet der Zukunft. Eine weitere Anwendung sind Hochpräzisionssensoren für das weltgrößte Spiegelteleskop. Das Großprojekt umfasst mehrere tausend induktive Wegmesssysteme. Im Teleskop werden diese Sensoren für die exakte Positionierung der 798 einzelnen Spiegelsegmente eingesetzt.

"Die neue Fertigungsfläche steigert die Produktionskapazität und ermöglicht es uns, anspruchsvolle Produkte mit höchster Qualität und Präzision herzustellen. Die Produkte kommen in High-Tech Applikationen zum Einsatz und leisten einen erheblichen Beitrag für mehr Innovation und technologischen Fortschritt für die Welt von Morgen. So kann durch präzise Messung in der laufenden Produktion Material eingespart, Ausschuss reduziert und Qualität und Leistung gesteigert werden. Mehr als 50 Jahre kontinuierliche Investition in Entwicklung, Produktion und Support innovativer Sensor- und Systemlösungen von Micro-Epsilon bieten unseren Kunden mehr Präzision für ihre Anwendungen", so Geschäftsführer Dr. Thomas Wisspeintner, der das Unternehmen gemeinsam mit den Geschäftsführern Dr. Alexander Wisspeintner und Prof. Dr. Martin Sellen leitet. Sie sehen das Kompetenzzentrum zudem als wichtigen Meilenstein zur nachhaltigen Sicherung und Ausweitung der Geschäftsentwicklung des Unternehmens und als klares Bekenntnis zum Standort Ortenburg. Das Unternehmen fokussiert sich dabei auf die vier Geschäftsbereiche Industrie-Sensorik, 3D-Sensorik, Mikromechatronik sowie Mess- und Inspektionssysteme.

Mit Abschluss der Bauarbeiten stehen dem Unternehmen nun 3.800 zusätzliche Quadratmeter in drei Ebenen zur Verfügung. Die Investition in Gebäude, Technik und Ausrüstung beträgt insgesamt 10 Mio. €. Die Unternehmensfläche am Standort Ortenburg wächst damit auf rund 15.000 m² an. Alleine das Kompetenzzentrum für Mikromechatronik bietet Platz für über 100 Mitarbeiter. In Ortenburg sind aktuell rund 450 Mitarbeiter bei Micro-Epsilon beschäftigt, weltweit mehr als 1400 Mitarbeiter an 24 Standorten innerhalb der Unternehmensgruppe. Für die zukunftsweisenden Projekte im Kompetenzzentrum für Mikromechatronik werden laufend Fertigungsmitarbeiter gesucht, die dort im Zweischicht-Betrieb arbeiten.

https://www.micro-epsilon.de

Beratung und Service rund um Plasmatechnologie direkt vor Ort: Seit nunmehr zwei Jahren ist die Plasmatreat GmbH aus Steinhagen mit der Plasmatreat Schweiz AG für ihre Schweizer Kunden direkt vor Ort. Mit der Eröffnung des Standortes Diepoldsau/St. Gallen im August 2020, unter der Leitung von Klaus Kresser, unterstützen die Plasmaexperten nun Schweizer Technologieunternehmen in unmittelbarer Nähe bei der Evaluierung und Implementierung von Plasmatechnologie in industrielle Prozesse.

Plasmatreat ist führender Entwickler und Hersteller von Anlagen zur atmosphärischen Plasmabehandlung und hat verschiedene Verfahren zur umweltfreundlichen Oberflächenbehandlung unterschiedlichster Materialien entwickelt sowie industriell nutzbar gemacht: Die Feinstreinigung mit Openair-Plasma befreit Substrate zuverlässig von Verunreinigungen, z. B. Staub oder Fette. Bei der Aktivierung der Oberfläche mit Plasma wird die Oberflächenenergie erhöht. Das verbessert unter anderem die spätere Haftung von Klebstoffen und Lacken. Mit der Nanobeschichtung PlasmaPlus werden darüber hinaus funktionalisierte Oberflächen mit definierten Eigenschaften geschaffen, wie z. B. eine Haftvermittler- oder Antikorrosionsschicht. Innovative Steuerungs- und Qualitätssicherungssysteme sorgen dabei für eine umfassende Kontrolle und Reproduzierbarkeit der Prozesse im Sinne der Industrie 4.0.

Die bestehenden Kunden des Unternehmens für atmosphärische Plasmaanwendungen werden von Klaus Kresser ganzheitlich betreut: ob Beratung direkt vor Ort oder schneller Service und Ersatzteillieferungen. Das Unternehmen trägt außerdem dazu bei, Entwicklungsschritte vor Ort zu beschleunigen und die Plasmatechnologie über Forschungsinstitute in die Industrie zu tragen. Die Plasmatreat Schweiz AG pflegt dafür eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Instituten sowie staatlichen Stellen. Seit Juni 2022 stehen mit dem Institut für Nanotechnische Kunststoffanwendungen (INKA) der FHNW in Windisch/Brugg, dem Institute for Applied Plastics Research (iRAP) der HTA Fribourg sowie dem Institute of Materials and Process Engineering (IMPE) an der zhaw in Winterthur gleich drei Schweizer Forschungseinrichtungen für Versuche zur Verfügung. Durch die vor Ort installierten Plasmaanlagen hat Plasmatreat die Möglichkeit, gemeinsam mit den Forschungsinstituten und seinen Kunden neue Entwicklungen zu testen.

?In den zwei Jahren unseres Bestehens in der Schweiz haben wir unseren Service und unsere Kundenbeziehungen stetig ausgebaut. So haben wir kontinuierlich unseren Bestand an Mietanlagen, Testreihen und Versuche bei Kunden erweitern, um auf die verschiedensten Anforderungen unserer Anwender in kürzester Zeit gezielt eingehen zu können?, so Klaus Kresser, Geschäftsführer der Plasmatreat Schweiz AG.

Über Plasmatreat

Plasmatreat ist international führend in der Entwicklung und Herstellung von atmosphärischen Plasmasystemen zur Vorbehandlung von Materialoberflächen.

Ob Kunststoff, Metall, Glas oder Papier - durch den industriellen Einsatz von Plasmatechnologie werden die Eigenschaften der Oberfläche zu Gunsten der Prozessanforderungen modifiziert.

Die Openair-Plasma®-Technologie wird in automatisierten und kontinuierlichen Fertigungsprozessen in nahezu allen Branchen eingesetzt. Beispiele hierfür sind die Automobil-, Elektronik-, Transport-, Verpackungs-, Konsumgüter- oder Textilindustrie, aber auch in der Medizintechnik und im Bereich erneuerbare Energien werden die Technologie-, Kosten- und Umweltvorteile der Plasmatechnologie genutzt.

Die Plasmatreat-Gruppe verfügt über Technologiezentren in Deutschland, USA, Kanada, China und Japan und ist mit seinem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk in über 30 Ländern mit Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern vertreten.

www.plasmatreat.ch

www.plasmatreat.de

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