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Chemie in Wirtschaft und Wissenschaft aus erster Hand – die Xing-Gruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) – xing.to/chemie

Aaaahhh - da hat jemand das Thema von (gefühlt) hunderten von VCW-Stammtisch-Gesprächen aufgenommen und mal als Handlungsfaden für die Personal-Abteilungen durchformuliert! Endlich!!

Für mich allerdings etwas erschreckend: dass man da tatsächlich reinschreiben muß "...Das alles ist natürlich mit einem gewissen Aufwand verbunden..."!

Soweit mir bekannt ist, haben auch Personaler Arbeitsverträge - da steckt also im Wort schon drin, um was es geht!

Trotzdem: sehr guter Ansatz - er muss nur noch mit ein bissle gesundem Menschenverstand umgesetzt werden, und es gibt eine Menge glückliche Parteien: glückliche Arbeitssuchende, glückliche Fachabteilungen, glückliche Firmen - und dann konsequenterweise auch glückliche Personaler!

Mal schauen, wann sich die ersten Vermittelten melden und berichten!

Viele "Null-Acht-Fünfzehn-Anzeigen" traditioneller Personaler - heute gerne einmal mit dem salbungsvollen Anglizismus "Business Partner" geadelt - führen nicht zum gewünschten Erfolg für Unternehmen und "Bewerbende". Das ist wieder so ein doofes, formales, aber der Gendersprache gerecht werdendes Wort - der Arbeitsmarkt hat allerdings ganz andere Probleme Folgender Vorschlag: Viele Chemie- und Lackfirmen glänzen bei der Vermarktung, den Datenblättern und den Produktbeschreibungen ihrer Produkte. Technisches Marketing können sie also. Wie wäre es, diese Kompetenz auch einmal den Personalabteilungen und Fachvorgesetzten zu vermitteln, damit Stellen für Bewerber genau so attraktiv beschrieben werden wie die Produkte für Kunden?
kann ich nur zustimmen

Mit der Aussage

"... Die Hauptfunktion vieler Beschichtungsstoffe sind der Schutz und die Erhaltung der darunterliegenden Werkstoffe. Aus dieser Sicht leisten Beschichtungsstoffe von ihrer Funktion her einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. In den letzten Jahren wurde dieser Aspekt meines Erachtens nicht immer ausreichend gewürdigt und bei dem Thema Nachhaltigkeit vorwiegend auf Umweltfreundlichkeit abgezielt. Zweifelsohne ein wichtiger Aspekt, aber der Begriff ist weiter gefasst und enthält auch eine ökonomische und soziale Dimension. ..."

trifft Herr Kumm genau einen der 4 Nägel auf den Kopf, den wir im Rahmen des ECP Summer Summits im September (virtuell!) in unserem Workshop "Nachhaltigkeit in der Lack-Industrie" behandeln wollen, nämlich den Dreiklang Ökonomie-Ökologie-Sozial für ein Nachhaltigkeits-Label zum besseren Vergleich zwischen unterschiedlichen Produkten! Das wird sicher eine spannende Diskussion werden!

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Die - natürliche - Patina von Kuppeldächern aus Kupfer ist eine Schutzschicht, die den Wert des darunter liegenden Kulturschatzes über viele Jahrzehnte, also nachhaltig, erhält Nachhaltige Coatings - ein "Evergreen", sprichwörtlich und für Laien verständlich

Am 4. August hat eine furchtbare Explosion in Beirut mehr als 150 Tote und mehrere tausend Verletzte gefordert. Nach jetzigem Stand der Untersuchung ist in einer Lagerhalle eine große Menge von Ammoniumnitrat explodiert. Wofür nutzt man Ammoniumnitrat, wann ist es explosiv und wie kann man es gefahrlos handhaben? Darüber informiert unser neues Fact Sheet: https://www.gdch.de/publikationen/gdch-fact-sheets.html (Foto: nordroden/stock.adobe.com)

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Hier finden Sie das Video von Dieter Nuhr bei der DFG: https://gdch.link/dfgfuerdaswissen

>Wissen bedeutet nicht, .... (vollständiger Text am Ende)

Wer es nicht mitbekommen hat, sollte es sich m.E. anschauen, lesen, hören. Unten der Text der knapp einminütigen Aussage vom Kabarettist Dieter Nuhr im Wortlaut - falls das kurze Video doch wieder gelöscht wird.

--- in Kürze ---

1. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bittet Dieter Nuhr um eine Aussage zur Kampagne 2Gemeinsam #fürdasWissen2

2. Shitstorm: Dieter Nuhr sei Wissenschaftsleugner.

3. DFG löscht Beitrag

4. ....

Ach, bitte lesen Sie selbst, hier in Die Welt - online sehr gut zusammengefasst: https://gdch.link/dieternuhrdiewelt

Ich frage mich: Was ist an diesem Text wissenschafts-leugnerisch, und warum ist es möglich mit einem Social-Media-Shitstorm die freie Meinungsäußerung zu unterbinden?

>Wissen bedeutet nicht, dass man sich zu einhundert Prozent sicher ist, sondern dass man über genügend Fakten verfügt, um eine begründete Meinung zu haben. Weil viele Menschen beleidigt sind, wenn Wissenschaftler ihre Meinung ändern, nein, nein, das ist normal. Wissenschaft ist gerade, dass sich die Meinung ändert, wenn sich die Faktenlage ändert. Wissenschaft ist nämlich keine Heilslehre, keine Religion, die absolute Wahrheiten verkündet; und wer ständig ruft ´folgt der Wissenschaft´, der hat das offensichtlich nicht begriffen. Wissenschaft weiß nicht alles, ist aber die einzige vernünftige Wissensbasis, die wir haben: deshalb ist sie so wichtig.

Der Post von Herrn Nuhr ist in meinen Augen weitestgehend korrekt. Ich denke die sonst eher satirische Auseinandersetzung mit Wissenschaft von Herrn Nuhr in seinen Bühnenprogrammen stand im vermeintlichen Widerspruch zu diesem umstrittenen Post. Zudem ist es anscheinend punktuell zu wissenschaftlichen Falschaussagen gekommen in seinen Auftritten. Unsere Fachprominenz vom Youtube-Kanal Mailab hat wie immer ein gutes Video zu diesem Drama gemacht. https://youtu.be/_R0ywINFaOo
Wir sind mittlerweile als Gesellschaft so satt und selbstverliebt, dass Informationen am liebsten nur noch konsumiert werden sollen, und das geht am besten wenn sie einfach zu verstehen ist, Schwarz-Weiß pro-contra ja-nein. Da lässt sich dann prima kommentieren - und Kommentare in den Sozialen Medien bedeuten Aufmerksamkeit! Alles, was zum Nachdenken anregt, ist Pfui und wird entsprechend kommentiert => auch wieder Aufmerksamkeit! Das Auseinandersetzen mit der Sache ist zu schwierig, dauert zu lange, ist nicht konsumierbar - also wird es verteufelt. Naja - und wenn man dann auch noch eben mal übersieht, dass der Herr Nuhr Satiriker ist (das sind die, die Sachen überspitzt darstellen...), dann gibt das halt einen Cocktail. Einen, der für Aufmerksamkeit sorgt...
Information. Netzwerk. Chemie. – Gruppe der GDCh

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker, kurz GDCh, ist mit ihren über 31  000 Mitgliedern eine der größten und dynamischsten Wissenschaftsorganisationen. Sie agiert nah am Puls von Forschung und Wirtschaft und bietet mit ihren Publikationen wie den Nachrichten aus der Chemie, der Chemie in unserer Zeit oder der Angewandten Chemie essenzielle Informationsmedien für Chemikerinnen und Chemiker. Ihre Mitglieder profitieren von GDCh-Vorträgen, Tagungen und Fortbildungskursen, Reisestipendien, Publikationen und einem starken Netzwerk.

Zur Stärkung der Vernetzung unserer Mitglieder und an den molekularen Wissenschaften Interessierter wurde die offene Xing-Gruppe «Information. Netzwerk. Chemie.» ins Leben gerufen. Hier finden Sie Neuigkeiten aus der Wirtschaft, Wissenschaft und der GDCh. Sie sind herzlich eingeladen der Gruppe beizutreten, stellen Sie neue Kontakte her, diskutieren Sie mit.