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Initiative für evangelische Verantwortung in der Wirtschaft

Bei Initiative e.V. treffen sich Selbstständige, Freiberufler, Unternehmer und Kirchenvertreter und bilden ein Netzwerk des Vertrauens.

Carl-Dietrich Sander Kompaß und Wind: Sonntag der Seefahrt in St. Petri Cuxhaven
Im Urlaub besuchen wir am Sonntag gerne die Gottesdienste an unseren Urlaubsorten. So auch am 03. März in Cuxhaven. In der voll besetzten St. Petri-Kirche wurde der Gottesdienst zum "Sonntag der Seefahrt" gefeiert - gemeinsam mit der Seemannsmission und deren Förderverein.
Was uns in dem eindrucksvollen Gottesdienst deutlich wurde: Wie selbstverständlich wir täglich die diversen Güter kaufen, die aus fernen Ländern "zu uns kommen". So einfach kommen die aber nicht. Immerhin 95% der Importgüter kommen über den Seeweg - haben wir gelernt. Und das Leben der Seeleute ist bei aller modernen Technik nicht einfach und auch relativ einsam. Apropos moderne Technik: Diese erleichtert den Kontakt zu den Menschen daheim - erschwert aber zum Teil den Kontakt der Menschen an Bord unter einander. So schildert es ein Kapitän in einer E-Mail an die Seemannsmission Cuxhaven, die im aktuellen "Aus der Arbeit - 2019" abgedruckt ist.
Auch eindrücklich: Kirchenlieder werden umgetextet, so dass der Seefahrt-Bezug deutlich zum Ausdruck kommt.
Was macht so eine Seemannsmission? Die Ehrenamtler/innen haben 2018 unter anderem im Hafen von Cuxhaven 1.073 Schiffe besucht - von 1.154 Seeschiffen, die Cuxhaven in diesem Jahr insgesamt anliefen. Sie möchten mehr wissen: http://www.seemannsmission-cuxhaven.de
Wie haben wir im Gottesdienst gesungen:
"Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns auf unsern Wegen. Sei Kompaß und Wind, wo wir auch sind, sei um uns mit Deinem Segen".
In diesem Sinne wünscht klaren Kompaß und allzeit günstigen Wind für die kommenden Fastenwochen
Carl-Dietrich Sander
Carl-Dietrich Sander Ertragslage der Kreditinstitute rückläufig - Konsequenzen für Ihre Finanzierung
Die Ertragslage der Sparkassen und Genossenschaftsbanken ist seit Jahren rückläufig. Und trotzdem sprechen die Verbände weiterhin von "zufriedenstellen" und "auskömmlich". Ich fürchte: Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen solch eine dauerhafte Ertrags-Erosion offenlegen würden, wäre es um die weitere Kreditvergabebereitschaft Ihrer Finanzierungspartner nicht gut bestellt.
Was heißt das für nun konkret?
1. Wenn Sie die Ertragslage der Institute näher interessiert finden Sie einen Beitrag dazu in der XING-Gruppe "KMU-Beratung": https://www.xing.com/communities/posts/und-weiter-gehts-bergab-bei-der-ertragslage-der-hausbanken-unserer-kunden-1016070481
2. Wenn Sie die unternehmerischen Konsequenzen interessieren, dann lesen Sie einen Beitrag in der Wissensdatenbank des Bundesverband Die KMU-Berater: https://www.kmu-berater.de/service-mittelstandsberatung/wissen-mittelstand/kmu/finanzierung-bundesbank-warnt-kmu-berater-empfehlen.html. Dort werden Sie auf weitere Beiträge zum Thema weiter verlinkt. Und wenn Sie das Thema vertiefen wollen, dann schauen Sie bei http://www.bankgespraeche.de vorbei. Dort finden Sie auch Seminartermine zum Thema "Kreditgespräche erfolgreich vorbereiten und führen".
Mit liquiden Grüßen
Carl-Dietrich Sander
Carl-Dietrich Sander Initiative Wirtschaft auf XING: Newsletter Februar 2019 - initiative Termine
Sehr geehrte Mitglieder in der XING-Gruppe der Initiative Wirtschaft,
jetzt geht es in die Karnevalstage und damit an vielen Orten - wenn auch nicht an allen - hoch her. Das können wir von unserer XING-Gruppe noch nicht wirklich behaupten, aber wie Sie an dieser zweiten Newsletterausgabe sehen werden, wird es lebhafter. Und das entspricht ja auch dem Anspruch der Iniative und der Realität. Ein gutes Bild davon gibt der Bericht über die Unternehmerbegegnung der Regionalgruppe Ruhrgebiet: https://www.xing.com/communities/posts/menschen-zaehlen-mehr-als-zahlen-unternehmer-begegnung-am-15-punkt-2-19-auf-schalke-1016069179.
Weitere Termine in den kommenden Wochen in den Regionalgruppen:

>Norddeutschland 01. März: https://www.xing.com/communities/posts/region-hamburg-strich-schleswig-holstein-diskutiert-lebensmittelmarkt-der-zukunft-1015952556
>Osnabrücker Land 08. März: https://www.xing.com/communities/posts/osnabruecker-land-oekonomie-durch-oekologie-1015965695
>Sachsen-Anhalt 29. März: https://www.xing.com/communities/posts/vorankuendigung-sachsen-anhalt-unternehmerische-chefaufgaben-1016069395
>Münsterland: noch ohne konkrete Termine ab mit vielen interessanten Ideen: https://www.xing.com/communities/posts/die-gruppe-muensterland-plant-interessantes-programm-fuer-2019-1016031411
>Rheinland Nord: Hier haben sechs Mitglieder gestern in einem Arbeitstreffen Erwartungen und erste Ideen für die Zukunft diskutiert.
In der Gruppe konnten wir eine Reihe neue Mitglieder begrüßen: Schauen Sie einfach einmal im Forum "Vorstellungsrunde" vorbei: https://www.xing.com/communities/forums/100017865.
Apropos Karnevalszeit: In den Foren zur Unternehmensführung gab es dazu einen Beitrag und weitere, die für Sie vielleicht von Interesse sind:
Wenn Sie einzelne Beiträge für interessant halten, dann nutzen Sie bitte die Buttons "Interessant", "Kommentieren", ... - und informieren Sie so Ihre Kontakte über diese Beiträge - und machen so auch auf "unsere" XING-Gruppe aufmerksam. Und natürlich: Laden Sie gerne Ihre Kontakte in diese Gruppe ein.
Ich freue mich auf weiter zunehmendes Leben hier auf XING - es darf gerne hoch her gehen.
Ich wünsche Ihnen alle schöne Karnevalstage - unabhängig davon, wie Sie diese verleben werden.
Mit besten Grüßen
Carl-Dietrich Sander
Carl-Dietrich Sander Vorankündigung Sachsen-Anhalt: Unternehmerische Chefaufgaben
Gemeinsam mit der evangelischen Landeskirche Anhalts veranstaltet die Initiative Wirtschaft am 29. März 2019 nachmittags eine Unternehmerbegegnung in Dessau-Roßlau.
Nach einem Impulsvortrag zum Thema "Unternehmerische Chefaufgaben - unternehmerischer Austausch - Initiative Wirtschaft" werden drei Unternehmer ergänzend aus ihren Berufssparten zu diesem Themenkreis über ihre Erfahrungen berichten.
Außerdem ist ausführlich Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Austausch unter einander.
Merken Sie sich den Termin jetzt vor. Die Einladung erfolgt in der ersten Dekade März - auch hier in der Gruppe.
Mit besten Grüßen
Carl-Dietrich Sander
Werner Spiecker „Menschen zählen mehr als Zahlen!“ (Unternehmer-Begegnung am 15.2.19 auf Schalke)
Wir konnten nicht vorhersehen, dass unsere Führung durch das 2001 eingeweihte modernste Stadion Europas am 15.02.2019 am Kondolenzbuch für Rudi Assauer endete. Für einen Lebemann, einem Idol, verantwortlich für viele glückliche Transfers und Visionär für die nach einer Biermarke benannte riesige Schalke-Arena. Wie sagte unser Referent Dr. Oliver Haas später:
„Denn die Bereitschaft zur Veränderung kann man nicht erzwingen. Es kommt auf jeden von uns an, diesen hochspannenden und erfüllenden Weg zu gehen.“ Rudi Assauer wollte das neue Stadion und damit eine gigantische Veränderung für den e.V. Schalke 04. Noch einmal war er überlebensgroß auf dem riesigen Video-Würfel im Stadion zu sehen: Hochzufrieden, mit teurer Zigarre, der gut aussehende Manager. Für viele war er ein Vorbild. Rudi Assauer ließ sich sehr gerne bewundern als es ihm richtig gut ging. War er überwiegend glücklich in seinem Leben? Wir wissen es nicht. Doch das war eine der Fragen im Vortrag von Dr. Haas: „Menschen zählen mehr als Zahlen!“
Foto und Videofans unserer mehr als 60 Gäste sollten zuvor in der Arena zu guten Bildern gekommen sein. Wir erlebten eine eigene Welt: Fast alles im Fußballtempel „auf Schalke“, ist königsblau. Zitate, Bilder und ein Kohlenstollen erinnern an Schalkes Wurzeln im Bergbau und an „die Malocher“.
Die Stadionkapelle – Zentrum „auf Schalke"
Doch mitten im Trubel lädt die in Deutschland erste Stadionkapelle zum Innehalten und Nachdenken ein: Am Rande des Lebens, an Wendepunkten oder schlicht als ein Raum der Stille und Seelsorge: Mit bisher mehr als 2000 Kindertaufen, als Raum zum Gedenken an Verstorbene, Opfer von Katastrophen, zu Jubiläen oder um sich trauen zu lassen.
Künstler Alexander Jokisch hat die Kapelle als Verlängerung der Mittellinie auf dem Spielfeld konzipiert. Von sieben Architekten-Entwürfen im Wettbewerb wurde der einzige, der ohne die Farbe blau auskam, gewählt. Heute weist diese wohltuend schlichte Ausstattung der Kapelle in Weiß, Grautönen und Schwarz auf etwas noch Höheres und Ewiges hin: Das Kreuz als Symbol für Gottes Liebe zu allen Menschen. Zum Abschluss beteten wir das Vaterunser, nachdem wir für kurze Zeit die Gemeinde des Schalke Pfarrers Ernst-Martin Barth wurden, der uns mit spannenden Anekdoten bei seiner Führung durch die ganze Arena in die Welt von Schalke hineingenommen hatte.
Erfülltes Leben – erfüllende Arbeit
Nach einer kleinen Stärkung im Courtyard und dem Saxophon Intermezzo von Jörg Gravenhorst zeigte uns Dr. Haas, wie man wissenschaftlich untersucht hat, was zu einem erfüllten Leben beiträgt – und was eben nicht. Er stellte Aspekte einer „Positiven Psychologie“ und Erkenntnisse der Neurobiologie vor. Diese können Erfolg und Wachstum in modernen Unternehmen entscheidend unterstützen. Unternehmen könnten sogar eine Unternehmenskultur entwickeln, die sich am Glück jedes einzelnen Mitarbeiters orientiert. Worauf es vor allem ankommt sind die innere Einstellung und die eigene Haltung! Das bringe mehr als Events und Incentives – und muss doch sorgfältig, mitunter hart, erarbeitet werden. Auch mit Verlusten beim Personal sei zu rechnen. Doch eine Erfahrung sei, dass wenn nur zehn Prozent der Mitarbeitenden dabei sind, egal auf welcher Hierarchiestufe, ein richtiger Dominoeffekt hin zur neuen Unternehmenskultur passiert. Und zu mehr Zufriedenheit, zu Wachstum und weniger Krankmeldungen.
Wie das in der Praxis funktioniert erläuterte Dr. Haas an Beispielen, z. B. mit Bodo Janssen und der Hotelkette „Upstalboom“ oder T-Systems.
„Corporate Happiness“ bei MALZERS Backstuben in Gelsenkirchen
Wie wird vor Ort „corporate happiness“ umgesetzt? Am Beispiel von Malzers Backstuben, illustrierte das die Betriebsratsvorsitzende Ruth Großmann im mit Interview Wiebke Böhmer. Sie berichtete von ihrer persönlichen Entwicklung durch das Trainingsmodell und von den Auswirkungen für das ganze Unternehmen. Wichtigstes Prinzip ist die Freiwilligkeit! Vierzig Mitarbeiter konnten sich vor drei Jahren für das Projekt bewerben (ausgewählt aus über 100). Das von zwei Trainern begleitete Projekt umfasste achtzehn Monate Ausbildungsprogramm und forderte viel Eigenarbeit. Die Firma hat in diesem Prozess Leute, die eine solche Veränderung nicht wollten, verloren. Ruth Großmann hat sehr viel durch die Fragestellungen des selbst zu erarbeiteten Materials gelernt. Neue Erkenntnisse haben sich entfaltet in einer Mischung für die eigene Rolle als Betriebsrat und um Angestellte „mitnehmen zu können“. Und im Privaten mit wichtigen Erkenntnissen über sich selbst. Der Prozess bei MALZERS Backstuben ist noch nicht abgeschlossen. Doch heute steht fest, dass die Kommunikation positiver und Respekt, Dankbarkeit, Wertschätzung stärker geworden sind.
Das Unternehmen MALZERS Backstube, tätig in 28 Städten, Familienbetrieb seit 1901, wurde ausgezeichnet vom „Focus“ mit dem Siegel „Deutschlands beste Arbeitgeber 2018“ als Branchensieger „mittelgroße Unternehmen“.
Der Weg zu einer neuen Kultur ist kein rosaroter Weg.
Manche Probleme im Unternehmen und bei Beteiligten werden aufgedeckt. Doch es lohnt sich: Die eigene Persönlichkeit und das Unternehmen besser verstehen, effizienter miteinander arbeiten, persönlich mitgestalten, der Arbeit und dem eigenen Leben Sinn geben. Attraktiv sein für Mitarbeiter und Kunden. Das ist etwas für Unternehmen, die auch künftig erfolgreich wirtschaften möchten.
Was ein Gast, der zum ersten Mal das Treffen der INITIATIVE WIRTSCHAFT besuchte, sagte, das kann ich gut teilen: Viele der vorgestellten Erkenntnisse von „corporate happiness“ basieren auf Werten und Anregungen die wir auch aus einem christlich geprägten Menschenbild kennen. Von Psychologie und Wissenschaft – und auch aus der Bibel erhalten wir praktische Anregungen für unsere eigenen Unternehmungen.
Unser Bewußtsein läßt nur ganz wenig durch die Filter
Diese komprimierte Rückschau gibt nur einen kleinen Ausschnitt von den vielfältigen Eindrücken der Unternehmerbegegnung wieder. Dr. Haas ließ uns raten, wie viele Informationen wir von allen Sinneseindrücken tatsächlich verarbeiten. Nein , es sind nicht zehn Prozent oder ein Prozent: Bei uns kommen gerade mal 0,0004 Prozent aller möglichen Sinneseindrücke ins Bewusstsein und stehen uns z. B. für Neues Lernen zur Verfügung.
Werner Spiecker, Sprecher der Regionalgruppe stellte die Arbeit der INITIATIVE WIRTSCHAFT vor und die nächsten Begegnungs-Angebote.
Beim Ausklang im angenehmen Ambiente des Courtyard Gelsenkirchen wurde noch überraschend lang ein angeregter Austausch gepflegt. Das Team der Mitwirkenden und vor allem unsere Gäste waren sich einig: Wir haben einen vielfältigen rundum gelungenen Impulstag erlebt! Mein Bericht deckt ja nur 0,0004 Prozent ab. Reicht das um neugierig zu sein auf unsere nächsten Einladungen zur Begegnung?
Manfried Kuliga
Und hier der Link zum Video:

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Über die Gruppe "Initiative für evangelische Verantwortung in der Wirtschaft"

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