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Chemie in Wirtschaft und Wissenschaft aus erster Hand – die Xing-Gruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) – xing.to/chemie

Holger Bengs Umfrage: Mikroplastik im Meer ... Verbrechen gegen die Menschlichkeit ... Ausrufungszeichen (!) ... Fragezeichen (?) ... Umfrage.
Morgen kommt mein monatlicher Zwischenruf. Ich wünsche dann auch ein gutes neues Jahr. Doch zuvor:
Als Polymerchemiker ringe ich seit 3 Tagen um dieses Thema.

>Hätten wir Polymerchemiker die Mikroplastik-Katastrophe voraussehen können, ja müssen?
*** D E F I N I T I O N ***
Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht, der durch einen ausgedehnten oder systematischen Angriff gegen eine Zivilbevölkerung gekennzeichnet ist. (Wikipedia 14.1.2019)
Gewissenhaften Studien zufolge sind für die Mikroplastik im wesentlichen synthetische Fasern unserer Kleidung verantwortlich.
Das hätte doch lange bekannt sein müssen, dass Filter in den Waschmaschinen nicht ausreichen, Kläranlagen ein Problem haben, .. der Abrieb aus der Waschmaschine im Wasserkreislauf landen wird.
Und:
Wer hat die Mikroplastik in Kosmetika gebracht, Menschen, Firmen, Verantwortliche? War das nicht absehbar, vorhersehbar, dass die Partikel in der Umwelt landen? Kunsstoffe bestechen durch ihre Beständigkeit, im Großen wie im Kleinen.
Es gibt politisch-geschichtliche Gräuel, es gibt religiös-spirituelle Gräuel, es gibt gesellschaftlich-moralische Gräuel.

>Gibt es auch naturwissenschaftlich-technische Gräuel?
Mikroplastik im Meer sind …
a) … ein vorhersehbares Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
b) … ein nicht vorhersehbares Problem, wir müssen es lösen.
c) … unwichtig angesichts anderer großer Herausforderungen.
d) … ein Fehler der Naturwissenschaften. Entschuldigung.
e) … Sonstiges … bitte kommentieren.
P.S.
Ich bin ein Kind alter Rechtschreibung: Sehen Sie mir die neuen Gräuel anstatt der richtigen Greuel nach.
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Wolfram Keller Katrin Klauer
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Karin J. Schmitz Anmeldung freigeschaltet: Global Women's Breakfast, 12. Februar in Frankfurt/M.
Im Rahmen ihres 100-jährigen Jubiläums ruft die International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) zum Global Women's Breakfast auf. Die Veranstaltungen finden weltweit am 12. Februar 2019 statt – mit dem heutigen Datum sind bereits mehr als 70 Veranstaltungen angekündigt. Das Global Women's Breakfast soll Chemikerinnen dabei unterstützen, Kontakte zu knüpfen und ihr Netzwerk zu erweitern.
Auch die GDCh-Geschäftsstelle in Frankfurt wird beim Global Breakfast mitmachen und Teil der weltumspannenden Veranstaltung von und für Chemikerinnen sein. Dazu laden wir Chemikerinnen aus allen Berufsfeldern, Doktorandinnen und Studentinnen herzlich ein! Unser Frühstück soll eine zwanglose und fröhliche Netzwerkveranstaltung werden, bei der sich Frauen aus allen Bereichen der Chemie kennen lernen und idealerweise hilfreiche Kontakte und Tipps für ihre Karriere erhalten. Die Veranstaltung wird etwa drei bis vier Stunden dauern. Neben einem gemütlichen Frühstück werden zwei Impulsvorträge zum Nachdenken und Diskutieren anregen:
1. Professor Dr. Stefanie Dehnen, Philipps-Universität Marburg: Familie und akademische Karriere als Frau: Ist das vereinbar?
2. Doris Brenner, Karriereberaterin: Punkten Sie mit Ihren Stärken - Sie haben mehr als Sie glauben
Die Teilnahme ist kostenlos, erfordert aus organisatorischen Gründen aber eine Anmeldung. Die Anmeldung ist ab sofort unter http://www.gdch.de/breakfast freigeschaltet. Dort finden Sie auch weitere Informationen.
Jasmin Martha Herr Holger Bengs Karin J. Schmitz
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Karin J. Schmitz

>Können da auch Männer teilnehmen?
Im Prinzip ja, auch wenn sie nicht die Zielgruppe sind. ABER: Das Interesse an dieser Veranstaltung ist sehr groß. Nach jetzigem Stand werden wir ausgebucht sein und eine Warteliste haben. Es werden also nicht alle interessierten Frauen teilnehmen können. Vor diesem Hintergrund fänden wir es nett (meine Oma hätte in diesem Zusammenhang den Begriff "ritterlich" gebraucht), wenn Männer auf eine Anmeldung verzichten und die Plätze interessierten Frauen überlassen würden. Dafür bedanken wir uns herzlich.
Dominik Voll Habilitanden-Workshop der Fachgruppe Makromolekulare Chemie 2019
Die Fachgruppe Makromolekulare Chemie veranstaltet am 23. und 24. September 2019 bei Evonik in Marl den nächsten Hochschullehrer-Nachwuchs-Workshop.
Wir bitten Sie um Benennung geeigneter Kandidaten aus Ihrem Arbeitskreis/Ihrer Abteilung. Die Kandidaten sollen dem Abschluss ihrer Arbeit nahe sein. Eine Nennung ist auch dann möglich, falls sich die Kandidaten bereits einmal für einen Hochschullehrer-Nachwuchs-Workshop der Fachgruppe beworben hatten.
Ich möchte Sie bitten, die Unterlagen für die von Ihnen ausgewählten Kandidaten, bestehend aus:
- Curriculum Vitae
- Kurzbeschreibung der Arbeitsgebiete/Tätigkeitsfelder
- Literaturliste (ohne Poster/Vorträge) unter Kennzeichnung der fünf wichtigsten Publikationen
- Informationen zu eingeworbenen Drittmitteln (Drittmittelgeber, Dauer, Fördersumme, Antragsteller)
bis zum 28. April 2019 per E-Mail an s.kuehner@gdch.de zu senden.
Holger Bengs Inspiration. Argon. Vorbild Deutschland. … Durchhalten, langer Text … Der Mann ist faszinierend …. Prof. Dr. Mojib Latif … gestern: Eine Rede im Römer und ich lasse Sie, die Mitglieder unserer GDCh-Xing-Gruppe exklusiv an meinen Gedanken teilhaben …
„Herausforderung Klimawandel“ … in jeder Talkshow habe ich ihn bewundert; er sieht „indisch“ aus, ist pakistanischer Herkunft und redet perfektes Deutsch mit einem mir als Hannoveraner sehr nahegehenden Akzent: „Hamburgerisch“
Gestern im Römer, da wo die Fussballer 2002 mal als Vizewelt-Meister auf dem Balkon standen, gleich dahinter der Kaisersaal. OB Peter Feldmann lud zum Neujahrsempfang. Ich, jüngst durch meine Aktivitäten um das European Chemistry Partnering herum, zum ***Frankfurter Kongress Botschafter ernannt – mit dabei.

>Hier einige Impulse aus seinem Vortrag
Sein Wunsch ist, zitiert:
„Deutschland hat den Grundstein gelegt (Anm.. die Folgen des Klimawandes abzufedern), weil es die erneuerbaren Energien bezahlbar gemacht hat.“
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Sinngemäß:
„Deshalb ist es so wichtig den Hambacher Forst zu erhalten. Aus der Vorbildfunktion heraus. Wie wollen wir Vorbild für Brasilen oder Indonesien sein, wenn wir unsere ´Urwälder´ für den Abbau von Braunkohle abholzen.“
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Er versteht nicht, warum auch ***Argon in der Luft ist, aber es ist da; irgendwer muss sich dabei etwas gedacht haben.
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Sinngemäß
Seit 800.000 Jahren war auf der Erde der CO2-Gehalt nicht mehr so hoch – darüber sollten wir nachdenken.
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Sinngemäß
Was gab es für eine Aufregung als der Katalysator für die Autos eingeführt wurde; ´das Ende der Automobilindustrie in Deutschland´ … das ist nicht passiert … ´“ohne Worte“
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Sinngemäß
Niemand spricht mehr über das Ozon-Loch. Es ist noch da. Aber es schliesst sich.
Zitat:
„Die Wissenschaft hatte Recht. Die Politik hat gehandelt … und damit hat man ein Problem gelöst.“
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Zitat:
„Wenn der Spruch ´wir sitzen alle in einem Boot´ Relevanz hat, dann beim Klimaproblem.“
Quellen:
[1] Prof. Latif bei Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Mojib_Latif
[2] Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel https://www.geomar.de/en/mitarbeiter/fb1/me/mlatif/