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Chemie in Wirtschaft und Wissenschaft aus erster Hand – die Xing-Gruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) – xing.to/chemie

Alexander Madl Nächster VCW Stammtisch Berlin: Montag 19.02., 19:00 im "Wartesaal"
... der nächste VCW Stammtisch in Berlin findet am Montag, 19.02.2018 ab 19.00 Uhr im Wartesaal (http://wartesaal.berlin), Kantstrasse 10, 10623 Berlin, ganz in der Nähe des Ku-Damm / Bahnhof Zoo statt.
Ich freue mich auf alle VCW-Mitglieder in Berlin und auf die, die Mitglied werden wollen: also auf interessante Menschen, spannende Themen und gute Gelegenheiten, die Visitenkarten zu tauschen.
Auch Gäste, die sich für die Vereinigung Chemie und Wirtschaft und ihre Aufgaben interessieren, sind herzlich willkommen.
Bitte tragen Sie sich bei einer Zusage des Termins in folgender Doodle-Abfrage ein, damit wir die Anzahl der Teilnehmer an das Restaurant kommunizieren können. Gäste tragen sich bitte wie folgt ein:
"Maxi Musterfrau, Gast“.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr
Alexander Madl
Transform Chemistry Innovation
Holger Bengs Neulich bei einem meiner Vorträge wurde es auf einmal ganz still: "Was machen Sie sich Gedanken über die Konjunktur? Sie brauchen doch nur einen Job. In Worten " E I N E N " … oder: Die Herleitung der Jogging-Schuhe für Job-Suchende ChemikerInnen

>Zwei Camper in Afrika realisieren Gefahr ... :
... ein Löwe! Der eine zieht schnell, seine Trecking-Schuhe aus und seine Jogging-Schuhe an. Fragt der andere: "Glaubst Du damit dem Löwen zu entkommen?"
"Nein" erwidert der andere. "Aber damit laufe ich schneller als Du".
***Die schlechte Nachricht
Ja, Sie, alle Jobsucher, alle Jobwechsler und Klardenkende.
Realisieren Sie endlich, dass Sie im Wettbewerb stehen. Und er wird größer. Deutschland bildet verdammt viele Chemikerinnen und Chemiker aus. Die werden hier nie und nimmer alle gebraucht, wenigstens nicht in der Forschung.

>Und es kommt noch schlimmer.
Die großen Firmen forschen nicht mehr nur in Deutschland, sondern z.B. auch in China.

>Und jetzt kommt es noch viel, viel schlimmer.
In China werden auch forschende chinesische Chemikerinnen und Chemiker eingestellt.

>Und jetzt kommt es noch viel, viel, viel schlimmer.
Chinesen werden auch in der Forschung in Deutschland eingestellt.

>Und jetzt kommt es noch viel, viel, viel, viel schlimmer
Die Chinesen u.a. sind einfach noch viel, viel, viel mehr als wir. Das Gesetz der hohen Zahl spricht gegen jeden von uns.

>Warum schreibe ich das?
Weil mich das ewige Jammern einfach irritiert.
Nur weil irgendjemand, Sie?, Chemie studiert ist doch keine Job-Garantie damit verbunden. Wir leben - und ich bin froh darüber - in einem freien Land, mit allen Risiken, aber eben vor allem auch: Mit allen Chancen.
Was mich ärgert?
Das unser Chemie-Bildungs- und Ausbildungssystem noch immer genügend Chemikerinnen und Chemiker auf den Markt wirft, die zwar gute und sehr gute Noten haben, aber eben nicht in den Fächern ***Realitätsnähe und ***Selbstbewusstsein.

>Die gute Nachricht am Ende?
Es gibt immer noch genügend Firmen, die von der Denke, der Tatkraft, der Kreativiät und der Schaffenskraft von Chemikerinnen und Chemikern profitieren würden, es aber selbst noch nicht wissen, dass ihnen eine Chemikerin oder ein Chemiker fehlt.

>Was ist denn das für ein Quatsch?
Kein ***Quatsch. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es trotz aller Chinesen verdammt viele Jobs für Chemikerinnen und Chemiker da draussen gibt.

>Diese Jobs stehen aber nicht in Stellenanzeigen. Die sucht man sich.
Oder man erfährt davon in Netzwerken, wie den VCW-Stammtischen der GDCh, ... und zumindest bekommt dort man kreative Anregungen, wo "mein Job" ist.
Das sind die Jogging-Schuhe.
Holger Bengs
Holger Bengs Michael Linden
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Holger Bengs
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>Im letzten Schritt gilt es dann selbstbewusst für seine Affinität zu stehen und das Ziel zu vertreten, welches man sich als Bewerber gesteckt hat und erreichen möchte.
Da muss ich eingreifen. Das sehe ich völlig anders. Sich seiner selbst bewusst sein, ist der allererste Schritt in der Wertschöpfung seines Lebens, nicht der letzte.
Wer ein Chemie-Studium beginnt muss schon sehr selbstbewusst sein und Zutrauen zu sich haben: Komplexes Fach. Lange Studiendauer. Hoher Zeiteinsatz.
Und dann heisst es die PS auf die Strasse zu bringen, sprich "ich mich selbst in den Arbeitsmarkt". Auch hier ist ein hohes Selbstbewusstsein sehr hilfreich. Auf dem Silbertablett wird einem nichts serviert. Das zu glauben wäre nicht klug. Und wenn es dann schwieriger wird als erwartet ist ein Turbo-Abi schuld oder das System?
Andreas Gehrig Ich bin auch dabei!
Liebe Gruppenmitglieder,
gerne möchte ich heute die Gelegenheit nutzen und mich auch kurz vorstellen.
Nach meiner Lehre als Chemikant habe ich Produkt- und Prozess-Engineering Studienrichtung Chemietechnik an der HS Kaiserslautern studiert. Mein Schwerpunkt lag dabei von Anfang an im Polymerbereich. Es ist für mich einfach unglaublich, wie vielfältig dieser Bereich im täglichen Leben Anwendung findet.
Seit Mitte 2017 leite ich in bei einem mittelständischen Klebstoffhersteller ein Betriebslabor und bin dort unter anderem für die Produktionssteuerung zuständig. Außerdem beschäftige ich mich dort vor allem mit den Themen Betriebshygiene (Dispersionen und wässrige Klebstoffe) und Prozessoptimierung.
Zurzeit studiere ich berufsbegleitend an der WHZ Wirtschaftsingenieurwesen auf Diplom (Ja, in Sachsen ist das noch möglich), um auch einen möglichst guten Einblick in die Betriebswirtschaftslehre und Co. zu erhalten. Als vielseitig interessierter Mensch finde ich das eine nette Abwechslung im beruflichen Alltag.
Ich erhoffe mir von dieser Gruppe neue Kontakte und angenehme Unterhaltungen.
Gerne können Sie mir hierzu eine Kontaktanfrage schicken.
Mit freundlichen Grüßen aus Heidelberg
Andreas Gehrig
Holger Bengs Welches Mitleid will dieser Autor, diese Autorin der Nachrichten aus der Chemie von uns? - WER als GDCh-Mitglied nach seinem Abschluss zur Agentur für Arbeit gehen muss ist selbst schuld!
Hintergrund: Der Artikel auf Seite 591 der aktuellen Mai-Nachrichten aus der Chemie irritiert mich in höchstem Maße. „Lebenshilfe für ein Vorsingen beim Arbeitsamt?“ Der Titel des Artikels lautet: „Keine Stelle mehr an der Uni – noch keine in der Industrie“ ist auch nicht besser.
Autorin oder Autor bleiben anonym, der Artikel endet mit „Der Autor des Beitrags ist der Redaktion bekannt“. Na klar. Was immer die Motivation war dieses Elaborat zu schreiben oder schreiben zu lassen, bei den Inhalten würde ich mich auch als Ghost-Writer verstecken, bzw. hier muss die Redaktion den Autor vor sich selbst schützen. Beschämend.
Zuvor wird Agentur-für-Arbeit-Bashing betrieben: Hallo! Der ewige Ruf nach dem Staat. Haben wir es schon so weit gebracht, dass junge Leute ins gleiche Horn blasen? Der Staat ist doch nicht dafür da, gut ausgebildeten Leuten die Bewerbungen durchzusehen oder möglichst passgenaue Seminare „Wie finde ich einen Job?“ anzubieten. Geht es noch gut? Während des Studiums mal das Labor verlassen und unter andere Menschen zu gehen, ist die alternative Strategie zu solchem Unsinn und um nicht weltfremd ins Arbeitsleben hineinzuwachsen.
Wozu hat es eine Chemikerin oder ein Chemiker, gut ausgebildet, also wissend und auch fleißig, nötig überhaupt mit der Agentur für Arbeit in Kontakt zu treten?
Lassen Sie uns hier und JETZT miteinander streiten, aber: Ein Mitglied der GDCh sollte nie auch nur in die Nähe einer Behörde bei der Suche nach einem Job kommen, es sei denn, die Behörde bietet den Arbeitsplatz und ist der Arbeitgeber.
Das hier ist meine FELSENFESTE Meinung:
1. Wer darauf wartet in Kontakt mit dem Arbeitsmarkt zu treten bis er oder sie das Diplom, den Master oder den Doktortitel in der Tasche hat, kann keine komplexen Probleme managen, schon gar nicht seine eigenen. Jobsuche fängt spätestens zwölf Monate vor der letzten Prüfung an. Für verantwortungsvolle Aufgaben in der Wirtschaft ist diese Person völlig ungeeignet.
2. Wer Mitglied der GDCh ist und seine Netzwerke pflegt, zum Beispiel regelmäßig die bundesweiten Stammtische der Vereinigung Chemie und Wirtschaft oder GDCh-Kongresse besucht, schreibt seine Bewerbung nur pro forma. Jobs werden nicht über Stellenanzeigen und Bewerbungen vergeben, sondern man holt sich seine Stelle über sein Netzwerk!
Liebe Leute, die wichtigen und richtigen Jobs im Leben werden nur über NETZWERKE vergeben – oder haben Sie sich noch nie gefragt, warum es so viel Personalvermittler gibt? Im Netzwerk findet Personalvermittlung auf Augenhöhe statt. Jeder ist seines Glückes Schmied.
Wer das noch nicht begriffen hat, kennt nur die Chemie und die dann auch nicht richtig – würde Georg Christoph Lichtenberg abgewandelt sagen.
WER nach seinem Abschluss zur Agentur für Arbeit gehen muss ist selbst schuld!
Und ich frage mich, welches Mitleid der Autor, die Autorin hier einheimsen will. Agentur-für-Arbeit-Bashing und der Hinweis auf schlechte Beratung von zugegebenermaßen Ahnungslosen – das wissen wir aber schon lange – ist wohl kaum eine Entschuldigung für die eigene Unzulänglichkeit seine Talente und seine Netzwerke zu nutzen.
Ich will solche Artikel in den Nachrichten aus der Chemie nie wieder lesen müssen. NIE WIEDER!
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker hat alle Argumente seine Mitglieder positiv zu stimmen und solche, die noch keine Mitglieder sind, für ein starkes Netzwerk zu gewinnen; der Paranoia verfallende Personen und herunterziehende Artikel in den Blauen Blättern hat die GDCh und haben seine positiv denkenden Mitglieder nicht nötig.
Arne Ramstetter Andreas Neidlinger
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Holger Bengs
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>Fazit aus dem Eingangsbeitrag wäre, dass Stellenanzeigen nur Pro Forma veröffentlicht werden und der Rest im Hinterzimmer abläuft. Keine sonderlich schöne Vorstellung.
Hallo Herr Scharfenort,
mit "Hinterzimmer" schießen Sie m.E. über das Ziel deutlich hinaus. Warum diese Negation für diesen Sachverhalt?
Es ist eine bekannte Tatsache und von zahlreichen Studien erhoben, dass ca. 2/3 aller zu besetzenden Stellen nicht ausgeschrieben werden, sondern z.B. intern vergeben werden oder man setzt auf kurze Prozesse. Das ist doch nur allzu menschlich. Ein Bewerbungsprozess kostet irre Ressourcen, Zeit und Geld.
Wenn es also Abkürzungen gibt, werden diese auch ergriffen.
Die Unternehmen sind ja - gottseidank - auch nicht verpflichtet (wer wollte dies auch tun und überprüfen) den besten Kandidaten oder die beste Kandidatin für eine Stelle zu finden, sondern die passende: und das hat neben Ausbildung und Noten auch viel mit Persönlichkeit und Teamfähigkeit zu tun.
Ein Unternehmer tut also m.E. gut daran die Belegschaft oder Netzwerk-Partner zu fragen: "Du wir brauchen einen Chemiker, kennst Du jemanden der fachlich und menschlich zu unserem Team und zu unserem Unternehmen passen würde?"
Holger Bengs
Carsten Künzel Vorstellung
Liebe Gruppe,
ich wollte mich kurz vorstellen. Ich bin zwar schon länger bei der Gruppe Mitglied, hatte aber irgendwie nie Zeit mich richtig vorzustellen. Ich habe in Heidelberg Chemie studiert und bin dann über die Radiochemie in die Anorganische/Physikalische Chemie und Materialwissenschaften gerutscht. In den letzten Jahren hatte ich mich bei Modine verstärkt mit Korrosion von Aluminium im SWAAT beschäfftigt, Elektrochemie und Korrosion von Bauteilen in Biogasanlagen. Nebenbei hatte ich noch TroubleShooting für die verschiedenen Werke gemacht. Zusätzlich dazu konnte ich meine Erfahrungen im Berich Schmierstoffe ausbauen.
Seit knapp 8 Monaten arbeite ich jetzt bei Bosch und bin dort unter anderem mit der Entwicklung von neuen Keramiksystem für die Zündkerze beschäfftigt. Dabei werden nicht nur die Materialien optimiert, sondern auch neue Herstellungswege untersucht.
Viele Grüße
Carsten Künzel
Carsten Künzel Stefan Peil
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